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Dualbetrieb: Mönchengladbach setzt auch auf Drohnen

Am Flugplatz Mönchengladbach soll ein Betriebskonzept für den Parallelbetrieb von bemanntem und unbemanntem Fluggerät entwickelt werden. Dazu investiert man in den kommenden 1,5 Jahren rund eine halbe Million Euro. Die Hälfte davon wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert, allein knapp 150.000 Euro erhält der Flughafen Mönchengladbach. Unter dem Namen SkyTRACKplus forscht der MGL gemeinsam mit dem Projektteam (FH Aachen, DRONIQ GmbH, Flughäfen Paderborn/Lippstadt, Stadt Mönchengladbach) zu publizierbaren und kontrollierten Flugverfahren für Flugtaxis und Drohnen, die zusammen mit der Flugsicherung erstellt und mit einer Drohne erprobt werden. Das Ergebnis steht allen Luftraumnutzern als Gemeingut zur Verfügung.

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Flughafen Dortmund deutlich über Vorjahresniveau

Der Flughafen Dortmund zählte zwischen Jänner und Oktober 2022 2.177.487 Passagiere und damit deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem man 1.385.268 Reisende hatte. Seit Juni 2022 sollen die monatlichen Zahlen ständig über dem Niveau von 2019 liegen. Für das kommende Jahr hat man sich in Dortmund einige Investitionen vorgenommen, die insbesondere die Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle verkürzen sollen. Auch wird es für Non-Schengen-Flüge künftig zusätzliche Kontrollboxen der Bundespolizei geben. Ein Ausblick auf die Entwicklung im kommenden Jahr, insbesondere das Buchungsverhalten der Passagiere, bleibt angesichts Pandemie, Energiekrise und Inflation schwierig.

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BER: Bessere Anbindung mit dem Zug nach Fahrplanwechsel

Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt ist ab dem kommenden Sonntag besser per Bahn angebunden. Mit dem Fahrplanwechsel im ÖPNV ist der BER mit dem RE8 rund um die Uhr erreichbar. So kommt zwischen Berlin-Charlottenburg und dem Terminal 1-2 in der Zeit zwischen zirka 0 Uhr und drei Uhr eine stündliche Regionalverbindung auf der Berliner Stadtbahn über den Berliner Hauptbahnhof, Alexanderplatz und Ostkreuz hinzu. In dieser Zeit gab es bisher keine ÖPNV-Verbindung zum BER. Zudem gibt es zwei neue Direktverbindungen zum Flughafen. So verkehrt der RE8 der ODEG nach geänderter Linienführung ab Sonntag zwischen dem Terminal 1-2 und Wismar über Wittenberge und die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin. Der RB32 verbindet ab dem 11. Dezember den BER zu den Hauptverkehrszeiten stündlich mit Ludwigsfelde, die Stadt ist vom Flughafen aus in knapp 15 Minuten zu erreichen. Obwohl das Terminal 5 des BER nicht wieder in Betrieb geht, wird der jetzige Bahnhof „Flughafen BER – Terminal 5 (Schönefeld)“ wieder in das Regionalbahnnetz aufgenommen. Ab Sonntag nehmen der RB24 und der RB32 über Berlin-Lichtenberg den Betrieb zum Terminal 5 auf. Vom Bahnhof ist das Terminal 1-2 via S-Bahn oder Bus in zehn Minuten zu erreichen „Mit dem Fahrplanwechsel stärken der VBB und die Eisenbahnverkehrsunternehmen ihr Angebot für eine schnelle, komfortable und möglichst stressfreie Verbindung zum BER. Dadurch wird die Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg für unsere Fluggäste und für alle Mitarbeitenden weiter verbessert. Ein umfangreiches Angebot an Verbindungen auf der Schiene ist ein wichtiger Baustein bei der weiteren Entwicklung des BER als ein moderner, effizienter

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Flughafen Sarajevo: Passagierzahlen gehen zurück

Der Flughafen Sarajevo verzeichnete im November ein geringeres Passagierwachstum. Das ist wohl auch auf die Schließung der Wizz Air-Basis Ende Oktober zurückzuführen. Der Flughafen zählte im abgelaufenen November insgesamt 68.243 Passagiere – immer noch ein leichter Anstieg gegenüber dem gleichen Monat vor der Pandemie 2019. Damals wurden 67.358 Reisende abgefertigt. Trotz dem Abgang des ungarischen Low-Costers und der damit einhergehenden Schwächung werde das diesjährige Ergebnis in die Geschichtsbücher eingehen, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Von Januar bis November 2022 wurden am Flughafen Sarajevo nämlich über 1,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Das sei jetzt schon (im Vergleich zu 2019) ein Anstieg um 20,7 Prozent.

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NUE: British Airways fliegt im Sommer öfter nach London-Heathrow

British Airways, seit März 2022 am Airport Nürnberg, stärkt die Verbindung nach London-Heathrow und schafft neue Umsteigeverbindungen nach Nordamerika. Neben New York, Boston, Chicago und Washington sind ab Sommerflugplan 2023 auch Seattle, Philadelphia und Portland an die Flugzeiten ab Nürnberg angepasst, hinzu kommt das kanadische Toronto. „British Airways war langjähriger Wunschkandidat vieler Fluggäste aus der Metropolregion Nürnberg und startet im kommenden Sommer richtig durch“, so Michael Hupe, Geschäftsführer am Airport Nürnberg. Darüber hinaus pendelt British Airways im Sommerflugplan sechsmal pro Woche – sonntags bis freitags – zwischen Nürnberg und London-Heathrow Dank optimierter Flugzeiten sind im „Big Apple“ New York beide große Flughäfen JFK und Newark mit besonders attraktiven Umsteigezeiten via Heathrow erreichbar. In JFK dockt British Airways am neuen Terminal 8 an. British Airways ermöglicht zudem die schnellste Flugroute nach Portland. „Das sind großartige Verbindungen von und nach Nürnberg“, sagt auch Olaf Schrems, Key Account Manager Corporate British Airways/Iberia und ergänzt: „Alle Flüge nach JFK und Newark bieten das neue Business Class Produkt ,Club Suite‘ an.“ Dank Britisch Airways sind am Airport Nürnberg alle drei großen Luftfahrtallianzen vertreten: Star Alliance, SkyTeam und – mit British Airways – jetzt auch Oneworld Alliance.

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MUC: Klimaaktivisten stören Flugbetrieb nur geringfügig, Flugausfälle gab es keine

Nachdem Klimaaktivisten sich gestern Morgen am Flughafen München auf einem Rollweg in der Nähe der Nordbahn festgeklebt haben, ist der Flugbetrieb auf dieser Runway für ca. 45 Minuten eingestellt worden. Polizei und Sicherheitskräfte waren rasch vor Ort und konnten die Aktivisten in kurzer Zeit von dem Rollweg entfernen. Betroffene Maschinen konnten demnach auf die südliche Start- und Landebahn ausweichen.Es kam deshalb zu keinen Annullierungen und zu keinen nennenswerten Verspätungen. Die Sperrung der Nordbahn wurde um 9:59 Uhr wieder aufgehoben. Ein Eindringversuch im Bereich der Südbahn konnte verhindert werden, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Am Flughafen Berlin-Brandenburg gab es eine ähnliche Aktion. Die Blockade hatte nach Angaben der Flughafengesellschaft jedoch keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

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Ab Hamburg und München: Condor-Eigentümer Attestor bringt Marabu Airlines an den Start

Condor-Mehrheitseigentümer Attestor hat in Estland unter dem Namen „Marabu“ eine neue Fluggesellschaft gegründet. Diese soll in Hamburg und München – zunächst in Kooperation mit Nordica – an den Start gehen. Im Sommer 2023 will man rund 20 Destinationen in Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Portugal und Spanien ansteuern. Da man zu Beginn ohne eigenes AOC auskommen muss, werden Airbus A320neo von Nordica samt Besatzungen angemietet. Der estnische Carrier befindet sich seit einiger Zeit für die Standorte Hamburg und München auf der Suche nach fliegendem Personal. Bislang wollte man sich nicht zum Auftraggeber äußern, aber nun gab Attestor bekannt, dass es die Neugründung „Marabu“ sein wird. Als Geschäftsführer der Neugründung fungiert Paul Schwaiger, der über viele Jahre hinweg für die Konzernschwester Condor tätig war. Am 1. September 2022 ist er ausgeschieden, wobei damals angedeutet wurde, dass es in Richtung Ruhestand gehen soll. Sein Nachfolger beim deutschen Ferienflieger ist der ehemalige Niki-Chef Christian Lesjak. Bei „Marabu“ steht Schwaiger als Geschäftsführer an der Spitze. Ihm zur Seite gestellt ist Tony Larsson, der als Chief Operating Officer fungiert. Ticketverkauf erfolgt über Condor „Die Reise- und Flugbranche ist wieder im Auftrieb und das wollen wir nutzen, um den Fluggästen ein komfortables und angenehmes Flugerlebnis an Bord unserer modernen Flotte zu den beliebtesten Urlaubszielen zu bieten“, so Paul Schwaiger. Marabu soll als eigenständige Fluggesellschaft mit eigenem Markenauftritt positioniert werden. Zunächst wird man von Nordica sechs Airbus A320/A320neo samt Besatzungen anmieten. Man befindet sich in Estland im Zulassungsverfahren und will zu einem späteren Zeitpunkt die Durchführung der Flüge

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Deutschland und Österreich vereinbaren neues Luftsicherheitsabkommen

Die Republik Österreich und die Bundesrepublik Deutschland wollen die grenzüberschreitende Luftraumsicherung verbessern. Dazu unterzeichneten die Verteidigungsministerinnen der beiden Staaten ein neues Abkommen. Dieses soll den Informationsaustausch zwischen den Behörden beider Staaten verbessern. Konkret geht es um möglicherweise verdächtige Zivilflugzeuge, die aus Sicherheitsgründen grenzüberschreitend von militärischem Fluggerät überwacht werden sollen. Das bedeutet, dass österreichische Kampfjets die Verfolgung in Deutschland fortsetzen dürfen und umgekehrt deutsche im Luftraum von Österreich. Allerdings sind Eingriffe, beispielsweise Abschüsse, weiterhin ausgeschlossen.

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Deutschlands Verkehrsminister bezeichnet BER/MUC-Kleberaktion als „kriminelle Machenschaften“

Die selbsternannten Klimaschützer der „Letzen Generation“ haben am Mittwoch auf den Flughäfen Berlin-Brandenburg und München zugeschlagen. In Bayern wurde der Klebstoff auf der nördlichen Runway ausgepackt. Die Bundespolizei schritt diesmal rasch ein und konnte auch einen weiteren illegalen Zutritt auf das Vorfeld verhindern. Allein der Umstand, dass der Flughafen Berlin-Brandenburg zum zweiten Mal binnen weniger Tage von den selbsternannten „Klimaschützern“ heimgesucht wurde, zeigt, dass es im Bereich der Absicherung deutscher Verkehrsflughäfen eklatante Sicherheitsmängel gibt. Diese macht sich die „Letzte Generation“ offensichtlich nützlich. Sowohl in Berlin als auch in München konnte der Klebstoff ausgepackt werden, so dass die „Klimakleber“, die laut diversen Medienberichten sogar monatliche Gehälter für ihre „Aktionen“ bekommen sollten, neuerlich ankleben konnten. Die Bundespolizei verhaftete auf beiden Airports jene Personen, die sich illegal Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft haben. Die „Letze Generation“ behauptete auf Social Media gar, dass man die „Aktionen“ bei der Bundespolizei angemeldet habe. Eine Sprecherin der Exekutive dementierte dies scharf. Die Behauptung würde nicht der Wahrheit entsprechen. Sowohl in Berlin als auch in München ist es aufgrund der Klebeaktionen neuerlich zu Einschränkungen im Flugbetrieb gekommen. Diese waren zwar minimal, jedoch wurde bekannt, dass in Bayern ein Medical um 20 Minuten verspätet notlanden konnte. Das Innenministerium bestätige, dass an Bord ein Fluggast einen Herzinfarkt erlitten hatte und aufgrund des wegen der Klimakleber eingeschränkten Betriebs war eine sofortige Landung nicht möglich. Offiziellen Erklärungen nach konnte die Bundespolizei in München ein weit größeres Ausmaß verhindern, denn auch im Bereich der südlichen Runway sollen so genannte Aktivisten versucht haben sich Zutritt

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Malta Air: Landesarbeitsgericht untersagte Betriebsrats-Wahlversammlung

Eigentlich hätte am 8. Dezember 2022 eine Wahlversammlung der rund 300 Beschäftigten der Malta-Air-Basis Berlin-Brandenburg stattfinden sollen. Diese hätte einen Wahlvorstand für die Gründung eines Betriebsrats bestimmen sollen. Allerdings machte das Landesarbeitsgericht einen Strich durch die Rechnung, denn aufgrund einer Klage von Malta Air wurde die Abhaltung der Versammlung gerichtlich untersagt. Der Verlauf der Dinge ist durchaus bemerkenswert, denn in erster Instanz blitzte die Ryanair-Tochter vor dem Arbeitsgericht Cottbus ab. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg sah die Angelegenheit anders und untersagte kurzfristig die Durchführung der Wahlversammlung. Die Gewerkschaft Verdi war damit gezwungen diese abzusagen, so dass die Weichen für die Gründung eines Malta-Air-Betriebsrats in Deutschland nicht gestellt werden konnten. Dass die Ryanair Group keine sonderliche Freude mit Betriebsräten bzw. Gewerkschaften hat, ist allgemein bekannt. Beispielsweise anerkannte man in Österreich die Wahl des letzten Laudamotion-Betriebsrats nicht. Man klagte dagegen und unterlag letztlich vor Gericht. Für die Beschäftigten war das Urteil nicht wirklich von Bedeutung, denn Laudamotion ist nicht mehr als Airline tätig. Der Nachfolger Lauda Europe Ltd. hat an der Basis Wien-Schwechat keinen Betriebsrat. In Deutschland ist Malta Air im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC tätig. Das bedeutet konkret, dass das in der Bundesrepublik beschäftigte Personal beim maltesischen Carrier beschäftigt ist. Einen Betriebsrat gibt es bislang nicht. Die Gewerkschaft Verdi will das ändern, jedoch setzt sich der Arbeitgeber mit juristischen Mitteln zur Wehr. Gemäß Teilurteil des Landesarbeitsgerichts war man damit zunächst auch erfolgreich. „Wir akzeptieren die gerichtliche Entscheidung natürlich, bedauern sie jedoch“, so Verdi-Gewerkschaftssekretär Dennis Dacke. „Die Beschäftigten bei Malta Air stehen entschlossen

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