Condor

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Condor führt Rückholflüge für deutsche Staatsbürger aus dem Oman durch

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat im Auftrag des Auswärtigen Amtes zwei Sonderflüge zur Rückführung von rund 500 Reisenden aus dem Nahen Osten durchgeführt. Die Operationen starteten in Maskat, der Hauptstadt des Omans, und führten über einen Zwischenstopp im ägyptischen Hurghada nach Frankfurt am Main. Die erste Maschine erreichte den Frankfurter Flughafen am Freitagmorgen, gefolgt von einem zweiten Flug am frühen Samstag. Diese Maßnahme wurde notwendig, da reguläre Flugverbindungen über die großen Drehkreuze in der Golfregion aufgrund der aktuellen Sicherheitslage massiv gestört oder vollständig eingestellt wurden. Für die Durchführung der Evakuierungsflüge setzte die Airline moderne Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A321neo ein. Die Koordination der Passagierlisten erfolgte direkt über das Auswärtige Amt, wobei sich die betroffenen Personen vorab in die Krisenvorsorgeliste des Bundes eingetragen hatten. Laut Unternehmensangaben konnten die Sonderflüge innerhalb kürzester Zeit organisiert werden, was eine enge Abstimmung zwischen den Flugcrews, der operativen Planung, der Technik und den Bodenverkehrsdiensten an den beteiligten Flughäfen erforderte. Parallel zu den staatlichen Rückholaktionen arbeitet Condor eng mit großen Reiseveranstaltern zusammen, um alternative Rückreiserouten für Pauschaltouristen zu schaffen. Neben den Flügen aus dem Oman hat die Fluggesellschaft ihr Angebot an Direktverbindungen aus anderen Urlaubsregionen im Indischen Ozean kurzfristig ausgeweitet. In den vergangenen Tagen wurden zusätzliche Direktflüge von Malé auf den Malediven sowie von Mauritius nach Frankfurt durchgeführt. Diese zusätzlichen Kapazitäten richten sich primär an Urlauber, deren ursprüngliche Rückreisen über Umsteigeverbindungen im Nahen Osten geplant waren. Durch die Umgehung der betroffenen Lufträume und den Verzicht auf Zwischenstopps in Krisengebieten soll eine verlässliche Rückkehr der Fluggäste

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Condor und Emirates modifizieren ihre Partnerschaft bei Vielfliegerprogrammen

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor und der Golf-Carrier Emirates passen ihre seit Jahren bestehende Kooperation im Bereich der Kundenbindungsprogramme an die aktuelle Marktsituation an. Ab dem 1. Mai 2026 wird das Sammeln von Emirates Skywards-Meilen auf Flügen der Condor eingestellt. Diese Entscheidung markiert eine Zäsur in der Zusammenarbeit beider Unternehmen, bedeutet jedoch nicht das Ende der strategischen Allianz. Wie eine Sprecherin von Condor bestätigte, bleibt die Möglichkeit, bereits gesammelte Skywards-Meilen für Prämienflüge im Streckennetz der Condor einzulösen, vollumfänglich erhalten. Die Maßnahme ist das Ergebnis einer detaillierten Analyse des Nutzerverhaltens deutscher Fluggäste, die Condor-Verbindungen primär als Ziel für die Einlösung ihrer Meilen betrachten, anstatt sie zum aktiven Sammeln zu nutzen. Diese Refokussierung erfolgt in einem Marktumfeld, in dem Condor gleichzeitig ihre Partnerschaften mit anderen internationalen Fluggesellschaften wie Etihad Airways und Alaska Airlines weiter ausbaut und diversifiziert. Die Neuerung unterstreicht den Trend in der Luftfahrtbranche, Kooperationen weniger als starre Bündnisse, sondern als flexible, bedarfsorientierte Servicekomponenten zu gestalten. Analyse des Nutzerverhaltens und strategische Hintergründe Die Entscheidung zur Einstellung der Sammelfunktion basiert auf statistischen Erhebungen zum Nachfrageverhalten in Deutschland ansässiger Skywards-Mitglieder. In der Vergangenheit zeigte sich ein klares Muster: Reisende, die über das Vielfliegerprogramm von Emirates verfügen, nutzen Condor-Flüge bevorzugt dazu, ihre Meilenbestände für touristische Langstreckenziele zu verwenden. Das Sammeln von Meilen an Bord der Condor-Flotte spielte hingegen eine untergeordnete Rolle, da die Mehrheit der Skywards-Nutzer ihre Konten primär durch Langstreckenflüge mit Emirates selbst oder durch Partnerkreditkarten füllt. Durch die Beibehaltung der Einlöseoption tragen beide Fluggesellschaften der Tatsache Rechnung, dass die Attraktivität eines Vielfliegerprogramms maßgeblich

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Flughafen Düsseldorf präsentiert Sommerflugplan 2026 mit über 160 Zielen

Der Flughafen Düsseldorf hat seinen Flugplan für die Sommersaison 2026 vorgestellt und verzeichnet eine deutliche Ausweitung des Angebots. Mehr als 60 Fluggesellschaften werden ab dem 29. März insgesamt über 160 Destinationen weltweit ansteuern. Mit durchschnittlich 3.300 Starts und Landungen pro Woche festigt der Airport seine Position als wichtigstes Luftverkehrskreuz in Nordrhein-Westfalen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Stärkung des europäischen Metropolennetzes sowie der Anbindung klassischer Urlaubsregionen im Mittelmeerraum. Marktführer Eurowings baut seine Präsenz am Standort weiter aus und integriert unter anderem Tallinn, Mailand-Linate und Karpathos als neue Direktziele in sein Portfolio. Ein wesentliches Merkmal des neuen Flugplans ist die hohe Frequenz auf stark nachgefragten Routen. Allein die Verbindung nach Palma de Mallorca wird rund 120-mal pro Woche bedient, wobei neben Eurowings auch Condor und Tuifly hohe Kapazitäten bereitstellen. Die Türkei ist mit über 20 Zielgruppen vertreten, wobei neben den touristischen Zentren wie Antalya und Izmir auch verstärkt anatolische Städte wie Kayseri und Gaziantep angeflogen werden. Branchenexperten werten diese Entwicklung als Reaktion auf die stabile Nachfrage im Segment der Besuchsreisen von Familienangehörigen. Auch Condor setzt neue Akzente und nimmt erstmals eine Direktverbindung nach Sulaymaniyah im Irak auf, was die Diversifizierung des Streckennetzes unterstreicht. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Flughafen Düsseldorf massiv von der Erholung des Geschäftsreiseverkehrs profitiert. Die Verbindung nach London-Heathrow wird im kommenden Sommer bis zu 55-mal wöchentlich bedient, während Wien auf rund 50 Abflüge pro Woche kommt. Um das Passagieraufkommen an den Terminals effizient zu bewältigen, hat der Flughafen in automatisierte Check-in-Systeme und modernisierte Sicherheitskontrollen investiert. Auch internationale

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Frankfurt: Condor plant HQ-Rückkehr zum Flughafen und Umzug in das Terminal 3

Der Ferienflieger Condor leitet eine umfassende infrastrukturelle Neuausrichtung am Standort Frankfurt ein. Wie das Unternehmen und der Flughafenbetreiber Fraport bestätigten, wird die Fluggesellschaft Mitte März ihre neue Unternehmenszentrale im markanten Alpha-Rotex-Gebäude in den Gateway Gardens beziehen. Damit endet die Phase am bisherigen Standort in Neu-Isenburg, wohin die Verwaltung im Zuge der finanziellen Neuordnung nach der Insolvenz des ehemaligen Mutterkonzerns Thomas Cook im Jahr 2020 ausgewichen war. Der Umzug in das 68 Meter hohe Hochhaus markiert nicht nur eine Rückkehr an den unmittelbaren Rand des Flughafengeländes, sondern ist Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie. Diese sieht zudem vor, dass Condor ab dem Sommer 2027 den Flugbetrieb vollständig vom Terminal 1 in das neu errichtete Terminal 3 verlegt. Durch diese Maßnahmen rücken die administrativen und operativen Bereiche des Unternehmens räumlich enger zusammen, was die Effizienz der internen Abläufe steigern und die Kommunikation zwischen Bodenpersonal und fliegenden Besatzungen optimieren soll. Mit rund 900 Arbeitsplätzen in der neuen Zentrale und der Position als zweitgrößte Fluggesellschaft am Standort unterstreicht Condor seine Bedeutung für die wirtschaftliche Stärke der Rhein-Main-Region. Rückkehr in die Gateway Gardens: Administrative Konsolidierung Die Entscheidung für das Alpha-Rotex-Gebäude in den Gateway Gardens ist für Condor eine Rückkehr zu bekannten Wurzeln. Bereits zwischen 2012 und 2020 war die Airline in diesem modernen Quartier ansässig, bevor wirtschaftliche Zwänge den Umzug in einen funktionalen, aber dezentral gelegenen Bürobau in Neu-Isenburg erforderlich machten. Die neue Zentrale bietet mit einer Bruttogrundfläche von über 40.500 Quadratmetern auf einer charakteristischen dreieckigen Grundfläche modernste Arbeitsbedingungen. Das Gebäude, das zuvor von DB Schenker genutzt

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Condor-Business-Class: Keine freien Nebensitze im Embraer 190

Die Ferienfluggesellschaft Condor sieht sich im Zuge der Umstrukturierung ihres Zubringernetzes mit operativen Hürden konfrontiert, die Auswirkungen auf das Serviceversprechen in der Business Class haben. In den von German Airways betriebenen Embraer 190 wird man den gut zahlenden Passagieren nicht mal einen freien Nebensitz bieten, sofern es die Buchungslage erfordert. Nach der Aufkündigung der langjährigen Zusammenarbeit durch die Lufthansa ist der Ferienflieger gezwungen, ein eigenes Netzwerk an Zubringerflügen zu etablieren, um Passagiere aus verschiedenen deutschen und europäischen Regionen zum Drehkreuz Frankfurt zu transportieren. Da die eigene Flotte primär auf die Ferienziele selbst ausgerichtet ist, setzt Condor verstärkt auf Kooperationen mit Partnerunternehmen wie German Airways. Diese strategische Entscheidung führt jedoch zu Abweichungen beim Bordprodukt: Auf den Flügen, die mit Regionaljets vom Typ Embraer 190 durchgeführt werden, entfällt der garantierte freie Mittelsitz, der ein Kernmerkmal der Condor Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken darstellt. Diese Entwicklung unterstreicht die Komplexität des Wet-Lease-Geschäfts und die technischen Grenzen unterschiedlicher Flugzeugkonfigurationen innerhalb eines einheitlichen Vermarktungskonzepts. Die auf den so genannten City-Strecken – im direkten Vergleich mit Konkurrenten – ohnehin schon eher schwache Business-Class soll nun auf dem Maschinentyp Embraer 190, den man sich von German Airways einmietet, nochmals schwächer werden. Nicht nur, dass Condor – ähnlich wie die meisten europäischen Konkurrenten – der Meinung ist, dass es in der „C“ auf Narrowbodies keine besseren Sitze als in der „Holzklasse“ bedarf, sollen alle Sitze besetzt werden. Für Business-Class-Passagiere bedeutet das konkret: Wenn im Embraer 190 „zu viele“ Reisende in der C sind, dann gibt es keinen freien

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Condor führt Flugverbindungen nach Hainan im Sommer 2026 fort

Die deutsche Fluggesellschaft Condor setzt ihr Engagement auf dem chinesischen Markt fort und behält die Flugverbindungen zur Insel Hainan auch im Sommerflugplan 2026 bei. Wie aus aktuellen Branchendaten von Aero Routes hervorgeht, werden die Destinationen Haikou und Sanya im Zeitraum zwischen Anfang Mai und dem 24. Oktober 2026 weiterhin bedient. Zum Einsatz kommt auf diesen Strecken das Langstrecken-Flaggschiff der Airline, der Airbus A330-900. Die Entscheidung zur Fortführung der Route unterstreicht die Strategie des Ferienfliegers, neben klassischen Urlaubszielen im Westen auch verstärkt Nischenmärkte im asiatischen Raum zu besetzen und die Marktpräsenz in Fernost zu festigen. Das operative Konzept sieht vor, dass die Flüge ab Frankfurt am Main über das Drehkreuz Bangkok-Suvarnabhumi geführt werden. Insgesamt bietet Condor sieben wöchentliche Verbindungen in die thailändische Hauptstadt an, von denen ein Teil als Zubringer für die Weiterflüge nach China fungiert. Konkret sind zwei wöchentliche Umläufe nach Haikou, der Hauptstadt der Provinz Hainan, sowie drei wöchentliche Frequenzen in das touristisch geprägte Sanya geplant. Durch die Nutzung von Bangkok als Zwischenstopp kann die Fluggesellschaft die Auslastung der Maschinen optimieren und gleichzeitig Reisenden aus Deutschland den Zugang zu den wirtschaftlich aufstrebenden Freihandelszonen Südchinas ermöglichen. Hainan hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Ziel für den internationalen Reiseverkehr entwickelt, da die chinesische Regierung die Insel massiv als steuerfreies Einkaufsparadies und regionales Wirtschaftszentrum ausbaut. Für Condor bietet die Fortführung der Flüge die Möglichkeit, von den gelockerten Visabestimmungen für deutsche Staatsbürger zu profitieren, die für Kurzaufenthalte auf der Insel oft kein reguläres Visum benötigen. Die Kooperation mit lokalen Partnern

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Condor kooperiert mit German Airways für Zubringerflüge am Standort Frankfurt

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor erweitert ihre operativen Kapazitäten und hat für den kommenden Sommerflugplan 2026 eine Zusammenarbeit mit dem Wet-Lease-Spezialisten German Airways vereinbart, berichtete zunächst das Handelsblatt. Im Rahmen dieser Kooperation wird German Airways zunächst zwei Regionalflugzeuge des Typs Embraer E190 bereitstellen, um das Zubringernetz zum Frankfurter Drehkreuz zu verstärken. Die Maschinen sollen sowohl innerdeutsche Verbindungen als auch Strecken aus dem benachbarten europäischen Ausland bedienen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Abhängigkeit von externen Partnern zu verringern und ein stabiles Angebot für Langstreckenpassagiere sicherzustellen. Hintergrund dieser Entscheidung ist das Ende der langjährigen engen Kooperation mit der Lufthansa, die das bisherige Abkommen zur Zubringerleistung gekündigt hatte. Zwar besteht weiterhin eine Interlining-Vereinbarung, diese erlaubt Condor jedoch keine feste Kontingentplanung mehr. Um die entstandene Lücke zu schließen, setzt das Management unter Flughafenchef Peter Gerber verstärkt auf ein eigenes Netzwerk, die sogenannten City-Verbindungen. Da die eigene Flotte der Condor vorrangig auf lukrativen Urlaubsstrecken benötigt wird, stellt die Anmietung von Kapazitäten bei German Airways eine strategische Lösung dar, um wertvolle Slots und Flugzeuge für touristische Fernziele freizuhalten. German Airways verfügt über langjährige Erfahrung im Auftrag namhafter europäischer Fluggesellschaften und betreibt unter anderem Flüge für die niederländische KLM. Um die neuen Aufgaben für Condor und bestehende Verpflichtungen parallel bewältigen zu können, plant die Airline eine Erweiterung ihrer Flotte um bis zu zwei zusätzliche Embraer-Maschinen. Die Geschäftsführung von German Airways verweist dabei auf die hohe betriebliche Zuverlässigkeit und eine eigene Wartungsabteilung als Qualitätsmerkmale. Ob die für Condor eingesetzten Flugzeuge die markante Streifen-Lackierung des Ferienfliegers erhalten werden, blieb

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Condor reaktiviert Traditionsroute Frankfurt-Tel Aviv zum Firmenjubiläum

Der deutsche Ferienflieger Condor nimmt im Mai 2026 die Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv wieder in den regulären Flugplan auf. Die Entscheidung markiert einen historischen Meilenstein für das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert. Die Route nach Israel hat für die Fluggesellschaft eine besondere Bedeutung: Der erste Flug in der Geschichte des Unternehmens fand am 29. März 1956 statt und führte als Pilgerreise von Frankfurt in das Heilige Land. Mit der Wiederaufnahme dieser Strecke setzt Condor ein deutliches Zeichen für die strategische Erweiterung des Drehkreuzes Frankfurt und verbessert die Anbindung zwischen Europa, Nordamerika und der wirtschaftlich bedeutenden Metropole am Mittelmeer. Die neue Verbindung wird mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung und Netzwerkerweiterung, die Condor trotz eines wettbewerbsintensiven Marktumfelds vorantreibt. David Carlisle, verantwortlich für die Netzwerkplanung bei Condor, betont die Rolle Tel Avivs als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Durch die Einbindung in das wachsende Hub-System in Frankfurt sollen insbesondere Umsteigeverbindungen für Reisende aus dem nordamerikanischen Raum attraktiver gestaltet werden. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf eine steigende Nachfrage nach flexiblen Reisemöglichkeiten in den Nahen Osten, die über die reine touristische Nutzung hinausgehen. Flankiert wird die Entscheidung durch politische Unterstützung aus der hessischen Landesregierung. Uwe Becker, Beauftragter für jüdisches Leben, hob die Bedeutung der Flugroute für die deutsch-israelischen Beziehungen hervor. Er sieht in der direkten Flugverbindung eine wichtige Brücke für den persönlichen Austausch und die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. In der aktuellen geopolitischen Lage wird die Wiederaufnahme

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Condor etabliert Charterflüge nach Arvidsjaur für die Wintersaison

Der deutsche Ferienflieger Condor hat sein Portfolio im Bereich der Wintercharterflüge erweitert und bedient seit Januar 2026 das nordschwedische Arvidsjaur. Die neue Verbindung führt von München über Hannover direkt nach Lappland und wird mit modernem Fluggerät des Typs Airbus A320neo durchgeführt. Der offizielle Erstflug erfolgte am 7. Januar 2026, gefolgt von der Aufnahme des regulären Rhythmus mit zwei wöchentlichen Umläufen jeweils montags und freitags seit dem 12. Januar. Das aktuelle Programm ist bis Mitte März befristet, wobei die Fluggesellschaft bereits die Fortführung für die kommende Wintersaison ab Ende November 2026 bestätigt hat. Die Strecke dient primär der Beförderung von Fachkräften und Teilnehmern für die in der Region ansässige Automobilindustrie. Arvidsjaur ist als internationales Zentrum für Wintertests von Fahrzeugprototypen bekannt. Zahlreiche namhafte Hersteller und Zulieferbetriebe betreiben in der Umgebung Testgelände auf zugefrorenen Seen und spezialisierten Landstrecken. Durch die Kopplung der Abflughäfen München und Hannover werden zwei wichtige deutsche Automobilstandorte direkt mit dem nordschwedischen Erprobungszentrum verbunden. Die Flugzeiten sind dabei eng auf die Schicht- und Projektwechsel der Ingenieure und Testfahrer abgestimmt, um einen effizienten Personaltransfer zu gewährleisten. Zusätzliche Recherchen ergeben, dass Condor mit diesem Charterdienst eine Marktlücke füllt, die durch den gestiegenen Bedarf an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in den Norden Skandinaviens entstanden ist. Der Flughafen Arvidsjaur (AJR) verfügt über eine für die Region untypisch lange Start- und Landebahn, die speziell für die Abwicklung von Charterjets großer Automobilkonzerne ausgelegt ist. Neben dem Industrieverkehr profitiert auch der Tourismussektor von der Verbindung, da Lappland als Ziel für Winteraktivitäten bei deutschen Reisenden an Bedeutung gewinnt. Die Kooperation mit

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Verkehrsbilanz 2025: Flughafen Berlin Brandenburg meldet Passagierplus

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat das Jahr 2025 mit einem moderaten Wachstum abgeschlossen. Nach der aktuellen Verkehrsstatistik nutzten im gesamten vergangenen Jahr rund 26,05 Millionen Fluggäste den Hauptstadtflughafen, was einer Steigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein im Dezember verzeichnete der Standort zwei Millionen Passagiere. Trotz der Herausforderungen durch hohe Standortkosten am Luftverkehrsstandort Deutschland stieg auch die Zahl der Flugbewegungen leicht auf insgesamt 193.042 Starts und Landungen an. Besonders positiv entwickelte sich der Frachtbereich mit einem Umschlag von fast 52.000 Tonnen, was einem Zuwachs von über 17 Prozent entspricht. In der Analyse der Fluggesellschaften sticht insbesondere der Ferienflieger Condor hervor, der am BER das stärkste Wachstum generierte. Die Airline konnte ihre Passagierzahlen im Vergleich zum Jahr 2024 von etwa 49.000 auf rund 349.000 Fluggäste massiv steigern. Auch Eurowings baute die Präsenz aus und beförderte mit 2,3 Millionen Menschen rund 9,3 Prozent mehr Reisende als im Vorjahr. Marktbeherrschend bleibt jedoch die Lufthansa-Gruppe, die als Verbund insgesamt 5,9 Millionen Passagiere abfertigte. Bei den Einzelairlines hält Ryanair trotz einer Kapazitätsreduzierung aufgrund gestiegener Gebühren mit 4,7 Millionen Kunden weiterhin die Spitzenposition, dicht gefolgt von easyJet mit 4,2 Millionen Fluggästen. Ein deutlicher Trend zeichnete sich im Bereich der Langstreckenverbindungen ab, wobei die Golf-Region zum wichtigsten Wachstumstreiber avancierte. Durch den Ausbau der Frequenzen von Qatar Airways, Eurowings und der neuen Präsenz von Condor sowie Flynas stieg das Passagieraufkommen in Richtung Doha, Dubai, Abu Dhabi und Saudi-Arabien um insgesamt 44 Prozent auf über 726.000 Personen an. Allein die Verbindung nach Saudi-Arabien verdoppelte ihr Volumen.

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