COVID-19

Weitere Artikel aus der Rubrik

COVID-19

Neue Regeln verkomplizieren Einreise nach Österreich

Die Lage scheint sich zuzuspitzen. Die österreichische Regierung schärft daher auch in puncto Einreisebestimmungen nach und zieht die Zügel straffer an. Grundsätzlich muss an den Grenzen ab sofort ein 2,5-G-Nachweis vorgezeigt werden. Antigen- und Antikörpertests verlieren damit ihre Gültigkeit – mit einigen Ausnahmen. Denn für Pendler (Beruf, Schule, Studium, familiäre Zwecke, Lebenspartner) gilt weiterhin die 3-G-Regel. Das geht aus der geänderten Einreiseverordnung hervor. Wie auch österreichweit wird die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises von einem Jahr auf neun Monate verkürzt. Für diese Anpassung an die dritte Covid-19-Maßnahmenverordnung gilt eine Übergangsfrist bis zum 6. Dezember. Einige Kürzungen müssen auch Pendler hinnehmen: Die bisher privilegierte Dauer von PCR-Tests wird von sieben Tagen auf 72 Stunden verkürzt. Antigentests sind künftig nur noch 24 statt 48 Stunden gültig. Der „Ninja-Pass“ für Schüler gilt für die Einreise als Ausnahme.

weiterlesen »

Doppelt bezahlt bei Booking – Geld zurück mit Hilfe des AK-Konsumentenschutz

Zahlung des Urlaubsaufenthaltes wurde inkorrekt von Online-Plattform zweimal vom Konto einer Kärntnerin abgebucht. AK intervenierte und bekam das Geld für Konsumentin zurück. Eine Kärntnerin staunte nicht schlecht, als ihr Kontoauszug eine doppelte Abbuchung nach ihrer Urlaubsreise auswies. Zweimal rund 400 Euro wurden in einem kurzen Zeitraum von der Buchungsplattform Booking.com abgebucht. Die Frau erinnerte sich, dass bei der ersten Buchung die Bezahlung per Karte fehlschlug, da die sogenannte Debit-Funktion nicht aktiviert war. Die Kärntnerin kontaktierte daraufhin telefonisch einen Servicemitarbeiter der Online-Reisebuchungsplattform, um für Aufklärung zu sorgen. Bei der zweiten Überweisung übermittelte sie per Mail die Zahlungsbestätigung und kontaktierte nochmals das Unternehmen per Chat. Nur zur Sicherheit. Damit war die Angelegenheit für die Konsumentin geklärt, dachte diese jedenfalls. Nach der Überraschung der doppelten Abbuchung versuchte die Kärntnerin nochmals mit Booking.com Kontakt aufzunehmen – vergebens. Daraufhin wandte sich die Konsumentin an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten. „Wir erkannten sofort, dass die erste Buchung aufgrund der fehlgeschlagenen Abbuchung storniert und das Geld an die Konsumentin zurücküberwiesen werden muss“, so Herwig Höfferer, AK-Konsumentenschützer. Obwohl die Konsumentin viele Mal versuchte, die doppelte Buchung mit der Online-Plattform zu klären, reagierte Booking.com erst nach Intervention der AK-Experten.  Die Erklärung des Unternehmens für die doppelte Buchung wurde als unerwarteter Systemfehler bezeichnet „Der Konsumentenschutz der AK Kärnten setzt sich für alle Kärntnerinnen und Kärntner ein“, sagt AK-Präsident Günther Goach.

weiterlesen »

FACC entwickelt und fertigt Strukturen für Raumfahrt

Die FACC konnte sich ein erstes Projekt in ihrem neuen Geschäftsfeld „Space“ sichern. Das österreichische Unternehmen erhielt von der Ariane Group den Auftrag zur Entwicklung und Fertigung der „Astris Kick-Stage Main Structure“ für die Trägerraketenfamilie Ariane 6. Die Ariane Group hat uns mit dem Auftrag zur Beteiligung an der Ariane-6-Rakete ihr Vertrauen geschenkt, als Entwicklungs- und Fertigungspartner die neue Generation der europäischen Trägerraketen mitzugestalten. Für uns ist „Space“ ein wichtiges Zukunftsthema, das wir in unserer Unternehmensstrategie 2030 als ein neues Geschäftsfeld definiert haben“, freut sich Robert Machtlinger, FACC-Chef, über den ersten Auftrag für die europäische Raumfahrt. Die „Kick-Stage Main Structure“, die FACC entwickeln und produzieren wird, ist die tragende Struktur einer zusätzlichen optionalen Stufe der Ariane 6 und soll ihre Missionsmöglichkeiten erweitern. Die Rakete soll dank der neuen Technologie noch vielseitiger und auf längere Missionen einsetzbar sein und Nutzlasten jeglicher Art in einen optimierten Orbit bringen.  Die erste Lieferung soll im Oktober 2022 in Bremen eintreffen. Dort wird die Kick-Stage weiteren Tests für ihren möglichen ersten Einsatz unterzogen. 

weiterlesen »

Wiens Hotellerie brechen die letzten Buchungen weg

Sind die aktuell 38 Prozent Auslastung im November schon kein Grund zur Freude bei den Wiener Hoteliers, kommt es in den nächsten Wochen und Monaten noch schlimmer: Für den Dezember rollt gerade eine Stornowelle durch die Rezeptionen, der Jänner ist bei den Reservierungen gar auf einem Rekordtief. Nur acht Prozent der Zimmer sind derzeit für Jänner gebucht. „Der Herbst hat gut begonnen und wir konnten uns langsam wieder erholen, doch die neue Corona-Welle wirft uns nun wieder komplett zurück. Mit diesen Gästezahlen kann die Wiener Hotellerie nicht überleben“, fordert Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, nun dringend nötige Unterstützung für seine Branche ein. „In den letzten Wochen haben Seminare und Tagungen wieder für besser gebuchte Hotelzimmer in Wien gesorgt, das ist aber nun wieder vorbei. Seminare werden storniert, Weihnachtsfeiern gar nicht gebucht und touristische Reisen wieder abgesagt“, zeigt sich Schmid ob der derzeitigen Lage pessimistisch für die Branche: „Der Winter ist für uns gelaufen, im negativen Sinne, eine Erholung sehen wir frühestens in sechs Monaten – wenn es dann noch Hotels in Wien gibt.“ Denn so drastisch wie die Buchungslage steht es auch um die wirtschaftliche Lage der Hotels: „Wir stehen alle mit dem Rücken zur Wand.“ Schmid fordert daher unterstützende Maßnahmen für die Touristiker: „Die mit Jahresende auslaufende Herabsetzung der Umsatzsteuer muss verlängert werden, auch die bewährten Hilfsinstrumente wie der auslaufende Ausfallsbonus, der frühere Fixkostenzuschuss und der Verlustersatz müssen wieder reaktiviert beziehungsweise aufgestockt werden.“

weiterlesen »

Emirates präsentiert erste wiederverwerteten Artikel aus dem ausgemusterten A380

Der erste A380 (A6-EDA), der jemals an Emirates ausgeliefert wurde, wird derzeit zur Wiederverwertung seiner Einzelteile zerlegt. Mit der Initiative soll der Deponieabfall auf ein Minimum reduziert werden. Dafür arbeitet Emirates mit Falcon Aircraft Recycling und dessen Partner Wings Craft zusammen. Die beiden Unternehmen zerlegen die ausgemusterten A380-Flugzeuge, um die Bauteile durch Upcycling oder Recycling wieder zu verwerten. Das Angebot an Gegenständen ist vielfältig: ein Couchtisch hergestellt aus einem A380-Hauptrad, eine Uhr aus einem wing fuel panel oder das vergoldete Emirates-Logo der First Class-Kabine. Auch größere Artikel sind verfügbar, wie die A380-Lounge-Bar oder das 24 Meter hohe Flugzeugheck mit der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate. „Die Zerlegung des Flugzeugs in unserer Anlage ist noch im Gange. Dabei befolgen wir die strengsten behördlichen Richtlinien und wenden bewährte Verfahren an, um Abfall und Umweltbelastung zu minimieren. Der A380 ist ein besonderes Flugzeug, das ein sinnvolles zweites Leben verdient hat. Der Emirates A380 hat so viele ikonische Merkmale, dass es eine Nachfrage nach maßgeschneiderten Einzelstücken geben wird. Wir arbeiten eng mit Wings Craft zusammen, um weitere Unikate auf den Markt zu bringen, sobald neue Teile und Materialien verfügbar sind“, so Andrew Tonks, Direktor von Falcon Aircraft Recycling.

weiterlesen »

Boeing: 787-Auslieferungen könnten bald wieder anlaufen

Der US-Flugzeughersteller Boeing steht nach eigenen Angaben kurz vor der Wiederaufnahme der Auslieferungen der 787 „Dreamliner“. Die Übergabe der Flugzeuge wurde wegen Produktionsfehlern gestoppt. Die letzte Entscheidung für die Auslieferung der 787 liege bei den zuständigen Behörden, wie der ORF berichtet. Der für den Verkauf verantwortliche Manager Ihssane Mounir bekräftigte bei der Luftfahrtschau in Dubai, man halte an der bereits verzögerten Auslieferung des Passagierjets 777X 2023 fest. Zudem sei man in fortgeschrittenen Verkaufsgesprächen über die Frachtversion der 777X. Der als Langstreckenjet der Zukunft vor zehn Jahren auf den Markt gebrachte „Dreamliner“ bereitet Boeing schon länger Probleme. Heuer musste der Konzern die Auslieferungen wegen Produktionsproblemen stoppen und die Produktion drosseln. Im Juli hieß es, dass weitere Inspektionen und Reparaturen bei etlichen 787-Fliegern nötig seien, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Im Februar ordnete die US-Luftverkehrsaufsicht FAA Überprüfungen von rund 222 „Dreamlinern“ an, weil die Gefahr von Schäden an Dekompressionspaneelen zur Abtrennung des Passagierbereiches bestehe. Der Defekt könnte der Behörde zufolge fatale Folgen haben, etwa wenn Luftfracht Feuer fängt. Boeing rechnete daraufhin damit, die Auslieferungen frühestens im November wieder aufzunehmen. Der Flugzeugbauer wird angesichts der „Dreamliner“-Probleme – und der zwei Abstürze beim Modell 737 Max – verstärkt von der FAA unter die Lupe genommen. Zu den Produktionsproblemen gehört, dass Airlines zum Teil Abfälle in frisch ausgelieferten Flugzeugen finden.

weiterlesen »

Royal Jordanian vertraut auf Komponentenversorgung von Lufthansa Technik

Royal Jordanian, die nationale Fluggesellschaft des Haschemitischen Königreichs Jordanien, und die Lufthansa Technik AG haben einen Vertrag über eine umfassende Komponentenversorgung für Flugzeuge der Airbus-A320-Familie unterzeichnet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wird Lufthansa Technik ihren Total Component Support (TCS) einschließlich Ersatzteilversorgung, Teilepooling und Homebase Support für insgesamt fünf A319, sechs A320 und zwei A321 erbringen. Im Rahmen des TCS werden sich die Experten von Lufthansa Technik um alle Aspekte der Komponentenversorgung von Royal Jordanians Flotte kümmern, von ersten Bereitstellungsstudien über den Aufbau eines Basislagers am Queen Alia International Airport in Amman bis hin zu Reparatur und Überholung, Fehlersuche, Dokumentation und Ingenieurdienstleistungen. „Royal Jordanian ist einer unserer langjährigen Partner im Nahen Osten. Umso stolzer bin ich, dass wir diese hervorragende Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen werden“, so Kai-Stefan Röpke, Vice President Corporate Sales Europe, Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Wir sind bestrebt, unseren geschätzten Kunden eine erstklassige Flugzeugverfügbarkeit zu gewährleisten und werden dies mit den hervorragenden Service-Levels kombinieren, für die unsere Komponentenversorgung bekannt ist.“

weiterlesen »

Air Baltic erreicht volle Mitarbeiterimmunität

Die gesamte Belegschaft der lettischen Fluggesellschaft, einschließlich des fliegenden Personals, ist immun gegen Corona. Die Hälfte der Mitarbeitenden hat jetzt mindestens zwei Stiche der CoV-Impfung intus. Einige hätten sich schon innerhalb der letzten sechs Monate von Covid-19 erholt, so das Unternehmen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus dieser Pandemie. Ich danke unserem professionellen Team für ihren Einsatz. Damit sind wir die erste Fluggesellschaft in Europa, die eine volle Mitarbeiterimmunität erreicht hat“, so Airline-Chef Martin Gauss. Insgesamt beschäftigt Air Baltic derzeit mehr als 1 490 Mitarbeiter, darunter 228 Piloten und 393 Kabinenpersonal.

weiterlesen »

Preisverleihung: Gold für die japanische ANA

Die Fluggesellschaft hat den Gold-Award bei der diesjährigen PRIDE-Index-Bewertung der japanischen gemeinnützigen Organisation „Work with Pride“ erhalten. „Wir glauben an das oberste Ziel, eine Unternehmenskultur und eine Arbeitsumgebung zu fördern, in der alle Mitarbeiter frei sind, ihr authentisches Selbst zu sein“, sagte Jun Taneie, Executive Vice President und Director of Diversity & Inclusion Promotion. „Die Anerkennung dieser Arbeit mit dem Pride Award bedeutet uns sehr viel. Wir sind weiterhin sehr bestrebt, unseren Ruf als führender LGBTQ-Arbeitgeber in Japan zu wahren.“ Der PRIDE Index wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, japanische Arbeitgeber bei der Einrichtung von Arbeitsplätzen zu unterstützen, die für Menschen aller geschlechtlichen Orientierungen angenehm sind.

weiterlesen »

Kuwait Airways vergibt Base-Maintenance-Auftrag an Lufthansa Technik

Kuwait Airways hat kürzlich einen Vertrag mit der Lufthansa Technik AG über umfassende Base-Maintenance-Leistungen für Flugzeuge des Typs Airbus A330ceo unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst Sechs-Jahres-Checks für insgesamt vier A330-200, von denen die ersten beiden bereits erfolgreich bei Lufthansa Technik Philippines (LTP) in Manila überholt wurden. Die ersten beiden Flugzeuge von Kuwait Airways trafen im Oktober bei  LTP ein und sind bereits pünktlich an den Kunden zurückgegeben worden. Während die dritte A330 aktuell in Manila überholt wird, folgt die vierte Maschine direkt im Anschluss, um Anfang Dezember die Überholungssequenz abzuschließen. Die Sechs-Jahres-Checks – die ersten im Flugzeugleben der vergleichsweise jungen A330-Flotte von Kuwait Airways umfassen in der Regel umfassende strukturelle und mechanische Inspektionen. „Wir fühlen uns geehrt, Kuwait Airways wieder in unserem Kundenstamm begrüßen zu dürfen und sind dankbar für das Vertrauen, das sie uns mit der Beauftragung umfassender Serviceleistungen für ihre A330-Flugzeuge entgegenbringen“, sagte Tim Butzmann, Senior Director Sales Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Unsere Experten in Manila werden die A330 von Kuwait Airways mit derselben Gründlichkeit und Präzision überholen, die sie in jedes Flugzeug investieren, um den vollen Wert dieser relativ jungen Flotte zu erhalten. Dabei sind wir stolz darauf, das Vertrauen des Kunden durch herausragende Zuverlässigkeit und Service zu rechtfertigen.“

weiterlesen »