Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Norse Atlantic beschafft sich frisches Kapital

Norse Atlantic Airways beschafft sich über die Ausgabe neuer Aktien frisches Geld. Der unter anderem in Berlin aktive Langstrecken-Billigflieger hat durch Platzierung von 120 Millionen neuen Aktien zum Bezugspreis von je 2,5 Norwegischen Kronen (0,24 Euro) einen Bruttoerlös von umgerechnet 29 Millionen Euro (300 Millionen Norwegische Kronen) erzielt. In einem zweiten Schritt plant die norwegische Fluglinie außerdem ein nachfolgendes Angebot von 60 Millionen weiteren Aktien zu diesem Preis. Das frische Geld soll zum Ausbau der britischen Tochter verwendet werden. Das erste Flugzeug von Norse Atlantic UK ist die Boeing 787-9 mit der Registrierung G-CKOF. Es handelt sich um ein 4,6 Jahre altes Flugzeug, das von AerCap geleast wird.

weiterlesen »

Grüne wollen Flughafen Bremen vom Netz nehmen

Die in Bremen an der Landesregierung beteiligten Grünen stellen die defacto-Schließung des örtlichen Flughafens in dem Raum. Geht es nach den Plänen dieser Partei, so könnte der Verkehrsflughafen schon bald in eine Art Airbus-Werksflughafen mit General Aviation degradiert werden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Bremer Flughafen seit vielen Jahren defizitär ist und in starker Konkurrenz mit dem größeren Hamburg steht. Den Grünen ist der Umstand, dass es ab Bremen fast ausschließlich Flüge innerhalb Deutschlands und auf der Kurzstrecke gibt, ein Dorn im Auge. Diese könne man, so die Partei, auch auf die Schiene verlagern oder von anderen Flughäfen aus bedienen. In Bremen werde zu viel Steuergeld „verschwendet“. Aus dem Entwurf des Wahlprogramms für die Landtagswahl, die im Mai 2023 stattfinden wird, geht hervor, dass man den Airport in einen Werksflughafen für Airbus und andere vor Ort tätige Firmen umwandeln will. Die General Aviation soll erhalten bleiben, jedoch will man künftig keine Linien- und Charterflüge mehr haben. Dadurch sollen die Kosten für den Steuerzahler drastisch gesenkt werden und gleichzeitig argumentiert man mit dem Thema Klimaschutz. Man führt an, dass die meisten Flugverbindungen nach Frankfurt, Stuttgart, München und Amsterdam führen würden. Diese könne man auf die Schiene verlegen oder aber ab Hamburg antreten. Der lokale Grünen-Chef Florian Pfeffer stellt die Frage in den Raum, ob die Steuerzahler in Bremen und Bremerhaven das jährliche Defizit des Airports noch weiter tragen wollen. Allerdings fand das Vorhaben beim Parteitag, der am Wochenende abgehalten wurde, keine Mehrheit. Der entsprechende Passus wird daher nicht ins

weiterlesen »

Ab Nürnberg und Köln: Ryanair baut Kanaren-Angebot aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Köln/Bonn und Nürnberg je eine Kanaren-Strecke auf. Vom NRW-Airport aus geht es nach Lanzarote und ab dem bayerischen Flughafen nach Teneriffa. Beide Strecken werden im April 2023 aufgenommen und sollen zunächst zweimal pro Woche bedient werden, so der Lowcoster in einer Medienmitteilung. „Mit Ostern und dem nahenden Sommer ’23 freuen wir uns, unseren deutschen Kunden mit der Aufnahme dieser beiden neuen Strecken – Köln nach Lanzarote und Nürnberg nach Teneriffa – in unseren Sommer ’23-Flugplan noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten“, erklärt Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin für die DACH-Region.

weiterlesen »

München: Siko-Panne sorgte für kurzzeitige Sperre des T2

Am Sonntag, den 27. November 2022, mussten am Flughafen München sechs Flüge gestrichen werden. Hintergrund ist, dass es bei der Sicherheitskontrolle im Terminal 2 eine Panne gab, so dass Reisende und deren Handgepäckstücke erneut kontrolliert werden mussten. Laut einem Sprecher der Bundespolizei ist ein Gepäckstück versehentlich nicht kontrolliert worden. Dieses ist quasi „durchgerutscht“. Aus Sicherheitsgründen wurde das Terminal 2 kurzzeitig gesperrt. Die Exekutive konnte den betroffenen Fluggast rasch finden und anschließend wurden er und sein Handgepäckstück genau kontrolliert. Anschließend konnte Entwarnung gegeben werden. Es gibt kein Anzeichen dafür, dass der betroffene Passagier absichtlich gehandelt hat. Vielmehr scheint es sich um ein bloßes Versehen gehandelt zu haben. Dennoch musste der Flugbetrieb für rund eine Stunde eingestellt werden. Daher mussten sechs Abflüge gestrichen werden.

weiterlesen »

Vom Sitz bis zum Trolley: Sundair startet neuen Webshop

Die Ferienfluggesellschaft Sundair startet in Zusammenarbeit mit Blackforest Aviation einen neuen Webshop. In diesem kann man unter anderem Catering-Equipment, Modellflugzeuge und vieles, das an Bord des Carriers im Einsatz war, kaufen. Besonders für Sammler dürfte das Angebot durchaus spannend sein. Für Airlines wird der Bereich Ancillary Business immer wichtiger, denn allein der Verkauf von Tickets wirft besonders bei Billigfliegern nicht genug ab. So bietet man zusätzliche Optionen an, vermittelt Transfers und Hotelzimmer bzw. unterhält an Bord durchaus umfangreiche Shops. Sundair wird nun in Kooperation mit Blackforest Aviation einen umfangreichen Onlineshop anbieten. Selbstverständlich hat man auch die bei Luftfahrtliebhabern beliebten Trolleys im Programm. Nebst Produkten, die vormals bei Sundair im Einsatz waren, kann man auch andere Produkte aus dem Sortiment von Blackforest bestellen. „Mit Backforest Aviation, welches schon seit Jahren in diesem Bereich tätig ist, haben wir den idealen Partner gefunden, um den Shop für die Sundair aufzubauen und die zukunftsweisende strategische Planung fortzuführen“, sagt Robert Stahn, Manager Business Development der Sundair, „wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und unseren Gästen sowie Fans auch nach der Flugreise ein Stück Sundair für zu Hause anbieten zu können.“ „Der neu geschaffene Retail-Bereich soll die Markenidentität der Sundair stärken und somit eine bessere Relevanz, sowie auch eine größere Catchment Area erzeugen. Speziell in den Bereichen Content Management und Social Media werden wir unsere Tools einsetzen, um ein bestmögliches Ergebnis liefern zu können“, so Frank Benz, Geschäftsführer von Blackforest Aviation GmbH.

weiterlesen »

LEJ: Neue Abfertigungshalle für Luftfracht eingeweiht

Georgi Handling wird ab Frühjahr 2023 eine neue Abfertigungshalle für Luftfracht am Flughafen Leipzig/Halle in Betrieb nehmen. Die neue Abfertigungshalle für Luftfracht wird ab 2023 durch den deutschen Transporteur als Zollverwahrlager mit Luftsicherheitsstatus betrieben. Auf 15.000 Quadratmetern Hallenfläche sollen alle Arten der Luftfracht wie Gefahrgut, gekühlte Ware oder auch Spezialgut umgeschlagen werden. Laut Mitteilung wurde jetzt der entsprechende Bauabschnitt des Technologieparks eingeweiht. Vor wenigen Tagen hat der Airline-Dachverband IATA die PortGround GmbH am Flughafen Leipzig/Halle nach seinem CEIV Pharma Qualitätssiegel rezertifiziert.

weiterlesen »

CGN: Marc O’Polo eröffnet in Terminal 1

Der Marc O’Polo -Shop in Terminal 1 des Köln/Bonn Airport öffnet heute wieder seine Pforten. Der rund 208 Quadratmeter große Laden wird nun wieder von der internationalen Modemarke mit Hauptsitz im bayerischen Stephanskirchen betrieben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Fluggästen mit Marc O’Polo pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes wieder ein breites Sortiment an hochwertiger Mode mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit anbieten können“, erklärt Flughafen-Geschäftsführer Torsten Schrank. „Marc O’Polo schließt eine Lücke, die in der Pandemie entstanden ist, und bereichert unser Angebot im Non-Aviation-Bereich.“ Das Sortiment mit dem Schwerpunkt „Modern Casual“ umfasst Damen- und Herrenbekleidung sowie Handtaschen, Schuhe und Accessoires der Marken „Marc O’Polo“ und „Marc O’Polo DENIM“. Der neue Marc O’Polo-Laden ist täglich von 7.30 bis 20.00 Uhr geöffnet.

weiterlesen »

Belgien blockiert Budget für europäische Flugsicherung

Das Jahresbudget für die in Maastricht ansässige Flugsicherung in den Benelux-Staaten und großen Teilen Nordwestdeutschlands droht am Widerstand Belgiens zu scheitern. Die Fluglotsen-Gewerkschaft TUEM warnt vor gravierenden Konsequenzen für den Flugverkehr im Jahr 2023. „Dass Belgien zum wiederholten Mal als einziges Land das Budget der produktivsten Flugsicherungskontrollzentrale Europas blockiert, ist egoistisch, unverantwortlich und gefährdet den reibungslosen und sicheren Flugverkehr in Europa“, betont TUEM-Präsident Stefan Pille. Das Maastricht Upper Area Control Center (MUAC) überwacht den Luftraum über Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und weiten Teilen Nordwestdeutschlands. Die dort ansässigen Fluglotsen leiten dort täglich 5.000 Flugzeuge mit über 500.000 Passagieren durch einen der komplexesten und dichtesten Lufträume der Welt. Die Finanzierung teilen sich die Länder Belgien, Niederlande, Luxemburg und Deutschland. MUAC hat die höchsten Produktivitätswerte aller Flugsicherungskontrollzentralen Europas. Der Umsatz liegt seit über 20 Jahren über den Ausgaben, und sogar in der Corona-Krise, als der Flugverkehr weltweit stark eingebrochen ist, wurde ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Die Gewinne kommen den Trägerländern zugute. „Alle Länder, inklusive Belgien, bekommen von MUAC jedes Jahr deutlich mehr zurück als sie einzahlen – sogar in den zurückliegenden Krisenjahren“, betonte Pille. „Deshalb ist es vollkommen inakzeptabel, dass Belgien eigene politische Interessen vor die Interessen der Passagiere und Mitarbeiter stellt.“ Pille wies darauf hin, dass die Arbeit der Fluglotsen in den vergangenen drei Jahren überdurchschnittlich belastend war. Hintergrund waren Personalengpässe durch die Corona-Pandemie und zuletzt die Zunahme des zivilen und militärischen Flugverkehrs durch den Krieg in der Ukraine. „Unsicherheit, ob 2023 ihre Gehälter gezahlt werden können, ist das letzte, was die

weiterlesen »

Weniger als 1000 Passagiere: Flughafen Mostar weiter angeschlagen

Der Flughafen Mostar fertigte im abgelaufenen Oktober 2022 lediglich 711 Passagiere ab, um 88,7 Prozent weniger als im gleichen Monat des Jahres vor der Pandemie. Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2022 begrüßte der Flughafen insgesamt 9.995 Reisende, um 68,1 Prozent weniger als vor drei Jahren. Der Flughafen Mostar hatte in den letzten Jahren Schwierigkeiten, Fluggäste anzuziehen, und wurde darüber hinaus auch von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen. Im Krisen-Jahr 2020 wurden nur 1.374 Passagiere abgefertigt, während sich die Zahlen im darauffolgenden Jahr 2021 mit insgesamt 1.942 Reisenden kaum verbesserten. Obwohl die Fluggastzahlen im aktuellen Jahr leicht gestiegen sind, liegen sie immer noch unter denen des Jahres 2014. Damals wurden 78.055 Passagiere abgefertigt. Im September wurde bekannt, dass die Billigfluggesellschaft Wizz Air den bosnischen Flughafen Mostar ansteuern möchte. Bisher sind aber keine Flüge zu diesem Airport buchbar. Ob sich das noch ändern wird, stehe in den Sternen, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet.

weiterlesen »

Verdi: Lufthansa-Servicecenter in Berlin bekommt neuen Tarifvertrag

Verdi und Lufthansa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 300 Beschäftigten im Berliner Lufthansa-Servicecenter „LH InTouch“ geeinigt.  Die Gehälter werden ab sofort um 11,3 Prozent erhöht. Ein weiterer Erhöhungsschritt um vier Prozent erfolgt ab November 2023. Darüber hinaus werde der bestehende Vergütungstarifvertrag, der frühestens zum 30. Juni 2023 kündbar war, um 9 Monate verlängert und gilt in der geänderten Fassung ab dem 1. Oktober 2022 und ist erstmalig zum 31. März 2024 kündbar. Für den Monat Oktober 2022 erhalten die Beschäftigten eine Kompensation in Höhe von 300 € Inflationsausgleichsprämie (Teilzeit anteilig), die aufgrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen steuerfrei ausgezahlt wird. Außerdem wurde die niedrigste Entgeltstufe gestrichen. Durch die beiden Erhöhungsschritte würden die Monatsgehälter abhängig von der jeweiligen Vergütungsgruppe um 319 bis zu 458 € monatlich steigen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt. LH InTouch ist ein Lufthansa-Servicecenter zur Betreuung von Privat- und Geschäftskunden.

weiterlesen »