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Embraer will mit E-Autos konkurrieren

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer entwickelt zwei neue Maschinentypen. Der erste soll als 19- und als 30-Sitzer mit 926 Kilometern Reichweite zwei Propeller haben, die von einem Motor mit nachhaltigem Kraftstoff angetrieben werden. Beim Start und bei Bedarf unterstützen zwei Elektromotoren. Der zweite soll mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen fliegen, die Propeller antreiben und es bis zu 370 Kilometer weit schaffen. Mit beiden Entwicklungen will Embraer auf längeren Strecken mit dem Auto konkurrieren, wie reisevor9.de berichtet. Der Flugzeugbauer hat mit Blick auf die Nachfrage bis 2035 drei Szenarien entworfen. Das konservativste erwartet einen Bedarf nach 4000 Fliegern nur durch Ersatz alter Flieger und Wachstum. Eine Variante, die von zusätzlichem vorzeitigem Flugzeugersatz ausgeht, kommt auf 7000 Flugzeuge. Und zu guter Letzt gibt es ein Szenario, das mit bis zu 20.000 Maschinen rechnet.

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IATA: Luftverkehr bei drei Viertel des Vorkrisen-Niveaus

Der weltweite Luftverkehr wächst, ist aber nach wie vor ein ganzes Stück von den Vor-Corona-Zahlen entfernt. Das zeigen die Auswertungen der IATA für den vergangenen Oktober. Nach Angaben des Dachverbands hat der Luftverkehr im Oktober auf Basis der Revenue Passenger Kilometer (RPL) 74,2 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Im Vergleich zum Oktober 2021 legte das Flugaufkommen um 4,6 Prozent zu. Während der Inlandsverkehr im Oktober weltweit leicht um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückging – Grund waren insbesondere erneute Reiserestriktionen innerhalb Chinas – legte der internationale Flugverkehr kräftig zu. Die IATA weist hier mit einem Anstieg von 102,4 Prozent gut eine Verdoppelung aus. In Europa legte der Flugverkehr im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 61 Prozent zu – und wies damit im internationalen Vergleich die geringsten Zuwächse auf. Die Kapazitäten stiegen um 34,7 Prozent, der Ladefaktor legte um 13,8 Prozentpunkte zu und erreichte einen Wert von immerhin 84,8 Prozent. Am stärksten fiel das Wachstum im asiatisch-pazifischen Rum aus. Dort registrierte man ein RPK-Plus von 440 Prozent – getrieben auch von zunehmend gelockerten Einreiseregeln. Im Nahen Osten legte der Flugverkehr um 14,9 Prozent zu, in Nordamerika wuchs er um 106,6 Prozent. In Lateinamerika betrug das Plus 85,3 Prozent und in Afrika 84,5 Prozent.

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Zwischenfälle mit Drohnen mehren sich wieder

Im deutschen Luftraum hat es in diesem Jahr mehr Drohnenunfälle gegeben als in den Jahren zuvor, die von COVID-19 geprägt waren. 150 Störungen im Luftverkehr habe die Deutsche Flugsicherung (DFS) in den vergangenen elf Monaten registriert, wie fvw.de berichtet. Das waren nur zwei weniger als im gleichen Zeitraum des bisherigen Rekordjahres 2018. In den ersten 11 Monaten des Jahres 2021 gab es 127 gefährliche Zwischenfälle. 80 Prozent der Störungen in diesem Jahr ereigneten sich in der Nähe größerer Verkehrsflughäfen, allein am größten deutschen Flughafen Frankfurt wurden 26 Ereignisse registriert. Es folgen Hamburg mit 17 und Berlin mit 14 Meldungen vor München und Leipzig/Halle mit jeweils zehn. In Deutschland sind Drohnenflüge in der Nähe von Start- und Landebereichen von Flughäfen verboten – es muss mindestens ein Abstand von 1,5 Kilometern eingehalten werden. Drohnenflüge an Flughäfen gelten strafrechtlich als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und werden mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet.

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China Southern Airlines schickt A380-Flotte in die Wüste

China Southern Airlines ist die einzige Fluggesellschaft, die ihre A380 während der Krise nicht gegroundet hat. Jetzt baut die Fluggesellschaft die kleine Teilflotte stillschweigend ab – das Schicksal der A380 ist besiegelt. Die B-6138 hat möglicherweise ihren letzten Flug absolviert. Nach einem Jahrzehnt im Dienst parkte China Southern Airlines den A380 auf einem Boneyard in der Mojave Wüste. B-6136 und B-6137, die jetzt als N291JT und N296IT beim US-Flottenrecycler Jet Midwest Group registriert sind, warten bereits seit Ende Februar unter der kalifornischen Sonne auf den nächsten Einsatz. Die Fluggesellschaft schweigt zu dem Thema. Man habe „alle notwendigen Verträge“ für das Flottenaus gezeichnet, teilte China Southern Airlines im Februar knapp mit. Der letzte geplante A380-Flug war der Flug von China Southern Airlines nach Los Angeles am 6. November. Zwei der insgesamt fünf A380 der Fluggesellschaft befinden sich noch in China. Die Flotte wurde zwischen 2011 und 2013 aufgebaut, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.

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China-Flüge: Condor plant Frankfurt-Hefei

Die Ferienfluggesellschaft Condor plant noch im Dezember 2022 eine neue Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und dem chinesischen Hefei aufzunehmen. Diese Route soll zunächst einmal pro Woche bedient werden. Vorbehaltlich der notwendigen Streckengenehmigungen will Condor ab 13. Dezember 2022 am Verkehrstag Montag unter der Flugnummer 2362 von Frankfurt nach Hefei fliegen. Zunächst sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 eingesetzt werden. Die Rückflüge sollen jeweils am Verkehrstag Mittwoch durchgeführt werden. Aus den Flugplandaten ist ersichtlich, dass der Carrier per 16. Jänner 2023 einen Maschinentypwechsel vornehmen wird. Ab diesem Termin sollen auf der geplanten Strecke Boeing 767-300ER eingesetzt werden. Hefei befindet sich im Osten von China, einige hundert Kilometer entfernt von der Metropole Shanghai.

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Deutschland: Betriebsrat für Malta Air soll gegründet werden

Die Gewerkschaft Verdi beabsichtigt bei Malta Air in Deutschland einen Betriebsrat für das fliegende Personal zu etablieren. Am 8. Dezember 2022 findet eine Versammlung, in der ein Wahlvorstand gewählt werden soll, statt. In weiterer Folge soll ein Betriebsrat gewählt werden. Der Impuls ist von der Basis am Flughafen BER ausgegangen, denn die dortigen Flugbegleiter und Piloten hätten sich dazu entschlossen einen Betriebsrat zu gründen. Hintergrund ist, dass die Ryanair-Tochter Malta Air in Deutschland bislang keine Personalvertretung hat.

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Bulgarian Air feiert 20-jähriges Bestehen

Am 4. Dezember 2002 führte Bulgariens nationale Fluggesellschaft ihren Jungfernflug durch. Er führte von Sofia nach London, von dort weiter nach Paris und wieder nach Sofia. Heute fliegt sie nonstop zu mehr als 20 internationalen Ziele und betreibt zwei Inlandsverbindungen zwischen Sofia, Burgas und Varna. Dank ihren Partnern bietet Bulgaria Air Passagieren nach eigenen Angaben die Möglichkeit, fast jeden Winkel der Erde zu besuchen. Codeshare-Partnerschaften bestehen unter anderem mit ITA Airlines, Qatar Airways, Iberia, KLM, Aegean Airlines, Talom Airways und Air Serbia.

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Luxemburg: Alexander Flassak offiziell zum Flughafen-Chef ernannt

Der Verwaltungsrat des Lux-Airport hat den bisherigen Interims-Chef Alexander Flassak als Chief Executive Officer bestätigt. Der ehemalige CFO und stellvertretende CEO des Luxemburger Flughafens leitet das Unternehmen den Angeben des Airports zufolge bereits seit dem Ausscheiden von René Steinhaus im Mai. Alexander Flassak startete 2014 beim Airport als Chief Financial Officer und Head of Real Estate Development und arbeitete zuvor neun Jahre lang bei Ernst & Young in Frankfurt und Luxemburg. „Ich freue mich sehr über meine Ernennung zum CEO und das Vertrauen, das mir unser Aufsichtsrat entgegenbringt. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Kollegen im Management werden wir uns weiterhin voll und ganz für die kontinuierliche Verbesserung und Entwicklung des Flughafens einsetzen und dabei alle Schlüsselelemente berücksichtigen“, so Flassak gegenüber L’essentiel.

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Thailand: Ausbau beider Hauptstadt-Flughäfen geplant

Thailand plant einen Ausbau der beiden internationalen Flughäfen in seiner Hauptstadt Bangkok. Der Airport Suvarnabhumi wird nach Plänen der Flughafenbetreibergesellschaft AOT insgesamt drei neue Passagierterminals erhalten, am Flughafen Don Mueang soll die dritte Ausbauphase beginnen. Nötig werden die Erweiterungen aufgrund der nach der Corona-Pandemie stark gestiegenen Passagierzahlen. Allein im Oktober nutzten etwa 3 Millionen Passagiere die Flughäfen, wie der-farang.com berichtet. Medienberichten zufolge sollen ab Anfang 2023 Angebote für die baulichen Maßnahmen an beiden Airports eingeholt werden. Ausgeschrieben wird zum einen der Bau eines neuen Terminals im östlichen Bereich des Flughafens Suvarnabhumi, das sich der Flughafenbetreiber umgerechnet rund 273,4 Millionen Euro kosten lassen will. Perspektivisch sollen noch zwei weitere Terminals hinzukommen, von denen sich eines westlich des jetzigen Hauptgebäudes und eines nördlich davon befinden soll. Darüber hinaus startet die Ausschreibung für die dritte Ausbauphase des zweiten Bangkoker Flughafens Don Mueang, für die ein Budget in Höhe von nahezu eine Milliarde Euro veranschlagt ist.

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Tunesien schafft CoV-Einreisebeschränkungen endgültig ab

Tunesien hat die Abschaffung der verbliebenen Corona-Einreiseregeln beschlossen. Künftig wird kein CoV-Nachweis mehr von Reisenden verlangt. Seit dem 1. Dezember 2022 gelten wieder die schon vor der Pandemie herrschenden Einreiseregeln. Fortan müssen keine komplizierten Einreiseregularien mehr beachtet werden, um in dem nordafrikanischen Land Urlaub machen zu können. Weder vor noch nach der Ankunft in Tunesien sind Corona-Tests oder Gesundheitskontrollen erforderlich. Auch eine Impfung gegen das Virus muss nicht länger nachgewiesen werden. Damit erhoffen sich die Behörden des Landes einen Aufschwung des internationalen Tourismus, der in den letzten drei Jahren durch die Pandemie-Beschränkungen stark zurückgegangen war. Das berichtet Check24.

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