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UFO: Condor will Schiedsstelle abschaffen

Das Kabinenpersonal der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird künftig am Monatsende mehr Geld überwiesen bekommen. Die Gewerkschaften Verdi und Ufo haben in Zusammenarbeit mit der Personalvertretung einen neuen Tarifvertrag mit dem Carrier abgeschlossen. Unter anderem sieht die Einigung vor, dass die Flugbegleiter zwischen 17 Prozent und 34 Prozent mehr Lohn bezahlt bekommen sollen. Auch soll es eine steuerfreie Inflationsprämie in der Höhe von 3.000 Euro geben. Diese wird schrittweise bis spätestens Ende 2024 an die Kabinenmitarbeiter überwiesen. Auch wurde die Anzahl der Gehaltsstufen nach oben erweitert. „Mit diesen Gehaltssteigerungen und Einmalzahlungen konnten wir endlich den längst überfälligen finanziellen Ausgleich für die massiven Mehrbelastungen für das Kabinenpersonal bei Condor verhandeln. Gleichzeitig müssen wir aber auch einen wichtigen Passus im Manteltarifvertrag verteidigen, in dem es um die Kontrolle der Arbeitsbelastung unserer Kollegen geht“, so Daniel Kassa Mbuambi, Vorsitzender der UFO. Allerdings gibt es auch Kritik, denn die Arbeitnehmervertreter führen auch an, dass Condor eine Schiedsstelle, die im Jahr 2020 vereinbart wurde, „loswerden“ wolle. Aus der Sicht der UFO habe die Geschäftsleitung den Carrier durch den Krisentarifvertrag des Jahres 2020 für Investoren „aufhübschen“ wollen. Dazu Bötte-Lüdemann, UFO-Vorstand und Verhandlungsführer bei Condor: „Unsere Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet: Die Schiedsstelle musste bereits angerufen werden. Ein Verzicht wäre den Kollegen gegenüber nicht zu verantworten. Der Versuch eine längst überfällige Vergütungsanpassung mit einem massiven Einschnitt in tarifvertraglich abgesicherte Minimalstandards zur Arbeitsbelastung an Bord zu verknüpfen, ist unanständig“.

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Qatar Airways feiert 25 Jahre Präsenz am Flughafen München

Am Flughafen München feiert Golfcarrier Qatar Airways den 25er, denn im Jahr 1998 hat man diesen Airport als ersten in der Bundesrepublik Deutschland ins Streckennetz aufgenommen. Momentan werden bis zu zwei tägliche Doha-Flüge angeboten. „Qatar Airways ist seit 25 Jahren ein verlässlicher Kunde und Partner am Münchner Flughafen, der auch während der Corona-Pandemie durchgehend Passagierflüge von München nach Katar durchgeführt hat. Inzwischen sind auch Frachtmaschinen der Airline regelmäßig zu Gast am Münchner Airport. Wir gratulieren der Qatar Airways zu Ihrem Jubiläum und freuen uns auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit“, so Münchens Flughafendirektor Jost Lammers. Gestartet ist man in 1998 mit dem Maschinentyp Airbus A300-600. Momentan setzt man zumeist A350 ein. Auf dem Jubiläumsflug QR58 von München nach Doha wurden die Reisenden mit kleinen Geschenken überrascht, die gemeinsam mit Vertretern des Airports überreicht wurden. „Wir freuen uns sehr, heute das 25-jährige Jubiläum unserer Flüge zwischen München und Doha, Qatar, zu feiern. Qatar Airways setzt sich weiterhin für den deutschen Markt ein und bietet nahtlose Verbindungen zwischen diesen beiden großartigen Ländern und darüber hinaus zu unserem Netzwerk von mehr als 160 Zielen. Dieser Service ermöglicht es unseren Fluggästen in Deutschland, das unvergleichliche Reiseerlebnis von Qatar Airways mit den hochwertigsten Produkten und der höchsten Qualität des Kundenservices während ihrer Reise zu erleben. Wir möchten dem Flughafen München dafür danken, dass er seit einem Vierteljahrhundert ein zuverlässiger Partner ist und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Qatar Airways Vice President Sales, Europe, Eric Odone.

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BA Cityflyer stockt Berlin-London City auf

Die British-Airways-Tochter BA Cityflyer stockt mit Wirksamkeit zum Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 den Flugverkehr zwischen dem London City Airport und Berlin weiter auf. Ab 31. Oktober 2023 bietet der Embraer-Operator bis zu 22 Umläufe pro Woche an. Dies sind um vier mehr als aktuell angeboten werden. Momentan besteht die Flotte des britischen Carriers aus 20 Embraer 190.

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Neuer Tarifvertrag: Condor-Piloten bekommen mehr Geld

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Verdi haben sich mit der Geschäftsleitung der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Arbeitnehmervertreter erklären, dass dieser weitreichende Verbesserungen für die Piloten beinhalten soll. Aufgrund der Staatshilfe, die Condor in den letzten Jahren gleich mehrfach in Anspruch genommen ist, ist die Flottengröße momentan beschränkt. Dafür hat Mehrheitseigentümer Attestor bereits eine Lösung gefunden, denn man hat mit Marabu Airlines eine in Estland ansässige Konzernschwester ins Leben gerufen. Diese kommt seit der Betriebsaufnahme aufgrund vieler Verspätungen und Streichungen nicht aus den Negativschlagzielen heraus. Da der Ticketvertrieb über Condor läuft bzw. Reisende, die ursprünglich Flüge der deutschen Airline gebucht hatten, jedoch auf Marabu umgebucht wurden, leidet durchaus auch die Marke Condor unter der schwachen Performance der estnischen Konzernschwester, die den überwiegenden Teil der Flüge von Wetlease-Anbietern durchführen lässt. Die Vereinigung Cockpit beschreibt den Tarifvertrag, der mit Condor abgeschlossen wurde, als gemeinsamen Pakt für das Wachstum. Er soll einen Inflationsausgleich sowie Einmalzahlungen zur Abmilderung der jüngsten Teuerungen beinhalten. Die Vergütungstabelle wurde um sechs zusätzliche Stufen nach oben erweitert. Der strukturell wirksame Inflationsausgleich umfasst jeweils zum Januar Steigerungen von sieben Prozent für 2024 und jeweils fünf Prozent für die nächsten beiden Jahre. Sollte die amtliche Inflationsrate in Deutschland höher ausfallen als die vereinbarten Steigerungsraten, so erhöht sich die Steigerung automatisch um die Hälfte dieser Differenz. Die Einigung beinhaltet daneben Einmalzahlungen in einer Gesamthöhe von 3000 Euro pro Pilot. „Wir haben trotz laufender Tarifverträge in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Blick auf die Zukunft einen Abschluss erzielt und damit Wachstumsperspektiven

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Air Arabia Maroc hat Köln/Bonn-Tanger aufgenommen

Seit 24. Juni 2023 verbindet die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc den Flughafen Köln/Bonn einmal wöchentlich mit Tanger. Momentan werden die Flüge jeweils am Verkehrstag Samstag in abendlicher Zeitenlage angeboten. Ab dem 22. September findet der Flug freitags (21.50 Uhr) statt. Auch im Winterflugplan wird Tanger einmal wöchentlich ab Köln/Bonn bedient. „Für Reisende, die es in die Sonne zieht und die neben Stränden auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, eine pulsierende Metropole und eine spannende Kultur erkunden möchten, ist Tanger definitiv eine Reise wert“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Es freut uns, dass Air Arabia Maroc nun neben Nador ein weiteres spannendes Ziel von unserem Flughafen aus anbietet.“

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Halbzeitpause bei Hamburger Pistensanierung

Der Hamburger Flughafen konnte Mitte der vergangenen Woche den ersten Teil der großangelegten Pistensanierung erfolgreich abschließen. Die Runway 05/23 (Niendorf/Langenhorn) verfügt nun über eine erneuerte Deckschicht. Das Projekt befindet sich nun in der „Halbzeitpause“, denn nach den aufkommenstarken Sommerferien 2023 wird auch die Start- und Landebahn 15/23 (Norderstedt/Alsterdorf) erneuert. Diese wird dazu voraussichtlich im Zeitraum von 30. August bis 27. September 2023 gesperrt. Die Flüge werden dann über die jüngst saniere 05/23 geleitet. Wenn die Arbeiten vollständig abgeschlossen sind, werden in den Folgejahren voraussichtlich weniger kurzfristige Erhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen erforderlich sein. „Die Bauarbeiten an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) sind nach Plan verlaufen, sodass wir die Pistensperrung pünktlich beenden konnten“, sagt Martin Borstelmann, Projektleiter Tiefbau am Hamburg Airport. „Im September, also nach den Sommerferien, stehen die gleichen Arbeiten an der anderen Piste an: Dann erneuern wir die oberste Deckschicht der Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf). Voraussichtlich werden wieder Nachtarbeiten notwendig sein, weil wir erneut am Pistenkreuz, also der Schnittstelle beider Start- und Landebahnen, arbeiten müssen. Das Pistenkreuz können wir tagsüber nicht sperren, da immer eine Bahn für den Flugbetrieb zur Verfügung stehen muss.“ Fünftägige Pistensperrung im Juli inklusive genehmigter Nachtarbeiten Vor der 28-tägigen Pistensperrung im September 2023 sind vorbereitend weitere Erhaltungsmaßnahmen notwendig. Dafür wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) voraussichtlich vom 3. bis 7. Juli 2023 für fünf Tage gesperrt. Auch hier sind wieder Arbeiten am Pistenkreuz notwendig. Diese müssen nachts stattfinden, damit von 6 bis 23 Uhr stets eine Piste für den Flugbetrieb zur

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Bundeskartellamt: Deutsche Bahn muss Online-Drittanbietern Provisionen bezahlen

Die Deutsche Bahn AG hat verhält sich aus der Sicht des Bundeskartellamts gegenüber Mobilitätsplattformen diskriminierend. Die Behörde ist der Ansicht, dass Werbeverbote, vertikale Preisvorgaben, Rabattverbote und die Verweigerung von Provisionen wettbewerbswidrig sind. Die DB AG klagt gegen die Endscheidung der Wettbewerbshüter. In zumindest einer Sache sind sich Ryanair und die Deutsche Bahn sehr ähnlich. Beide Konzerne haben etwas dagegen, wenn Drittanbieter ihre Tickets verkaufen. Offenbar wäre es diesen am liebsten, wenn nur sie und niemand anderer den Vertrieb erledigt. Die Deutsche Bahn duldet Drittanbieter, die beispielsweise über Apps aktiv sind, legt jedoch harte Bedingungen auf. Genau diese wurden nun vom Bundeskartellamt für wettbewerbswidrig erklärt. Auch der Umstand, dass man anderen Plattformen keinen Zugang zu den Echtzeit-Verkehrsdaten gewähren möchte, stuft die Behörde als Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung ein. Besonders im Visier hat man auch die App des Eisenbahnbetreibers. Das Bundeskartellamt vertritt die Ansicht, dass es wettbewerbswidrig ist, dass die Deutsche Bahn Drittanbietern ein Werbeverbot auferlegt, die Preise bestimmt und auch eigene Rabattaktionen bzw. Kundenbindungsprogramme untersagt. Davon ausgenommen sind besondere Aktionen der DB, die gezielt der besseren Auslastung einzelner Züge dienen. Auch müsse die Bahn Provisionen bezahlen, die zumindest die Zahlungs- und Buchungskosten abdecken. Die Deutsche Bahn denkt aber nicht daran mit Drittanbietern in jener Form, die das Bundeskartellamt fordert, zusammenzuarbeiten. Man hat angekündigt, dass man gegen die Entscheidung der Behörde klagen wird, denn besonders der Umstand, dass man Online-Plattformen für den Verkauf von Fahrkarten Provisionen bezahlen soll, stößt dem Staatskonzern sauer auf. Man verweist darauf, dass man selbst ein umfangreiches Vertriebsnetz

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Karl Markgraf wird neuer CEO der FTI Group

Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 bekommt die FTI Group mit Karl Markgraf einen neuen Geschäftsführer. Der Manager bekleidet bislang die Funktion des CIO, die er parallel zu seiner neuen Aufgabe als CEO beibehalten wird. Sein Vorgänger Ralph Schiller wechselt in den Aufsichtsrat und wird künftig als stellvertretender Vorsitzender fungieren. Mehrheitseigentümer Naguib S. Sawiris erklärt dazu: „Als global agierendes, datengetriebenes Unternehmen ist die digitale Transformation entscheidend für den Erfolg unserer Gruppe. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in den Bereichen IT und Digitalisierung ist Karl Markgraf die ideale Besetzung, um unser Unternehmen in die Zukunft zu führen und sicherzustellen, dass die bereits angelaufenen Change-Initiativen greifen. Seine Doppelrolle als CEO und CIO wird signifikant dazu beitragen, unsere Transformation zu beschleunigen. Ich gratuliere Karl Markgraf herzlich zur Ernennung und wünsche ihm viel Erfolg bei dieser neuen Aufgabe.“

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Hamburg und Rotterdam vereinbaren Wasserstoffflüge

Hamburg und Rotterdam wollen künftig mit wasserstoffbetriebenen Flugzeugen miteinander verbunden werden. Dazu hat man in der Vorwoche eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Auch will man im Bereich der Entwicklung alternativer Luftfahrtantriebe eng zusammenarbeiten. Die Kooperation umfasst unter anderem die Bereiche Ausbildung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Hinter der Absichtserklärung stehen der Flughafen Hamburg, das Clusternetzwerk Hamburg Aviaiton, der Rotterdam Airport und die Stiftung Rotterdam The Hague Innovation Airport. Derzeit strebt man an, dass das erste Wasserstoffflugzeug um das Jahr 2026 herum abheben soll.

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Lärmmessungen rund um Flughafen Leipzig/Halle

Am Flughafen Leipzig/Halle werden seit vergangenem Donnerstag mobile Lärmmessungen durchgeführt. Diese wurden seitens des sächsischen Fluglärmbeauftragten veranlasst. Dadurch sollen valide Daten geliefert werden, die den jeweiligen Gemeinden ermöglichen soll gegebenenfalls die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Gerät soll zumindest einen Monat im Einsatz bleiben und benötigt keine externe Stromversorgung, da es über Solarzellen und eine Brennstoffzelle verfügt. Derzeit ist es im Landkreis Nordsachen in der Gemeinde Krostitz im Einsatz.

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