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MSC will mit zwei LNG-Kreuzfahrtschiffen ab Hamburg fahren

Die Reederei MSC wird im Winter 2023/24 den Neuzugang Euribia in Hamburg stationieren. Neben der Virtuosa werden damit zwei mit LNG angetriebene Kreuzfahrtschiffe von der Freien und Hansestadt aus eingesetzt werden. Erst kürzlich lief die Virtuosa den Hamburger Hafen erstmals an. Deutschland-Chef Christian Hein vertritt die Ansicht, dass die Marke MSC nicht nur im Bereich der Fracht, sondern auch bei Kreuzfahrten ein starker Partner für Deutschland sein wird. Daher baue man das Angebot kontinuierlich aus. Derzeit plant die Reederei mit der Virtuosa und der Euribia zwei Schiffe mit LNG-Antrieb ab der Freien und Hansestadt Hamburg einzusetzen. Das zuletzt genannte Kreuzfahrtschiff wird voraussichtlich im Sommer 2023 getauft werden und soll dann im Winter 2023/24 unter anderem einwöchige Kreuzfahrten ab dem norddeutschen Hafen anbieten. Die Virtuosa wurde bereits in Dienst gestellt und kommt in diesem Winter auch ab Hamburg zum Einsatz.

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Eurowings hat kostenpflichtige Hotline abgeschafft

Die Billigfluggesellschaft Eurowings hat auf die langen Wartezeiten, die Kunden beim Kontaktieren der Hotline teilweise erleiden müssen, reagiert. Man hat die kostenpflichtigen Mehrwertnummern durch normale Festnetznummern ersetzt. Dies gilt zumindest für Deutschland. Passagiere können den Carrier nun unter der Telefonnummer +49221/59988298 erreichen. Für Reisebüros und Agenturen gilt die Nummer +49221/59988225. Vor einiger Zeit hat die Europäische Union verfügt, dass Fluggesellschaften für Serviceanliegen bestehender Buchungen eine Telefonnummer, die zu normalen Festnetztarifen oder alternativ kostenfrei erreichbar ist, zur Verfügung stellen müssen. Für Neubuchungen und Interessenten darf es auch weiterhin kostenpflichtige Hotlines geben. Leider halten sich nicht alle Anbieter an die Verordnung.

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Netzwerkcarrier haben Angebot ab Nürnberg ausgebaut

Im Winterflugplan 2022/23 haben die ab Nürnberg tätigen Netzwerk-Carrier ihre Angebote ausgebaut. Flughafenchef Michael Hupe spricht von einer „signifikanten Verbesserung“ und sieht auch den Trend, dass die Airlines größere Flugzeuge einsetzen. Lufthansa verbindet Nürnberg bis zu fünfmal täglich mit Frankfurt am Main. Überwiegend kommen nun Airbus A319 und A320 anstatt der CRJs von Cityline zum Einsatz. Austrian Airlines ergänzt das Angebot der Lufthansa Group bis zu zwei werktäglichen Tagesrandverbindungen nach Wien. Swiss hat bereits angekündigt, den regelmäßigen Flugverkehr zum Hub in Zürich mit Beginn des Sommerflugplans 2023, d. h. ab Ende März 2023 wieder aufzunehmen. Air France und KLM sind mit zwei bis drei täglichen Verbindungen nach Paris Charles de Gaulle bzw. nach Amsterdam Zubringer in die beiden Drehkreuze. Bei KLM kommen vermehrt die größeren und effizienteren Embraer 195 E2 mit 132 Sitzplätzen zum Einsatz. Turkish Airlines bindet Nürnberg zweimal täglich an das Drehkreuz Istanbul an. Erst im Frühjahr 2022 wurde eine British-Airways-Verbindung nach London-Heathrow aufgenommen. Während der Weihnachtszeit und Anfang Feber 2023 wird das Angebot ausgeweitet. Für Ende Januar sind bereits jetzt zweitweise zwei tägliche Flüge nach Heathrow buchbar. „Auch Anwohner des Airports bzw. die Umwelt profitieren von der neuen Verkehrsstruktur: Der Trend zu größeren und gleichzeitig besser ausgelasteten Flugzeugen führt im Ergebnis zu weniger Flugbewegungen bei gleichem Sitzplatzangebot. Flugzeuge wie die E2-Serie der KLM, die A320neo von Lufthansa oder die A220 der Swiss, die ab nächsten März auf der Zürich-Strecke zum Einsatz kommen soll, sind die modernsten verfügbaren Maschinen und deutlich leiser als die jeweiligen Vorgängermuster. Der Flughafen

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Klima-Kleber am Flughafen? Diese Rechte haben Passagiere

Zahlreiche Flugverspätungen und Ausfälle beschäftigen Reisende seit dem Sommer. Streiks und Personalmangel sorgten für viele Probleme an Flughäfen in Deutschland und Europa. Nun könnten Protestaktionen von Klimaschutzbewegungen für weitere Probleme im Flugablauf sorgen: Wie eine Aktivistin der „Letzten Generation“ am Sonntag, dem 6. November in „Stern am Sonntag“ verkündete, könnten Flughäfen in Deutschland in Zukunft das Ziel von Blockadeaktionen werden. Doch Flugreisende sind weder Aktivistinnen und Aktivisten noch Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung

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Lufthansa fliegt DFB-Kicker weiterhin zu Länderspielen

Der Deutsche Fußball-Bund und Lufthansa Airlines verlängern ihre Partnerschaft bis einschließlich 2026. Die deutsche Fluggesellschaft bleibt damit offizielle Airline der deutschen Männer-Nationalmannschaft und fliegt weiterhin Spieler, Trainer und Betreuerstab zu Länderspielen und Turnieren. Bereits Mitte November startet die Nationalmannschaft mit Lufthansa zur Weltmeisterschaft 2022. Der DFB und Lufthansa kooperieren bereits seit 2005. Am 14. November wird ein Lufthansa Airbus A330 das DFB-Team ins Kurztrainingslager und zum letzten Länderspiel vor der WM nach Maskat fliegen. „Als Airline des Sports freuen wir uns, die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit dem DFB fortzusetzen und das Nationalteam auch in den nächsten vier Jahren zu ihren Turnieren zu fliegen. Fairness, Teamgeist und Höchstleistung sind nicht nur Werte für jede Leistungssportlerin und jeden Leistungssportler, sondern ebenso Antrieb aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten weltweit“, so Stefan Kreuzpaintner, Chief Commercial Officer bei Lufthansa Airlines. „Ich bin besonders stolz, dass mit Lufthansa und dem DFB weiterhin zwei Partner kooperieren, die für Weltoffenheit stehen und Vielfalt leben.“

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Aeromexico stockt Europa-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Aeromexico plant die Frequenzen auf den Langstreckenverbindungen in Richtung Europa anzuheben. Mit der neuen Strecke nach Rom kehrt die Fluggesellschaft nach mehr als zehn Jahren nach Italien zurück, nachdem sie das europäische Land zwischen 2008 und 2009 bereits zweimal pro Woche angeflogen hatte. Die mexikanische Airline richtet ab dem 25. März 2023 eine neue Route nach Rom-Fiumicino von Mexiko-Stadt aus ein, auf der drei wöchentliche Flüge angeboten werden. Bis zum 1. Juni 2023 werde die Verbindung auf fünf Flüge erweitert, so das Schweizer Reiseportal About Travel. Außerdem werde die Zahl der wöchentlichen Direktflüge nach Madrid von Monterrey und Guadalajara ab dem 27. März 2023 von drei auf fünf und ab dem 1. Juni 2023 auf tägliche Flüge erhöht. Im kommenden Sommer wird Aeromexico mit 54 wöchentlichen Nonstop-Flügen die bisher größte Anzahl von Flügen zwischen Mexiko und Europa anbieten. Mit diesen Schritten werde das Flugangebot nach Europa verglichen mit der Sommersaison 2022 um zwanzig Prozent aufgestockt. Alle Flüge nach Europa werden mit der Boeing 787 Dreamliner-Flotte durchgeführt, die über eine Gesamtkapazität von 242 Passagieren verfügt. Neben Rom und Madrid fliegt Aeromexico in Europa auch die Flughäfen London Heathrow, Amsterdam Schiphol und Paris Charles de Gaulle an. Barcelona, das früher von der Fluggesellschaft angeflogen wurde, ist noch nicht wieder aufgenommen worden. Die Fluggesellschaft kündigte zudem an, dass sie ab dem 25. März 2023 tägliche Flüge nach Tokio aufnehmen wird, nachdem sie diese Strecke vor drei Jahren eingestellt hatte.

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FACC schreibt im dritten Quartal trotz Umsatzsteigerung rote Zahlen

Der Luftfahrtzulieferer FACC ist im dritten Quartal operativ in die roten Zahlen gerutscht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) belief sich auf minus 1,9 Millionen Euro. Der Umsatz des Flugzeugteile-Zulieferers stieg im Vorjahresvergleich hingegen um mehr als 26 Prozent. Ausschlaggebend für den Verlust war das Geschäftsfeld „Interiors“, bei dem der Konzern zwischen Juli und September 2022 rund 4,2 Millionen Euro verlor. Unterm Strich steht ein Quartalsverlust von 9,6 Millionen Euro, so das Unternehmen in einer Aussendung. Im Geschäftsfeld „Interiors“ stattet FACC unter anderem Flugzeugkabinen mit Gepäckfächern über den Sitzen aus. Der Vorstand deutete die Probleme im Quartalsbericht an und spricht von „Ramp up von Neuprojekten im Bereich Interior, in einem aktuell komplexen Umfeld“. Die hohe Anzahl an neuen Konfigurationen habe „negative Auswirkungen auf die Lernkurven“ und die „Verzögerung in der Lieferantenumstellung wirkt sich auf die Kosten aus“. Die Interiors-Division ist umsatzmäßig die wichtigste Sparte von FACC. Sie steuerte im dritten Quartal 62 Millionen Euro Umsatz bei, die beiden anderen Geschäftsfelder „Aerostructures“ und „Engines & Nacelles“ lieferten 61,7 Millionen. Euro beziehungsweise 25,7 Millionen Euro ab. Der Gesamtumsatz betrug 149,5 Millionen Euro, ein Plus von 26,6 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2021. Den Ausblick für das Gesamtjahr 2022 tastete der FACC-Vorstand nicht an. Er bleibt unverändert mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von rund 10 Prozent auf 550 Millionen Euro und einem Ebit „im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“. Nach neun Monaten kommt der Konzern auf ein Ebit von 4,2 Millionen Euro. Die Coronakrise und die Auswirkungen auf die Flugzeugbauer Boeing und Airbus haben auch

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Sommer 2023: Croatia Airlines nimmt München-Brač auf

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines bietet im Sommerflugplan 2023 eine neue Strecke von München nach Brač an. Damit wird man ab dem bayerischen Airport fünf Destinationen in Kroatien anbieten. Weitere Neuaufnahmen im Sommer 2023 sind ab Split die Städte Oslo und Skopje. Ab Dubrovnik wird Croatia neu nach Prag fliegen. Die vier geplanten Routen sind vorerst saisonal angelegt. Insgesamt wird der kroatische Carrier im Sommerflugplan 2023 auf 47 internationalen Strecken, die zu 22 Destinationen führen, fliegen. Das Angebot wird seitens des Unternehmens mit 1,82 Millionen Sitzplätzen, die sich auf 17.000 Flüge verteilen sollen, beziffert. Gegenüber der Sommerperiode 2022 erhöht man die Leistung um 20 Prozent, jedoch wird weiterhin unter dem Angebot vom Sommer 2019 liegen. Nachträgliche Justierungen des Flugplans sind jederzeit möglich.

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Deutsche Post DHL erhöht Ergebnisprognose für 2022

Dank guter Geschäfte mit Frachtgut hat die Deutsche Post DHL kräftig Kasse gemacht. Der Konzern profitiert von brüchigen Lieferketten. Der Konzernumsatz sei im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf rund 24 Milliarden Euro gestiegen, wie das Online-Portal Aero berichtet. Die Erlöse in der Frachtsparte schnellten sogar um 38 Prozent in die Höhe, andere Bereiche liefen ebenfalls gut. Firmenchef Frank Appel sprach von einem sehr guten Quartal, der Konzerngewinn stieg um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Dass die Geschäfte alles in allem weniger profitabel waren, lag unter anderem an ungünstigen Währungseffekten. Als Reaktion auf die positive Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der DHL Divisionen hat der Konzern seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr auf rund 8,4 Milliarden Euro angehoben. Das Stammgeschäft der Post – der Brief- und Paketverand im Inland schwächelte hingegen erneut. Der Umsatz stagnierte bei 3,9 Milliarden Euro und das operative Ergebnis (Ebit) sank um 3 Prozent. Rechnet man im Vorjahresquartal getätigte Zusatzkosten für einen Corona-Sonderbonus an die Belegschaft heraus, liegt das Minus sogar bei 18 Prozent.

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Lufthansa Group führt einheitliche Travel-ID ein

Die Lufthansa Group will die bislang unterschiedlichen Logins auf den einzelnen Homepages der konzerneigenen Fluggesellschaften sowie des Vielfliegerprogramms Miles & More durch eine so genannte Travel-ID ersetzen. Derzeit werden Personen, die einen oder mehrere Logins haben, angeschrieben und auf den neuen, einheitlichen Login aufmerksam gemacht. Dieser soll es ermöglichen, dass man in Zukunft bei allen Konzernmitgliedern der Lufthansa nur noch einen einzigen Login benötigt. Dies schließt auch das Vielfliegerprogramm Miles & More ein. Unweigerlich kommt es dazu, dass die Daten näher zusammengeführt werden. Lufthansa will den Passagieren so einen umfassenden Überblick über gebuchte Flüge liefern und verspricht, dass man über die Travel-ID bei Unregelmäßigkeiten schneller informieren wird.

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