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Bahnverkehr: ÖBB übernehmen Go-Ahead Deutschland

Die Österreichischen Bundesbahnen werden künftig in Deutschland auch im ÖPNV aktiv sein, denn man übernimmt den privaten Anbieter Go-Ahead Deutschland. Dieser ist beispielsweise in Baden-Württemberg im Auftrag des Landes aktiv. Formelle Käuferin ist die ÖBB-Personenverkehr AG. Der Vertrag wurde bereits am 12. Oktober 2023 unterschrieben und muss noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. Mit der Freigabe rechnen Go-Ahead und die ÖBB noch in diesem Jahr. Verkäuferin ist die britische Verkehrsgesellschaft Go-Ahead, die in Deutschland in Bayern und Baden-Württemberg mit Tochtergesellschaften im Regionalverkehr im Rahmen von ausgeschriebenen Auftragsverkehren unterwegs ist. Diese sollen nun von den Österreichischen Bundesbahnen übernommen werden. Die ÖBB haben noch keine Angaben dazu gemacht unter welcher Marke die bisherigen Go-Ahead-Züge künftig verkehren werden.

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Flughafen München will autonome Fluggastbrücken anschaffen

In der vergangenen Woche hat der Flughafen München bekanntgegeben, dass man mit der Dabico Airport Solutions Germany GmbH eine Absichtserklärung zur Entwicklung eines innovativen Konzepts für vollständig automatisierte Fluggastbrücken unterzeichnet hat. „Mit diesem Pionier-Projekt wollen wir die Dauer der An- und Abdockvorgänge der Fluggastbrücken reduzieren, die Betriebssicherheit und die Effizienz unserer Abfertigungsprozesse steigern“, freut sich Jost Lammers, CEO Flughafen München GmbH. Die Entwicklung der autonomen Fluggastbrücken ist Teil einer Digitalisierungsstrategie am Flughafen München, die operative, kommerzielle und vor allem auch passagierfreundliche Prozesse und Technologien umfasst. Zu den zahlreichen bereits umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem biometrische Bordkartenkontrollen, biometrische Zugangskontrollen zu Flugsteigen und Lounges, sogenannte „Smart Trolleys“ für Navigation, Fluginformation und Shoppingangebote, Chatbots für Fluggastanfragen, Self-Check-out Kassen, Self-Order-Terminals in Restaurants, Sensortechnik zur Berechnung der Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen sowie Robotik-Projekte im Bereich der Bodenverkehrsdienste und auch der Einsatz von Robotern zur Reinigung in Terminal 2 und im Satelliten.

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Düsseldorf: Aegean Airlines stockt Athen-Flüge auf

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines wird im Sommerflugplan 2024 häufiger zwischen Athen und Düsseldorf fliegen. Bislang wurde die Route täglich bedient. Mit Wirksamkeit zum 31. März 2024 werden zwei weitere Umläufe hinzugefügt, so dass Aegean Airlines künftig bis zu neun Rotationen zwischen Athen und Düsseldorf anbieten wird. Auf anderen Routen wird es zu Kürzungen kommen: Stuttgart bedient man künftig nur noch viermal wöchentlich und nach Köln/Bonn gibt es im Sommerflugplan 2024 nur noch zwei Umläufe pro Woche. Die für Berlin und Frankfurt am Main geplanten Aufstockungen werden vorläufig nicht durchgeführt.

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Condor setzt Tiflis und Eriwan temporär aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird im Winterflugplan 2023/24 nicht zwischen Frankfurt am Main und Tiflis fliegen. Besagte Route wird über den Winter 2023/24 vorläufig ausgesetzt. Für den Sommer 2024 ist vorgesehen, dass die Georgien-Flüge wieder ab Frankfurt am Main angeboten werden sollen. Zu Kürzungen kommt es auch auf der Eriwan-Strecke, denn diese wird ab Mitte November 2023 bis Ende März 2024 temporär ausgesetzt.

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Winter 2023/24: Eurowings streicht drei Strecken

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2023/24 entgegen ursprünglicher Planungen ab Düsseldorf und Prag keine Nonstopflüge nach Oslo anbieten. Lediglich mit Umstieg über andere Flughäfen sind diese Routen noch buchbar. In Köln/Bonn setzt der Carrier ebenfalls den Rotstift an. Hier trifft es die Nonstopverbindung ins zypriotische Larnaka, die im Winterflugplan 2023/24 ebenfalls nicht angeboten wird. Derzeit ist vorgesehen, dass es im Sommer 2024 zu Wiederaufnahmen kommen soll.

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Leipzig: Smartwings hat Etihad-Holidays-Charter aufgenommen

Im Auftrag von Etihad Holidays verbindet die tschechische Fluggesellschaft Smartwings seit 14. Oktober 2023 zweimal wöchentlich den Flughafen Leipzig/Halle mit Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Bedient wird die Charterroute mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8. Die Pauschalreisen sind über die Website von Etihad Holidays unter www.etihadholidays.de sowie im Reisebüro buchbar. Angeboten werden unter anderem 15-tägige Rundreisen ab 999,- Euro pro Person mit den Stationen Abu Dhabi, Al Ain, Dubai und Ras Al Khaimah. Im Preis inbegriffen sind bereits Transfers sowie Ausflugsangebote. Die Urlauber verbringen ihren Aufenthalt in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels inklusive Frühstück beziehungsweise All inclusive. Mit dem neuen Ziel Abu Dhabi und Dubai, das nach 2019 wieder im Angebot ist, sind in der Wintersaison zwei Metropolen auf der arabischen Halbinsel nonstop ab Leipzig/Halle erreichbar, die das Angebot an Sonnenzielen am Mittelmeer, dem Roten Meer sowie im Atlantik ergänzen.

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Nürnberg: Smartwings hat Abu-Dhabi-Charter aufgenommen

Im Auftrag von Etihad Holidays verbindet die tschechische Fluggesellschaft Samrtwings nun den Flughafen Nürnberg dreimal wöchentlich mit Abu Dhabi. Am 16. Oktober 2023 wurde der Erstflug mit Boeing 737-Max-8 durchgeführt. Rund 40 Ziele umfasst der aktuelle Winterflugplan des Airport Nürnberg, erstmals dabei: Abu Dhabi. Als „besondere Bereicherung für unser Streckennetz“ bezeichnet Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe den prominenten Neuzugang. „Unser Ziel ist es in den nächsten Jahren die Zahl der deutschen Urlauber, die nach Abu Dhabi fliegen, zu verdoppeln“, sagt Lamia Azimi, Geschäftsführerin von Capital Holidays (Europe) GmbH. Capital Holidays, ein Tochterunternehmen von Tourism 365 als Teil der ADNEC Group und eigenständiger Reiseveranstalter mit Sitz in München, bietet die Flüge nach Abu Dhabi inklusive attraktiver Hotelauswahl als Pauschalreisen an. Fluggäste ab Nürnberg können jeweils montags, mittwochs oder freitags mit der Charterfluggesellschaft Smartwings in rund sechs Stunden nach Abu Dhabi reisen. Buchbar sind Urlaube mit flexibler Reisedauer. Zum Einsatz kommen ausschließlich Flugzeuge vom Typ Boeing 737-Max-8.

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Airbus errichtet A400M-Wartungszentrum in Wunstorf

Im deutschen Wunstorf errichtet der Airbus-Konzern ein Wartungszentrum für den militärischen Flugzeugtyp A400M. Vor wenigen Tagen fand die Grundsteinlegung, an der auch hochrangige Vertreter des deutschen Militärs und der Politik teilgenommen haben. Derzeit geht der Flugzeugbauer davon aus, dass der Neubau im Jahr 2027 in Betrieb genommen werden kann. Etwa 300 Mitarbeiter werden sich dann mit der Wartung und Instandhaltung von Airbus A400M beschäftigen. Die Entscheidung für Wunstorf hat auch etwas damit zu tun, dass der Flugzeugbauer die Kooperation mit der deutschen Bundeswehr verbessern will.

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Flughafen Köln/Bonn ist nun slot-reguliert

Bislang mussten sich Airlines, die ihre Dienstleistungen ab Köln/Bonn anbieten wollten, nicht um Start- und Landerechte (Slots) bewerben. Das hat sich nun geändert, denn der Airport wurde auf Level 3 hochgestuft. In Deutschland werden momentan die Slots in Hannover, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, München und Frankfurt am Main durch den Koordinator vergeben. Neu in dieser Liste ist der Köln/Bonn Airport, der in diesem Jahr bei Fluggesellschaften stark nachgefragt ist. Airlines müssen sich um Slots bewerben, die dann der Koordinator nach vorgegeben Kriterien vergibt. Das deutsche Fachportal Aero.de berichtete zuerst über diese Veränderung in Köln/Bonn. Das deutsche Bundesverkehrsministerium hat am 4. Oktober 2023 einen Bescheid ausgestellt, in dem der CGN für die gesamte Betriebszeit für koordiniert erklärt wurde. Solche Maßnahmen werden ergriffen, wenn die Start- und Landerechte knapp werden, also sich mehr Fluggesellschaften für Flüge ab einem Airport interessieren als Slots zur Verfügung stehen. Für bestehende Angebote hat diese Veränderung zunächst keine Auswirkungen. Für diese gilt im Rahmen der Slot-Richtlinien Bestandsschutz. Allerdings müssen die Anbieter auch die „Use it or lose it“-Regel beachten. Neue Angebote müssen künftig über den Slot-Koordinator vergeben werden.

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Sicherheitsbedenken: Airlines setzen Beirut-Flüge aus

Aufgrund der aktuellen Situation im Nahen Osten setzen mehrere Fluggesellschaften, darunter die Airlines der Lufthansa Group und Condor, die Flüge nach Beirut aus. Vorerst pausieren diese bis zum 28. Oktober 2023. Bei der Lufthansa Group sind unter anderem die Angebote von Lufthansa, Swiss und Eurowings betroffen. Dazu teilte der schweizerische Carrier unter anderem mit: „Nach sorgfältiger Prüfung der Lage im Libanon, hat Swiss entschieden, die Flüge von und nach Beirut auszusetzen, da eine Ausweitung des Konflikts gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden kann. Betroffen sind insgesamt vier Swiss-Flüge am 17., 19., 24. und 26. Oktober 2023“. Auch der deutsche Ferienflieger Condor hat sich dazu entschlossen, dass aus Sicherheitsgründen vorerst nicht mehr in den Libanon geflogen wird. Die betroffenen Carrier wollen zu einem späteren Zeitpunkt über mögliche Wiederaufnahmen informieren. In den letzten Tagen fliegen die Streitkräfte Israels Luftangriffe gegen Stellungen, die der Hisbollah zugeordnet werden. Diese befinden sich überwiegend im Libanon. Aus Sicherheitsgründen haben die meisten Airlines ihre Israel-Flüge bereits temporär eingestellt. Nun befürchtet man, dass sich der von der Hamas angezettelte Konflikt auch auf den Libanon ausdehnen könnte. Daher werden nun auch zunehmend Beirut-Flüge ausgesetzt.

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