Condor

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Beirut-Flüge: Condor hat noch keine Streckenrechte

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 zwischen Deutschland und dem Libanon zu fliegen. Man hat jedoch derzeit keine bilateral vereinbarten Frequenzen zugeteilt bekommen. Das deutsche Verkehrsministerium versucht diese derzeit für Condor mit den Behörden in Beirut zu vereinbaren. Aus einem Aviation.Direct vorliegenden Brief des deutschen Verkehrsministeriums ergibt sich, dass derzeit vereinbart ist, dass im Sommerflugplan 2022 die Fluggesellschaften Lufthansa, Sundair und Eurowings zwischen den beiden Staaten fliegen dürfen. Pro Woche sind dem Kranich 14 Frequenzen zugeteilt, Sundair fünf und Eurowings zwei. Der Mitbewerber Condor hat derzeit keine, verkauft unabhängig davon Flugtickets von deutschen Airports nach Beirut. Am 16. Feber 2022 wandte sich das deutsche Bundesverkehrsministerium in einem Aviation.Direct vorliegenden Brief an das Pendant im Libanon. In diesem bittet man um die Zustimmung, dass die wöchentlichen Frequenzen um fünf auf 26 angehoben werden. Condor wird in diesem Schreiben nicht namentlich erwähnt. Auch scheint der Carrier im vorhergehenden Brief, in dem die Zuteilung der wöchentlichen Nutzung dargestellt ist, gar nicht auf. Die Fluggesellschaft Eurowings, die bereits zugeteilte Streckenrechte in der Tasche hat, erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct, dass man diese wie folgt nutzen wird: „Eurowings wird die Strecken Düsseldorf-Beirut und Berlin-Beirut jeweils einmal pro Woche bedienen“. Auch Sundair und Lufthansa haben erklärt, dass man die zugeteilten Frequenzen im Sommerflugplan 2022 vollständig nutzen wird. Tickets im Verkauf, jedoch noch keine Streckenrechte Der aktuelle Stand der Dinge ist daher, dass Condor Flugscheine für Beirut-Flüge verkauft, jedoch noch keine bilateral vereinbarten Frequenzen dafür hat. Damit konfrontiert war die Ferienfluggesellschaft wortkarg und verwies auf das

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Condor verzeichnet „gute Nachfrage“ in Wien

Im Sommerflugplan 2022 wird die deutsche Ferienfluggesellschaft nach mehrjähriger Abwesenheit wieder auf den Flughafen Wien-Schwechat zurückkehren. Das Comeback erfolgt nicht auf der Langstrecke sondern auf vier touristischen Routen. Condor wird dreimal wöchentlich nach Heraklion, zweimal pro Woche nach Kos, viermal wöchentlich nach Palma de Mallorca und zweimal pro Woche nach Rhodos fliegen. Auf fast allen Strecken begibt man sich in einen harten Wettbewerb mit anderen Anbietern, darunter Ryanair, Wizz Air und Austrian Airlines. Diesbezüglich gibt man sich seitens Condor gelassen und verweist darauf, dass die einzelnen Fluggesellschaften unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgen. Man hält mehrere Anbieter auf den Strecken für gut, denn so hätten Passagiere und Reiseveranstalter mehr Auswahlmöglichkeiten. Mit Tour Operations hat man auf den für Wien geplanten Routen bereits Kooperationen abgeschlossen und konnte an diese Ticketkontingente verkaufen. Angesprochen auf die aktuelle Buchungslage der ab Österreich angebotenen Strecken erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Nachfrage ist in den letzten Tagen, besonders für Ostern und den Sommer, stark angezogen. Die Buchungszahlen in Wien sind gut und wir spüren, dass die Menschen einfach raus in den Urlaub wollen“.

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Düsseldorf: Alltours stockt Condor-Charterflüge auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours legt ab dem Flughafen Düsseldorf im März 2022 16 zusätzliche Vollcharterflüge nach Palma de Mallorca auf. Diese sollen von der Ferienfluggesellschaft Condor durchgeführt werden. Weiters stockt man die Kapazitäten in Richtung Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote weiter auf. Von Frankfurt am Main aus will man mehr Sitzplätze nach Palma de Mallorca anbieten. Der Tour Operator verzeichnet eigenen Angaben nach eine hohe Nachfrage. Für den April 2022 ist mit weiteren Vollcharter-Flügen zu rechnen. Alltours und andere Reiseveranstalter berichten derzeit von einer stark gestiegenen Nachfrage rund um Ostern. In Kürze sollen unter anderem bei Alltours weitere Kapazitäten zur Buchung freigegeben werden.

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Frankfurt: Condor nimmt Johannesburg auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor plant im Winterflugplan 2022/23 insgesamt 21 Langstreckenziele anzubieten. Mit Johannesburg bietet man ab Frankfurt am Main eine neue Destination, die jeweils montags und freitags bedient werden soll, an.  Zudem werden die Verbindungen nach New York, Toronto, Los Angeles und Seattle auch im Winter mit insgesamt zwölf wöchentlichen Flügen ab Frankfurt fortgesetzt. Neben Afrika und Nordamerika ist auch die Karibik wieder stark vertreten: Mexiko, Kuba und Jamaika sind ebenso im Programm, wie die Dominikanische Republik, Grenada und Tobago. Weiters hat man Ziele im Indischen Ozean wie Seychellen, Malediven und Mauritius im Programm. Weitere Ziele und Abflughäfen für zusätzliche Strecken im Winter 22/23 werden laut Condor derzeit geprüft. Übersicht der Condor-Langstreckenflüge ab Frankfurt, ab dem 1. November 2022: Kapstadt, Südafrika: Dienstag, Donnerstag, Samstag Cancún, Mexiko: Täglich Grenada: Sonntag Havanna, Kuba: Montag, Donnerstag Holguin, Kuba: Mittwoch, Sonntag New York (JFK), USA: Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag Johannesburg, Südafrika: Montag, Freitag Los Angeles, USA: Dienstag, Donnerstag, Sonntag Mombasa, Kenia: Freitag, Sonntag Montego Bay, Jamaika: Mittwoch, Sonntag Male, Malediven: Montag, Mittwoch, Samstag Mauritius: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag Puerto Plata, Dom. Republik: Mittwoch, Sonntag Punta Cana, Dom. Republik: Täglich Santo Domingo, Dom. Republik: Mittwoch, Sonntag Seattle, USA: Montag, Donnerstag, Samstag Seychellen: Freitag Tobago: Sonntag Varadero, Kuba: Dienstag, Freitag, Samstag Toronto, Kanada: Mittwoch, Sonntag Sansibar, Tansania: Freitag, Sonntag

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Condor streicht Calgary und nimmt Tiflis auf

Die deutsche Fluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2022 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Frankfurt am Main und Tiflis bedienen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden. Das Ziel Eriwan, das im Vorjahr aufgenommen wurde, soll weiterhin bedient werden. Derzeit ist geplant, dass Condor im Sommer 2022 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag von Frankfurt aus die Hauptstadt Armeniens ansteuert. Gestrichen ist hingegen die Langstreckenverbindung ins kanadische Calgary. Diese Route wird der Carrier – zumindest vorläufig – nicht mehr anbieten. Im Gegenzug baut man das USA-Programm auf insgesamt 12 Destinationen aus. In Kanada hat Condor weiterhin vier Ziele im Flugplan.

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Düsseldorf: Erster Condor-A330-Flug geht nach Palma

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird den Maschinentyp Airbus A330-200 ab Samstag kommerziell einsetzen. Der Erstflug wird mit der D-AIYC auf der Strecke Düsseldorf-Palma de Mallorca durchgeführt werden. Dies teilte das Unternehmen mit. Am Donnerstag erhielt Condor die formelle Zulassung, die zur Durchführung von Passagierflügen mit dem Muster Airbus A330-200 berechtigt. Der „Estling“ ist die D-AIYC. . Das Flugzeug wird als einer von vier A330-200 übergangsweise voraussichtlich rund zwei Jahre für Condor im Einsatz sein. Ab Herbst 2022 flottet Condor sukzessive die werksneuen Langstreckenflugzeuge A330neo mit einem Drei-Klassen-Produkt ein. „Für Condor ist der heutige Passagierflug des ersten A330-200 ein wichtiger Schritt in Vorbereitung auf die Flottenerneuerung und in Richtung Zukunft. In den vergangenen Wochen haben wir uns intensiv auf diesen Tag und den Einsatz des Flugzeugs vorbereitet und freuen uns, am Samstag unsere ersten Gäste auf ihrem Flug nach Mallorca an Bord begrüßen zu können“, so Christian Schmitt, COO Condor. „Auch wenn das Flugzeug vorerst nur für den Übergang im Rahmen der Modernisierung unserer Flotte im Einsatz sein wird, bieten wir unseren Gästen auf diesen Flügen eine Economy und Business Class, damit der Urlaub schon im Flugzeug beginnt.“ Der Airbus A330-200 mit der Kennung D-AIYC wird zunächst auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt und voraussichtlich im Sommer auch auf der Langstrecke unterwegs sein. Im Gegensatz zu dem neuen Condor A330neo, der in einer Dreiklassenkonfiguration fliegen wird, verfügt der Condor Airbus A330-200 über eine Zweiklassenkonfiguration mit 240 Sitzplätzen in der Economy Class und 22 Business Class Plätzen. Allen Business Class Gästen bietet

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Frankfurt: Condor legt vier USA-Ziele auf

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat die ersten USA-Flüge für den Sommerflugplan 2022 vorgestellt. Ab Frankfurt am Main steuert man vorerst vier Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika an. Ein möglicher Ausbau wird nicht ausgeschlossen, Ab 6. Mai 2022 will Condor fünfmal wöchentlich nach New York-JFK fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag durchgeführt werden. Das Ziel San Francisco steht ab 19. Mai 2022 dreimal wöchentlich im Flugplan. Bedient werden soll diese U.S.-Destination jeweils an Montagen, Donnerstagen und Samstagen. Saisonal will Condor dreimal pro Woche nach Boston fliegen. Im Zeitraum von 23. Mai 2022 bis vorerst 16. September 2022 will man diese Strecke an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedienen. Die Verbindung von Frankfurt am Main nach Los Angeles startet am 24. Mai 2022 und soll jeweils an Dienstagen, Freitagen und Sonntagen beflogen werden.

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Condor mit neuem Streamingdienst an Bord der Mittelstrecke

Ab April 2022 wird die gesamte Kurz- und Mittelstreckenflotte des deutschen Ferienfliegers sukzessive mit dem Entertainmentsystem Flystream ausgestattet. Damit können Fluggäste ab April Filme und Serien an Bord über das eigene Endgerät streamen, informiert die Fluggesellschaft. Zur Auswahl stehen über 20 Filme, mehr als 100 Serien sowie Spiele. Auch die Moving Map, die den aktuellen Flugstatus anzeigt, ist abrufbar. Ob das neue Entertainmentsystem auf dem gebuchten Flug bereits zur Verfügung steht, können Gäste 24 Stunden vor Abflug auf der Condor-Website einsehen. Zu den Preisen gibt es keine Info. Auf der Langstrecke kostet das Entertainment in der Economy-Class sieben Euro.

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Düsseldorf: Alltours legt Zusatzcharter nach Mallorca auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hat aufgrund hoher Nachfrage kurzfristig einige Charterflüge in Richtung Palma de Mallorca aufgelegt. Zeitgleich öffnen wieder mehrere konzerneigene Hotels ihre Pforten. Die Zusatzflüge sollen ab Düsseldorf am 11., 13., 18., 19. und 20. Feber 2022 von Condor im Auftrag des Tour Operators durchgeführt werden. Alltours erklärt unter anderem, dass sich die Flugzeiten optimal für Wochenendaufenthalte auf Palma eignen würden.  Verschiedene Reiseveranstalter melden derzeit, dass sich die Nachfrage, die aufgrund der Omikron-Variante zunächst eingebrochen war, wieder stabilisiert habe. Besonders für die Hauptsaison erhalte man derzeit verstärkt Buchungen. Der Trend, dass eher kurzfristig gebucht wird, ist aber noch nicht gebrochen.

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Kommentar: Es geht um Grundsatzfragen im Condor-Lufthansa-Streit

Zwischen Lufthansa und Condor schwelt seit längerer Zeit ein Streit, der an verschiedenen Stellen ausgetragen wird. Das Ergebnis der vorläufigen Prüfung des Bundeskartellamts bezüglich der Zubringerflüge ist unmissverständlich zu Gunsten des Ferienfliegers, wirft jedoch auch grundsätzliche Fragen auf. Beispielsweise geht die Wettbewerbsbehörde davon aus, dass Fernbusse und die Bahn kein attraktiver Zubringer zu Langstreckenflügen sind. Damit verpasst das Bundeskartellamt dem “Bahn-Wahn” der deutschen Regierung einen regelrechten Schlag ins Gesicht, denn manche Politiker sprechen sich gar für ein Verbot von Inlandsflügen aus. Das regelrechte Anrecht auf die “Mitbenutzung” der Lufthansa-Zubringerflüge zu günstigeren Konditionen könnte Folgewirkungen haben. Sollte die Sichtweise des Bundeskartellamts halten, dann könnten andere Fluggesellschaften dies nötigenfalls einklagen und dann hätte der Kranich-Konzern ein ernsthaftes Problem, denn mal angenommen einige Langstrecken-MItbewerber oder gar Ryanair pochen darauf die innerdeutschen Flüge der Lufthansa Group als Feeder nutzen zu dürfen? Aus der Sicht der Lufthansa ist die vorläufige Entscheidung des Bundeskartellamts daher höchst problematisch und es ist davon auszugehen, dass im weiteren Fortgang des Verfahrens versuchen wird, dass die Behörde zu einer anderen Ansicht kommt. Wenn nicht, dann ist mit einer Klage bis zum Europäischen Gerichtshof zu rechnen, denn es geht um grundsätzliche Themen und die Kernfrage, ob andere Airlines das Recht haben Zubringer eines marktbeherrschenden Unternehmens mitzubenutzen. Bei Telefonanschlüssen ist dies der Fall, denn die Deutsche Telekom muss ihre Leitungen auch an Mitbewerber vermieten. Wenn es dann so läuft wie in der Telekommunikationsbranche, dass die Regulierungsbehörde den Preis festlegt, wird es kompliziert. Umgekehrt ist Condor in der durchaus komplizierten Situation, dass man

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