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ÖAMTC-Flugrettung: Drohnen für den medizinischen Transport

Drohnen sind dem Spielzeugstadium längst entwachsen. Durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist es naheliegend, sie auch im medizinischen Bereich einzusetzen. „Ganz im Sinne unserer Vision die Notfallrettung kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten, setzten wir uns seit einiger Zeit intensiv mit dieser Thematik auseinander“, hält Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung fest. „Die Idee ist, künftig medizinische Infrastruktureinrichtungen mit Prioritätsfracht – Blutkonserven, seltenen Medikamenten, Ausrüstung, Laborproben – rasch und kostengünstig zu versorgen.“ Gemeinsam mit dem niederösterreichischen Startup APELEON, der NÖ Landesgesundheitsagentur, Notruf NÖ sowie mit Unterstützung der Plattform für Gesundheitstechnologie von ecoplus, arbeitet die ÖAMTC-Flugrettung intensiv an der Umsetzung der Idee eines Medical Drone Services in Österreich. Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten Testflüge durchgeführt werden. Für die Transportflüge soll eine in Niederösterreich erdachte und entwickelte Drohne von APELEON zum Einsatz kommen. „Das rein elektrisch betriebene Fluggerät hebt vertikal, wie ein Hubschrauber ab und sobald es in der Höhe ist, setzt es seinen Flug horizontal wie ein Flugzeug fort“, erläutert Andreas Fürlinger, Mastermind von APELEON. „In einem speziellen Frachtraum, der für den Transport von medizinischen Gütern geeignet ist, können in Zukunft bis zu zehn Kilogramm sicher transportiert werden.“ Die Beförderung mittels Drohnen ist nicht nur schneller, sondern auch sicherer, sauberer und nachhaltiger als auf der Straße. Hinzu kommt die zunehmende Spezialisierung von Krankenhäusern und Laboren, was auch zur logistischen Herausforderung wird. „Für uns in der NÖ Landesgesundheitsagentur steht die bestmögliche Versorgung und Betreuung unserer Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner immer an erster Stelle. Dafür ist es notwendig, dass wir uns laufend weiterentwickeln, und deshalb freuen wir uns

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Notam: Deutschland warnt vor Myanmar-Überflügen

Die Bundesrepublik Deutschland hat ein aktuelles Notam herausgegeben, in dem Fluggesellschaften und Piloten vor Überflügen über Myanmar gewarnt werden. Das Bundesverkehrsministerium sieht Risiken für die Zivilluftfahrt. Konkret wird davor gewarnt, dass es unterhalb der FL160 im Bereich des FIR Rangun zu Gefahren durch militärische Aktivitäten sowie möglichen Boden-Luftbeschuss kommen kann. Bislang ist Deutschland der erste europäische Staat, der ein solches Notam herausgegeben hat.

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Flughafen Frankfurt übernimmt Sicherheitskontrolle selbst

Der Flughafen-Konzern Fraport übernimmt als erster deutschlandweit von der Bundespolizei die Regie bei den Passagier- und Handgepäckkontrollen.  Erklärte Ziele sind schnellere und effektivere Abläufe an den ungeliebten Kontrollspuren, geringere Wartezeiten für die Fluggäste und letztlich eine größere Verlässlichkeit des gesamten Luftverkehrssystems. Airlines wie auch die anderen Flughäfen schauen mit großem Interesse auf das Frankfurter Modell, wie die Verbände ADV und BDL versichern. Denn selbst im noch vergleichsweise verkehrsarmen Flugsommer 2022 haben sich die von der Bundespolizei organisierten Fluggastkontrollen insbesondere in Köln, Düsseldorf und Berlin als Nadelöhre erwiesen. Am Frankfurter Flughafen bleiben die Wartezeiten zwar meist im Rahmen, dennoch musste der Betrieb wegen der knappen Bodenverkehrsdienstleister künstlich begrenzt werden. 

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Ab Hannover: Volotea nimmt Toulouse auf

Die Billigfluggesellschaft Volotea bietet ab 21. April 2023 ab Hannover auch Flüge nach Toulouse an. Angeboten wird je ein Flug pro Woche und Richtung, jedoch werden diese an unterschiedlichen Verkehrstagen durchgeführt. Von Hannover nach Toulouse geht es jeweils an Freitagen am Abend. Die umgekehrte Richtung wird am Verkehrstag Sonntag angeboten. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass zwischen Mitte Juli und Anfang September 2023 keine Flüge geplant sind. Anschließend will man wieder einmal wöchentlich fliegen. In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bietet Volotea ab Hannover noch bis voraussichtlich 9. Jänner 2023 das Ziel Venedig an.

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Air Serbia fliegt im Sommer öfter nach Italien

Air Serbia wird im nächsten Sommer 2023 vier italienische Städte neu anfliegen und auch bestehende Flugfrequenzen nach Italien erhöhen. Die Fluggesellschaft wird das Flugangebot nach Italien um Catania, Florenz, Palermo und Neapel erweitern und die Flughäfen erstmal im Linienprogramm aufnehmen. Die vier neuen Routen werden zweimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Darüber hinaus werde der Carrier im nächsten Jahr die Flüge nach Rom, Mailand und auch Bologna aufstocken, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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Airbus: Jahresziel noch in weiter Ferne

Für Airbus wird das geplante Auslieferungsziel in diesem Jahr immer mehr zur Herausforderung. Nach Daten der Luftfahrtanalytikfirma Cirium übergab der Flugzeughersteller im November lediglich etwa 55 Maschinen an Kunden, die Analysewebsite AIB Family Flights sprach von 58 Maschinen. Damit würden dem Hersteller noch etwa 150 Flugzeuge bis zu seinem Jahresziel von 700 Auslieferungen fehlen, nachdem Airbus bis Ende Oktober knapp 500 Jets übergeben hatte. Die Daten sind zwar nicht offiziell und können sich noch ändern. Hinweise darauf, dass das Ziel wackelt, hatte es aber bereits seit einiger Zeit schon gegeben. Üblicherweise ziehen die Auslieferungen zum Jahresende an, doch Airbus bleiben nun nur noch wenige Wochen. Der Konzern wird selbst in den kommenden Tagen seine monatlichen Auslieferungszahlen veröffentlichen.

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Korean Air bekommt ersten Airbus A321neo

Korean Air hat ihr erstes Flugzeug des Modells Airbus 321 Neo erhalten. Der Neuzugang bildet den Auftakt einer Flottenmodernisierung der Airline. Korean Air hat kürzlich ihren ersten Airbus 321 Neo erhalten und wird ihn dieser Tage in Betrieb nehmen. Das Flugzeug soll primär auf Inlandsstrecken sowie auf Flügen nach China oder Japan zum Einsatz kommen. Es handelt sich um ein Schmalrumpfflugzeug mit einem Mittelgang und insgesamt 182 Sitzplätzen. Korean Air bietet mit dem Airbus 321 Neo als erste koreanische Airline ein Flugzeug in dieser Größe mit in der Business Class vollständig flach zurückklappbaren Sitzen. Der neue Jet bietet zudem verstellbare Kopfstützen und Monitore zwecks Bord-Entertainment an jedem Sitzplatz sowie luxuriöse Airspace-Kabinen. Im ersten Halbjahr 2023 soll an Bord des Flugzeugs Internet eingeführt werden. Die Airline wolle den Internet-Service nach eigenen Aussagen künftig auch auf weitere neue Flugzeuge ausweiten.  „Wir freuen uns, dass wir jetzt unseren ersten Airbus 321 Neo in Empfang nehmen durften. Er stellt für unsere Flotte, unser Netzwerk und unsere Passagiere eine große Bereicherung dar“, sagte Soo Keun Lee, Executive Vice President und Chief Safety & Operation Officer von Korean Air. Die Einführung der neuen Maschine ist Teil einer Flottenmodernisierung. Korean Air wird bis 2027 insgesamt 30 Flugzeuge dieses Modells erhalten. 

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Flughafen Rostock und DLR vereinbaren Spaceport-Kooperation

Der Flughafen Rostock-Laage und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt haben eine Kooperation für den Ausbau des Airports zu einem Spaceport vereinbart. Beide Parteien schlossen dafür einen Vertrag, der die Zusammenarbeit und insbesondere die wissenschaftlich-technische Koordination und die abgestimmte Durchführung von aufeinander bezogenen Aufgaben bei der Evaluierung innovativer Technologien für den Betrieb eines Spaceports Rostock-Laage als Standort für zukünftige Raumfahrtmissionen in Deutschland regelt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem DLR den stärkstmöglichen Kooperationsparpartner gefunden haben. Wir werden als Nächstes beginnen, gemeinsam Forschungsaktivitäten und Entwicklungsprojekte zu identifizieren und zu starten. Damit treiben wir ab sofort die Entwicklung des Flughafens in Richtung Spaceport beschleunigt voran“, so Zeitfracht-Vorstandsmitglied Maren Wolters.

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Dominikanische Republik: Tourismuszahlen überholen Vorkrisenniveau

Reisende in der Dominikanischen Republik sollten im Dezember bereits drei Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen erscheinen. Grund für den Aufruf des Flughafenbetreibers Aerodom ist der große Andrang von Urlaubern im Karibikstaat. Der Tourismus im Land erholt sich indes immer mehr von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Beispiellos hohe Urlauberzahlen sorgen in der Dominikanischen Republik für Verzögerungen an Flughäfen. Aus diesem Grund hat der Flughafenbetreiber Aerodom die Empfehlung ausgesprochen, dass Reisende spätestens drei Stunden vor dem geplanten Abflug an den Airports des Landes erscheinen sollen, um sicherzugehen, dass alle geplanten Verbindungen erreicht werden. Die Anzahl an Touristen übersteige bereits wieder die Zahl aus dem Vorpandemiejahr 2019, wie Check24 berichtet. Daran könne man auch erkennen, dass sich der Tourismus im Karibikstaat merklich erholen würde. Allein am Flughafen Las Américas, der sich nahe der Hauptstadt Santo Domingo befindet, erwartet die Betreibergesellschaft im Dezember über 600.000 Reisende. Da im Dezember die Hochsaison anläuft, wurden die einzelnen Prozesse an den Flughäfen zwar bereits verstärkt, dennoch sind längere Wartezeiten am Check-in sowie bei der Sicherheitskontrolle nicht ausgeschlossen. In der Hauptreisezeit strömen vor allem Urlauber aus Europa sowie Nordamerika in die Dominikanische Republik, um dem Winter zu entfliehen. Bereits seit längerer Zeit verlangen die lokalen Behörden keine CoV-spezifischen Dokumente zur Einreise mehr, zudem gibt es keine verpflichtenden Infektionsschutzmaßnahmen im Land. Dennoch muss für die Ein- und Ausreise ein E-Ticket genanntes Online-Formular ausgefüllt werden, das am Flughafen kontrolliert wird.

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Flughafen Münster/Osnabrück schließt Pistensanierung ab

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat nach umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn am Mittwochabend den Flugverkehr wieder aufgenommen. Neben der Erneuerung der Deckschicht wurde die komplette Befeuerung der Bahnen mit energieeffizienten LED-Lampen ausgestattet, teilte der Airport mit. Die Sanierungsarbeiten dauerten 17 Tage und lagen perfekt im Zeitplan, wie es hieß. Als erste Maschine landete um 20.01 Uhr ein Airbus  aus München auf der erneuerten Landebahn. Die Kosten bezifferte der Flughafen nach früheren Angaben mit rund zehn Millionen Euro. Der Flughafen Münster/Osnabrück erwartet in diesem Jahr insgesamt rund 750.000 Fluggäste.

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