Condor

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Charter: Condor bedient München-Pristina

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird ab Ende Juli 2023 Charterflüge zwischen München und Pristina durchführen. Diese werden im Auftrag des Reisebüros Air Prishtina bedient. Mit Wirksamkeit zum 26. Juli 2023 soll auf dieser Route einmal wöchentlich geflogen werden. Ab 29. Oktober 2023 sollen drei weitere Umläufe hinzugefügt werden, so dass vier Rotationen pro Woche für Air Prishtina durchgeführt werden sollen. Flugscheine sind nicht direkt bei Condor, sondern beim Auftraggeber der Charterflüge erhältlich.

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UFO: Condor will Schiedsstelle abschaffen

Das Kabinenpersonal der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird künftig am Monatsende mehr Geld überwiesen bekommen. Die Gewerkschaften Verdi und Ufo haben in Zusammenarbeit mit der Personalvertretung einen neuen Tarifvertrag mit dem Carrier abgeschlossen. Unter anderem sieht die Einigung vor, dass die Flugbegleiter zwischen 17 Prozent und 34 Prozent mehr Lohn bezahlt bekommen sollen. Auch soll es eine steuerfreie Inflationsprämie in der Höhe von 3.000 Euro geben. Diese wird schrittweise bis spätestens Ende 2024 an die Kabinenmitarbeiter überwiesen. Auch wurde die Anzahl der Gehaltsstufen nach oben erweitert. „Mit diesen Gehaltssteigerungen und Einmalzahlungen konnten wir endlich den längst überfälligen finanziellen Ausgleich für die massiven Mehrbelastungen für das Kabinenpersonal bei Condor verhandeln. Gleichzeitig müssen wir aber auch einen wichtigen Passus im Manteltarifvertrag verteidigen, in dem es um die Kontrolle der Arbeitsbelastung unserer Kollegen geht“, so Daniel Kassa Mbuambi, Vorsitzender der UFO. Allerdings gibt es auch Kritik, denn die Arbeitnehmervertreter führen auch an, dass Condor eine Schiedsstelle, die im Jahr 2020 vereinbart wurde, „loswerden“ wolle. Aus der Sicht der UFO habe die Geschäftsleitung den Carrier durch den Krisentarifvertrag des Jahres 2020 für Investoren „aufhübschen“ wollen. Dazu Bötte-Lüdemann, UFO-Vorstand und Verhandlungsführer bei Condor: „Unsere Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet: Die Schiedsstelle musste bereits angerufen werden. Ein Verzicht wäre den Kollegen gegenüber nicht zu verantworten. Der Versuch eine längst überfällige Vergütungsanpassung mit einem massiven Einschnitt in tarifvertraglich abgesicherte Minimalstandards zur Arbeitsbelastung an Bord zu verknüpfen, ist unanständig“.

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Neuer Tarifvertrag: Condor-Piloten bekommen mehr Geld

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Verdi haben sich mit der Geschäftsleitung der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Arbeitnehmervertreter erklären, dass dieser weitreichende Verbesserungen für die Piloten beinhalten soll. Aufgrund der Staatshilfe, die Condor in den letzten Jahren gleich mehrfach in Anspruch genommen ist, ist die Flottengröße momentan beschränkt. Dafür hat Mehrheitseigentümer Attestor bereits eine Lösung gefunden, denn man hat mit Marabu Airlines eine in Estland ansässige Konzernschwester ins Leben gerufen. Diese kommt seit der Betriebsaufnahme aufgrund vieler Verspätungen und Streichungen nicht aus den Negativschlagzielen heraus. Da der Ticketvertrieb über Condor läuft bzw. Reisende, die ursprünglich Flüge der deutschen Airline gebucht hatten, jedoch auf Marabu umgebucht wurden, leidet durchaus auch die Marke Condor unter der schwachen Performance der estnischen Konzernschwester, die den überwiegenden Teil der Flüge von Wetlease-Anbietern durchführen lässt. Die Vereinigung Cockpit beschreibt den Tarifvertrag, der mit Condor abgeschlossen wurde, als gemeinsamen Pakt für das Wachstum. Er soll einen Inflationsausgleich sowie Einmalzahlungen zur Abmilderung der jüngsten Teuerungen beinhalten. Die Vergütungstabelle wurde um sechs zusätzliche Stufen nach oben erweitert. Der strukturell wirksame Inflationsausgleich umfasst jeweils zum Januar Steigerungen von sieben Prozent für 2024 und jeweils fünf Prozent für die nächsten beiden Jahre. Sollte die amtliche Inflationsrate in Deutschland höher ausfallen als die vereinbarten Steigerungsraten, so erhöht sich die Steigerung automatisch um die Hälfte dieser Differenz. Die Einigung beinhaltet daneben Einmalzahlungen in einer Gesamthöhe von 3000 Euro pro Pilot. „Wir haben trotz laufender Tarifverträge in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Blick auf die Zukunft einen Abschluss erzielt und damit Wachstumsperspektiven

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Frankfurt: Condor plant 27 Langstreckenziele ab Frankfurt

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 ab Frankfurt am Main Kurs auf 27 Langstreckendestinationen zu nehmen. Davon werden sich elf Ziele in den Vereinigten Staaten von Amerika befinden. Die mittlerweile in die Jahre gekommene Boeing-767-Flotte soll bis zum Sommer 2024 ausgemustert sein. Auf den meisten Routen will Condor dann die Neuzugänge des Typs Airbus A330neo einsetzen. Ob man auf der Langstrecke auch im kommenden Jahr wieder Wetlease-Maschinen benötigt, ist noch völlig offen. Mit elf Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika, zu denen unter anderem Seattle, San Francisco, Los Angeles und New York zählen, bildet diese Region einen Schwerpunkt im Sommerflugplan 2024. In Kanada will man Toronto, Halifax, Edmonton und Vancouver ansteuern. Weitere Ziele, die Condor ab Frankfurt am Main ansteuern will, befinden sich unter anderem in der Dominikanischen Republik, Jamaika, Mexiko, auf Kuba, den Malediven, Mauritius sowie in Kenia und Tansania. Übersicht der Condor-Langstreckenflüge ab Frankfurt im Sommer 2024:

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Condor baut neues Trainingszentrum im Süden von Frankfurt auf

In Kooperation mit der Avenger Flight Group richtet die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor in Dreieich, das sich südlich von Frankfurt am Main befindet, ein neues Trainingszentrum ein. Dieses soll sowohl von Piloten als auch Flugbegleitern genutzt werden. Derzeit finden die Schulungen überwiegend in Kelsterbach und Neu-Isenburg sowie punktuell auch bei externen Anbietern statt. Künftig will man in Zusammenarbeit mit der Avenger Flight Group – nach Möglichkeit – an nur noch einem Standort trainieren. Während Condor unter anderem die Trainingsgeräte und Mockups für die Flugbegleiter bereitstellen wird, stammen die acht Fullflight-Simulatoren vom Partner. Offiziellen Angaben nach soll das Trainingszentrum auch externen Piloten und Flugbegleitern sowie Airlines gegen Entgelt offenstehen.

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Winter 2023/24: Condor legt Teneriffa-Süd ab Nürnberg auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 die Destination Teneriffa-Süd auch ab Nürnberg anzubieten. Derzeit sind zwei wöchentliche Umläufe geplant, jedoch wird man laut Reservierungssystem nicht selbst fliegen. Das Kurspaar DE1792/DE1793 soll ab 30. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. In der Buchungsmaske des Carriers wird darauf hingewiesen, dass die operative Durchführung nicht durch Condor selbst, sondern durch eine „Condor Partner Airline“ erfolgen wird. Diese wird seitens des Ferienfliegers aber noch nicht namentlich benannt.

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Condor: Weitere Flüge auf der Strecke Frankfurt-Mahé

Die deutsche Fluggesellschaft Condor weitet ihre Flugfrequenzen auf der Strecke Frankfurt-Mahé aus. Künftig soll alle zwei Wochen ein weiterer Flug dieser Strecke angeboten werden. Condor plant einen weiteren Flug für die Strecke zwischen Frankfurt und Mahé ein, der das Flugangebot alle zwei Wochen abrunden soll. Die weiteren Flüge sollen jedoch konkret von Airbus A330-900neo- Fliegern bewältigt werden, wie das Portal Aero Routes bestätigt.

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Condor verkauft Bierdosen im Streifenlook

In Kooperation mit einer Brauerei aus Berlin bringt Condor nun ein Bier auf den Markt, das den „Streifenlook“ des Ferienfliegers trägt. Dieses wird unter dem Namen „Ferien Lager“ vermarktet. Es soll sich um ein leichtes Helles handeln. „Wir freuen uns darauf unseren Gästen, gemeinsam mit BrewDog, „Ferien Lager” zu servieren. Ob unterwegs zum Strandurlaub oder auf dem Weg zur nächsten Abenteuerreise, die Kreation ist der ideale Begleiter, um sich schon an Bord auf die Auszeit einzustimmen. Noch dazu wurden die Dosen in unseren sonnigen Condor-Streifen designt“, so Christian Schmitt, COO von Condor. Erhältlich sind die Bierdosen unter anderem an Bord der Condor-Flugzeuge, aber auch im Online-Shop der Brauerei Brew Dog. In den regulären Einzelhandel sollen diese – zumindest vorläufig – nicht kommen.

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Marabu offiziell in Hamburg gestartet

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines hat nun die Basis Hamburg offiziell eröffnet. Man baut sukzessive ein Streckennetz, das aus 14 Destinationen, die überwiegend touristisch orientiert sind, auf. Da man momentan nur ein Flugzeug im Eigenbetrieb hat, setzt man hauptsächlich von Nordica und Heston betriebene Wetlease-Maschinen ein. Mit wenigen Ausnahmen bedient man ab Hamburg Ziele, die Condor vormals im Angebot hat. Der Vertrieb von Flugscheinen ist über die deutsche Konzernschwester organisiert. Vorerst steuert man ab der Freien und Hansestadt 14 Destinationen an. Nebst Ferienzielen hat man auch Tallinn, die Homebase von Wetlease-Partner Nordica, im Programm. „Wir werten es als positiv, dass die neugegründete Fluggesellschaft Marabu ab Tag eins auf Hamburg als Partner setzt. Als Flughafen für den ganzen Norden verfügen wir über ein großes Einzugsgebiet von Niedersachsen bis nach Dänemark – das bedeutet: großes Potenzial gerade für neue Fluggesellschaften. Mit 14 Direktzielen ist Marabu gleich von Anfang an breit aufgestellt. Und wir freuen uns, dass unsere Passagiere dadurch von einem noch größeren Flug-Angebot profitieren“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Als CO2-neutraler Flughafen begrüßen wir es zudem, dass Marabu zwei Flugzeuge der neuen, geräuschärmeren NEO-Generation am Hamburg Airport stationiert. Dies treibt die Entwicklung hin zu modernsten Flugzeugen am Hamburger Standort weiter voran und passt zu unserer Strategie, Klimaschutz und Anwohnerschutz in Einklang zu bringen mit einem attraktiven Flugangebot.“ „Wir freuen uns sehr darauf, ab 7.7. unsere Heimatstadt Tallinn mit der Hansestadt Hamburg zu verbinden, wo unser erster A320neo am 1. Mai seine Basis am Hamburg Airport bezogen hat. Zusätzlich zu

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Umbuchungen auf Partner-Airlines: Condor verärgert Reisebüros

Die Ferienfluggesellschaft Condor ist offenbar nicht in der Lage den Sommerflugplan 2023 ohne Wetlease-Partner und die Schwester Marabu Airlines durchzuführen. Die Umbuchungen auf Subunternehmer sowie die estnische Konzernschwester sorgt derzeit für so einiges an Mehrarbeit bei Reisebüros. Diese zeigen sich durchaus verärgert, denn man habe Passagiere Condor-Flüge vermittelt bzw. im Rahmen von Pauschalreisen gebucht. Gegenüber dem Fachportal FVW lässt ein Inhaber einer Agentur regelrecht Dampf ab, denn bei Änderungen auf Wetlease-Partner bzw. Marabu Airlines sind oftmals auch Sitzplatzreservierungen und optionale Extras betroffen. Die Reiseveranstalter wälzen, so der Reisebüroinhaber, die Überprüfung und Neubuchung auf die Reisebüros ab. Das Ausmaß wäre mittlerweile so, dass allein jene Agentur, die sich gegenüber der FVW zu Wort gemeldet hat, pro Woche eine „hohe zweistellige Anzahl“ von Fällen erhalten würde. Dies sorge für deutlich mehr Arbeit, die weder von Condor noch vom jeweiligen Tour Operator abgegolten wird. Dazu kommen Beschwerden von Passagieren, die es nicht gerade toll finden, dass man anstatt einem Flug mit Condor einen mit einem Subunternehmer erhält. Teilweise sind optionale Extras und Sitzplatzangebote auf Flügen, die von Wetlease-Partnern durchgeführt werden, nicht verfügbar. Seitens Condor heißt es dazu unter anderem, dass man aufgrund der „personellen Herausforderungen lieber auf Partner-Airlines zurückgreife als Flüge zu streichen“. Weiters sagt man, dass die Wetlease-Partner „sorgfältig und nach strengsten europäischen Richtlinien und Vorgaben ausgewählt“ werden. Im Sommerflugplan 2023 sind unter anderem Heston Airlines, FlyAir41, European Air Charter und Bulgaria Air für Condor im Einsatz. Einige Strecken werden ab 1. Mai 2023 sukzessive von der neuen Konzernschwester Marabu Airlines übernommen.

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