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ICE-Zug am Flughafen Köln/Bonn in Brand geraten

Im Bahnhof des Flughafens Köln/Bonn ist am Donnerstagabend ein Inter City Express in Brand geraten. Aus Sicherheitsgründen wurde die Haltestelle unverzüglich gesperrt. Laut Feuerwehr ist das Feuer im Bereich eines Schaltschranks entstanden und bereite sich rasch auf ein Abteil aus. Der Zug stand zu diesem Zeitpunkt im Bahnhof, der sofort gesperrt wurde. Sowohl die Stadtfeuerwehr Köln als auch die Betriebsfeuerwehr haben rasch eingegriffen und den Brand löschen können. Die Bundespolizei sorgte für die notwendige Absicherung, so dass die Passagiere rasch den Bahnhof verlassen haben bzw. nicht betreten können. Der Flugbetrieb war durch den Zwischenfall nicht beeinträchtigt.

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Bauarbeiten starten schon 2023: Straßenbahn zum Flughafen Palma de Mallorca kommt

Die Fahrt vom Flughafen Mallorcas in die Hauptstadt Palma soll durch eine neue Straßenbahnlinie bequemer und umweltfreundlicher werden. Die Bauarbeiten für die Straßenbahn auf Mallorca hätten scho im Jahr 2011 beginnen sollen, doch es kam immer etwas dazwischen. Im nächsten Jahr soll es nun aber wirklich losgehen. Den Grundstein dafür haben die balearische Ministerpräsidentin und die Transport-Ministerin der spanischen Zentralregierung bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen den beiden Institutionen gelegt. Diese garantiert den Balearen die vollständige Finanzierung des ersten Bauabschnitts in Höhe von 185 Millionen Euro für die „Trambadía“, was so viel wie Tram an der Bucht bedeutet. Die Gesamtkosten des Projekts würden sich auf 250 Millionen Euro belaufen, wie mallorcazeitung.es berichtet. Die Fahrzeit auf der etwa 10 Kilometer langen Strecke mit 16 Haltestellen zwischen dem Flughafen Son Sant Joan und der Plaça d’Espanya in der Innenstadt von Palma soll 30 Minuten betragen, eine Bahn alle zehn Minuten fahren. Später soll es auch eine Verbindung zum Ballermann geben. Die erste Bahn soll 2027 fahren, bis dahin sind jährlich Millionen von Urlaubern weiter auf Busse, Taxis oder Mietautos angewiesen, was gerade in der Hochsaison Zeit und Nerven kosten kann. Zudem staut sich auf der Autobahn Richtung Stadt oft der Verkehr, vor allem wenn Urlauber bei schlechtem Wetter statt zum Strand in die Stadt drängen.

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Flughafen Zagreb im Oktober nur knapp unter Vorkrisen-Niveau

Am Flughafen Zagreb wurden im vergangenen Oktober insgesamt 321.046 Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem 2019. Damit nähert sich der Airport dem Niveau von vor der Pandemie, verfehlt es aber nur knapp. Ähnlich verhält es sich auch bei der Anzahl an Flugbewegungen, mit 4.038 waren es nur sieben weniger als noch vor drei Jahren. Ein wenig deutlicher ist der Abstand in der kumulierten Betrachtung: Im Zeitraum von Januar bis Oktober begrüßte der Flughafen Zagreb insgesamt 2.623.203 Reisende, ein Rückgang von 11,3 Prozent gegenüber 2019 – in absoluten Zahlen sind es um 333.906 Passagiere weniger. Der Flughafen Zagreb erwarte bis zum Ende des Jahres rund drei Millionen Fluggäste, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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Emirates fliegt Rekordergebnis ein

Emirates ist nach den hohen Verlusten infolge der Pandemie wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Den Rotstift kann der Golf-Carrier vorerst weglegen, unter dem Strich steht ein deutliches Plus in Höhe von umgerechnet 1,1 Milliarden US-Dollar für die ersten sechs Monate des Jahres – und damit ein neuer Halbjahresrekord. Damit legt die Fluggesellschaft einen Turnaround hin, der Konzernverlust im Vergleichszeitraum des letzten Jahres betrug satte 1,6 Milliarden US-Dollar. Dementsprechend schnellte auch die Umsatzzahlen in die Höhe: Während im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch rund 6,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden konnten, belief sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres 15,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg um 128 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass die Kundennachfrage in unseren Geschäftsbereichen auch im zweiten Halbjahr 2022-23 stark bleiben wird. Allerdings rechnen wir auch mit Gegenwind und behalten die Inflationskosten und andere makroökonomische Herausforderungen wie den starken US-Dollar und die Finanzpolitik der wichtigsten Märkte genau im Auge. Wir gehen davon aus, dass wir zum Ende des Geschäftsjahres wieder zu unserer Profitabilitätsbilanz zurückkehren werden“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline und Group.

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Lufthansa bestellt 24.000 Economy-Class-Sitze bei Recaro

Lufthansa hat beim deutschen Hersteller Recaro rund 24.000 Economy-Class-Sitze, die bei der Mainline und bei Swiss verbaut werden sollen, bestellt. Es handelt sich um die Modelle CL3710 und CL3810. Das Auftragsvolumen entspricht dem Bedarf für etwa 100 Flugzeuge. „Wir blicken auf 50 Jahre Partnerschaft mit Lufthansa zurück, und es ist eine große Ehre für uns, weiterhin mit ihnen zusammenzuarbeiten, um die Reise der Passagiere zu optimieren“, so Mark Hiller, CEO von Recaro Aircraft Seating und der Recaro Holding. „Unsere gemeinsamen Ziele für nachhaltige, komfortable Sitzlösungen haben sowohl Recaro als auch Lufthansa zu großem Erfolg verholfen, und ich bin zuversichtlich, dass unsere Sitze CL3710 und CL3810 diese Tradition der Exzellenz fortsetzen werden“. Der CL3810 Economy Class Sitz wird in den Flugzeugen A330-300 von Swiss und B747-8 von Lufthansa nachgerüstet. Der Sitz ist im Vergleich zu seinem Vorgänger um 15 Prozent leichter, wodurch Fluggesellschaften Tausende von Treibstoffkosten einsparen und die Kabinenleistung optimieren können. Das modulare Design des CL3710 in den Farben der Lufthansa minimiert den Wartungsaufwand und hält die Gesamtbetriebskosten niedrig. Die sechsfach verstellbare Kopfstütze mit Nackenstütze erhöht den Schlafkomfort für den Passagier, und die Ablageklappe des Sitzes ist so konzipiert, dass sie persönliche Smart Devices bequem aufnehmen kann.

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Air Astana reaktiviert Peking-Flüge

Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans verbindet ab dem 22. November 2022 Almaty wieder mit der chinesischen Hauptstadt. Die Flüge werden einmal pro Woche mit einem Airbus A321LR durchgeführt. Damit baut Air Astana das Streckennetz nach China zusätzlich zu den zwei wöchentlichen Flügen von Almaty nach Chengdu weiter aus. Der Abflug in Almaty erfolgt um 1:35 Uhr und die Passagiere landen um 8:30 Uhr in Peking. Zurück von der chinesischen Hauptstadt geht es um 11:30 Uhr mit Ankunft um 14:45 Uhr in Almaty. Alle Zeitangaben beziehen sich auf die jeweilige Ortszeit. Seit 2002 offeriert die Airline die Peking-Flüge, pausierte die Verbindung jedoch ab März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie. In diesen 18 Jahren wurden bislang mehr als 1,1 Millionen Passagiere auf der Strecke befördert, so Air Astana in einer Aussendung. Die Wiederaufnahme der Strecke kommt überraschend, zumal China bisher an der eigenen Zero-Covid Politik festhält und damit eines von wenigen Ländern ist, welches sich bisher kaum geöffnet hat. Demnach sind alle Flugreisenden verpflichtet, sich bei Ankunft in Peking einer zehntägigen Quarantäne zu unterziehen. Darüber hinaus müssen alle Passagiere aus Kasachstan, einschließlich der Transitreisenden, einen von der chinesischen Botschaft in Kasachstan oder dem chinesischen Generalkonsulat in Almaty ausgestellten Gesundheitscode vorweisen. Darüber hinaus ist sowohl 24 Stunden als auch 48 Stunden vor Abflug ein negatives PCR-Testergebnis von zwei unterschiedlichen Laboren vorzulegen.

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Vistara hat Frankfurt-Flüge aufgestockt

Mit rund einwöchiger Verspätung hat die indische Fluggesellschaft Vistara die Frequenzen zwischen Frankfurt am Main und Delhi aufgestockt. Dieser Schritt war eigentlich für Ende Oktober 2022 geplant. Aufgrund von Kapazitätsproblemen musste der Carrier das Vorhaben um ein paar Tage verschieben. Nun bietet man diese Route täglich, außer am Verkehrstag Mittwoch, an. Unternehmensangaben nach hat die Einflottung eines zusätzlichen Dreamliners dazu geführt, dass man die Route nun – wie vorgesehen – häufiger bedienen kann. Ebenso betroffen sind die Flüge nach Paris.

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Tui Cruises bringt mit „Mein Schiff 7“ neue Einzelkabinen

Die Reederei Tui Cruises lässt mit der „Mein Schiff 7“ ein zusätzliches Kreuzfahrtschiff bauen. Die Arbeiten wurden am 14. Juni 2022 aufgenommen. Derzeit geht man davon aus, dass das künftige Flottenmitglied im Jahr 2024 die Jungfernfahrt durchführen wird. Hinsichtlich der Kabinen wird es aber eine Neuerung geben. Laut Tui wird es künftig auch Einzelkabinen geben. Diese gibt es auf der momentanen Flotte nicht. Es handelt sich um rund acht Quadratmeter große Unterkünfte, die sich primär an Alleinreisende richten. Angeboten werden zwölf Innen- und 14 Außenkabinen. Tui Cruises erklärt, dass man mit der Einführung dieser Single-Unterkünfte eine Marktlücke erschließen will. Man will diese gegen einen eigenen Angaben nach „geringen Aufpreis“ verkaufen. Der Vertrieb von Fahrkarten für die Premierensaison der Mein Schiff 7 wurde schon teilweise aufgenommen. Auch im Bereich der Gastronomie soll der Neubau Veränderungen aufweisen. Beispielsweise soll die Abtanzbar eine Mischung aus Club und Casino werden. Dazu werden unter anderem ein Live-Tisch und Spielautomaten aufgestellt. Künftig wird man neu je ein italienisches und asiatisches Restaurant anbieten.

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Frankfurt: Polizei verhaftet Kofferdieb

Am Flughafen Frankfurt am Main konnten Polizisten in Zivil einen Gepäckdieb verhaften. Der 30-jährige Mann wird verdächtigt in den letzten Wochen wiederholt in die Ausgabehalle des Terminals 1 eingedrungen zu sein und dort Koffer gestohlen zu haben. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die verhaftete Person sich unrechtmäßig Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft hat. Wie dem Mann das gelungen ist teilte die Polizei nicht mit. Der Verdächtigte soll es im Bereich der Gepäckbänder besonders auf Koffer ankommender Passagiere asiatischer Fluggesellschaften abgesehen haben. Durch intensive Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen nahmen die Beamten den Täter am 07.11.2022 fest, als er sich erneut im Bereich der Gepäckausgabe bewegte. Der Gesamtschaden seiner Diebstähle wird derzeit auf mehr als 10.000 Euro beziffert.

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Turkish Airlines will mit Anadolujet in Deutschland expandieren

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will im kommenden Jahr in Deutschland und Europa stark wachsen. Man will das Angebot um etwa 20 Prozent erhöhen. Dies will man überwiegend über die Billigmarke Anadolujet bewerkstelligen. Gegenüber dem Handelsblatt erklärt Chairman Ahmet Bolat auch, dass die momentan aus 70 Maschinen bestehende Flotte des Lowcost-Brands so rasch wie möglich auf 100 Einheiten ausgebaut werden soll. Innerhalb von zehn Jahren könnten es gar über 200 Flugzeuge werden. Im kommenden Jahr will man deutlich mehr Flüge nach Deutschland und in andere europäische Länder als Anadolujet anbieten und auch in Lücken, die Ryanair, Easyjet und Lufthansa hinterlassen, schlüpfen. Zuletzt wurde bekannt, dass die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen Turkish Airlines und der Beteiligung SunExpress beendet wird. Der zuletzt genannte Carrier wird die Kapazität künftig auf eigene Rechnung einsetzen und baut den Verkehr zwischen der Türkei und der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region ebenfalls aus.

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