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Düsseldorf: Eurowings verschiebt Tel-Aviv-Erstflug auf unbestimmte Zeit

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hatte geplant, dass am 2. Dezember 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und Tel Aviv aufgenommen wird. Dieser Plan wird auf unbestimmte Zeit nicht umgesetzt. Das Unternehmen bestätigte, dass man diese Route vorläufig nicht aufnehmen wird. Grundsätzlich hält man am Plan zwischen Düsseldorf und Tel Aviv zu fliegen fest, jedoch verschiebt man aufgrund der aktuellen Lage den Erstflug auf unbestimmte Zeit.

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Fraport stellt Vorfeldfahrzeuge auf Elektroantrieb um

Der Flughafenbetreiber Fraport stellt seine Fahrzeugflotte schrittweise auf Elektroantrieb um. Parallel dazu wird die Ladeinfrastruktur an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz ausgebaut und weiterentwickelt. Heute funktioniert sie noch konventionell, indem der Strom von einer Ladesäule in die Akkus der Fahrzeuge fließt. Künftig soll der Strom aber auch in umgekehrter Richtung fließen. Damit werden E-Fahrzeuge zu mobilen Speichern, die bei Bedarf ungenutzten Strom ins Netz zurückspeisen können. Die Technologie ist jedoch noch nicht reif für den großflächigen Einsatz, und auch die Schnittstellen müssen noch standardisiert werden. Das gilt vor allem für viele Spezialfahrzeuge, die bei der Flugzeugabfertigung eingesetzt werden. Für die breite Umsetzung dieser ehrgeizigen Idee am Flughafen erhält Fraport eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimapolitik. In den nächsten vier Jahren fließen im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung der Elektromobilität insgesamt über fünf Millionen Euro an den Frankfurter Flughafen. Fraport selbst wird zusammen mit anderen Partnern weitere 4,1 Millionen Euro in das Projekt investieren. „Der Flughafen Frankfurt stellt ein ideales, in sich geschlossenes Feldtestsystem für den Aufbau einer bidirektionalen Ladeinfrastruktur zur Verfügung“, erklärt Michael Kuschel, Fraport-Vizepräsident für Energie und Netze. „Fraport spielt dabei alle wichtigen Rollen: Wir sind sowohl Netzbetreiber als auch Hauptabnehmer. Die Ladesäulen sind Teil unserer eigenen Infrastruktur, und wir stellen auch die erforderliche Software zur Verfügung. Diese einzigartige Konstellation ermöglicht es uns, die erforderliche Testumgebung zu modellieren, obwohl noch nicht alle technischen und regulatorischen Definitionen vollständig ausformuliert sind.“

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Dortmund: Pegasus nimmt Istanbul-SAW auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus beabsichtigt ab 19. Dezember 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Istanbul (Sabiha Gökçen) und Dortmund anzubieten. Diese Route soll vorerst dreimal wöchentlich bedient werden. Je nach Verkehrstag kommen Airbus A320 bzw. A321 zum Einsatz. Vorerst ist die Neuaufnahme bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 buchbar. Über eine mögliche Fortführung im Sommerflugplan 2024 hat Pegasus noch nicht final entschieden.

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Dresden und Leipzig um 29,3 Prozent über Vorjahresniveau

Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden hatten in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gemeinsam 2.310.501 Passagiere. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29,3 Prozent zulegen. Der Flughafen Leipzig/Halle zählte von Januar bis September 1.604.935 Fluggäste, rund 39 Prozent mehr als im Vorjahr. Stark nachgefragt wurden insbesondere Flüge in Urlaubsregionen rund um das Mittelmeer, am Roten und Schwarzen Meer sowie im Atlantik. Rund drei Viertel aller Fluggäste ab Leipzig/Halle nutzten diese Angebote für ihre Urlaubsreise. Den Flughafen Dresden nutzten in den ersten neun Monaten 705.566 Passagiere, 11,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutliche Zuwächse verzeichnen unter anderem die Verbindungen zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, Amsterdam und Zürich, über die Dresden an das weltweite Netz der Lufthansa, KLM und Swiss angebunden ist.

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Keine Ersatzbeförderung: Airlines müssen laut BGH entschädigen

Fluggesellschaften müssen auch dann für schnellstmögliche Ersatzflüge sorgen, wenn die Streichung aufgrund außergewöhnlicher Umstände wie Unwetter erfolgt. Kommt die Airline dem nicht nach, so kann zusätzlich ein Anspruch auf Entschädigung entstehen. Dies entschied der deutsche Bundesgerichtshof. Bereits im Jahr 2020 urteilte der Europäische Gerichtshof, dass Fluggesellschaften – wie in der Fluggastrechteverordnung vorgesehen – im Falle von erheblichen Verspätungen und/oder Ausfällen schnellst möglich eine Ersatzbeförderung anbieten müssen. Einige Anbieter nehmen es damit aber nicht besonders genau. Beispielsweise behauptet die Billigfluggesellschaft Wizz Air häufig unter Verweis auf die eigenen Beförderungsbedingungen, dass nur eine Umbuchung auf eigene Wizz-Air-Flüge oder aber die Erstattung möglich sein soll. Das entspricht jedoch nicht der Spruchpraxis der Gerichte. Der Bundesgerichtshof stellte aufgrund von Klagen, die über Flightright betrieben wurden, fest, dass sowohl eigene Flüge als auch Nonstop- bzw. Umsteigeflüge anderer Airlines als Alternative angeboten werden müssen und zwar ohne, dass dem Reisenden hierfür Mehrkosten entstehen. Die Fälle, die vor dem BGH verhandelt wurden, stammen aus den Jahren 2018 und 2020. Es ging im ersten Fall um einen Flug von New York nach München, der wegen der schlechten Wetterlage gestrichen werden musste. Der Kläger ist erst mit 96 Stunden Verspätung angekommen. Im zweiten Fall ging es um eine zweitägige Verspätung auf der Strecke Keflavik-München. Bemerkenswert ist, dass der BGH die Entscheidungen der beiden Vorinstanzen gekippt hat. Diese haben nämlich entschieden, dass den Passagieren bei außergewöhnlichen Umständen keine Entschädigung zustehen würde, wenn sich die Airlines binnen drei Stunden nach der Absage um Ersatzflüge kümmern würden. Danach wäre dies nicht mehr

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Flughafen München drei Wochen nicht mit dem Zug erreichbar

Aufgrund von Bauarbeiten ist der Flughafen München ab 19. Oktober 2023 für etwa drei Wochen nicht auf dem Schienenweg erreichbar. Zunächst sind nur die Nächte betroffen, jedoch ab 23. Oktober 2023 ist die Strecke rund um die Uhr gesperrt. Laut Deutscher Bahn werden etwa vier Kilometer Schienen saniert, 750 Meter Schienen neu verlegt, sechs Weichen modernisiert und der Bahnhof am bayerischen Airport soll ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Arbeiten haben zur Folge, dass die Strecke für etwa drei Wochen gesperrt werden muss. Für die entfallenden Linienabschnitte auf der S1 bzw. S8 ist jeweils ein Ersatzverkehr mit Bussen ab/bis Flughafen eingerichtet. Ergänzend ist für Fahrgäste ein Buspendelverkehr im 10-Minuten-Takt zwischen Besucherpark und Flughafen im Einsatz. In den Nächten zwischen 19. und 23. Oktober, jeweils von 21.50 bis 0.40 Uhr entfällt die S8 zwischen Johanneskirchen und Flughafen. In den Nächten zwischen 13. und 17. November sowie zwischen 19. und 21. November, jeweils von 22 Uhr bis 3.50 Uhr, entfallen alle Züge zwischen Flughafen und Neufahrn/Ismaning. Die S-Bahn richtet für alle ausfallenden Fahrten einen Busersatzverkehr ein.

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Tipp: Jobmesse am Flughafen Berlin-Brandenburg

Am 19. Oktober 2023 findet auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg eine weitere Jobmesse statt. Im Zeitraum von 9 Uhr 00 16 Uhr 00 können sich Interessierte in der ILA-Halle A, die sich in Selchow befindet, über die Möglichkeiten informieren. Ob eine technische, operative sowie kaufmännische Ausbildung oder ein duales Studium: Am BER bieten sich viele Perspektiven für den Start in die Arbeitswelt nach der Schule. Neben der Flughafengesellschaft präsentieren auch Firmen aus den Terminals sowie Airlines, Hotels, Speditionen, angrenzende Landkreise, Kammern und Behörden wie die Bundespolizei ihre Ausbildungs- und Studienangebote. Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Ausbildung hat eine lange Tradition am Flughafen und bei der Flughafengesellschaft. Der Flughafen BER ist mehr als nur eine Infrastruktur. Er ist ein Wirtschaftsmotor für die gesamte Region und wie eine eigene Stadt. Er bietet nicht nur flughafenspezifische Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt, sondern auch ein breites Spektrum an spannenden und herausfordernden Aufgaben in einer einzigartigen Atmosphäre.“ Neben Informationsständen wird es auch eine Ausstellung der Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr, der Flughafensicherheit und einem Follow-me-Fahrzeug geben. Interessierte können zudem die ankommenden und abfliegenden Flugzeuge auf der angrenzenden südlichen Start- und Landebahn des BER beobachten. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung werden in einer Tombola stündlich Preise verlost.

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Radiosender am Flughafen Lübeck startet bald

Ab 29. Oktober 2023 wird am Flughafen Lübeck ein eigener Radiosender den Betrieb aufnehmen. Dieser trägt den Namen „Wellenrausch“ und wurde unter anderem von Hans Meiser und Dietmar Baum gegründet. Seit dem Spätsommer 2023 wurden die Büros der neuen Station am Airport Lübeck eingerichtet. Das Programm kann über DAB+ sowie IP-Audio empfangen werden. Die Verantwortlichen teilen mit, dass man Unterhaltung für die ganze Familie anbieten wird.

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Skyalps steht in Linz in den Startlöchern

Ab 30. Oktober 2023 ist die oberösterreichische Landeshauptstadt wieder dreimal wöchentlich mit Düsseldorf verbunden. Neuer Operator auf dieser Route ist die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps, die mit de Havilland Dash 8-400 fliegen wird. Ursprünglich wurde diese Strecke von Tyrolean Airways bedient. Bedingt durch die Übernahme und Integration in Austrian Airlines ist jahrelang Austrian Airlines mit de Havilland Dash 8-400 geflogen. Die Übergabe an die Konzernschwester Eurowings war nicht von Erfolg gekrönt, denn das deutsche Luftfahrtunternehmen hielt nicht lange durch. Das eingesetzte Fluggerät hat sich als zu groß erwiesen und die Flugzeiten waren gerade für Geschäftsreisende nicht sonderlich attraktiv. „Die Wiederaufnahme der Flüge mit SkyAlps ist der erste Schritt des Restarts. Zur Einführung der Verbindung erhalten SkyAlps-Passagiere, die zwischen dem 30.10.2023 und dem 31.01.2024 reisen, vom Flughafen ein besonderes Dankeschön in Form eines kostenlosen VIP-Lounge- Zugangs sowie eines gratis Parkplatzes am K1 für die Dauer ihrer Reise. Wir hoffen, dass der Markt die Strecke von Beginn an gut annimmt und wir uns dann mit SkyAlps in einem zweiten Schritt über den weiteren Ausbau der Verbindung und neue Projekte verständigen können“, so der Linzer Flughafendirektor Norbert Draskovits. Skyalps wird ab 30. Oktober 2024 zunächst an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag fliegen. Vorerst kommt das Fluggerät von Bozen über Düsseldorf nach Linz und fliegt anschließend in umgekehrter Reihenfolge wieder zurück. In Oberösterreich sind die Hoffnungen groß, dass sich die Route als erfolgreich erweist und der Regio-Carrier zur Stationierung einer de Havilland Dash 8-400 in Linz-Hörsching bewogen werden kann. „Wir stehen in den Startlöchern

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Stuttgart mit neuen Strecken im Winter 2023/24

Ende Oktober 2023 beginnt am Flughafen Stuttgart-Echterdingen der Winterflugplan 2023/24. Es starten dann 28 Airlines regelmäßig zu 64 Zielen in 26 Ländern. Mit rund 22.000 geplanten Starts und Landungen gibt es circa 15 Prozent mehr Flugbewegungen als im vergangenen Winter. Erstmals im Programm ist die Verbindung von Eurowings nach Dubai, die jeweils sonntags und donnerstags bedient wird. Daneben hat Eurowings weitere Urlaubsdestinationen im Angebot wie das marokkanische Agadir, Athen, Barcelona oder Fuerteventura. Auch das tunesische Monastir und die albanische Hauptstadt Tirana werden von Eurowings angeflogen. Die spanische Airline Volotea steuert im Winter zusätzlich zu ihrem Ziel Bordeaux auch Nantes in der Bretagne an. Marsa Alam am Roten Meer mit seinen Sandstränden und Korallenriffen wird sowohl von Air Cairo als auch von der Charterfluggesellschaft Freebird angeboten. Wen es in den Norden zieht, kommt mit Eurowings in die schwedische Hauptstadt Stockholm. Die rumänische Hauptstadt Bukarest wird ebenfalls von Eurowings angesteuert, die rumänische Airline Dan Air fliegt Brasov an. Neben vielen europäischen Zielen werden wichtige Hubflughäfen wie Amsterdam, Istanbul, London, Paris Warschau, Wien und Zürich auch im Winter regelmäßig angeflogen. Umsteigeverbindungen sichern die weltweite Konnektivität des Landesairports. Der Winterflugplan gilt bis zur Zeitumstellung im Frühjahr am Sonntag, 31. März 2024. Dann beginnt der Sommerflugplan, unter anderem wieder mit Nonstopflügen der Delta Air Lines nach Atlanta und einer neuen Island-Verbindung der Eurowings.

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