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Schönefeld: BER-Terminal 5 vor endgültigem Aus

Das Terminal 5 des Flughafens Berlin-Brandenburg könnte für immer vom Netz genommen werden. Der Aufsichtsrat will darüber am 18. November 2022 entscheiden. Es wurde im Zuge der Corona-Pandemie – zunächst temporär – stillgelegt und beispielsweise als Impfzentrum genutzt. Die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammenden Gebäude sollen der Flughafengesellschaft nicht nur hohe Betriebskosten verursachen, sondern für eine Wiederinbetriebnahme sollen auch millionenschwere Investitionen notwendig sein. Angesichts der weiterhin geringen Fluggastanzahl und dem Umstand, dass mehrere Carrier ihr Angebot ab dem BER reduziert haben, soll sich dies nicht rechnen. Ursprünglich war angedacht, dass das ehemalige Schönefeld-Terminal bis zur Errichtung der Terminals 3 und 4 weiterbetrieben werden soll. Anschließend sollte die Schließung erfolgen. Die Corona-Pandemie würfelte den Plan massiv durcheinander. Derzeit wäre nicht absehbar, dass die Kapazitäten von Terminal 5 benötigt werden. Für eine mögliche Nachnutzung gibt es keinen öffentlich bekannten Plan.

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Turkish Airlines erzielt Milliardengewinn im dritten Quartal

Der Gesamtumsatz von Turkish Airlines steigt im dritten Quartal 2022 auf 6,1 Milliarden US-Dollar und übertrifft den gleichen Zeitraum des Jahres 2019 um 52 Prozent. Demgegenüber steigen die Frachteinnahmen im Vergleich um 110 Prozent und liegen bei etwa 880 Millionen US-Dollar. Dank starker Nachfrager und einem breiten Streckennetz fliegt der türkischer Carrier einen Reingewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar ein. Somit kann trotz des seit 2020 anhaltend schwierigen Marktumfeldes das fünfte Quartal in Folge mit einem Nettogewinn abgeschlossen werden. Im dritten Quartal 2022 beförderte Turkish Airlines insgesamt 23 Millionen Passagiere mit einer Auslastung von 91,4 Prozent auf Inlandsflügen und 85,3 Prozent auf internationalen Verbindungen. Die Stückkosten (ohne Treibstoff) konnten um 5 Prozent gegenüber dem ,gleichen Zeitraum 2019 gesenkt werden, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Die Flotte von Turkish Airlines besteht zum Ende des Quartals aus 390 Flugzeugen, davon 260 Schmalrumpf-, 109 Großraum- sowie 21 Frachtflugzeugen.

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Flughafen Ljubljana hebt Passagierprognose an

Der Flughafen Ljubljana erwartet ein starkes viertes Quartal und wird in diesem Jahr voraussichtlich fast eine Million Fluggäste abfertigen, statt der ursprünglich prognostizierten 880.000. Mehr als 118.000 Passagiere nutzten den Flughafen Ljubljana alleine im vergangenen September, was einem Anstieg von 82 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2021 entspricht. Im Zeitraum von Januar bis September wurden damit fast 750.000 Reisende abgefertigt, um 174 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die starken Zahlen seien das Ergebnis einer erfolgreichen Sommersaison, wie das Online-Luftfahrtportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Dennoch ist das Fluggastaufkommen der Vorkrisen-Zeit noch in weiter Ferne. Der Flughafen Ljubljana geht davon aus, dass das Passagieraufkommen des Jahres 2019, das sich auf 1,7 Millionen belief, erst im Jahr 2026 erreicht wird.

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Nach zwei Vorfällen: Korean Air überprüft gesamte A330-Flotte

Nach zwei Vorfällen innerhalb einer Woche mit Flugzeugen des Typs Airbus A330, darunter eine Landebahnabweichung, nimmt Korean Air sämtliche Flugzeugen des Typs vorläufig aus dem Verkehr. Die Flugzeuge sollen umfassend gecheckt werden. Flug KE631 mit 162 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord kam am 23. Oktober 2022 nach der Landung bei schlechtem Wetter von der Startbahn des internationalen Flughafens Mactan-Cebu (CEB) auf den Philippinen ab. Das Flugzeug befand sich bei seinem dritten Landeversuch, nachdem es zweimal einen Go-around durchgeführt hatte. Der Airbus A330-300 HL7525 erlitt Totalschaden. Eine Woche später musste die Flottenschwester HL7702 Flug 401 nach Sydney noch im Steigflug abbrechen – ein Triebwerksdefekt mit Flammenschlag zwang die Crew zur Rückkehr nach Seoul. Beide Vorfälle blieben ohne Personenschaden – Korean Air zieht aber Konsequenzen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ setzt die Airline den A330-Betrieb für einen gründlichen Check aller 24 Flugzeuge vorübergehend aus. Darüber hinaus werden sechs ältere A330, darunter das Flugzeug aus Cebu, die Flotte verlassen.

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ICAO-Vollübung am Flughafen Bremen

Rund 250 Beteiligte üben Freitagnacht ab 23 Uhr für den Notfall. Freitagnacht ab 23 Uhr übt der Bremen Airport das im zwei Jahres-Turnus vorgeschriebene ICAO-Emergency-Exercise. ICAO ist die internationale Luftfahrtorganisation, die vorschreibt, dass solche Übungen in regelmäßigen Abständen auf Flughäfen durchgeführt werden müssen. Zweck der Übung ist es, das Zusammenspiel aller Rettungskräfte, die Gewährleistung der Anfahrts- und Eingreifzeiten und den reibungslosen Ablauf für den Notfall zu trainieren. Die Übung beginnt ab 23 Uhr und dauert bis etwa 2 Uhr. Durch die Übung kommt es zu keinen Einschränkungen im Flugbetrieb des Flughafen Bremen, informiert der Airport. Beübt werden Brandbekämpfung, Menschenrettung und das Betreiben von Betreuungsbereichen. 

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Pauschalreisen: Kostenlose Sitzplatzreservierungen bei EW Discover

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover gewährt ab sofort Pauschalreisenden kostenfreie Sitzplatzreservierungen. Diese können nach der Reisebuchung über ein spezielles Portal vorgenommen werden. Bislang konnten Passagiere, die Pauschalreisen gebucht haben, darauf warten, dass das Ticket formell ausgestellt wurde. Neu ist, dass man bereits kurz nach der Buchung im Reisebüro oder bei einem Veranstalter dies online tätigen kann. Vorerst sollen die Sitzplatzreservierungen auf diesem Weg kostenfrei sein. Es ist offen, ob das dauerhaft so bleibt. Das Portal ist unter diesem Link erreichbar.

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Lufthansa erhöht Preise für Speisen und Getränke

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, hat einen neuen Verkaufskatalog für das Buy-On-Board-Catering der Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke herausgebracht. Dabei wurden auch die Preise – zum Teil kräftig – erhöht. Bereits seit etwa 1,5 Jahren bieten Lufthansa und ihre Töchter Speisen und Getränke in der Economy-Class nur noch gegen Bezahlung an. In regelmäßigen Abständen werden neue Verkaufskataloge aufgelegt. Diesmal hat man die Gelegenheit auch genutzt, um die Preise zu erhöhen, wie zunächst das Portal Frankfurt Flyer berichtete. Viele Produkte wurden im Schnitt um 50 Cent verteuert. Beispielsweise muss man für den Kaffee 50 Cent mehr bezahlen. Sandwiches kosten nun sechs Euro und in Kombination mit einem Getränk muss man sieben Euro auf den Tisch legen. Akzeptiert werden weiterhin nur Kartenzahlungen. Die Winter-Speisekarte von Lufthansa ist unter diesem Link im PDF-Format zur Einsicht bereitgestellt.

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Düsseldorf mit 120 Zielen im Winterflugplan 2022/23

In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bieten insgesamt fliegen insgesamt 46 Fluggesellschaften ab Düsseldorf zu 120 Zielen in 41 Ländern. Die eine oder andere neue Destination ist ebenfalls enthalten. „Wir freuen uns, dass viele neue oder wieder aktivierte Strecken aus dem Sommer auch außerhalb der Hauptsaison fortgeführt werden“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Flugpläne unserer Airline-Partner weitgehend stabil bleiben und auch attraktive Streckenpremieren enthalten. Der Aufwärtstrend am Düsseldorfer Airport geht weiter, und unsere Passagiere, ob Geschäftsreisende oder Urlauber, können sich auf ein vielfältiges Angebot mit tollen neuen Zielen freuen.“ Besonders viele Destinationen werden in Spanien angesteuert. Die ab Düsseldorf tätigen Fluggesellschaften steuern insgesamt 14 Destinationen in diesem Land an. In Richtung Italien hat man neun Ziele im Portfolio. Häufig geht es aber auch auf die Kanaren: So fliegen Condor, Corendon Europe, TUIfly und Eurowings beispielsweise insgesamt jeweils über 20-mal wöchentlich nach Gran Canaria oder Teneriffa. Viele Flüge gibt es auch in Richtung Türkei. Diese werden beispielsweise von Turkish Airlines, Corendon, SunExpress und Pegasus durchgeführt. In Ägypten werden Klassiker wie Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Shaik angesteuert. Neu im Programm ist Luxor, das von Tuifly bedient wird. Ebenso fliegt der Carrier zusätzlich zu den bisherigen Flügen nach Sal und Boa Vista auch nach Dakar. Eurowings bietet unter anderem die nordischen Ziele Lulea, Kittilä und Kiruna an. Rovaniemi und Keflavik hat man ebenfalls im Programm. Auch auf der Langstrecke ist Bewegung. Der langjährige Partner des Düsseldorfer Airport Emirates stockt die

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In Frankfurt sitzen gelassen: Lufthansa muss Schulklasse entschädigen

Eine Schulklasse des Gymnasiums Köflach ist auf dem Weg von London-Heathrow über Frankfurt nach Graz in Deutschland gestrandet. Lufthansa hatte den Weiterflug gestrichen und sich anschließend hinsichtlich der Entschädigungen sowie dem Ersatz von Auslagen bockig gestellt. Die österreichische Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte teilte mit, dass sich Lufthansa in Frankfurt am Main weder um Ersatzbeförderung, noch um Verpflegung oder Unterkunft gekümmert habe. Die Hotline wäre für die Lehrer nicht erreichbar gewesen. Die Schüler und deren Lehrer hätten die Nacht im Terminal 1 verbringen müssen. Erst am nächsten Morgen gab es dann eine Lösung: Die Schulklasse sollte nach Linz fliegen und dann mit einem Bus nach Köflach gebracht werden. Auf die prompte Beschwerde von Seiten der AHS Köflach reagierte die Lufthansa nicht fristgerecht (innerhalb von 6 Wochen). Die APF konnte schließlich die Zahlung von 6.132 Euro von Seiten der Lufthansa an die Schüler und das Lehrpersonal vermitteln. Die 6.000 Euro setzen sich aus 24 Mal der Zahlung von 250 Euro zusammen, die für Flüge von unter 1.500 Kilometern gemäß der EU-Fluggastrechte-Verordnung zu bezahlen sind + 132 Euro für Betreuungsleistungen (Verpflegung).

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Flughafen Frankfurt stellt erstes Sky-Line-Fahrzeug vor

Am Flughafen Frankfurt am Main wird unter dem Namen „Sky Line“ eine Verbindung zwischen den Terminals 1 und 3 hergestellt. Das Transportsystem, das stündlich bis zu 4.000 Passagiere befördern soll, wurde nun vorgestellt. Erste Testfahrten werden im kommenden Jahr durchgeführt. Die neue Sky Line ergänzt das bestehende Transportsystem, das die Passagiere seit vielen Jahren nutzen, um zwischen den Terminals 1 und 2 zu gelangen. Das neue fahrerlose System wird eine ausreichende Kapazität haben, um bis zu 4.000 Personen pro Stunde und Richtung zu den Terminals 1 und 2 und zum Terminal 3 zu befördern. Es wird rund um die Uhr vollautomatisch arbeiten. Jedes der 12 geplanten Fahrzeuge wird aus zwei fest miteinander verbundenen Wagen bestehen, die jeweils 11 Meter lang und 2,8 Meter breit sind und 15 Tonnen wiegen. Ein Wagen jedes Fahrzeugs wird für Nicht-Schengen-Reisende reserviert. Die Fahrzeuge werden von Siemens in Wien hergestellt. „Ich freue mich sehr, heute einen Teil der Zukunft des Frankfurter Flughafens vorstellen zu können. Die neue Sky Line wird das Terminal 3 in die bestehende Flughafeninfrastruktur integrieren. Die Ankunft dieses ersten Fahrzeugs ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Gesamtprojekt. Mit modernster Technik und intelligenten Baumethoden setzen wir unsere Vision eines zukunftsweisenden Flughafenterminals um. Reisende, Gäste und Mitarbeiter können sich auf kurze Wege, hohe Frequenzen und ein Höchstmaß an Komfort freuen“, so Fraport-Chef Stefan Schulte.

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