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Amtsgericht München: Reiseveranstalter haften nicht für langsame Sicherheitskontrolle

Das Amtsgericht München hatte sich mit der Fragestellung, ob bei Pauschalreisen eine erhebliche Wartezeit bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen einen Reisemangel darstellt. Hintergrund ist, dass ein Urlauber trotz überpünktlichem Anstellen dann doch seinen Flug verpasst hatte. Das Gericht entschied in erster Instanz unter der Geschäftszahl 158 C 1985/23, dass Reiseveranstalter für Verzögerungen und Wartezeiten bei Sicherheitskontrollen an deutschen Airports nicht haftbar gemacht werden können. Das Amtsgericht München stellte fest, dass es sich um eine hoheitliche Tätigkeit des Staats handelt und somit weder der Tour Operator noch die Fluggesellschaft in irgendeiner Form Einfluss darauf haben. Gemeinsam mit seiner Ehefrau ist der Kläger etwa drei Stunden und 20 Minuten vor dem geplanten Abflug am Airport München erschienen. Allerdings hatte er auch Aufgabegepäck, jedoch haben die Schalter der Airline erst um 11 Uhr 00 geöffnet. Gegen 11 Uhr 20 haben sich die Urlauber dann in die Warteschlange der Siko begeben und es dauerte bis 13 Uhr 00 bis diese passiert werden konnte. Vor Gericht wurde angegeben, dass anstatt etwa 20 Kontrolllinien nur eine einzige in Betrieb gewesen sein soll. Im Vorfeld gab es Empfehlungen, dass man mindestens rund drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen erscheinen soll, jedoch wurden diese wegen der Tatsache, dass die Airline den Check-in-Schalter erst zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug geöffnet hat, regelrecht ad-absurdum geführt. Bedingt durch die lange Wartezeit auf die Sicherheitskontrolle haben der Kläger und seine Ehefrau dann ihre Flüge verpasst. Da außergerichtlich keine Lösung mit dem Reiseveranstalter gefunden werden konnte, zog man vor Gericht. Allerdings

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Eurowings setzt zweiten A321neo ab Ende September 2023 ein

Mit der D-AEEB hat die Fluggesellschaft Eurowings kürzlich ihren zweiten Airbus A321neo in Hamburg-Finkenwerder übernommen. Die Maschine wurde nach Düsseldorf überstellt. Durch den eigenen Technikbetrieb soll die Restaufrüstung erfolgen. Voraussichtlich Ende September soll die ‚Echo-Bravo‘ mit Gästen an Bord abheben. Die D-AEEB ist neo Nummer neun von insgesamt dreizehn neos.

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Lufthansa: City Airlines weiterhin in der Warteschleife

Der jüngste Lufthansa-Ableger City Airlines hat zwar die erste Maschine übernommen, jedoch bislang den Flugbetrieb nicht aufgenommen. Das könnte auch noch einige Zeit so bleiben. Laut einem Bericht des Handelsblatts soll die Neugründung unter akutem Mangel an Piloten und Fluggerät leiden. Dies habe dazu geführt, dass man den ursprünglichen Zeitplan nicht mehr einhalten kann. Mit der D-AILX wurde kürzlich der erste Airbus A319 auf dem neuen AOC registriert, jedoch steht auch weiterhin kein konkreter Termin für den kommerziellen Erstflug des Cityline-Klons fest.

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Hamburg: Zweiter Teil der Pistensanierung startet

Ab 30. August 2023 kommt es am Flughafen Hamburg erneut zu einer Pistensperre. Hintergrund ist, dass nun auch die zweite Start- und Landebahn eine neue Deckschicht bekommen. Die Runway 15/33 soll im Zeitraum von 30. August bis voraussichtlich 27. September 2023 nicht zur Verfügung stehen. Daher werden während der Sanierungsarbeiten alle Flüge über die andere Piste, die kurz vor dem Sommer 2023 erneuert wurde, abgewickelt werden.

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Flughafen Nürnberg erfreut sich hoher Sommernachfrage

In der ersten Hälfte der bayerischen Sommerferien wurde der Flughafen Nürnberg von 710.000 Passagieren genutzt. Damit hat man das Vorjahresaufkommen bereits übertroffen, denn im Vergleichszeitraum des Jahres 2022 hatte man 706.000 Reisende. Flughafendirektor Michael Hupe ist der Ansicht, dass das Wachstum, das heuer erzielt wurde, auch auf den erweiterten Sommerflugplan zurückzuführen ist. Derzeit werden 62 Destinationen von 28 Fluggesellschaften bedient. „Die große Nachfrage ist eine Bestätigung unserer Bemühungen um ein möglichst breitgefächertes Angebot“, so Geschäftsführer Michael Hupe, der bereits einen ebenfalls vielfältigen Winterflugplan ankündigt. In den ersten drei Wochen der Sommerferien flogen 373.840 Passagiere von und nach Nürnberg, über 9.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der bisher verkehrsstärkste Tag war der 15. August 2023 mit 17.626 Passagieren. Die Auslastung der Flugzeuge liegt mit durchschnittlich rund 90 Prozent über der vom letzten Jahr. Beliebtestes Flugziel bleibt das türkische Badeparadies Antalya, das von sieben Fluggesellschaften angeflogen wird und allein rund 130.000 Passagiere zählt. Auch Mallorca ist mit knapp 85.000 Passagieren stark nachgefragt. Im Ranking folgen Istanbul und Frankfurt als internationale Drehkreuze sowie Heraklion auf Kreta. Im Winterflugplan 2023 stehen heuer Ziele in der Türkei, auf den Kanaren und in Ägypten im Fokus. Neu sind Etihad-Holidays-Charterflüge, die von Smartwings bedient werden, nach Abu Dhabi. Die Anbieter Condor und Eurowings beabsichtigten ihre Angebote ab Nürnberg auszubauen. Der zuletzt genannte Carrier wird neu unter anderem nach Marsa Alam fliegen.

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Sommerferien 2023: Bremen mit 258.107 Fluggästen

Der Flughafen Bremen wurde während der sechswöchigen Sommerferien von 258.107 Reisenden genutzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 17,5 Prozent zulegen, jedoch lag man weiterhin um 14 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte. Die Top 3-Warmwasserziele der Sommerferien waren in diesem Jahr Mallorca, Antalya und Heraklion. Vor allem die Türkei stand diesen Sommer hoch im Kurs der Reisenden: die Strecke nach Antalya konnte mit insgesamt 34.932 Fluggästen einen Anstieg von über 60 Prozent im Vergleich zu den Sommerferien 2022 verbuchen. „Der Bremen Airport ist auch in diesem Jahr gut durch die Sommerferien gekommen“, sagt Flughafen-Chef Dr. Marc Cezanne. „Die Passagiere haben unsere Reisetipps beherzigt, waren zumeist pünktlich am Flughafen und gut vorbereitet. Unsere Kolleginnen und Kollegen am Flughafen haben erneut ihr Bestes gegeben, um unseren Reisenden einen guten Start in den Urlaub zu ermöglichen.“

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Hamburg: Condor führt Pristina-Charterflüge durch

Im Auftrag des Reisebüros Air Prishtina wird die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ab 23. Dezember 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und Pristina bedienen. Die Charterroute ist vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Die Durchführung der Flüge erfolgt jeweils am Verkehrstag Samstag mit Airbus A320.

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Erfurt: Freebird legt Antalya-Flüge auf

Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines beabsichtigt ab Ende September 2023 wieder Nonstopflüge von Erfurt nach Antalya anzubieten. Den Verkauf von Tickets hat man bereits unter anderem über die Firmenhomepage aufgenommen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man diese Route ab 29. September 2023 jeweils am Verkehrstag Freitag mit Airbus A320 bedienen möchte. Die Strecke Antalya-Erfurt trägt die Flugnummer FH1207 und der Rückflug wird als FH1208 geführt. Vorerst ist diese Verbindung bis inklusive 3. November 2023 befristet. Es ist eher unwahrscheinlich, dass man in den Winterflugplan 2023/24 verlängern wird, da Freebird diese Route ab Erfurt auch im Vorjahr nur für einige Wochen angeboten hat.

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Nürnberg: Eurowings nimmt Marsa Alam auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2023/24 mit Marsa Alam ein weiteres Ägypten-Ziel ab Nürnberg anbieten. Der Erstflug auf dieser Route soll am 3. November 2023 durchgeführt werden. Die Ferienroute will der Carrier am Verkehrstag Freitag unter den Flugnummern EW4110/EW4111 bedienen. Im Regelfall sollen Airbus A320 eingesetzt werden. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen.

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Bremen: Bugfahrwerk versagt nach Sundair-Landung

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es bei Sundair-Flug SR3289, durchgeführt von FlyAir41 mit dem Airbus A319 mit der Registrierung 9A-BWK, unmittelbar nach der Landung auf dem Flughafen Bremen zu einem technischen Problem gekommen. Dieses hat dazu geführt, dass der Mittelstreckenjet einige Stunden auf der Runway des norddeutschen Airports verbracht hat. Der Flug führte am 28. August 2023 von Fuerteventura nach Bremen und ist bis zur Landung völlig unspektakulär verlaufen. Während dem Abrollen haben die Piloten jedoch festgestellt, dass etwas so ganz und gar nicht alltäglich ist. Im Bereich des Fahrwerks lag ein Problem vor. Aus Sicherheitsgründen entschied sich der Kapitän dazu, dass die 9A-BWK sofort angehalten wird. Zum Zeitpunkt der Entscheidung hatte der Airbus A319 eine Geschwindigkeit von etwa 50 Stundenkilometer. An Bord befanden sich 150 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder, die das Flugzeug unverletzt über Treppen auf der Runway verlassen konnten. Eine erste optische Inspektion durch die Piloten hat gezeigt, dass das Bugfahrwerk in einer Fehlstellung ist und sich ein Pin gelöst hat. Der Betreiber hat sich dazu entschlossen zunächst den Hersteller zu kontaktieren und dessen Empfehlung abzuwarten. Herstellerempfehlung wurde vor dem Schleppvorgang abgewartet Hintergrund ist, dass ein sofortiges Abschleppen mit dem aus ungeklärter Ursache aufgetretenen Defekt dazu hätte führen können, dass durch den Schleppvorgang erhebliche Strukturschäden hätten auftreten können. Nach Anweisung durch den Flugzeugbauer wurde dieser Airbus A319 leicht angehoben und der Pin wieder in seine Soll-Position gebracht. Auch drehte man die Räder in Fahrtrichtung. Anschließend wurde der Mittelstreckenjet zu einer Parkposition gebracht. Die Runway des

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