Deutscher Reisesicherungsfonds

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Deutscher Reisesicherungsfonds

Gäste insolventer Veranstalter FTI und Big Xtra größtenteils zurück – Kritik an Hotelpraktiken

Laut dem Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) haben sich von den 65.000 Gästen der insolventen Veranstalter FTI und Big Xtra die meisten bereits wieder in ihrer Heimat befinden, während etwa 15.000 noch in den Reiseländern verweilen. Der DRSF äußerte Kritik an der Vorgehensweise einiger Hoteliers, die Gästen die Abreise verwehrten oder zusätzliche Zahlungen verlangten. „Es ist absolut inakzeptabel, Reisende derart zu behandeln und dabei Grenzen zu überschreiten“, sagte DRSF-Geschäftsführer Ali Arnaout. In den vergangenen Tagen habe es laut Arnaout Fälle gegeben, in denen Hoteliers Urlaubern die Abreise verwehrten oder sie aus ihren Zimmern aussperrten. Der DRSF reagierte darauf schnell und übermittelte Kostenübernahmeerklärungen an Reisende und Hoteliers, um solche Situationen zu verhindern. Währenddessen erweitert sich die Liste der Veranstalter, die FTI-Kunden in den Reisezielen betreuen. Chamäleon übernimmt beispielsweise die Betreuung in Marokko, Oman, Vietnam, Nepal und Kenia. Coral Travel & Ferien Touristik übernimmt die Betreuung der FTI-Kunden in Tunesien. Weitere Partner sind unter anderem TUI, Dertour, Schauinsland-Reisen, Aida Cruises, Olimar, Berge & Meer und Studiosus.

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Alltours erweitert Angebot nach FTI-Insolvenz

Der Reiseveranstalter Alltours übernimmt kurzfristig Kontingente des insolventen Unternehmens FTI und erweitert damit sein Angebot an Flugpauschalreisen, insbesondere für die Destinationen Türkei und Ägypten. Ziel ist es, FTI-Kunden und -Kundinnen, deren Reisen storniert wurden, eine breite Auswahl an Alternativen zu bieten. Für betroffene FTI-Kunden hat Alltours Sonderkonditionen eingeführt. Alle Pauschalreisen mit Abreise bis zum 15. Juli 2024 können aktuell auf Option gebucht werden. Zudem sind Neubuchungen für die gesamte Sommersaison 2024 bis 28 Tage vor Abreise kostenlos umbuchbar oder stornierbar – ohne Aufpreis und ohne Angabe von Gründen. „Wir erwarten aufgrund der FTI-Insolvenz ein erhöhtes Buchungsaufkommen und haben daher begonnen, die Hotel- und Flugkapazitäten für alle Destinationen kurzfristig zu erhöhen“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Alltours Unternehmensgruppe. FTI-Kunden sind durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) abgesichert und erhalten bereits geleistete Zahlungen zurückerstattet, sodass ein neuer Sommerurlaub bei Alltours problemlos gebucht werden kann.

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FTI-Insolvenz: Was Reisende und Mitarbeiter jetzt wissen müssen

Europas drittgrößter Reisekonzern FTI ist insolvent. Rund 70 Mitarbeiter in Österreich sind betroffen. Noch nicht begonnene Reisen können nicht oder nur teilweise durchgeführt werden. Welche Veranstalter sind betroffen? Was ist mit bevorstehenden Reisen? Was tun bei Reisebuchung bei FTI Österreich? Was tun bei Reisebuchung bei FTI Deutschland? Wo greift der Schutz nicht? Was tun bei bereits angetretenen Reisen? Was tun als betroffener Mitarbeiter?

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