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Ryanair baut Präsenz in Memmingen weiter aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 ab Memmingen rund 160 Flüge pro Woche zu 28 Zielen anbieten. Mit Korfu, Krakau, Luqa (Malta), Neapel, Valencia und Tuzla hat man auch neue bzw. reaktivierte Routen im Portfolio. Die vor Ort stationierte Flotte wird auf drei Boeing 737-800, die von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben werden, aufgestockt. Das Unternehmen behauptet, dass man rund 300 Millionen U.S.-Dollar in den Standort Memmingen investieren würde. Dadurch sollen angeblich rund 800 direkte und indirekte Arbeitsplätze gesichert werden. Die Anzahl der wöchentlichen Flüge ist laut Ryanair gegenüber dem Sommerflugplan 2022 um 17 Prozent erhöht. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 wird man um 19 Prozent mehr Flüge anbieten. Aif den Routen nach Alicante, Banja Luka, Barcelona Girona, Faro, London Stansted, Malaga, Palma de Mallorca und Zadar erhöht man die Frequenzen. Offiziell neu im Programm, wenn auch zum Teil bereits in der Vergangen hat angeboten, hat man Korfu, Krakau, Luqa, Neapel, Valencia und Tuzla. „Wir freuen uns heute unseren Sommerflugplan 2023 für Memmingen, mit mehr als 160 wöchentlichen Flügen zu 28 Zielen – darunter sechs neue Strecken nach Korfu, Krakau, Malta, Neapel, Valencia und Tuzla, vorzustellen und unseren Kunden in Memmingen eine noch größere Auswahl für ihren Sommerurlaub zu bieten. Wir haben eng mit unseren Partnern am Flughafen Memmingen zusammengearbeitet, um dieses Wachstum zu sichern, den Inbound-Tourismus in der Region zu fördern und gleichzeitig unseren Passagieren kürzere Wartezeiten, weniger Verspätungen und niedrigere Gebühren zu bieten“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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Verbraucherzentrale will Sammelklage gegen Fluege.de einbringen

Die Invia Flights Germany GmbH, die unter anderem hinter den Portalen Fluege.de, Flug.de und Billigfluege.de steht, soll von der Verbraucherzentale Bundesverband e.V. verklagt werden. Die Konsumentenschützer wollen eine Sammelklage gegen das Unternehmen einbringen. Hintergrund ist, dass die Verbraucherzentrale dem Unternehmen vorwirft, dass dieses unzulässige Kreditkartengebühren verlangen würde. Konkret erhebt man eine so genannte „Service Fee“, die lediglich bei der Verwendung einer speziellen, hauseigenen Kreditkarte, die in Kooperation mit einer Luxemburger Bank ausgegeben wird, entfällt. Die Konsumentenschützer vertreten die Ansicht, dass es sich um eine unzulässige Vorgehensweise handeln soll. Bisherige Abmahnungen hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass man nun vor Gericht ziehen will. Eigentlich sind Zahlungsgebühren gesetzlich verboten, jedoch ist man beim Betreiber der Vermittlungsportale der Ansicht, dass es sich um eine Buchungsgebühr handelt, die eben bei Verwendung der hauseigenen Kreditkarte als eine Art Benefit entfällt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun auf seiner Website eine Kontaktmöglichkeit eingerichtet, bei der sich Betroffene, die bis zu 100 Euro „Service Fee“ bezahlen mussten, melden können. Die Konsumentenschützer wollen die Fälle zusammentragen und im Rahmen einer Musterfeststellungsklage vor Gericht bringen.

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Eurowings mit neuen Zielen ab Hamburg und Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat für den Sommerflugplan 2023 je eine neue Strecke ab Hamburg und Düsseldorf aufgelegt. Es handelt sich um Keflavik bzw. Tanger. Ab der Hansestadt soll es saisonal zwischen 7. Mai und 24. September 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Island gehen. Tanger wird ab 20. Juni 2023 jeweils an Dienstagen ab Düsseldorf bedient. Diese Route ist bis vorerst 30. August 2023 befristet.

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Wizz Air nimmt Kutaissi ab Frankfurt-Hahn und Hamburg auf

Der Billigflieger Wizz Air bietet im Sommerflugplan 2023 das georgische Ziel Kutaissi auch ab Frankfurt-Hahn und Hamburg an. Die Erstflüge sollen im Juni 2023 durchgeführt werden. Ab dem Hunsrück-Airport wird man diese Route jeweils an Donnerstagen und Sonntagen durchführen. Der Erstflug ist für den 1. Juni 2023 angekündigt. Einen Tag später soll es erstmals ab der Hansestadt nach Kutaissi gehen. Ab diesem Airport sind die Flüge für die Verkehrstage Montag und Freitag angekündigt. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Bremen und Saarbrücken.

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Nouvelair nimmt Tunis-Düsseldorf wieder auf

Die Fluggesellschaft Nouvelair plant im Sommerflugplan 2023 wieder zwischen Tunis und Düsseldorf zu fliegen. Ab 2. April 2023 will man diese Strecke zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedienen. Zwischen 21. Juni und 13. September 2023 plant man drei Umläufe, die jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt werden sollen, anzubieten. Der Carrier hatte diese Route zuletzt im Oktober 2021 im Portfolio. Die Wiederaufnahme hat keinen Einfluss auf die bestehenden Strecken von Djerba und Monastir nach Düsseldorf.

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ANA lässt sich Klimaziele zertifizieren

Als erste Fluggesellschaft in Asien kooperiert ANA mit der Science Based Target Initiative. Die internationale Organisation unterstützt die Airline bei der Erreichung ihrer Klimaschutzziele und hat den japanischen Carrier nun entsprechend zertifiziert. Die ANA Group will – wie zahlreiche andere Fluggesellschaften auch – 2050 klimaneutral unterwegs sein. Als Zwischenziel hat sich der japanische Carrier zum Ziel gesetzt, den Kohlenstoffausstoß im Geschäftsjahr 2030 im Vergleich zu 2019 um 29 Prozent zu senken. Science Based Targets (SBTi) – eine internationale Organisation, die Airlines bei der Erreichung der Umweltziele auf Basis des Pariser Klimaschutz-Abkommens von 2015 unterstützt – hat All Nippon Airways und die geplanten Maßnahmen zur Erreichung des Netto-Null-Emissionsziels bis 2050 nun entsprechend zertifiziert. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, konzentrieren sich die ANA-Aktivitäten dabei vor allem auf Verbesserungen in den betrieblichen Abläufen, technologische Innovationen bei Flugzeugen und anderer Ausrüstung sowie die Verwendung von nachhaltigem Flugbenzin. Schließlich ist der Luftverkehr für etwa 99 Prozent der CO2-Emissionen im Unternehmen verantwortlich. Darüber hinaus sollen jedoch auch die CO2-Emissionen aus dem Treibstoff- und Stromverbrauch außerhalb des Luftverkehrs reduziert werden, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung abzumildern. Die ANA Group plant daher eigenen Angaben zu Folge die Umstellung der Flughafen-Fahrzeuge auf Elektro- oder Brennstoffzellenantrieb sowie die Nutzung erneuerbarer Energien in allen Einrichtungen und Büros. 

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Flughafen Ljubljana kann Fluggastzahlen im November steigern

Fast 70.000 Fluggäste flogen im abgelaufenen Monat über den slowenischen Airport. Der Flughafen Ljubljana fertigte im November 66.843 Passagiere ab, was einem Rückgang von 22,1 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahr vor der Pandemie 2019 entspricht. Die Zahl der kommerziellen Flugbewegungen lag bei 1.540, nur 0,7 Prozent weniger als vor drei Jahren. Von Januar bis November wurden insgesamt 909.634 Passagiere am Flughafen abgefertigt. Das sind immer noch 44,4 Prozent weniger als vor der Pandemie. Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation.

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Renovierung abgeschlossen: Air France eröffnet Lounge am Flughafen München

Air France hat gestern ihre Lounge am Flughafen München wiedereröffnet. Die Lounge erstreckt sich über einer Fläche von 227 Quadratmetern und bietet Platz für insgesamt 75 Gäste inklusive Plätze für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität. Sie darf von allen Passagieren der Business Class von Air France, KLM und den Skyteam-Partnern, sowie „Skyteam Elite Plus“-Mitgliedern inklusive Flying „Blue Platinum“- und Gold-Mitgliedern genutzt werden. Passagiere, die in der Premium Economy oder Economy reisen und/oder Flying Blue Silver- oder Explorer-Mitglieder sind, können die Lounge gegen eine Gebühr von 25 Euro oder 6000 Meilen nutzen. Im Vorpandemiejahr 2019 begrüßte Air France etwa 80.000 Flugreisende in der Lounge im Terminal 1 des Flughafens München. Seit dem 28. Oktober 2022 wurde sie umfassend renoviert und modernisiert. Air France verbindet den Airport München sechsmal pro Tag mit ihrem Drehkreuz Paris-CDG, während die Konzernschwester KLM bis zu fünf Mal pro Tag von der bayrischen Metropole nach Amsterdam-Schiphol fliegt.

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FRA fertigte mehr als vier Millionen Passagiere im November ab

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen ist im November ein weiteres Stück aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Der Flughafenbetreiber Fraport zählte knapp 4,1 Millionen Fluggäste und damit etwa 41 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Damit lag das Passagieraufkommen zwar wie üblich niedriger als im Ferienmonat Oktober, aber nur noch gut 19 Prozent unter dem Vorkrisenwert von November 2019. Im Oktober hatte der Rückstand noch rund 23 Prozent betragen. Nachdem das Geschäft schon im Sommer deutlich zugelegt hatte, rechnet Fraport-Chef Stefan Schulte an Deutschlands größtem Airport in diesem Jahr inzwischen mit etwa 50 Millionen Passagieren. Im Cargo-Geschäft verbuchte der Airport im November hingegen einen weiteren Rückgang. So wurden 160.657 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen, knapp 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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BGH: Flughäfen haften nicht für Wartezeiten bei Passkontrollen

Der Deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Flughäfen nicht für Wartezeiten an der Passkontrolle haften. Daraus folgt auch, dass sich Reisende nicht auf die Verfügbarkeit von automatischen Kontrollgeräten verlassen dürfen und sich obendrein bereits im Vorfeld darüber informieren sollten wer diese eigentlich nutzen darf. Hintergrund ist eine Revision eines Passagiers, der einen Langstreckenflug ab Düsseldorf verpasst hat. Er war gemeinsam mit seiner Frau und drei Kindern unterwegs. Die Familie wäre bereits rund zwei Stunden vor dem Abflug am Airport erschienen. Bei der Passkontrolle hätten diese dann festgestellt, dass ein unter 12-jähriges Kind die automatischen Kontrollgeräte nicht nutzen darf. Man hätte sich dann in die Warteschlange der personenbesetzten Polizeikontrolle begeben und es wäre dort zu einer Verzögerung bei einem Passagier weiter vorne gekommen. Dadurch hätten die Reisenden ihren Flug verpasst. Auch behauptete die Familie, dass man das Personal darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Zeit bis zum Boarding knapp werden würde. Man wäre aber nicht vorgereiht worden. Man verklagte den Flughafen Düsseldorf auf Schadenersatz in der Höhe von rund 3.000 Euro. Die beiden Vorinstanzen haben die Klage aber abgewiesen. Die Revision an den Bundesgerichtshof war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Die deutschen Höchstrichter argumentierten die Abweisung der Klage unter anderem damit, dass sich Passagiere nicht auf die ständige Betriebsbereitschaft der automatischen Kontrollgeräte verlassen dürfen. Wenn man beabsichtigt diese zu nutzen, muss man sich im Vorfeld darüber informieren wer dazu überhaupt berechtigt ist. Deutschland gestattet dies erst ab einem Lebensalter von 12 Jahren. Weiters vertritt der BGH die Ansicht, dass die Familie auch

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