Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

BER: Eurowings kündigt Ausbau des Flugangebots an

Eurowings will wohl die Gunst der Stunde nutzen und nach den Streichungen von Easyjet und Ryanair in Berlin weiter wachsen. Zum Sommerflugplan 2023 werde die Lufthansa-Tochtergeselschaft die Hauptstadtbasis ausbauen und das Angebot deutlich erweitern, heißt es in einer Ankündigung des Flughafens. Nähere Details sollen kommende Woche im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert werden.

weiterlesen »

Düsseldorf: Qatar Airways hat Doha-Flüge aufgenommen

Der Golfcarrier Qatar Airways hat am Dienstag, den 15. November 2022, eine Nonstopverbindung zwischen Doha und Düsseldorf aufgenommen. Der Erstflug QR085 wurde mit einer Boeing 787 bedient. Qatar Airways bietet derzeit Flüge nach München, Frankfurt und Berlin an und macht Düsseldorf zu ihrem vierten Ziel in Deutschland. Im Juli 2022 hat der Golfcarrier die Frequenzen nach Frankfurt auf drei Flüge pro Tag erhöht. „Wir freuen uns über die Aufnahme von Direktflügen nach Düsseldorf, die unser Angebot in Deutschland erweitern und unseren Einstieg in das Ruhrgebiet markieren – gerade rechtzeitig zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Qatar 2022™. Mit dieser neuen Verbindung kommen nicht nur deutsche Passagiere in den Genuss täglicher Flüge von einem neuen Standort aus, sondern auch Kunden in den nahegelegenen Ländern Belgien und Niederlande haben Zugang zu über 150 Zielen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten“, so Qatar Airways Akbar Al Baker.

weiterlesen »

Hahn-Verkauf: Insolvenzverwalter prüft „weitere Maßnahmen“

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn wird sich weiter verzögern. Die Frist für die Bezahlung des Kaufpreises ist neuerlich ohne Zahlung abgelaufen. Nun teilte Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner mit, dass er auch weitere Maßnahmen prüft. „Der Vollzug des Kaufvertrags verzögert sich leider nochmals. Ich stehe weiterhin mit der Käuferin in Kontakt, um den Vollzug zu realisieren. Gleichzeitig prüfe ich aber weitere Maßnahmen, um schnell Klarheit für den Flughafen Frankfurt-Hahn zu schaffen. Der Flughafenbetrieb wird in vollem Umfang weitergeführt“, so der Jurist in einem Statement.

weiterlesen »

Wegfall der Maskenpflicht soll Eurowings-Buchungszahlen beflügeln

Die Lufthansa-Tochter Eurowings sieht im Bereich der Geschäftsreisen, dass sich eine Trendumkehr abzeichnet. Dieser Bereich schwächelt bei vielen Fluggesellschaften weiterhin, da zahlreiche Unternehmen seit dem Beginn der Coronapandemie die Anzahl der Dienstreisen deutlich reduziert haben. Laut Eurowings sollen die Buchungszahlen seitens Geschäftsreisender im November 2022 um 60 Prozent über dem Aufkommen des Vorjahresmoants liegen. In Relation zu den Sommermonaten liegen die aktuellen Buchungseingänge sogar doppelt so hoch. Zu den derzeitigen Top-Strecken bei Eurowings zählen beispielweise die europäischen Verbindungen von Düsseldorf nach Mailand und Wien, von Hamburg nach London und von Stuttgart nach Budapest. Bei den innerdeutschen Routen liegen Verbindungen von Berlin nach Köln, von Düsseldorf nach Berlin, von Stuttgart nach Berlin und von Hamburg nach Stuttgart weit vorne. Damit wird eine Trendwende deutlich: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet Eurowings zum Winterhalbjahr hin keinen Nachfragerückgang mehr, sondern im Gegenteil eine Belebung der Buchungszahlen im Geschäftsreise-Segment. „Wir sehen branchenübergreifend eine zunehmende Dynamik bei Business-Reisen. In nahezu allen Industriezweigen verstärkt sich aktuell die Reisetätigkeit – auch weil der Nachholbedarf an persönlichen Treffen sehr hoch ist,“ sagt Eurowings CEO Jens Bischof. Auch schreibt das Unternehmen, dass der Wegfall der Maskenpflicht, auf die Deutschland noch bis Ende September 2022 gepocht hatte, die Anzahl der Neubuchungen positiv beeinflusst habe. An den großen deutschen Messestandorten Düsseldorf, Köln, Hamburg und Stuttgart, die gleichzeitig auch die größten Standorte von Eurowings sind, ist der Aufwind besonders zu spüren: Das Bedürfnis nach persönlichem Austausch füllt die Messeplätze, treibt damit Geschäftsreisen und zieht Besucher aus dem gesamten europäischen Raum an. So

weiterlesen »

Frankfurt will Terminal 2 vom Netz nehmen

Mit der für das Jahr 2026 geplanten Eröffnung des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt am Main soll das T2 erneut temporär stillgelegt werden. Man will es in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren umfassend sanieren. Das Portal Aero.de berichtet dazu weiters, dass jene Airlines, die momentan das Terminal 2 nutzen in das bereits fertiggestellte T3 umziehen werden. Das T2 werde dann als „Backup-Terminal“ in Bereitschaft gehalten und anschließend soll es saniert werden.  Die Fraport AG sieht derzeit keinen Bedarf für den Betrieb von drei Abfertigungsgebäuden. Ursprünglich war das T3 als Lowcost-Terminal angekündigt. Es ist bereits betriebsbereit, jedoch wird man es aufgrund der wegen der Coronapandemie gesunkenen Nachfrage erst im Jahr 2026 eröffnen. Das T2 soll dann zu Sanierungs- und Backup-Zwecken vom Netz genommen werden.

weiterlesen »

Condor rechnet weiterhin mit hoher Nachfrage

Die deutsche Fluggesellschaft Condor, die in Kürze ihre ersten beiden Airbus A330neo erhalten wird, rechnet trotz der hohen Inflation mit einer weiterhin starken Nachfrage im Bereich Ferienflüge. Auch kündigt Firmenchef Ralf Teckentrup an, dass man bis 2026 die Staatshilfen zurückbezahlt haben will. Gegenüber dem Handelsblatt sagte der Manager unter anderem: „Wir sehen, dass wir auch im Winter die Preise realisieren können, die wir für unsere Ergebnisziele brauchen. Und ich glaube, dass es ein sehr vernünftiger Sommer 2023 werden wird“. Der aufgrund der Corona-Pandemie entstandene Nachholbedarf an Urlauben wäre noch immer nicht gestellt. Teckentrup ist der Ansicht, dass sich die Deutschen auch weiterhin Reisen leisten werde, jedoch geht er davon aus, dass aufgrund der Inflation die durchschnittliche Dauer von zwei Wochen auf zehn Tage sinken wird. Im kommenden Jahr will Condor die von der Bundesrepublik Deutschland über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährten Darlehen weiter tilgen. „Sobald wir 175 Millionen Euro unseres Hilfsdarlehens an die staatliche KfW-Bank zurückgezahlt haben, gehen die restlichen Anteile an Attestor“, so Teckentrup gegenüber dem Handelsblatt. Derzeit hält der Investor 51 Prozent während die öffentliche Hand über eine Beteiligungsgesellschaft mit 49 Prozent im Boot ist. Condor hat wiederholt staatliche Kredite erhalten. Zunächst griff die Regierung dem Carrier im Zuge des Thomas-Cook-Zusammenbruchs unter die Flügen. Anschließend hatte man nach dem geplatzten PGL-Deal nochmals Geld bekommen und später gab es wegen der Corona-Pandemie erneut Geld. Alle Beihilfen und Kredite wurden von der EU-Kommission genehmigt. Insgesamt bekam die Ferienfluggesellschaft 525 Millionen Euro, die man abstottern muss.

weiterlesen »

Oktober: Fast 1,9 Millionen Passagiere am Flughafen Brüssel

Im abgelaufenen Oktober begrüßte der Flughafen Brüssel fast 1,9 Millionen Passagiere, was 81 Prozent des Passagieraufkommens von 2019 entspricht. Damit konnte der Airport zum vierten Mal in Folge mehr als 80 Prozent des Vorkrisen-Niveaus erreichen. Im Oktober wurden am Flughafen Brüssel exakt 1.871.732 Passagiere abgefertigt. Die zehn beliebtesten Zielländer in diesem Zeitraum waren Spanien, Deutschland, Italien, die Türkei, Portugal, die USA, Frankreich, Griechenland, das Vereinigte Königreich und Marokko. Insbesondere die Türkei und Griechenland übertrafen eigenen Angaben zufolge aufgrund des frühen Beginns der Herbstferien sogar das Ergebnis vom Oktober 2019. Die Gesamtzahl der Flugbewegungen stieg zwar um 22 Prozent auf 16.818 Flüge, verglichen mit den Zahlen vor der Krise steht aber immer noch ein Minus von 18 Prozent. Umgekehrt im Cargo-Bereich: Der Frachtverkehr am Flughafen Brüssel war im Oktober um 9 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021 und um 21 Prozent höher als 2019.

weiterlesen »

Oman Air stockt Frankfurt, München und Zürich auf

Die Fluggesellschaft Oman Air beabsichtigt ab Dezember 2022 die Frequenzen ab Muscat nach Frankfurt, München, Zürich, Mailand (Malpensa) und Paris (Charles de Gaulle) zu erhöhen. Mit Ausnahme der Schweiz-Strecke sollen die genannten Ziele mit Boeing 787 bedient werden. Per 1. Dezember 2022 will Oman Air fünfmal wöchentlich zwischen Muscat und München fliegen. Einen Tag später sollen die Ziele Frankfurt und Paris-Charles de Gaulle auf selbige Frequenz erhöht werden. Ab 15. Dezember 2022 beabsichtigt der Carrier sechsmal wöchentlich den italienischen Flughafen Malpensa anzusteuern. Nach Zürich soll es ab 17. Dezember 2022 viermal pro Woche mit Airbus A330-200 gehen.

weiterlesen »

Flughafen Dresden modernisiert das Terminal

Der Flughafen Dresden modernisiert im Bereich der Passagier- und Gepäckabfertigung. Auch soll die Bundespolizei einen neuen Wachposten bekommen. Diese Arbeiten werden bereits Anfang 2023 abgeschlossen sein, während die Baumaßnahmen an der Passagier- und Handgepäckkontrolle werden bis März 2024 andauern. Die Errichtung der neuen Wache für die Bundespolizei wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 beendet. Parallel dazu wird die zentrale Passagier- und Handgepäckkontrolle bis September 2023 neugestaltet. Die Arbeiten umfassen den Rückbau der Alten Wache, den Einbau neuer Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzkörperscanner (Kontrollspuren 1 und 2) sowie eine Anpassung der Mietflächen im Luftsicherheitsbereich. In einem weiteren Bauabschnitt, der 2024 beendet werden soll, werden neue Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzköperscanner für die Kontrollspuren 3 und 4 eingebaut. Der Einbau neuer Reisegepäckkontrollgeräte bis voraussichtlich Juli 2023 macht statische Umbaumaßnahmen notwendig, da die neuen Geräte deutlich schwerer sind.

weiterlesen »

Flix ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der deutsche Mobilitätskonzern Flix konnte im Zeitraum von 1. April bis 30. September 2022 so viele Passagiere wie noch nie befördern. In Deutschland dürfte das Neun-Euro-Ticket, das zwischen Juni und August 2022 angeboten wurde, der Nachfrage einen Dämpfer verpasst haben, denn dieses war weder bei Flixbus noch bei Flixtrain gültig. Der Konzern ist nebst diesen beiden Marken auch als Greyhound in Nordamerika und als Kamil Koc in der Türkei aktiv. Laut Mitteilung der Muttergesellschaft Flix SE habe man zwischen April und Ende September 2022 gruppenweit 34 Millionen Fahrgäste befördert. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum soll dies einem Plus von 130 Prozent entsprechen. Damit habe man auch die Zahlen, die man vor der Coronapandemie erzielen konnte, übertreffen können. Nun will man wieder die Expansion vorantreiben. Zuletzt habe man nach den Corona-Durstjahren 2020 und 2021 wieder schwarze Zahlen schrieben können. „Flix ist heute stärker denn je. Das zeigt, dass sich unser Ansatz des nachhaltigen und bedachten Wiederaufbaus des Netzwerks bewährt hat. Wir halten an der Strategie fest, die Mobilität der Zukunft auf profitable und nachhaltige Weise mitzugestalten. Die Expansion nach Brasilien, in die USA, nach Kanada, Portugal und in die baltischen Staaten während der Pandemie war ein wichtiger und erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu unserer Vision, erschwingliche und nachhaltige Mobilität für alle Menschen auf der ganzen Welt anzubieten“, so Konzernchef André Schwämmlein. In der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region war man laut dem Manager ebenfalls profitablen auf den Straßen und Schienen unterwegs. Dazu Schwämmlein: „Es freut mich besonders, dass wir auch auf unserem Heimatmarkt

weiterlesen »