COVID-19

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Emirates führt IATA Travel Pass auf allen Flügen ein

Emirates führt als erste Fluggesellschaft die IATA Travel Pass-Lösung auf sechs Kontinenten ein. Damit bietet der Golf-Carrier künftig Fluggästen an allen ihren Zielorten den digitalen Gesundheitspass an. Nach erfolgreichen Tests im April auf ausgewählten Strecken ab Dubai weitete Emirates das IATA Travel Pass-Pilotprojekt im Juni schrittweise auf zwölf Strecken aus. Nun hat Emirates einen Vertrag mit der IATA unterzeichnet, um die Lösung in ihrem gesamten globalen Netzwerk einzuführen. Derzeit ist sie für Emirates-Passagiere in 50 Städten verfügbar, die Einführung in allen über 120 Emirates-Destinationen wird voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein. „Emirates investiert weiterhin in Technologien und Lösungen wie den IATA Travel Pass, um unseren Passagieren eine reibungslose Reise und ein kontaktloses Erlebnis zu bieten. Gleichzeitig wollen wir unsere Flughafenteams in die Lage versetzen, Dokumentenkontrollen effizient und in Übereinstimmung mit den behördlichen Anforderungen durchzuführen,“ so Adel Al Redha, Chief Operating Officer bei Emirates. „Wir freuen uns, zusammen mit der IATA an dieser Lösung zu arbeiten – von den ersten Pilotversuchen bis zur vollständigen Umsetzung. Wir werden auch weiterhin eng mit der IATA an Verbesserungen arbeiten, um den Passagieren ein noch sichereres und reibungsloseres Reisen zu ermöglichen“.

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SZG: Landesrechnungshof stellt Flughafen gutes Zeugnis aus

Gestern wurde der Bericht des Salzburger Landesrechnungshofs an die politischen Fraktionen des Landes Salzburg übermittelt. Zusammengefasst stellte der Landesrechnungshof dem Flughafen ein gutes Zeugnis aus. Eine Reihe von kleineren Verbesserungsvorschlägen im Bereich der internen Strukturen und Abläufe (Dokumentationswesen) seien entweder bereits integriert oder würden sobald als möglich angepasst. Das betreffe unter anderem eine verbesserte Dokumentation des bereits gelebten „4-AugenPrinzips“ innerhalb der Flughafenführung. „Der Flughafen Salzburg hat bereits in den letzten Jahren viele Einsparungspotentiale genutzt. Dieser Kurs wird strikt weiterverfolgt!“, so der Airport.

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„Wohin fliegt Deutschland?“ Eine Analyse der Reisenachfrage – von der Kurzstrecke bis zur Fernreise

Der Flughafenverband ADV hat heute in Berlin den Faktencheck „Wohin fliegt Deutschland?“, eine Analyse der Reisenachfrage von der Kurzstrecke bis zur Fernreise, veröffentlicht. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärt kurz zusammengefasst: „Luftverkehr trägt maßgeblich zur internationalen Vernetzung unseres Landes bei. Die Nachfrage der Reisenden konzentriert sich auf Ziele über 400 Kilometern. Unsere Drehkreuze sind die Tore zur großen Welt. Und auf kurzen Distanzen setzen wir auf die enge Vernetzung mit der Bahn“. Auf welchen Strecken findet eigentlich Luftverkehr statt? Zahlreiche Debatten zum Luftverkehr werden auf Kurzstreckenflüge verengt. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Strecken tatsächlich von den Reisenden nachgefragt werden und wie der Luftverkehr mit der angebotenen Konnektivität seinen unverzichtbaren Beitrag für Geschäfts- wie Privatreisende leistet. In dem Faktencheck zum Streckennetz zeigt der Flughafenverband ADV die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im Zeitraum 2011 bis 2019 auf. Minus 5,7 Prozent Rückgang im innerdeutschen Luftverkehr München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf sind die Top-5 Ziele in Deutschland. 3 von 4 innerdeutschen Passagieren fliegen zu einem der genannten Top-5 Ziele. Insgesamt ist der innerdeutsche Luftverkehr das mit Abstand kleinste Segment im Gesamtsystem. Die verbesserten intermodalen Angebote und die enge Zusammenarbeit zwischen Bahn und Luftverkehr fördern diesen Modaltransfer. Zweidrittel aller Passagiere fliegen bis 1.500 Kilometer Mallorca, London, Wien, Zürich und Amsterdam sind die Top-5 Verbindungen von einem deutschen Flughafen. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sinkt die Nachfrage nach kurzen Flugverbindungen. Auf Flugstrecken zwischen 400 und 1.500 Kilometern stieg die Zahl der Reisenden um +23,3 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Passagiere unter 400 Kilometer um

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Airport Nürnberg bietet CoV-Tests per App an

Im Duty Free Shop im Wartebereich sowie im Flughafen-Onlineshop Gatestore ist ein zugelassener Corona-Antigentest mit Zertifikaterstellung erhältlich, der per Video-Telefonie angewendet wird. Der Anbieter Laive hat einen videogeführten Selbsttest entwickelt, bei dem die Nutzer nach der Durchführung des Tests das digitale COVID-Zertifikat der EU erhalten. Das Zertifikat ist 48 Stunden lang gültig, weltweit anerkannt und unter anderem mit der Corona Warn-App sowie der CovPass-App kompatibel. Zudem wird das Zertifikat im PDF-Format per E-Mail zugeschickt. Test-Set im Duty Free Shop und im Gatestore erhältlich Das Test-Set besteht aus einem Gutscheincode, der für die Zertifizierung per Videochat benötigt wird, und einem Corona-Schnelltest. Für die Verifizierung wird ein gültiges Reisedokument, ein mobiles Endgerät (z.B. Smartphone oder Tablet) sowie eine stabile Internetverbindung benötigt. Das Set kostet 19,90 Euro und kann vor Ort im Duty Free- oder Online Shop des Airport Nürnberg gekauft werden.

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Finnair und Turkish Airlines geben Codeshare-Vereinbarung bekannt

Finnair und Turkish Airlines machen künftig gemeinsame Sache und haben gestern eine Codeshare-Partnerschaft bekannt gegeben. Diese soll den Kunden der beiden Fluggesellschaften eine größere Auswahl bieten. Ab dem 29. September wird der Finnair-Code AY auf Turkish Airlines-Strecken zwischen Helsinki und Istanbul sowie von Istanbul nach Athen, Sofia, Thessaloniki, Amman, Sharm El Sheikh, Hurghada, Luxor, Antalya und Gazipasa eingeführt. Der Turkish Airlines-Code TK wird auf den folgenden Strecken ab Finnairs Drehkreuz Helsinki eingeführt: Kuopio, Vaasa, Oulu, Rovaniemi, Reykjavik, Tallinn, Tartu, Riga, Vilnius, Antalya und Gazipasa. Bisher waren die beiden Fluggesellschaft schon Interline-Partner.

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Lübeck Air fliegt nach Salzburg

Im neuen Jahr startet vom Flughafen Lübeck aus die erste Winter-Verbindung in die Alpen. Ab Februar hat der Winter-Fan dann jeden Samstag die Möglichkeit, in Lübeck abzuheben und bereits zwei Stunden später in Salzburg in den Ski-Bus zu steigen. Die Lübeck Air fliegt ihre Fluggäste mit einem für den Regionalverkehr bewährtem Verkehrsflugzeug, einer ATR 72-500. „Wir schaffen ein Angebot, das viele gar nicht mehr kennen“, weiß Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafen Lübeck und der Lübeck Air. So sei in jedem Ticket bereits ein Gepäckstück sowie Handgepäck inklusive, an Bord erwarte den Passagier zudem ein extrem großzügig bemessener Sitzabstand von 90cm, so Friedel weiter. Ebenfalls enthalten sei stets eine kleine Bordmahlzeit. „Mit Lübeck als Abflugsort für Wintersportler haben wir für den Flughafen Lübeck wieder ein gestecktes Ziel erreicht. Nach Aufnahme des saisonalen Linienverkehrs nach Österreich im Juli, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Verbindung geschaut. Österreich – und speziell das Salzburgerland – ist zu jeder Jahreszeit ist ein attraktives Flugziel. Dazu gerade im Winter eine überaus interessante touristische Destination, nicht nur für Skifahrer.“

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Michael Schöllhorn wird neuer BDLI-Präsident

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat einen neuen Präsidenten. Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence & Space, ist in der heutigen Sitzung des BDLI-Präsidiums einstimmig in das Amt gewählt worden. Michael Schöllhorn folgt Dirk Hoke, der dem BDLI seit 2019 vorstand. „Nie gab es eine herausforderndere Zeit, mit dem BDLI die führende Stimme der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie zu leiten. Nach der tiefsten Krise unserer Industrie stehen die über 100.000 Beschäftigten unserer High-Tech-Branche entschlossen bereit, die Zukunft zu gestalten. Wir wollen, dass Deutschland und Europa in unserer strategischen Branche an der Spitze bleiben – in der Luft und im All“, so Schöllhorn zu seinem Amtsantritt.

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Easyjet-Wartungshangar: Bauarbeiten am BER gestartet

Am Hauptstadtflughafen BER haben die Bauarbeiten für einen neuen Wartungshangar der Fluggesellschaft Easyjet begonnen. Im kommenden Jahr wird auf dem Baugrundstück im neuen Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, der erste Wartungshangar von Easyjet außerhalb Großbritanniens entstehen. Auf einer Fläche von 19.600 m² sollen auf dem Hangarareal ab Anfang 2023 umfangreichere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Light Base Maintenance durchgeführt werden und die ca. 10.000 m² große Hangarhalle soll Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo ermöglichen. Rund 20 Millionen Euro werde der Bau kosten. „Wir danken Easyjet für die gute Partnerschaft auch in der Pandemie und für das Vertrauen in die Zukunft des BER. Ein Investment von 20 Millionen Euro und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze am BER ist ein klares Statement für die Region als Wirtschaftsraum und als Flughafenstandort. Auf einem internationalen Markt wären viele Standorte gerade in Zeiten der Pandemie froh über ein solches Investment. Wir verstehen dies als Kompliment für den BER und Ansporn für die Zukunft“, so der scheidende Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

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Sommermonate: Passagierzahlen in MUC mit deutlicher Zunahme

Während im ersten Quartal des Jahres infolge der weltweiten Covid-19-Pandemie und der daraus resultierenden Reisebeschränkungen am Münchner Flughafen insgesamt lediglich 570.000 Passagiere registriert wurden, waren es allein im August mit über 1,8 Millionen Fluggästen mehr als dreimal so viel. Wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers, bei seinem Besuch im Münchner Presseclub hervorhob, hält die verstärkte Passagiernachfrage auch nach dem Ende der Sommerferien an. So sei in der ersten Woche nach den Ferien mit insgesamt 440.000 Fluggästen der höchste Wochenwert seit Beginn der Pandemie festgestellt worden. Jost Lammers:  „Das bedeutet auch, dass das aktuelle Verkehrsaufkommen eben nicht nur durch die verstärkte touristische Reisetätigkeit zustande gekommen ist, sondern dass sich hier zumindest im Kurz- und Mittelstreckenbereich wieder eine dauerhaft stabile Nachfrage zeigt.“ Trotz des positiven Trends liegt das gegenwärtige Verkehrsaufkommen in Summe allerdings noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Aktuell erreicht der Flughafen München bei den Fluggastzahlen etwa 40 Prozent und bei den Starts und Landungen rund 50 Prozent der Vergleichswerte aus dem Vorkrisenjahr 2019. Insbesondere im Langstreckenverkehr konnten aufgrund der nach wie vor bestehenden Reiserestriktionen viele Verbindungen noch nicht wieder aufgenommen werden. „Deshalb haben wir sehr erfreut zur Kenntnis genommen, dass der derzeit noch bestehende Travel Ban, also das von den USA verhängte Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Ländern, Anfang November aufgehoben werden soll. Diese Öffnung wird ohne Zweifel zu einer massiven Belebung des Transatlantikverkehrs führen, zumal es hier nach der langen pandemiebedingten Pause einen deutlichen Nachholeffekt geben dürfte“, so Lammers weiter.

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Für Airbus ist Wasserstoffantrieb die Zukunft

Airbus-Chef Guillaume Faury sagt der Wasserstofftechnik für Flugzeuge einen Siegeszug voraus. Inzwischen hätten auch vormals skeptische Triebwerksbauer ihre Meinung zu dieser Technik geändert, sagte der Manager am Mittwoch in Toulouse. „Um so wahrscheinlicher, dass andere Hersteller sich dem anschließen werden“, erklärte er – ohne den Hauptrivalen Boeing aus den USA namentlich zu nennen. Airbus will bis zum Jahr 2035 ein marktreifes Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb auf den Markt bringen und damit CO2-neutrales Fliegen möglich machen. „Wir bei Airbus haben uns entschieden, den Stier bei den Hörnern zu packen“, sagte Faury. Je weiter Airbus bei dem Thema vorankomme, desto mehr sehe er sich in der Entscheidung für Wasserstoff bestärkt. Boeing setzt bei dem Ziel der CO2-Neutralität bisher auf den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel – SAF) etwa aus Biomasse in Flugzeugen mit herkömmlichem Antrieb. Faury betrachtet diese hingegen nur als Übergangslösung. Ihr Vorteil: Diese Kraftstoffe können schon jetzt in herkömmlichen Flugzeugen eingesetzt werden. Allerdings stehen sie bisher nur in geringer Menge zur Verfügung und kosten ein Vielfaches von normalem Kerosin. Unterdessen will Airbus alle neuen Flugzeuge aus seinem US-amerikanischen Werk in Mobile (Alabama) mit einem Mix aus herkömmlichem Treibstoff und SAF ausliefern. Losgehen soll es im November. SAF könne den CO2-Ausstoß eines Flugzeugs über dessen gesamte Lebensdauer hinweg um bis zu 80 Prozent senken, sagte der für Amerika zuständige Airbus-Manager Jeff Knittel. Beim Thema Wasserstoffantrieb nahm Faury auch die Politik und andere Unternehmen in die Pflicht. Er werde immer zuversichtlicher, dass das Ziel eines Wasserstoff-Fliegers bis 2035 erreichbar sei. Allerdings könne die Luftfahrtbranche

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