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Klimakleber am BER: Diese Rechte haben Passagiere

Der BER musste am Donnerstag den Flugbetrieb aufgrund einer Klimaprotestaktion einstellen. Mehrere Aktivisten hielten sich im nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens auf, sodass Flugpisten gesperrt werden mussten. Bei Verspätungen muss die Airline für Ersatzleistungen wie Alternativtransport, Verpflegung oder Unterkunft sorgen. Zahlreiche Flugverspätungen und Ausfälle beschäftigen Reisende seit dem Sommer. Streiks und Personalmangel sorgten für viele Probleme an Flughäfen in Deutschland und Europa. Nun sorgen auch Protestaktionen von Klimaschutzbewegungen für weitere Probleme. Doch Flugreisende sind weder Aktivistinnen und Aktivisten noch Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe

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Bilbao: Vueling nimmt Hamburg und Zürich auf

Die Billigfluggesellschaft Vueling bietet im Sommerflugplan 2023 ab Hamburg und Zürich Flüge nach Bilbao an. Diese werden je zweimal pro Woche mit Airbus A320 bedient. Der Carrier baut im Sommer 2023 die Präsenz auf dem spanischen Airport auf. Unter anderem reaktiviert man die Ziele Rom-FCO Brüssel, Florenz und Prag. Neu aufgenommen werden Hamburg, das ab 3. Juli 2023 an Montagen und Freitagen angeflogen werden soll, sowie Zürich, das ab 1. Juli 2023 jeweils dienstags und freitags angesteuert wird. Ebenso neu: Zwei wöchentliche Umläufe zwischen Bilbao und Marrakesch, die am 30. März 2023 erstmals bedient werden.

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Dortmund hat neues Rosenbauer-Löschfahrzeug übernommen

Der Flughafen Dortmund hat ein weiteres Feuerwehrfahrzeug aus dem Hause Rosenbauer erhalten. Der HLF20 wurde am Sonntag übernommen. „Wir freuen uns über das neue Fahrzeug der Feuerwehr, das für noch mehr Sicherheit an unserem Flughafen sorgt“, so Dietmar Krohne. Das Fahrzeug soll vor allem beim Gebäudebrandschutz und der technischen Hilfeleistung unterstützen. „Es überzeugt insbesondere durch seine kompakte Bauweise sowie moderne Ausstattung und Technik“, erläutert Dietmar Stange, Leiter der Flughafenfeuerwehr. Das 420 PS starke HLF20 führt 2000 Liter Löschwasser bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 18 Tonnen mit. Das Löschfahrzeug verfügt unter anderem über einen Allradantrieb und eine Seilwinde mit einer Zugkraft von fünf Tonnen – somit ist es an den Einsatz an einem Flughafen angepasst.

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München hat beleuchteten Christbaum aufgestellt

Der Flughafen München hat einen rund zwölf Meter hohen Christbaum, der aus dem 20 Kilometer entfernten Kranzberg stammt, aufgestellt. Dieser befindet sich im Bereich der Zentralallee und soll Passagiere und Besucher auf Weihnachten einstimmen. Für den Lichterschmuck sind 115 Lichterketten mit einer Gesamtlänge von rund 2.500 Metern und 2.300 LED-Lämpchen am Baum befestigt worden. Angesichts der aktuellen Diskussion rund um Energiesparen ist es nicht verwunderlich, dass der Airport in der Medienmitteilung diesen Satz schreibt: „Die Beleuchtung wird – wie seit einigen Jahren – über einen Dämmerungsschalter gesteuert, so dass tagsüber Energie gespart wird“.

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Deutschland: Warnstreik bei Air France-KLM

Das in Deutschland stationierte Bodenpersonal von Air France-KLM ist am Freitag, den 25. November 2022 in der Zeit von 6 Uhr 00 bis 22 Uhr 00 zum Streik aufgerufen. Betroffen sind Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Berlin. Laut Verdi ist vorwiegend die Frachtsparte betroffen, so dass keine Auswirkungen auf die Passagierflüge erwartet werden. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahme ist, dass der Vergütungstarifvertrag zum 31. Dezember 2015 aufgekündigt wurde und seither kein neuer abgeschlossen wurde. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die aktuellen Tabellenwerte noch immer jenen aus dem Jahr 2013 entsprechen würden. Mit dem Warnstreik will man Druck auf das Management von Air France-KLM ausüben. Die Arbeitnehmervertreter betonen, dass es seit rund zehn Jahren keine Gehaltserhöhungen gegeben habe und somit ein Reallohnverlust von 12 Prozent vorliegen würde. Die jüngsten Teuerungen würden daher die deutschen Bodenmitarbeiter besonders stark betreffen.

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Britische Flughäfen liebäugeln mit Abschaffung von Flüssigkeitsregeln

Die britischen Flughäfen wollen Medien zufolge innerhalb der kommenden zwei Jahre die Regeln für die Menge von Flüssigkeiten im Handgepäck abschaffen. Wie die BBC heute berichtete, will die britische Regierung bis Mitte 2024 neue 3-D-Scanner einführen, die Sicherheitskräften einen deutlicheren Blick in die Taschen Reisender erlauben. Passagiere könnten dann Flüssigkeiten ohne Begrenzung sowie Laptops und Tablets in ihren Taschen lassen, hieß es. Die Maßnahme soll der Zeitung „Times“ zufolge Schlangen an den Sicherheitskontrollen deutlich verkürzen. Seit November 2006 dürfen Flüssigkeiten nur in Behältern mit maximal 100 Millilitern Größe im Handgepäck mitnehmen. Sie müssen in einem durchsichtigen Beutel mit höchstens einem Liter Fassungsvermögen verpackt sein und bei der Kontrolle extra vorgezeigt werden. Auch Laptops und Tablets müssen aus Rucksäcken und Taschen genommen werden. Die Maßnahme wurde erlassen, nachdem ein Plan vereitelt worden war, Anschläge auf Flugzeuge mit in Getränkeflaschen verstecktem Sprengstoff zu verüben.

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London-Heathrow: U-Bahn-Streik wirkt sich auch auf Flughafen aus

In London müssen sich Reisende am morgigen Tag auf Probleme im U-Bahn-Verkehr einstellen. Grund ist ein Streik der Mitarbeitenden, der sich auf den Betrieb mehrerer Haltestellen und Bahnhöfe auswirken wird – unter anderem sind die U-Bahn-Stationen am Flughafen Heathrow betroffen. Die Beschäftigten von neun Londoner U-Bahn-Stationen, welche durch die Gewerkschaft RMT vertreten werden, sollen gemäß einem Streikaufruf am morgigen Freitag die Arbeit niederlegen. Aus diesem Grund sind Verspätungen, Bahnausfälle und weitere Betriebsstörungen sehr wahrscheinlich. Zudem kann es an den Ausweichstrecken zu erhöhtem Passagieraufkommen und Staus kommen. Die betroffenen U-Bahn-Stationen sind Euston, Green Park, Hatton Cross, Hounslow West, Kings Cross St Pancras und Victoria Station. Außerdem werden auch die Haltestellen Heathrow Terminals 2 und 3, Heathrow Terminal 4 und Heathrow Terminal 5 bestreikt. Reisende, die morgen am Londoner Airport Heathrow ankommen und in die Innenstadt fahren möchten oder die per U-Bahn zum Flughafen anreisen wollen, müssen sich nach alternativen Transportmöglichkeiten umsehen. So steht beispielsweise der Flughafenzug Heathrow Express zur Verfügung, welcher zwischen 5 Uhr und Mitternacht alle 15 Minuten verkehrt. Er verbindet den internationalen Airport in rund einer Viertelstunde Fahrzeit mit dem Londoner Bahnhof Paddington. Zwischen 23:30 und 5 Uhr fährt ein Nachtbus mit einer 20-minütigen Frequenz zum Trafalgar Square. Auch tagsüber gibt es Busse von Heathrow zur Victoria Station. Das berichtet Check24. 

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Zaun aufgeschnitten: Klimakleber illegal in das BER-Areal eingedrungen

Die selbsternannten „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ sind am Donnerstag, den 24. November 2022 in das Betriebsgelände des Flughafens Berlin-Brandenburg eingedrungen. Einige der mutmaßlich hauptberuflichen Klimakleber packten anschließend ihren Superkleber aus und klebten sich fest. Um dem illegalen Eindringen die Krone aufzusehen: Die ganze Aktion wurde auch noch live auf YouTube übertragen. An Beweismaterial dürfte es der Bundespolizei diesmal nicht fehlen, denn die „Klimakleber“ filmten sich selbst beim Aufschneiden eines Zaunes. Dabei wurde ein handelsüblicher Bolzenschneider verwendet. Das Loch ist durchaus groß und durch dieses verschafften sich die „Aktivisten“ illegal Zutritt zum Vorfeld des Flughafens Berlin-Brandenburg. Angaben des Airports nach befand sich die Stelle nahe dem alten Schönefelder Airport und damit in durchaus weitem Abstand zum heutigen BER-Terminal. Aus Sicherheitsgründen musste der Flugbetrieb temporär eingestellt werden. Während einige „Klimakleber“ mit ihren Fahrrädern über das BER-Areal gefahren sind, klebten sich andere auf einem Taxiway fest. Dabei hielten diese ihre üblichen Transparente in der Hand. Die Bundespolizei sowie die Flughafensicherheit sind rasch eingeschritten. Der Livestream reißt nach Gesprächen mit der Exekutive ab. Erst kürzlich haben sich die selbsternannten Klimaschützer auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol unrechtmäßig Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft und sich vor und an Businessjets festklebt. Als Ablenkungsmanöver wurde im Terminal eine Demonstration abgehalten. Vor wenigen Tagen sorgten die Klimakleber vor dem BER für Ärger, denn kurz vor der Autobahnabfahrt klebte sich die „Letzte Generation“ fest.

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Indien schafft CoV-Einreisebeschränkungen ab

Indien hat zum 22. November die Einreiseregeln deutlich gelockert: Aus dem Ausland ankommende Passagiere müssen nun nicht mehr vollständig geimpft sein. Auch das Vorzeigen eines Negativtests sowie das Tragen einer Maske im Flugzeug ist fortan nicht mehr vorgeschrieben. War es bislang noch nötig, ein Gesundheitsformular auszufüllen und entweder eine vollständige Impfung oder einen aktuellen Negativtest nachzuweisen, so entfallen all diese Regeln fortan. Die Behörden ziehen es nach eigener Aussage lediglich weiterhin vor, wenn Reisende gegen das Coronavirus geimpft sind. Ebenso wie das Anlegen einer Maske gilt die Impfung künftig allerdings als Empfehlung. Auch auf das Ausfüllen der Selbstauskunft über den Gesundheitszustand können Flugreisende nach Indien fortan verzichten. Das berichtet Simpleflying.

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United Airlines investiert in Biokraftstoff-Raffinerie

United Airlines investiert über ihren Corporate Venture Capital Fonds in eine Biokraftstoff-Raffinerie von Next Renewable Fuels.  Das in Houston beheimatete Unternehmen entwickelt derzeit eine Raffinerie, die in der Lage sein soll, pro Tag bis zu 50.000 Barrel nachhaltig produzierten Treibstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF) für Flugzeuge sowie erneuerbaren Diesel und andere Kraftstoffe herzustellen. Die Investitionen in NEXT könnten sich auf bis zu 37,5 Millionen US-Dollar belaufen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. „Die mangelnde Infrastruktur für einen effizienten Transport von nachhaltigem Treibstoff stellt derzeit eines der größten Hindernisse dar, um das Angebot von SAF zu vergrößern und zugleich die Kosten zu senken. Der strategische Standort und die Anlagen von Next lösen dieses Problem und dienen als Vorbild für weitere Anlagen dieser Art, wie wir sie künftig benötigen werden“, so Michael Leskinen, President von United Airlines Ventures.

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