
UPS beendet Ära der McDonnell Douglas MD-11F
Die Welt der Luftfrachtlogistik steht vor einer tiefgreifenden Zäsur, nachdem der US-amerikanische Logistikriese United Parcel Service (UPS) die vollständige und sofortige Stilllegung seiner verbliebenen McDonnell Douglas MD-11F-Flotte bekannt gegeben hat. Dieser Schritt, der im aktuellen Quartalsbericht für das vierte Viertel des Jahres 2025 offiziell bestätigt wurde, markiert das abrupte Ende einer jahrzehntelangen Ära, in der der markante Dreistrahler als Arbeitspferd auf den internationalen Langstreckenrouten des Unternehmens diente. Die Entscheidung zur beschleunigten Ausflottung der 26 verbliebenen Maschinen ist die direkte Konsequenz aus dem verheerenden Absturz von UPS Airlines Flug 2976 im November 2025 in Louisville, Kentucky. Bei diesem Unglück kamen drei Besatzungsmitglieder sowie zwölf Personen am Boden ums Leben. Während UPS bereits seit längerer Zeit eine schrittweise Modernisierung seiner Flotte verfolgte, führte die Tragödie zu einer sofortigen Neubewertung der Betriebssicherheit dieses Typs. Mit der Pensionierung der MD-11F setzt UPS nun vollständig auf moderne zweistrahlige Flugzeugmuster wie die Boeing 777F und die Boeing 767-300F, um die Zuverlässigkeit seines globalen Netzwerks zu gewährleisten und die betriebliche Effizienz zu steigern. Hintergründe und Folgen des Unglücks von Louisville Der Unfall von Flug 2976 am 4. November 2025 gilt als einer der schwersten Zwischenfälle in der Geschichte der Frachtluftfahrt von UPS. Die Maschine, die sich auf dem Weg vom globalen Drehkreuz in Louisville nach Honolulu befand, verlor unmittelbar während des Startvorgangs das linke Triebwerk. In der Folge stürzte das Flugzeug in ein Industriegebiet jenseits der Startbahn. Die Wucht des Aufpralls und die anschließenden Brände führten zu massiven Zerstörungen und zahlreichen Opfern am Boden. Unmittelbar nach dem







