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737-Max: Lot verklagt Boeing auf 252,76 Millionen U.S.-Dollar

Die polnische Fluggesellschaft Lot will von Boeing Entschädigungen für das Grounding der 737-Max-Flotte sehen. Gefordert werden rund 252,76 Millionen U.S.-Dollar, die der Flugzeugbauer aber nicht bezahlen will. Ein Sprecher der Lot bestätigte die Berichterstattung der Nachrichtenagenturen PAP und Reuters. Aus prozesstaktischen Gründen will man sich aber nicht weitergehend über den Inhalt der Klage äußern. Fix ist jedenfalls, dass der treue Boeing-Kunde Lot ziemlich sauer auf den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer ist. Lokale Medien schreiben unter anderem, dass dieser sich auf eine Klausel im Vertrag berufen soll. Unter anderem soll der „Hasenfuß“ besagen, dass Kompensationen in den Leasingverträgen ausgeschlossen sein sollen. Nun wird ein Gericht darüber zu entscheiden haben, ob sich Boeing schadenersatzpflichtig gemacht hat oder nicht.

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Southwest bestellt 16 weitere Boeing 737 Max 7

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest zieht insgesamt 16 Optionen für das Muster Boeing 737 Max 7. Diese werden in zwei Charten zu je acht Maschinen ausgeliefert. Der Carrier erklärt unter anderem, dass man damit die Ausflottung der B737-700 beschleunigen will. Die ersten acht Einheiten sollen im kommenden Jahr an Southwest Airlines übergeben werden. Die zweite Charte soll im Laufe des Jahres 2023 an den Billigflieger ausgeliefert werden. Bedingt durch das Ziehen der Optionen wächst die Order auf 250 Boeing 737 Max 7 an. Southwest Airlines hat weiters 149 offene Bestellungen für die Max 8. Übernommen hat man bislang 69 Stück, wobei in diesem Jahr keine weiteren mehr ausgeliefert werden sollen. Derzeit hat die Max 7 noch keine FAA-Zulassung. Diese wird für Anfang 2022 erwartet. Unmittelbar danach sollen die ersten an den Carrier übergeben werden.

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DHL Air Austria soll 18 Boeing 757-200 betreiben

Seit wenigen Tagen ist die neue, österreichische Frachtfluggesellschaft DHL Air Austria in der Luft. Auf dem AOC ist derzeit mit der OE-LNZ eine Boeing 757-200 registriert. Die Flotte soll zunächst auf 18 Einheiten dieses Typs anwachsen. Homebase der Neugründung ist der Flughafen Linz-Hörsching, wo DHL bereits tätig war. Der Aufbau der neuen Frachtairline geht zu Lasten der Konzernschwester im Vereinigten Königreich, denn sämtliche Maschinen der Initial-Flotte werden von DHL Air UK zur neuen Airline in Österreich abgezogen. Diese wird jedoch nicht ausschließlich ab Österreich tätig sein, sondern innerhalb des gesamten DHL-Netzwerks zum Einsatz kommen. Der Erstflug wurde ab Budapest durchgeführt. Mit DHL Air Austria will sich Deutsche Post-DHL auch auf weiteres Wachstum innerhalb der Marke DHL Express vorbereiten, teilte das Unternehmen vor einigen Wochen mit.

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Cluj: FlyEgypt ruiniert sich bei Landung vier Reifen

Im rumänischen Cluj erlitt am 15. Oktober 2021 eine Boeing 737-700 von FlyEgypt einen Landeunfall, bei dem die vier Haupträder des Fahrwerks beschädigt wurden. Die Maschine ist als FT3103 aus Hurghada kommend eingeflogen. Die Boeing 737-700 mit der Registrierung SU-TMM setzte gegen 19 Uhr 12 Lokalzeit äußerst hart auf der Runway auf. Dabei wurden die vier Hauptreifen des Fahrwerks ruiniert. Laut Airportia sollen Funken und Flammen sichtbar gewesen sein. An Bord befanden sich 113 Personen, wobei es keinerlei Opfer und keine ernsthaft Verletzten gibt. Der Tower veranlasste die umgehende Schließung der Start- und Landebahn. An Ort und Stelle wurden die beschädigten Räder ausgetauscht und die Maschine mittels eines Schleppers von der Runway entfernt. Die SU-TMM befand sich für rund 20,5 Stunden am Boden, denn nach der Reparatur musste der Mittelstreckenjet umfangreich überprüft werden. Mittlerweile ist die Maschine wieder im Einsatz und wurde unter anderem in Berlin gesehen.

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Lufthansa tauft ersten Dreamliner auf den Namen „Berlin“

Noch konnte Lufthansa keinen von insgesamt fünf Boeing 787-9 formell übernehmen, jedoch teilte der Konzern mit, dass die erste Einheit die Registrierung D-ABPA tragen wird. Das Langstreckenjet soll auf den Namen “Berlin” getauft werden. Für das kommende Jahr ist eine feierliche Taufe des Dreamliners angekündigt. Wann genau weiß man allerdings noch nicht. Der Erstflug soll jedenfalls in RIchtung Toronto durchgeführt werden. Seit 1960 ist es bei Lufthansa Tradition, dass Flugzeuge nach deutschen Städten benannt werden: Willy Brandt taufte erstmals eine Boeing 707 auf den Namen „Berlin“. Zuletzt trug ein Airbus A380 mit der Kennung D-AIMI den prestigeträchtigen Taufnamen.

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Delta fährt im Dezember Flugangebot ab Deutschland hoch

Ab November öffnen die Vereinigten Staaten für geimpfte Reisende aus Europa ihre Grenzen. Im Zuge dessen baut Delta Air Lines das Flugangebot ab Deutschland aus. Ab dem 14. Dezember 2021 nimmt die US-Fluggesellschaft die Verbindung von Frankfurt am Main nach New York-JFK wieder auf und bedient die Route täglich mit einem Airbus A330-200. DL107 hebt in Frankfurt um 09:50 Uhr ab und erreicht den Big Apple nach rund neun Stunden Flugzeit um 13 Uhr Ortszeit. Die Verbindung nach New York wird die bereits bestehende tägliche Verbindung von Frankfurt nach Atlanta ergänzen, welche in der Pandemie aufrechterhalten wurde. Nach einer pandemiebedingten Aussetzung der Flüge zum zweitgrößten deutschen Flughafen wird Delta im Dezember auch nach München zurückkehren: Ab 14. Dezember wird die bayerische Landeshauptstadt zunächst viermal wöchentlich wieder an das Drehkreuz der Fluggesellschaft in Atlanta angebunden. DL131 verlässt an den Flugtagen Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag München um 11 Uhr und landet im US-Bundesstaat Georgia um 15:50 Uhr Ortszeit. Die Flüge werden mit einer Boeing 767-300 durchgeführt. „Wir freuen uns darauf, unsere Passagiere wieder an Bord begrüßen zu dürfen, sobald die Einreisebeschränkungen für die USA im nächsten Monat aufgehoben werden“, sagt Thomas Brandt, Delta Regional Sales Manager für Deutschland und Osteuropa. „Es gibt einen großen Nachholbedarf für Familien, Freunde und Geschäftsreisende, die nach 18 Monaten der Trennung wieder zusammenkommen können. Und da wir uns der Weihnachtszeit nähern, gibt es auch viel zu feiern, wenn diese Flüge wieder aufgenommen werden.“

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Amazon stockt Frachter-Flotte kräftig auf

Der Onlinehandelskonzern Amazon ist auf der Suche nach zusätzlichen Flugzeugen, die in Frachter konvertiert werden sollen. Dabei hat man besonders auf gebrauchte Boeing 777-300ER und Airbus A330-300 ein Auge geworfen. Laut einem Bericht von Bloomberg will Amazon zumindest zehn A330-300 und eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Boeing 777-300ER anschaffen. Man hat sich aber noch nicht darauf festgelegt, ob diese gekauft oder geleast werden sollen. Fix ist jedenfalls, dass es sich um Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert werden sollen, handelt. Amazon betreibt die “Prime Air”-Flotte nicht selbst, sondern verleast die Maschinen an verschiedene Operator, die dann pro Flugstunde bezahlt werden. Laut Bloomberg hat die Aufstockung der Flotte einen tiefen Hintergrund, denn man will künftig Waren direkt aus China an die Amazon-Hubs fliegen. Damit will man die überlasteten Container-Häfen umgehen und schneller an die Kunden in aller Welt ausliefern können. Amazon selbst wollte dies allerdings nicht kommentieren.

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Austrian Airlines: Boeing 767 bekommen größere Premium-Eco

Die Boeing 767-Flotte von Austrian Airlines ist definitiv nicht mehr jung und wurde erst heuer deutlich verkleinert. Ersatz ist nicht in Sicht und nun bekommen diese Maschinen die so genannte Premium-Economy-Klasse erweitert. Diese ist zwischen Business- und Economy-Class angesiedelt und soll Passagieren, die dafür bereit sind einen Aufpreis zu bezahlen, ein bisschen mehr Komfort bieten. Austrian Airlines hat im Zuge der Mitteilung über den Einbau der besagten Beförderungsklasse die Gelegenheit nicht ausgelassen, um sich mal wieder selbst mit dem Wort “Premium” zu schmücken. Ungeachtet dessen bietet man zumindest in der Economy ein Produkt an, das – abgesehen von kleinen Details – deckungsgleich mit jenem der Lowcost-Mitbewerber ist. Ab dem Frühjahr 2022 sollen in den Boeing 767 der Austrian Airlines 30 Premium-Economy-Sitze zur Verfügung stehen. Der Umbau der Austrian Boeing 767-Flotte wird im ersten Quartal 2022 durchgeführt. Mit Sommerflugplan 2022 werden die drei B767-Maschinen, die primär Ziele in Nordamerika bedienen, in der neuen Kabinenkonfiguration fliegen.  „Als österreichische Airline tragen wir ‘Premium‘ im Herzen. Mit der Erweiterung der Premium Economy Class wollen wir noch mehr Fluggästen einen höheren Reisekomfort auf der Langstrecke bieten“, so Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Diese Reiseklasse spricht all jene an, die sich auf Fernreisen ein Stück mehr Komfort und Service wünschen und dennoch preisbewusst reisen möchten. Damit wird das Reiseerlebnis für jeden Passagier individuell gestaltbar und der Wohlfühlfaktor an Bord zunehmend optimiert.“ Die Umgestaltung der Kabine der Boeing 767-Flotte kann auch als deutliches Indiz dafür gewertet werden, dass Austrian Airlines diesen Maschinentyp noch viele Jahre einsetzen wird. Im Sommer

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737-Max: Anklage gegen ehemaligen Boeing-Testpilot

Im Zuge der Ermittlungen zum Krisenflieger ist der ehemalige Chef-Testpilot der Maschine angeklagt worden. Ihm werde vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu dem Assistenzsystem gemacht zu haben, das eine zentrale Rolle bei zwei Abstürzen des Flugzeugs spielte. Deshalb seien Airlines und deren Piloten nicht über die Funktionsweise der Software unterrichtet worden, so der ORF. Bei der Zulassung im Jahr 2017 war Forkner die direkte Kontaktperson zwischen dem Flugzeugehersteller und der US-Flugaufsichtsbehörde FAA. Laut Dokumenten, die Anfang 2020 veröffentlicht wurden, hatte er damit geprahlt, seine FAA-Kollegen täuschen zu können, um die Zertifizierung für das speziell für die Boeing 737 Max entwickelte Stabilisierungssystem MCAS zu erhalten. Das System mit dem Namen MCAS sollte den Piloten der 737 Max helfen, das Flugzeug in der richtigen Position zu halten. Es wurde notwendig, denn das Flugzeug bekam größere Triebwerke – und dadurch konnte in manchen Fällen die Nase des Flugzeugs nach oben gehen. Die Software sollte dann gegensteuern und leicht korrigieren. Doch wie sich herausstellte, konnte MCAS auch in anderen Situationen eingreifen und die Maschine nach unten lenken. Bei den zwei Abstürzen in Indonesien 2018 und in Äthiopien 2019 waren Piloten nicht darauf vorbereitet, insgesamt starben 346 Menschen. In beiden Fällen hatte das MCAS falsche Daten übermittelt. Im März 2019 wurde ein weltweites Flugverbot für den früheren Verkaufsschlager von Boeing verhängt, das erst Ende 2020 nach einer Überarbeitung des Systems wieder aufgehoben wurde.

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Schwache Titanteile: Dreamliner mit neuem Problem

Beim Maschinentyp Boeing 787 soll ein weiteres Problem aufgetreten sein. Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf “mit der Sache vertraute Personen”, dass die in den letzten drei Jahren verbauten Titanteile schwächer sind als angenommen. Boeing streckt seit einiger Zeit in einer tiefen Krise, denn sowohl der Dreamliner als auch die 737 Max litten bzw. leiden unter Produktionsmängeln. Nach zwei fatalen Abstürzten kassierte der Mittelstreckenjet gar ein weltweites Flugverbot, das noch immer nicht von allen Staaten aufgehoben wurde. Der Flugzeugbauer kann bereits seit einigen Monaten keine Dreamliner ausliefern. Es ist derzeit nicht absehbar wie lange der Zustand andauern wird. Die Fertigungsrate wurde bereits reduziert und Boeing verspricht gegenüber dem Wallstreet-Journal, dass man Fortschritte bei der Verbesserung der Produktion erzielt habe.

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