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Ab April 2022: Air Montenegro will B737 oder A320 einflotten

Der staatlichen Fluggesellschaft Air Montenegro werden die momentan eingesetzten Embraer E-Jets zu klein. Man will größeres Gerät einflotten und hat eine entsprechende Ausschreibung herausgegeben. Ab April 2022 will man zusätzlich Airbus A320 oder Boeing 737 in der Flotte haben. Aus den Dokumenten geht hervor, dass man mindestens eine Maschine haben will. Diese soll ab April 2022 für drei bis acht Jahre eingesetzt werden. Bis 17. Jänner 2022 können verbindliche Angebote abgegeben werden. Die angebotenen Flugzeuge müssen mindestens 144 Sitze haben. “Basierend auf unseren Analysen ist ein Geschäftsmodell, das auf der ausschließlichen Nutzung von Embraer-Flugzeugen basiert, schwierig und kann fast nie profitabel sein. Um auf einem Markt wie Montenegro erfolgreich zu sein, sind daher insbesondere im Sommer größere Kapazitäten erforderlich. Wir bewegen uns langsam in diese Richtung”, erklärt Air-Montenegro-Chef Predrag Todorović. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt German Airways regelmäßig im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Montenegro, die ihrerseits einen Embraer 195 punktuell im Auftrag von Air Serbia einsetzt.

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Mayotte: EWA Air mit neuer Livery und erster Boeing 737

EWA Air, die Regionaltochter der französischen Fluggesellschaft Air Austral, war bislang ein reiner Turboprop-Operator. Das ändert sich jetzt, denn mit der F-ONGA flottet man die erste Boeing 737-800 ein. Die Maschine wurde im Jahr 2010 an die Muttergesellschaft ausgeliefert und trägt mittlerweile die Farben der Tochter. Die Fluggesellschaft EWA Air sitzt in Mayotte und hatte bislang zwei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 in Betrieb. In der Vergangenheit hatte das 2013 gegründete Unternehmen auch andere Props. Nun wird das Jetzeitalter eingeläutet, denn mit der F-ONGA stößt die erste Boeing 737-800 zu EWA Air. Mit der Einflottung des Mittelstreckenjets wurde auch eine überarbeitete Livery eingeführt.

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Ab Februar 2022: Etihopian Airlines setzt Boeing 737 Max wieder ein

Ethiopian Airlines will im Februar 2022 die Boeing 737 Max wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Derzeit plant das Unternehmen den Comeback-Flug mit diesem Muster am 1. Februar 2022 durchzuführen. Zwei fatale Abstürzte führten dazu, dass diesem Muster weltweites Flugverbot erteilt wurde. Zuerst hatte Lion Air einen Totalverlust und dann das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines. Im Zuge der Aufarbeitung kamen zahlreiche Mängel, die Hersteller Boeing anzulasten waren, ans Tageslicht. Umfangreiche Modifikationen mussten durchgeführt werden, um die Wiederzulassung erlangen zu können. Ethiopian Airlines überlegte längere Zeit, um man die Boeing 737 Max jemals wieder nutzen wird, entschied sich dann doch für den Wiedereinsatz. Einen Termin hatte man bislang nicht bekanntgegeben, jedoch legte man sich nun auf Februar 2022 fest. Auch hat man bestehende Bestellungen nicht gestrichen. „Sicherheit hat bei Ethiopian Airlines oberste Priorität und sie leitet jede Entscheidung, die wir treffen. Gemäß diesem Leitsatz nehmen wir die B737 Max jetzt wieder in Betrieb. Im Einklang mit unserer ursprünglich erklärten Verpflichtung zu den letzten Fluggesellschaften zu gehören, die die B737 Max wieder in Betrieb nehmen, haben wir uns genügend Zeit genommen, um die Konstruktionsänderungen und den mehr als 20-monatigen strengen Rezertifizierungsprozess zu überwachen”, so Konzernchef Tewolde GebreMariam. Ethiopian Airlines verfügt derzeit über vier Boeing 737 Max 8. Diese wurden seit dem fatalen Verlust und dem damit verbundenen weltweiten Flugverbot nicht mehr kommerziell eingesetzt. Weiters wartet der Carrier auf die Auslieferung von 26 weiteren Exemplaren. Die damit verbundene Order wurde nicht storniert. Vor einiger Zeit bekannte sich der Carrier explizit zu diesem Muster.

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Supernova Airlines: Private Nova Poshta gründet Frachtfluggesellschaft

Der private Postdienstleister Nova Poshta aus der Ukraine will im April 2022 mit einer eigenen Fluggesellschaft an den Start gehen. Diese wird den Namen Supernova Airlines tragen und befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren. Der Konzern rechnet damit, dass man im April 2022 AOC und Betriebsgenehmigung von der ukrainischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt bekommt. Die Flotte wird zunächst aus zwei Maschinen des Typs Boeing 757-200F bestehen. Wie bereits der Name des Eigentümers vermuten lässt: Es handelt sich um eine neue Frachtfluggesellschaft. Initial will man Cargoflüge ab der Ukraine innerhalb Europas, in Richtung Naher Osten, USA und China anbieten. In der ersten Phase soll fast ausschließlich innerhalb des europäischen Kontinents geflogen werden. Supernova Airlines geht derzeit davon aus, dass China und die USA in etwa ab August 2021 ins Netzwerk aufgenommen werden. Firmenchef der Neugründung ist Yaroslav Krasnozhon. Dieser stand in der Vergangenheit an der Spitze der mittlerweile aufgelösten Ukraine-Tochter von Atlasjet. Der Logistiker Novaya Pochta hat Supernova Airlines im Oktober 2021 gegründet. Das Stammkapital beträgt in Euro umgerechnet in etwa 2.268.356 Euro. Die Flugzeuge sollen in Kiew und Lwiw stationiert werden. Es soll nicht bei zwei Maschinen bleiben, jedoch machte man noch keine näheren Angaben zur Zielgröße der Flotte. Novaya Pochta begründet den Einstieg in die Luftfahrt damit, dass man die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern möchte. In erster Linie will man in den Laderäumen Briefe und Pakete transportieren, jedoch wird man auch im Kundenauftrag Fracht befördern. Zuletzt charterte der private Postbetreiber eine von Antonov Airlines betriebene Antonov An-124, um rund 135.000 Pakete aus

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Einzige Boeing 737-Max in British-Airways-Farben ausgeflottet

Die derzeit einzige Boeing 737 Max in den Farben von British Airways wurde nach längerer Parkzeit an den Leasinggeber zurückgegeben. Die ZS-ZCA wurde vom südafrikanischen Franchisenehmer Comair betrieben. Der Mittelstreckenjet war seit März 2019 abgestellt. Im Gegensatz zu anderen Boeing-737-Max-Operators hat die südafrikanische Airline, die überwiegend unter der Marke British Airways fliegt, diesen Maschinentyp nicht in den Liniendienst zurückgebracht. Laut CH-Aviation.com wurden seit dem weltweiten Grounding lediglich drei Testflüge durchgeführt. Kurz vor Weihnachten 2021 wurde die ZS-ZCA in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeflogen. Diese Boeing 737 Max 8 ist nun in Marana abgestellt und wartet dort auf einen neuen Leasinggeber. Comair hat im Jahr 2013 einige Maschinen dieses Typs bestellt. Derzeit weist das Orderbuch des U.S.-amerikanischen Herstellers noch fünf offene Bestellungen von Comair auf. Allerdings befindet sich der südafrikanische BA-Franchisenehmer mit Boeing in Verhandlungen über die Auflösung des Vertrags. Comair ist unter den Marken British Airways und Kuala Air aktiv. Die überwiegende Mehrheit der Flotte, die aus vier Boeing 737-400 und 17 B737-800 besteht, fliegt im Rahmen eines Franchisevertrags unter dem BA-Brand. Sieben Flugzeuge setzt man unter der eigenen Billigmarke Kuala Air ein.

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Norse Atlantic registriert Dreamliner auch in Irland

Das norwegische Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways ist der Aufnahme des Flugbetriebs einen Schritt nähergekommen. Im irischen Luftfahrtregister wurde eine Boeing 787-9 auf die Neugründung registriert. Die Maschine trägt die Registrierung EI-HAI und wurde bereits auf dem Flughafen Shannon gesichtet. Norse Atlantic registriert eigenen Angaben nach die Flugzeuge sowohl in Irland als auch in Norwegen. Weiters befindet man sich derzeit im AOC-Erlangungsverfahren im Vereinigten Königreich, denn man will auf dem Flughafen London-Gatwick eine Basis errichten. Für diese ist aufgrund des Brexit ein AOC des Vereinigten Königreichs notwendig. Wie viele Maschinen ab Gatwick eingesetzt werden sollen ist noch offen. Norse Atlantic Airways will zum Start gruppenweit 15 Boeing 787 betreiben. Diese werden von verschiedenen Leasinggesellschaften bezogen. Der Erstflug ist für den Sommer 2022 angekündigt.

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Smartlynx will auf Boeing 737 Max umflotten

Der lettische Smartlynx-Konzern beabsichtigt im kommenden Jahr das Muster Boeing 737 Max einzuflotten. Die Flugzeuge sollen über Leasinggeber bezogen werden. Bislang setzt die Formengruppe auf der Kurz- und Mittelstrecke auf Modelle des Konkurrenten Airbus. Smartlynx hat sich offensichtlich für eine mittelfristige Umflottung auf Boeing 737 Max entschieden. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Examiners für dieses Muster. Geplant ist, dass die Mittelstreckenjets des U.S.-amerikanischen Herstellers zunächst auf dem lettischen AOC zum Einsatz kommen werden. Ein genauer Termin für den Erstflug steht noch nicht fest. Zunächst müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Konkret bedeutet das unter anderem, dass man entsprechendes Ausbildungspersonal mit Boeing-Erfahrung ins Haus holen muss. In einem weiteren Schritt wird man dann mit den Schulungen der Piloten beginnen und/oder Flugzeugführer mit Max-TR einstellen.

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Frankfurt: Malta-Air-737 „schleppt“ Stange mit

Auf dem Flughafen Frankfurt am Main erlitt die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QAH einen ungewöhnlichen Zwischenfall auf dem Boden. Offensichtlich verabsäumte das Bodenpersonal eine Stange, die zum Schleppen bzw. Pushback von Flugzeugen genutzt wird, zu entfernen. Der Vorfall, der sich am 17. Dezember 2021 ereignet hat, blieb zunächst unbemerkt. Der Mittelstreckenjet rollte über das Vorfeld als ob nichts wäre. Das große Metallteil verkantete sich unter der Maschine und führte dazu, dass eine starke Funkenentwicklung entstanden ist. Dadurch wurde die 9H-QAH zumindest leicht beschädigt. Videos und Fotos, die von Augenzeugen aufgenommen wurden, zeigen, dass sich die Stange, die normalerweise für Pushbacks und zum Schleppen genutzt wird, unter dem rechten Triebwerk der Boeing 737-800 verkantet hat. Dem Cockpit-Personal von Ryanair scheint dies zunächst nicht aufgefallen zu sein, denn anders ist nicht zu erklären, dass das Rollen so lange fortgesetzt wurde. Anschließend wurde der Vorgang sofort unterbrochen und die Passagiere wurden zum Verlassen des Mittelstreckenjets aufgefordert. Die 9H-QAH sollte eigentlich als FR2907 nach Fuerteventura fliegen. Das war – aufgrund des Boden-Vorfalls – nicht möglich. Diese Boeing 737-800 wurde im Anschluss von Technikern untersucht und Beschädigungen wurden behoben. Am Abend des 18. Dezember 2021 überstellte Malta Air das betroffene Flugzeug als FR15 nach Berlin-Brandenburg. Seit 19. Dezember 2021 ist die 9H-QAH wieder im aktiven Liniendienst. Der „Comeback“-Flug wurde als FR146 nach London-Stansted durchgeführt.

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November 2021: Boeing lieferte 34 Flugzeuge aus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im November 2021 insgesamt 34 Verkehrsflugzeuge an Kunden ausliefern. Gleichzeitig zog man 109 Neubestellungen für die Boeing-737-Max-Reihe an Land. Man kassierte aber auch 18 Stornos für diesen Maschinentyp. Im November 2021 übergab Boeing insgesamt 28 Boeing 737 Max an Fluggesellschaften bzw. Leasinggeber. Davon gingen zehn B737-Max-200 an die Ryanair Group. Sämtliche Neubestellungen, die man im November 2021 an Land ziehen konnte, betreffen die Max-Reihe. Andere Maschinentypen konnte man nicht verkaufen. Boeing hat sich heuer zum Ziel gesetzt, dass man mindestens 700 Orders an Land zieht. Davon ist man nicht mehr weit entfernt, denn mit Stand 30. November 2021 war man bei 692 Neubestellungen. Zum Vergleich: Airbus konnte im November 2021 insgesamt 58 Verkehrsflugzeuge ausliefern.

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Delta fliegt München-Atlanta wieder viermal wöchentlich

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines fliegt nun wieder viermal wöchentlich zwischen Atlanta und München. Zum Einsatz kommen Langstreckenjets des Typs Boeing 767-400. Damit ist die bayerische Landeshauptstadt wie vor Beginn der Pandemie jetzt wieder mit elf US-Zielen  nonstop verbunden. Die Flugzeuge von Delta Air Lines kommen in München jeweils dienstags, mittwochs, freitags und samstags planmäßig um 9:00 Uhr an und heben um 11:00 Uhr wieder Richtung USA ab.

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