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Green Airlines hat URL verloren und Kunden warten noch immer auf Geld

Während noch immer viele Kunden, vornehmlich aus den Niederlanden, auf die Erstattungen ihrer beim Ticketverkäufer Green Airlines gekauften Flugscheine warten, ist das Unternehmen zwischenzeitlich nicht einmal mehr Domain-Inhaber der einstigen Firmenhomepage. Green Airlines wollte eigentlich im Sommer 2023 ein durchaus umfangreiches Flugprogramm anbieten. Daraus wird aber nichts und laut Europäischem Verbraucherzentrum sollen noch immer viele Passagiere, überwiegend aus den Niederlanden, ihre Erstattungen für Flüge, die im Jahr 2021 bezahlt, aber niemals durchgeführt wurden, nicht erhalten haben. Mittlerweile ist es fast unmöglich Green Airlines auf dem regulären Weg zu erreichen, denn sämtliche Telefonnummern wurden deaktiviert, Briefe an den offiziellen Firmensitz, der bei einem Briefkastenanbieter angesiedelt ist, kommen als unzustellbar zurück. Selbst die Handynummern und Mail-Adressen der Geschäftsleitung sind nicht mehr erreichbar. Letzteres hat auch seinen guten Grund, denn man ist nicht mehr Domaininhaber der URL green-airlines.com. Diese hat sich zwischenzeitlich eine andere Person gesichert und weist auch unmissverständlich darauf hin, dass keine Verbindung zu Green Airlines besteht. Auch werden auf der neuen Page keine Flüge mehr angeboten, sondern Umweltschutzthemen veröffentlicht. Green Airlines ist somit regelrecht abgetaucht und auf regulärem Weg nur schwer erreichbar. Dennoch warten noch viele Menschen auf die zugesagten Rückerstattungen ihrer Flüge, die nie durchgeführt wurden. Auch geht es zusätzlich um Ausgleichszahlungen aus der Fluggastrechteverordnung. Ein Insolvenzverfahren wurde bislang nicht über Green Airlines eröffnet, jedoch scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis ein Gläubiger diesen Schritt einen Antrag stellen könnte. Ob es allerdings viel zu verwerten gibt, ist fraglich, denn eine eigene Flotte hatte man

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Deutschland hat F35-Kampfjets offiziell bestellt

Das deutsche Verteidigungsministerium hat die Bestellung von 35 Lockheed Martin F-35-Kampfjets offiziell bekanntgegeben. Die bevorstehende Order war schon mehr oder weniger bekannt. Formell musste noch der Deutsche Bundestag die notwendige Zustimmung erteilen. Die Vereinbarung mit dem Hersteller umfasst ein umfassendes Paket von Triebwerken, rollenspezifischer Missionsausrüstung, Ersatz- und Austauschteilen, technischer und logistischer Unterstützung, Ausbildung und Bewaffnung. Als Eckpfeiler für die Interoperabilität mit der NATO ist die F-35 das einzige Kampfflugzeug der fünften Generation, das heute zur Verfügung steht, um die Einsatzfähigkeit Deutschlands mit seinen Verbündeten zu stärken. Die Konnektivität wird immer wichtiger, da sich das Kampfgebiet ständig weiterentwickelt, und die F-35 ist in der Lage, bei diesem Wandel eine entscheidende Rolle zu spielen und einen Beitrag zu den Sicherheitsmissionen des 21. Jahrhundert beizutragen. Bis heute ist die F-35 auf 26 Basen weltweit im Einsatz, wobei neun Nationen F-35 auf ihrem Heimatboden betreiben. Heute sind mehr als 875 F-35 im Einsatz, und mehr als 1.845 Piloten und 13.350 Wartungspersonal sind an den Flugzeugen ausgebildet. „Es ist mir eine Ehre, Deutschland offiziell im F-35 Lightning II Programm willkommen zu heißen. Die Beteiligung Deutschlands stellt sicher, dass die europäische Allianz der F-35 durch die Interoperabilität mit der NATO und den verbündeten Nationen weiter gestärkt wird und wächst“, sagte Bridget Lauderdale, Vice President und General Manager des F-35 Programms bei Lockheed Martin. „Die F-35 ist das fortschrittlichste, überlebensfähigste und preiswerteste Kampfflugzeug, das den Piloten den entscheidenden Vorteil gegen jeden Gegner verschafft und sie in die Lage versetzt, ihre Mission zu erfüllen und sicher nach Hause

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Eurowings stockt BER-Angebot neuerlich auf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat eigenen Angaben nach den Sommerflugplan 2023 ab Berlin-Brandenburg komplettiert. Nebst der bereits bekannten Neuaufnahme der Destination Graz wird man neu auch nach Nizza, Zakynthos, Ibiza und Porto fliegen. In Richtung Palma de Mallorca rechnet man mit einer besonders hohen Nachfrage. Dieses Ziel soll während der Hauptsaison bis zu dreimal täglich angesteuert werden. Stockholm-Arlanda wird man künftig bis zu elfmal wöchentlich ansteuern. Am BER wird Eurowings im Sommer 2023 sechs Flugzeuge stationiert haben. Überblick über die ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg angebotenen Ziele: Ziele in Nordeuropa Ziele in Mitteleuropa Ziele in Südeuropa Ziele im Portfolio der Familien- und Heimatbesuche

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Smartlynx fliegt mit zwei A330 für Condor

Die Smartlynx Group fliegt mittlerweile mit zwei Airbus A330 im Auftrag der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor. Bereits seit Juni 2022 arbeitet man auch im Bereich der Langstrecke zusammen. Die Widebodies werden über die maltesische Tochtergesellschaft betrieben und kommen auf diversen Routen ab Frankfurt am Main, unter anderem nach Punta Cana, New York und Toronto zum Einsatz. Laut Condor wird an Bord das übliche Produkt angeboten, jedoch kritisieren Fluggäste immer wieder den Einsatz der Wetlease-Flugzeuge.

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Paderborn: Ryanair mit drei Strecken im Sommer 2023

Im Sommerflugplan 2023 wird die irische Billigfluggesellschaft Ryanair auch ab dem deutschen Flughafen Paderborn fliegen. Man wird vorerst drei Ziele in Spanien anbieten. Der Lowocster wird ab 26. März 2023 zweimal wöchentlich Palma de Mallorca anbieten. Diese Destination wird während der Hauptsaison auf die Umläufe pro Woche aufgestockt. Malaga und Alicante sollen ab 28. März 2023 angesteuert werden und jeweils zweimal pro Woche bedient werden.

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Condor erhöht Island-Kapazität

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Mai 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Egilsstaðir aufnehmen. Entgegen ursprünglicher Planungen soll diese nicht mit Airbus A320, sondern mit dem größeren Maschinentyp A321 durchgeführt werden. Dadurch steigt die Kapazität von 180 auf 220 Sitze pro Flug. Dem aktuellen Stand der Dinge nach ist Condor die einzige Festland-Fluggesellschaft, die den Egilsstaðir-Airport ansteuern wird. Geplant ist, dass ab Mai 2022 jeweils am Verkehrstag Dienstag geflogen werden soll. Ebenso wird man ab 13. Mai 2023 einmal pro Woche zwischen Frankfurt am Main und Akureyri fliegen.

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Sunweb legt Charterflüge ab Weeze auf

Der niederländische Reiseveranstalter Sunweb Group wird im Sommer 2023 zahlreiche Charterflüge ab dem deutschen Regionalflughafen Weeze durchführen lassen. Hintergrund ist auch, dass die Ticketsteuer in der Bundesrepublik niedriger ist. „Für die südlichen, zentralen und östlichen Niederlande ist Weeze gut erreichbar. Neben den Buchungen ab den klassischen niederländischen Airports beobachten wir eine steigende Nachfrage nach Abflügen von deutschen und regionalen Flughäfen. Wir haben uns daher entschieden Weeze in der Sommersaison 2023 in unser Programm aufzunehmen“, so Mattijs ten Brink, CEO der Sunweb Group. Den Passagieren soll ein Kostenvorteil von bis zu 60 Euro pro Person entstehen. Ab April 2023 wird Skyexpress ganzjährig Rhodos, Kos, Zakynthos und Kreta (Heraklion) ansteuern. In der Hochsaison sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Weiters werden von Freebird und SunExpress durchgeführte Charterflüge nach Antalya und Bodrum aufgelegt.

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Wintereinbruch an deutschen Flughäfen: Diese Rechte haben Passagiere

Wintereinbruch in Süddeutschland sorgt für Flugchaos in München und Frankfurt. Bei Verspätungen muss die Airline für Ersatzleistungen wie Alternativtransport, Verpflegung oder Unterkunft sorgen. Der Wintereinbruch in Süddeutschland hat vergangenen Mittwoch zahlreichen Flugreisenden einen Strich durch die Rechnung gemacht: Am Flughafen München mussten 133 Flüge gestrichen werden. Auch an Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt am Main kam es zu Beeinträchtigungen. Grund für die Probleme war vor allem die Glättegefahr, die Starts und Landungen zu gefährlich machte. Wintereinbrüche und Schneefall werden in den kommenden Monaten in Deutschland voraussichtlich noch häufiger für Verspätungen oder gar Ausfälle im Flugverkehr sorgen. Doch Flugreisende sind weder dem Wetter noch den Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt.  Passagiere haben unter Umständen Anspruch auf eine Alternativbeförderung und Verpflegung  „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere der Airline eine Frist von drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Fluggesellschaft in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verzögerungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei

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Wegen Ryanair: Flughafen Tuzla registriert mehr Passagiere als je zuvor

Der Flughafen Tuzla verzeichnete seinen verkehrsreichsten Monat der Geschichte: im vergangenen November fertigte der Airport insgesamt 50.651 Passagiere ab, um 42,7 Prozent mehr als vor der Pandemie 2019. Zum ersten Mal seit Februar 2020 hat der Flughafen ein besseres Ergebnis als 2019 erzielt. Maßgeblich am Erfolg beteiligt ist Ryanair: Das Wachstum wurde von dem Low-Coster angekurbelt, der Flüge von Wien, Stockholm und Memmingen aufnahm und damit Wizz Air Konkurrenz machte, die bis November der einzige Linienfluganbieter in Tuzla war. Im Zeitraum von Januar bis November begrüßte der Flughafen Tuzla 422.185 Passagiere, was immer noch einen Rückgang von 23,4 Prozent gegenüber 2019 bedeutet. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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Flughäfen in Großbritannien erleichtern Gepäckkontrolle

Fluggäste an größeren britischen Flughäfen können sich ab Juni 2024 auf Erleichterungen bei den Gepäckkontrollen freuen. So wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet, werden die gesetzlichen Vorgaben für Handgepäckkontrollen angepasst. Das bedeute mehr Reisekomfort, aber auch mehr Sicherheit. Möglich werden die Änderungen durch neue 3D-Scanner, die Sicherheitskräften einen besseren Blick in die Gepäckstücke Reisender erlauben. An größeren britischen Flughäfen sollen Passagiere ab Juni 2024 der Regierung zufolge bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck mit durch die Kontrolle nehmen können. Bislang sind nur 100 Milliliter pro Behälter erlaubt – und diese müssen in einer kleinen, durchsichtigen Plastiktüte verstaut sein. Insgesamt darf nach den aktuell noch geltenden Regeln maximal ein Liter transportiert werden. Auch das Auspacken von Laptops und anderen elektronischen Geräten soll künftig nicht mehr notwendig sein. Die Flughäfen müssen dafür rechtzeitig die neue Technik installieren, die in den vergangenen Jahren bereits in Pilotprojekten getestet wurde.

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