Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Lufthansa steht kurz vor Verkauf von LSG

Lufthansa steht offenbar kurz vor dem Verkauf des verbliebenen Geschäfts ihrer Catering-Sparte LSG Sky Chefs an den Private-Equity-Investor Aurelius. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, könnten die beiden Unternehmen den möglichen Deal schon in Kürze vermelden. Die Kranichlinie will ihre Catering-Sparte schon länger zu Geld machen. Den ersten Teil der Einheit, das Europa-Geschäft von LSG Sky Chefs, hatte der Konzern bereits Ende 2019 an das Schweizer Unternehmen Gategroup verkauft, über den Preis hatten damals beide Partner geschwiegen. Ein möglicher Verkauf des internationalen Geschäftes der LSG würde Lufthansa zusätzliches Kapital in die Kasse spülen, das zur Tilgung von Corona-Schulden herangezogen werden kann. Experten sprechen von mehrere Hundert Millionen Euro, die der Deal der AUA-Mutter einbringen könnte.

weiterlesen »

Wizz Air stationiert wohl weiteren Flieger in Skopje

Wizz Air erwägt, seine Basis in Skopje ab Mai nächsten Jahres um ein sechstes Flugzeug zu erweitern. In diesem Zusammenhang hat die Fluggesellschaft die Zahl der geplanten Flugverbindungen auf einer Reihe von Strecken ab der nordmazedonischen Hauptstadt erhöht. Der Billigflieger plant, ab Mai nächsten Jahres die Flugfrequenzen nach Baden-Baden, Berlin, Bratislava, Charleroi, Dortmund, Hamburg, Memmingen und Stockholm Skavsta zu erhöhen. In diesem Jahr hat Wizz Air bereits mehr als eine Million Passagiere von den Flughäfen in Skopje und Ohrid aus befördert. Die Entwicklung sei ein Zeichen dafür, dass die Fluggesellschaft an der bevorstehenden öffentlichen Ausschreibung zur Subventionierung neuer Flugverbindungen teilnehmen möchte, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Wizz Air hat alle drei bisherigen Ausschreibungen dieser Art für sich entscheiden können und nimmt mittlerweile eine tragende Rolle am Flughafen Skopje ein.

weiterlesen »

Vietnam Airlines: Flugangebot ab Deutschland wieder auf Vorkrisen-Niveau

Im Winterflugplan baut Vietnam Airlines die Flugkapazität ab Deutschland wieder auf das Niveau vor der Corona-Pandemie aus. Ab Dezember wird die asiatische Fluglinie insgesamt zehn Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt bieten. Bereits jetzt wurden die wöchentlichen Frequenzen nach Hanoi von vier auf fünf und nach Ho-Chi-Minh-Stadt von zwei auf drei erhöht. Ab 1. Dezember 2023 kommt dann jeweils noch ein weiterer Umlauf hinzu. Auf allen Flügen werde eine Boeing 787-900 mit einer Gesamtkapazität von 274 Sitzen in drei Klassen eingesetzt, wie Touristik-aktuell.de berichtet.

weiterlesen »

Norse Atlantic: Bislang nur New York ab BER bestätigt

Bisher hat Norse Atlantic lediglich die Strecke Berlin–New York-JFK für den nächsten Sommerflugplan bestätigt und zur Buchung freigegeben. Ob weitere folgen werden, steht noch in den Sternen. Die norwegische Billig-Airline hob in diesem Jahr erstmals vom Berliner Hauptstadtflughafen ab und bediente mehrere Destinationen in den Vereinigten Staaten. Doch die Nachfrage ließ zu wünschen übrig und konnte nie das gewünschte Niveau erreichen. Daraufhin wurde das Flugplan wegen der zu geringen Auslastung auch rasch wieder heruntergefahren und einige Strecken gestrichen. Dies ist auch der Grund, weshalb aktuell ein Fragezeichen hinter etlichen US-Flügen ab BER steht. Die Fluggesellschaft erklärte jüngst in einer Aussendung, neue Strecken erst im Dezember und im neuen Jahr bekannt geben zu wollen. Nur bei der Flugverbindung nach New York herrscht Gewissheit, ein näherer Blick darauf bestätigt aber die aktuelle Tendenz: Wurde die US-Metropole von Berlin aus in der abgelaufenen Sommersaison täglich bedient, soll es im nächsten Jahr nur noch vier Flüge pro Woche geben, wie touristik-aktuell.de berichtet.

weiterlesen »

„Hilfslieferung Ukraine“: Zoll beschlagnahmt in VIE gefälschte Markenprodukte

Aufgrund eines Hinweises, der Route und der Art der Verpackung wurde Mitte September 2022 bei einer Schwerpunktkontrolle im Zolllager am Flughafen Wien eine Sendung aus Hongkong via Dubai einer genauen Zollkontrolle unterzogen. In Folge stellte sich heraus, dass es sich um einen Volltreffer handelte. In 168 Kartons wurden 6.420 Stück vermutlich gefälschte Markenprodukte gefunden. Die mehr als 2 Tonnen schwere Sendung wurde vorübergehend verwahrt und die Markenrechtsinhaber wurden verständigt. In der Lieferung fanden sich 300 Stück Ohrhörer, 1.611 Stück, 388 Stück Bekleidung und Accessoires, 2.080 Stück Logos in Form von diversen Plaketten, 1.277 Stück Sportschuhe, 46 Stück Taschen, 332 Stück Uhren und 386 Stück Verpackungen, alles Fälschungen von bekannten Marken. Die kleinere Spedition aus Wien gab im Nachhinein – als die Fälschungen erkannt wurden – an, dass die Sendung als eine Art „Hilfslieferung“ gedacht war. Der Verstoß gegen das Markenrecht kann die Firma nun teuer zu stehen kommen, es droht ein Verfahren mit den Rechtsinhabern. „Produktpiraterie schädigt die korrekten Hersteller und Händler. Besonders verwerflich ist in diesem Fall auch, dass sich die Betrüger ungeachtet des Leids und der Not der Menschen in der Ukraine bereichern wollten. Unsere Zöllnerinnen und Zöllner leisten professionelle und umsichtige Arbeit, um unsere Regeln durchzusetzen und die redlichen Unternehmerinnen und Unternehmer vor unfairem Wettbewerb zu schützen“, so Finanzminister Magnus Brunner.

weiterlesen »

Wizz Air: Außerplanmäßige Landung in Paderborn wegen Bombendrohung

Aufgrund einer Bombendrohung musste die Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem Weg von Posen nach London am Sonntagabend außerplanmäßig im deutschen Paderborn landen. Seitens der polnischen Flugsicherung gab es einen Hinweis auf eine mögliche Gefahr für die Flugsicherheit. Der Kapitän entschied sich für eine Sicherheitslandung in Paderborn/Lippstadt, wo der Mittelstreckenjet gegen 22 Uhr 05 sicher landen konnte. Nachdem die Passagiere und Crewmitglieder das Flugzeug verlassen haben, wurde es umfangreich durch die Exekutive untersucht. Gefunden wurde nichts. Vorsorglich wurde der Flughafen Paderborn gesperrt. Eine ankommende Maschine wurde nach Düsseldorf umgeleitet.

weiterlesen »

Lufthansa stellt WM-Sonderbeklebung vor

Mit dem Airbus A330, der die Registrierung D-AIKQ trägt, fliegt Lufthansa heute die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach Maskat. Dort werden die Kicker in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft ein Trainingslager abhalten. Dem Langstreckenjet hat die größte Fluggesellschaft Deutschlands eine Sonderbeklebung verpasst. Unter anderem trägt die D-AIKQ nun den Schriftzug „#DiversityWins!“. Damit will Lufthansa für Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt und die Verbindung von Menschen werben. Gestaltet wurde das Design in Kooperation mit dem Illustrator Peter Phobia. Der Flug, mit dem die Nationalmannschaft in ihr Trainingslager reist, ist ein Linienflug, der über Maskat nach Dubai fliegt. Lufthansa begrüßt daher auf dieser Verbindung mit der Flugnummer LH 632 auch zahlreiche andere Gäste, die nicht zur DFB-Delegation gehören.

weiterlesen »

DUS: Tuifly nimmt Dakar und Luxor ins Streckennetz auf

Die Fluggesellschaft fliegt ab sofort vom Düsseldorfer Flughafen nach Dakar und Luxor. Ab sofort verbindet Tuifly die Landeshauptstadt am Rhein mit der senegalesischen Hauptstadt am Atlantik. Zum Start der Verbindung bietet die Airline zwei Umläufe pro Woche an, jeweils donnerstags und sonntags. Bereits gestern startete die erste Maschine in Richtung Afrika, eine Boeing 737-8. „Wir freuen uns, dass der Düsseldorfer Airport nun um eine attraktive Langstrecken-Verbindung reicher ist. Ich bin davon überzeugt, dass die neue Strecke für Urlauber ein großer Gewinn ist“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Flughafengeschäftsführung. Kürzlich nahm die Fluggesellschaft mit dem Urlaubsziel Luxor in Südägypten eine weitere neue Strecke in ihren Flugplan auf. „Die Stadt der Paläste“ am Nilufer, die vor allem Kulturreisende anzieht, wird von der Fluglinie einmal wöchentlich, immer donnerstags bedient. Mit den beiden neuen Destinationen fliegt der Carrier im Winterflugplan insgesamt 15 Ziele bis zu 38-mal wöchentlich an. Tuifly hat am Düsseldorfer Flughafen insgesamt fünf Flugzeuge stationiert und betreibt hier auch eine Wartungsbasis.

weiterlesen »

Fast fünf Millionen Fluggäste nutzten Frankfurter Flughafen im Oktober

Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen ist im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich angestiegen. Insgesamt nutzten 4,9 Millionen Fluggäste den Flughafen im vergangenen Oktober, ein Plus von 45,3 Prozent, wie die Betreibergesellschaft in einer Aussendung mitteilt. Aufgrund der Herbstferien waren insbesondere Flüge in Urlaubsregionen sehr gefragt. Die Passagierzahl lag damit allerdings noch um 23,3 Prozent unter dem Oktober-Wert im Vorkrisenjahr 2019. Das Frachtaufkommen war weiter rückläufig, es lag um 11,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ursachen hierfür waren eigenen Angaben zufolge die gesamtwirtschaftliche Abkühlung sowie die bestehenden Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg. Die Zahl der Flugbewegungen stieg hingegen um 18,8 Prozent auf 35.638 Starts und Landungen.  An den internationalen Flughäfen des Konzerns zog das Fluggastaufkommen dank der anhaltenden Belebung der Nachfrage weiter an. So stiegen beispielsweise an den 14 griechischen Regionalflughäfen die Passagierzahlen um 16,7 Prozent auf 2,8 Millionen Fluggäste. Damit lag das Gesamtaufkommen der griechischen Flughäfen auch im Oktober wieder deutlich über dem Vorkrisen-Niveau von 2019 (plus 11,4 Prozent). Das Passagieraufkommen am türkischen Flughafen Antalya legte um 4,5 Prozent auf rund 4,0 Millionen Fluggäste zu.

weiterlesen »

Herbstferien: 21 Millionen Fluggäste in Europa von Verspätungen betroffen

Europaweit hatten in diesem Herbst bereits mehr als 21 Millionen Passagiere Schwierigkeiten mit ihrem Flug. Fast jeder vierte Flugreisende war demnach von Verzögerungen oder Annullierungen betroffen. Bei Flugausfällen und schwerwiegenden Verspätungen von mehr als drei Stunden haben Reisende das Recht auf Entschädigungszahlung, wenn die Schuld für die Probleme bei den Fluggesellschaften liegt. In Europa waren im Oktober rund zwei Millionen Reisende von solchen schwerwiegenden Komplikationen betroffen – 1,6 Millionen können ihren Anspruch geltend machen, da die Airlines in den jeweiligen Fällen für die Komplikationen verantwortlich sind. „Wie unsere Analyse zeigt, ging es an den europäischen Flughäfen auch in diesem Oktober chaotisch zu. Nicht nur der Personalmangel, auch die beiden Eurowings-Streiks in Deutschland haben die Situation im Herbst verschärft. Aber: Viele Fluggäste wissen nicht, dass sie bei weitreichenden Problemen einen Anspruch von bis zu 600 Euro geltend machen können. So sind in Deutschland allein im Oktober rund 219.000 Reisende entschädigungsberechtigt. Das ist nach Großbritannien der zweitgrößte Anteil im europaweiten Vergleich. Auf unserer Webseite können betroffene Fluggäste kostenlos ihren Anspruch prüfen, bevor sie auf die Airlines direkt oder mit unserer Hilfe zugehen” erklärt Julián Navas, Rechtsexperte bei AirHelp. Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke. Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin. Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von

weiterlesen »