
Antonov-Chef Ievgen Gavrylov: „Neue An-225 bereits zu 30 Prozent fertiggestellt“
Am Montag wurde auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine Antonov-Ausstellung eröffnet. Diese soll auch Spenden für den Neubau einer An-225 lukrieren. Laut Ievgen Gavrylov, Geschäftsführer von Antonov, konnten bereits 30 Prozent fertiggestellt werden. Die Montage erfolgt aus Sicherheitsgründen an einem geheimen Ort. Die Armee der Russischen Föderation griff im Frühjahr 2022 den Werksflughafen Hostomel an. Dabei wurde auch die weltweit einzige Antonov An-225 zerstört. Betreiber Antonov Airlines wurde seitens der ukrainischen Staatsführung heftig dafür kritisiert, dass man das riesige Transportflugzeug nicht rechtzeitig außer Landes gebracht hatte. Unabhängig davon kündigten sowohl der Hersteller als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, dass man eine neue An-225 bauen werde. Das weltgrößte Flugzeug galt als Stolz der Ukraine. Laut Ievgen Gavrylov haben die Arbeiten schon längst begonnen. Dabei verwendet man eingelagerte Teile der zweiten An-225, die nie fertiggestellt wurde. Diese werden um noch brauchbare Komponenten der zerstörten Maschine sowie um neu gefertigte ergänzt. In Leipzig erklärte der Manager, dass das 500-Millionen-Euro schwere Projekt bereits zu 30 Prozent fertig ist. Die Montage erfolgt aus Sicherheitsgründen an einem geheimen Ort. Im Zuge der am Flughafen Leipzig/Halle eröffneten Ausstellung sollen auch Merchandise-Artikel wie Modellflugzeuge der Mrija verkauft werden. Mit diesen Einnahmen sowie freiwilligen Spenden soll der Neubau der An-225 vorangetrieben werden, erklärte Gavrylov. Dass man sich für eine Zusammenarbeit mit dem ostdeutschen Airport entschieden hat, ist kein Zufall. Antonov Airlines arbeitet schon lange mit dem Flughafen Leipzig/Halle zusammen und seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat man hier eine Basis errichtet, da man die Homebase








