Condor

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Bundeskartellamt: Lufthansa behindert Condor-Langstrecke

Das deutsche Bundeskartellamt hat Lufthansa in Sachen der Zubringerflüge offiziell abgemahnt. Die Behörde vertritt nach vorläufigem Prüfungsergebnis die Ansicht, dass Condor „kartellrechtlicher Anspruch gegen Lufthansa auf Zugang zu Zubringerflügen für ihre Langstreckenpassagiere zusteht“. „Nach unserem vorläufigen Prüfungsergebnis ist die Lufthansa-Gruppe auf dem Zubringermarkt, der überwiegend deutsche Flughäfen mit dem Langstreckennetz von Condor verbindet, marktbeherrschend. Keine andere Fluggesellschaft kann über Einzelflüge hinaus eine Zubringung zu den bedeutenden deutschen Drehkreuzen Frankfurt, München und Düsseldorf anbieten. Damit unterfällt Lufthansa der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht und unterliegt besonderen Pflichten. Wir haben Bedenken gegen die Zulässigkeit einer Kündigung der Condor-Kooperation, soweit Lufthansa dadurch ihre Wettbewerberin auf den nachgelagerten Märkten für Langstreckenflüge unbillig behindert“, so Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Condor und Lufthansa arbeiten seit vielen Jahren im Bereich Zubringerflüge zusammen. Die ursprüngliche Kündigung dieser Geschäftsbeziehung zum 1. Juni 2021 hat Lufthansa nach Intervention des Bundeskartellamtes zeitlich befristet bis zum 10. Mai 2022 ausgesetzt. Das Bundeskartellamt kommt nach den bisherigen Ermittlungen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass Condor ein kartellrechtlicher Anspruch gegen Lufthansa auf Zugang zu den Zubringerflügen auch über diesen Zeitpunkt hinaus zusteht. Ferner hat das Bundeskartellamt in den bisherigen Vereinbarungen zwischen der Lufthansa und Condor verschiedene weitere Wettbewerbsbeschränkungen festgestellt, deren kartellrechtliche Zulässigkeit es derzeit ebenfalls kritisch sieht. Condor selbst unterhält kein Zubringernetz; es wären nach den bisherigen Ermittlungen auch keine geeigneten Slots an den zentralen Drehkreuzen wie Frankfurt zum Aufbau eines entsprechenden Netzes verfügbar. Die Passagiere, die einen Zubringerflug buchen, wohnen im Schnitt mindestens 300 km vom Abflughafen für die Langstrecke entfernt. Für sie sind nach den

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Leipzig: Condor kündigt Athen-Flüge an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kündigt die Aufnahme einer Verbindung zwischen Leipzig/Halle und Athen an. Diese soll ab dem 18. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Airbus A321 bedient werden. „Wir freuen uns, dass wir mit Athen ein neues Ziel für unsere Kunden ab Leipzig anbieten können. Mit der neuen Verbindung und der Aufstockung unserer Flugkapazitäten insgesamt, bieten wir unseren Gästen für den Sommer ein vielfältiges Flugprogramm – und bauen unsere enge Partnerschaft mit dem Flughafen Leipzig/Halle weiter aus“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup. Mit bis zu 41 wöchentlichen Abflügen zu 12 Zielen ist Condor laut Airport die Nummer eins unter den Ferienfluggesellschaften am Flughafen Leipzig/Halle. Neben dem neuen Ziel Athen werden auch die Urlaubsregionen Antalya, Fuerteventura, Teneriffa, Las Palmas, Funchal, Heraklion, Hurghada, Korfu, Kos, Rhodos und Mallorca angeflogen. „Dass Condor als unser wichtigster Partner im touristischen Verkehr weiter am Standort Leipzig/Halle wächst und sein Angebot ausbaut, freut uns sehr“, sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, und ergänzt: „Mit Athen kommt nicht nur eine spannende Metropole für Städtetrips ins Angebot, sondern auch attraktive Umsteigemöglichkeiten zu vielen griechischen Inseln.“

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Condor-Finanzchef Debus wechselt zu Flixbus

Der momentane Condor-Finanzchef, Christoph Debus, wechselt von der Luft auf den Boden und zwar zu Flixbus. Ab Anfang März 2022 wird der Manager die finanziellen Geschicke des Fernbus- und Bahnbetreibers managen. Gleichzeitig bereitet Flixmobility den Börsengang vor. Momentan ist die Konzernmutter von Flixbus und Flixtrain als Gesellschaft mit beschränkter Haftung organisiert. Das wird sich ändern, denn man wird ab 1. April 2022 eine Societas Europaea (Europäische Aktiengesellschaft) sein. Dies ist der Ersteschritt für den avisierten Gang an die Börse. Bei Flixmobility folgt Christoph Debus auf Christian Rummel, der erst vor zehn Monaten als Finanzchef vorgestellt wurde. Der scheidende Condor-Manager stand über viele Jahre hinweg an der Seite von Ralf Teckentrup an der Spitze der deutschen Fluggesellschaft.

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Condor baut Palma-Angebot ab Frankfurt stark aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ist offensichtlich bestrebt in Frankfurt am Main die Marktführerschaft in Richtung Palma de Mallorca zu gewinnen. Der Carrier stockt das Angebot im Sommerflugplan 2022 stark auf. In der Hauptsaison bietet Condor bis zu 36 Flüge pro Woche zwischen den beiden Airports an. Damit fliegt man deutlich häufiger als noch vor der Corona-Pandemie. Die Aufstockungen werden schrittweise vorgenommen. Zunächst fährt der Carrier per 1. Juni 2022 die Frequenzen um sieben Rotationen auf 35 Umläufe pro Woche hoch. Einen Monat später kommt Umlauf Nummer 36 dazu. Bis vorerst 30. September 2022 will Condor derartig hochfrequent fliegen. Neu ist auch, dass man freitags einen Abendflug, der Frankfurt am Main um 20 Uhr 10 verlassen und Palma um 22 Uhr 20 erreichen wird, einführt. Der dazugehörige Rückflug hebt an Samstagen um 2 Uhr 55 ab und erreicht die deutsche Stadt gegen 5 Uhr 10. Der Hinflug dürfte besonders für Personen, die am Freitag arbeiten müssen, jedoch das Wochenende auf Mallorca verbringen wollen, interessant sein.

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Mit Condor und Sky Express zu 28 Zielen in Griechenland

Ab Sommer bietet der Ferienflieger 17 Nonstop-Verbindungen nach Griechenland an. Gemeinsam mit Sky Express ermöglicht Condor nun einfache Weiterflüge zu elf weiteren Zielen. Durch die neue Partnerschaft werden die Verbindungen zu bereits bestehenden Zielen zudem erhöht. Ab Juli 2022 können Reisende über Athen, Rhodos, Korfu und Heraklion zu den elf neuen Zielen weiterreisen, darunter Destinationen wie Naxos, Paros und Mytilini. Ab Deutschland heben die Flieger von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Leipzig ab. „Gemeinsam mit Sky Express bietet Condor ihren Fluggästen eine unkomplizierte Weiterreise zu den schönsten Zielen Griechenlands und ermöglicht damit eine flexible Reiseplanung,“ so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir erweitern damit nicht nur unser Streckennetz, sondern bieten Gästen auch die Möglichkeit die Vielfältigkeit des Landes für sich zu entdecken.

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Deutschland: Condor sucht 150 neue Flugbegleiter

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach rund 150 Flugbegleitern, die ab Frankfurt, Düsseldorf, München, Hamburg und Leipzig fliegen sollen. Diese sollen auf den Mustern Boeing 757, B767, Airbus A320, A321 und ab Herbst 2022 auch auf dem A330neo eingesetzt werden. Condor wird das neue Kabinenpersonal, das in Vollzeit angestellt wird, zunächst mit befristeten Zweijahresverträgen beschäftigten. Teilzeit-Flugbegleiter sollen unbefristete Kontrakte bekommen. Condor stellt bereits seit November 180 neue Pilotinnen und Piloten ein und übernimmt außerdem die selbst ausgebildeten Condor-Piloten. Damit bereitet sich der Carrier auf das neue Langstreckenflugzeug, den Airbus A330neo, vor. Condor ist der deutsche Erstkunde für dieses Muster.

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Condor: Mehr Eriwan-Flüge im Sommer 2022

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird die Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und der armenischen Hauptstadt Eriwan im Mai 2022 aufstocken. Der Carrier wird künftig dreimal pro Woche zwischen den beiden Destinationen pendeln. Derzeit fliegt Condor auf dieser Route überhaupt nicht, denn diese soll erst am 2. April 2022 reaktiviert werden. Derzeit ist geplant, dass Eriwan ab Frankfurt am Main an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Airbus A320 bedient werden soll. Mit Wirksamkeit zum 26. Mai 2022 kommt ein weiterer Umlauf hinzu. Dieser soll jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. Für den Winterflugplan 2022/23 plant Condor momentan eine wöchentliche Rotation und zwar an Samstagen.

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Deutschland: Ticketerstattungen werden noch immer verzögert

In Deutschland soll hinsichtlich der Erstattung von Ticketgeldern abgesagter Flüge weiterhin unrund laufen. Das Fluggastrechteportal Flightright behauptet, dass besonders deutsche Airlines Rückzahlungen verschleppen oder gar verweigern sollen. Das Unternehmen beruft sich dabei auf Fälle, die Passagiere über das Portal eingereicht hätten. Dieses kassiert im Erfolgsfall eine Provision, so dass die Dienstleistung für Kunden nicht kostenfrei ist. Jedenfalls habe unter den deutschen Fluggesellschaften Eurowings am besten abgeschnitten. In 41 Prozent der Fälle hätte dieser Carrier aufgrund von Zahlungsaufforderungen von Flightright den Ticketpreis erstattet. Bei Condor wäre dies in 40 Prozent der Fälle erfolgt. Tuifly soll sich mit einer Rückzahlungsquote von 34 Prozent auf Platz Drei befinden. Schlusslicht soll Lufthansa mit nur rund 30 Prozent Erstattungen sein. Besser abgeschnitten haben Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet. Der irische Lowcost-Konzern soll in 77 Prozent der eingereichten Fälle zurückbezahlt haben. Beim britischen Mitbewerber soll die Quote bei 70 Prozent gelegen haben. Flightright-Managerin Claudia Brosche kritisiert das Verhalten von Lufthansa, denn der Carrier würde die Erstattung von Ticketgeldern bürokratisch gestalten. Als Beispiele führt sie an, dass Vollmachten und Abtretungserklärungen im Original per Post verlangt werden, jedoch andere Airlines diese auf dem digitalen Weg akzeptiert werden. Flightright hält dies für eine Verzögerungstaktik, die „ein schlechtes Licht auf die größte deutsche Airline“ werfen würde. Generell ist man der Ansicht, dass der Kranich „schwer nachvollziehbar“ agieren würde.

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D-ABOB: Condor absolvierte nach Triebwerksausfall sichere Landung

Eigentlich wollte Condor am Freitag mit der Boeing 757-300 D-ABOB von Lanzarote nach Hamburg fliegen. Kurz nach dem Start kam es zum Ausfall des rechten Triebwerks. Dabei waren laute Knallgeräusche zu hören und laut Augenzeugen auch Funken zu sehen. Die Boeing 757-300 von Condor hob am Flughafen Lanzarote als DE1439 mit dem Flugziel Hamburg ab. Während dem Steigflug verssagte jedoch Triebwerk Nummer 2 den Dienst. Die Flugzeugführer brachten den Steigflug ab und entschieden sich für eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Fuerteventura. Dort konnte die Maschine sicher landen. Weder Besatzung noch Passagiere haben Verletzungen erlitten. Die Reisenden wurden von Condor in Hotels gebracht, wo diese übernachten konnten. Am Samstag ging es dann mit dem Ersatzflug D-ABOJ weiter nach Hamburg. Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und auch den Umstand, dass die D-ABOB sicher in Fuerteventura gelandet ist und die 209 Passagiere und acht Crewmitglieder wohlauf sind. Der Kapitän hat nach dem Triebwerksausfall die so genannte Luftnotlage erklärt. Dies ist bei Triebwerksausfällen üblich und die korrekte Vorgehensweise. Dadurch erhielt die Boeing 757-300 Priorität. Auch wurde unverzüglich auf dem nähest gelegenen Airport, im konkreten Fall Fuerteventura, gelandet. Was den Ausfall des rechten Triebwerks der D-ABOB verursacht hat, ist noch nicht klar. Techniker von Condor und der spanischen Flugunfallermittlungsbehörde nehmen dies genau unter die Lupe und werden darüber einen ausführlichen Bericht verfassen. Das Flugzeug wird aller Voraussicht nach ein Tauschtriebwerk erhalten. Das nachstehende Video zeigt den Triebwerksausfall aus der Perspektive eines Passagiers, der zufällig filmte:

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Condor: A330-Erstflug verschiebt sich

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird den kommerziellen Erstflug mit dem Maschinentyp Airbus A330-200 später als ursprünglich gedacht durchführen. Während dem C-Check wurden Mängel gefunden, die noch behoben werden müssen, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Airliners.de. Condor flottet zunächst vier Airbus A330-200 ein, die auch als Vorbereitung auf das Nachfolgemodell A330neo genutzt werden. Laut einer Sprecherin müssen vor der Übernahme so genannte C-Checks durchgeführt werden. Die Techniker wurden bei zumindest einer Maschine fündig und müssen einen nicht näher bezeichneten Mangel beheben. Derzeit geht man bei Condor davon aus, dass der erste Airbus A330-200 Anfang Feber 2022 in den Liniendienst gestellt werden kann. Die Leasingverträge der vier Flugzeuge, die vormals für Etihad Airways geflogen sind, laufen vorerst zwei Jahre. Ab Herbst 2022 soll Condor die ersten A330neo erhalten.

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