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SunExpress fliegt Eintracht Frankfurt zum Finale

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress fliegt als offizieller Airline-Partner die Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt zum Finale der Europa-League. Dieses wird am 18. Mai 2022 stattfinden. Die Sportler werden dann gegen den Rangers FC spielen. „Was die Eintracht in der aktuellen Europa-League-Saison leistet, ist absolut beeindruckend und lässt sich jetzt nur noch durch den Titelgewinn krönen“, so SunExpress CEO Max Kownatzki. „Als offizieller Airline-Partner und langjähriger Sponsor des Klubs ist es für uns natürlich Ehrensache, die Mannschaft sicher und komfortabel nach Sevilla zum großen Finale zu fliegen. Auch, wenn ich nicht abergläubisch bin: Als die Adler 2018 das letzte Mal von einem Finale mit SunExpress nach Frankfurt geflogen sind, hatten sie einen Pokal im Gepäck – wenn das kein gutes Omen ist!“ Flug XQ6281 mit den Europa League-Sportlern rund um Kapitän Sebastian Rode an Bord hebt am Dienstag, 17. Mai, um 15:00 Uhr in Frankfurt ab und landet um 18 Uhr in Sevilla. Der Rückflug unter der Flugnummer XQ6280 findet am Tag nach dem großen Finale am 19. Mai statt und startet um 14.35 Uhr in Sevilla. Die Ankunft am Frankfurter Flughafen ist für 17.45 Uhr geplant. Dem Anlass entsprechend setzt die Fluggesellschaft auf dieser Rotation ihren SGE Express, eine Boeing 737 mit von den Fans selber gestalteter Eintracht-Frankfurt-Sonderlackierung ein, die bereits seit rund zwei Jahren das Adlerwappen ins gesamte SunExpress-Streckennetz trägt. Darüber hinaus hat SunExpress zwei weitere Sonderflüge nach Sevilla aufgelegt, auf denen neben Politikern, Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auch Sportler und Eintracht-Legenden an Bord sein werden.

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Friedrichshafen: Aus InterSky-Hangar soll eine Volleyball-Arena werden

Seit der Pleite der Regionalfluggesellschaft InterSky gibt es keine sinnvolle Nutzung für den ehemaligen Hangar des Carriers. Nun soll aus dieser eine Halle für die örtliche Volleyball-Mannschaft werden. Der Gemeinderat wird am Montag über die Details entscheiden. Der Flughafen Friedrichshafen konnte seit der Pleite der österreichischen Fluggesellschaft InterSky keinen dauerhaften Ersatz für die Regionalstrecken finden. VLM war kurz präsent, musste jedoch dann auch Insolvenz anmelden. Mit Sun Air of Scandinavia hatte man den nächsten Nachfolger, jedoch zog dieser sich aufgrund der Corona-Pandemie zurück. Derzeit gibt es keine Pläne für ein mögliches Comeback des British-Airways-Franchisenehmers. InterSky hatte zwar die Verwaltung im österreichischen Bregenz, jedoch war das nahegelegene Friedrichshafen die wichtigste Basis des Turboprop-Operators. Hier unterhielt man auch einen Wartungshangar. Nach der Pleite des Unternehmens und dem Verkauf einer ehemals genutzten Maschine durch Rolf Seewald gab es keine Verwendung mehr. Laut einem Medienbericht von schwaebische.de läuft in Friedrichshafen schon länger eine Standortsuche für eine Volleyball-Arena. Nun läuft es auf eine Lösung hinaus: Aus der ehemaligen InterSky-Halle am Flughafen Friedrichshafen soll eine Sportstätte werden. Diese bietet ausreichend Platz und der notwendige Umbau ist wesentlich kostengünstiger als ein Neubau. Der Gemeinderat von Friedrichshafen wird sich am Montag mit der Angelegenheit befassen und könnte dann schon die ersten Weichen stellen. Statt Wartung von Verkehrsflugzeugen könnten schon bald lokale Sportler in diesem Hangar aktiv sein. Die weitere Entwicklung gilt es allerdings abzuwarten.

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Vereinigung Cockpit fordert Aus für die Maskenpflicht

Die Vereinigung Cockpit kritisiert, dass Deutschland abweichend von den Empfehlungen der Europäischen Union hinsichtlich Maskenpflicht in Flugzeugen – zumindest vorerst – weiterhin einen Sonderweg geht. Das hält die Gewerkschaft der Piloten für „nicht praktikabel“. Nach einer Empfehlung der EU-Flugsicherheitsbehörde (EASA) und der EU-Behörde für Gesundheitsschutz (ECDC) kann ab Montag (16. Mai) auf die Maskenpflicht in Flugzeugen und auf Flughäfen der Europäischen Union verzichtet werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Mitgliedsstaaten die entsprechenden rechtlichen Voraussetzungen schaffen. Unter anderem Frankreich und Italien sowie die Schweiz und das Vereinigte Königreich haben dies schon getan. „Das Auslaufen der Maskenpflicht im Luftverkehr war eine Frage der Zeit. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass Deutschland hier schnellstmöglich entsprechende Regelungen erlässt, so dass kein europäischer Flickenteppich entsteht. Unsere Passagiere sind so international wie die gesamte Branche, Insellösungen sind da nicht praktikabel. Sie werden nur zur Verwirrung und Verunsicherung der Passagiere führen, sowohl innerhalb der EU als auch darüber hinaus. Unterschiedliche Regelungen müssten von den Crews durchgesetzt werden. Wir hatten diese schwierige Situation für die Crews im Alltagsbetrieb bereits zu Beginn und in der Hochphase der Pandemie und haben zahlreiche Schwierigkeiten erlebt. Selbst bei innereuropäischen Umsteigeverbindungen wäre das Chaos vorprogrammiert. Konflikte mit Gästen sind garantiert und Verspätungen zu erwarten. Das darf so nicht erneut stattfinden – insbesondere wo die Reisesaison unmittelbar bevorsteht“, so VC-Präsident Stefan Herth. Die österreichische Bundesregierung denkt derzeit so ganz und gar nicht daran die Empfehlungen der EU zu übernehmen. Man geht weiterhin den weltweit einzigartigen Sonderweg und pocht auf FFP2-Masken. In der Praxis sieht

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German Airways kooperiert mit Lufthansa Aviation Training

Am Standort Rostock-Laage arbeiten künftig Lufthansa Aviation Training und die Fluggesellschaft German Airways im Bereich der Ausbildung von Nachwuchspiloten zusammen. Damit deckt German Airways den Bedarf an frisch ausgebildetem Cockpit-Personal für die bis zum Jahresende aus acht Embraer E190 bestehende Flotte ausschließlich über die renommierte deutsche Flugschule ab. Beide Partner arbeiten bereits intensiv und eng am Ausbildungsstandort Flughafen Rostock-Laage der LAT zusammen. Der Flughafen im Norden Deutschlands gehört seit Jahresbeginn – ebenso wie German Airways – zur Zeitfracht Gruppe. Er bietet den angehenden Pilotinnen und Piloten optimale Trainingsvoraussetzungen, von denen auch der German-Airways-Cockpitnachwuchs profitieren soll. Auch trainiert German Airways alle ihre fertig ausgebildeten Cockpit-Teams nahezu ausschließlich am Flughafen Rostock-Laage. Mit der Vereinbarung ist die exzellente Ausbildungsqualität künftiger Kapitäne und Erster Offiziere bei der deutschen Fluggesellschaft dauerhaft sichergestellt. German Airways vermietet ihre 100sitzigen Flugzeuge im so genannten Wetlease an die großen und renommierten Europäischen Fluggesellschaften und übernimmt auch Bedarfs-Charteraufträge, beispielsweise für Sportmannschaften zu Turnieren. „Wir haben in Lufthansa Aviation Training mit Sicherheit die beste Wahl für die Ausbildung unserer Pilotinnen und Piloten getroffen. Wir sind sehr überzeugt von der überaus hohen Ausbildungsqualität bei LAT und wir froh, dass wir jetzt auch auf diesem Feld zusammenarbeiten können. Unser Cockpit-Nachwuchs ist dort in den allerbesten Händen“, erklärt Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways.

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Masken-Sonderweg: Gewerkschaft UFO befürchtet Diskussionen an Bord

Die Europäische Union empfiehlt ab Montag das Tragen von Masken an Bord von Verkehrsflugzeugen nicht mehr. Deutschland und Österreich wollen aber – zumindest vorläufig – nichts ändern. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo befürchtet, dass es an Bord zunehmend zu lautstarken Diskussionen kommen könnte. „Es wurde in den vergangenen Tagen darüber debattiert, wie hier nationales und europäisches Recht in Einklang gebracht werden kann, um besonders internationale Fluggäste nicht in einen Konflikt zu ziehen. Allerdings fehlt uns bei der Diskussion eindeutig der Blick auf die Kabinenbeschäftigten, über deren Arbeitssicherheit bzw. Gesundheitsschutz wir vor allem auch reden müssen. Der Arbeitgeber ist grundsätzlich in der Verantwortung die Sicherheit für sein Flugpersonal zu gewährleisten, darunter fällt auch die Bereitstellung von medizinischen Masken sowie Desinfektionsmaterialien, welche die Arbeitnehmer uneingeschränkt nutzen können“, so UFO-Vorsitzender Daniel Kassa Mbuambi. Das Spannungsfeld ergibt sich vor allem für internationale Fluggäste, die auf Flügen aus und nach Deutschland in Konflikte mit den Crews geraten, die die einzuhaltende Maskenpflicht durchsetzen müssen. „Dadurch entstehen auch immer wieder psychisch belastende Eskalationssituationen für das Kabinenpersonal. Man darf dabei nicht vergessen, dass die Flugbegleiter, wenn der Gast ausgestiegen ist, weitere Flüge absolvieren müssen. Dem Schutzbedürfnis der Crews, die Service für häufig wechselnde Kundschaft auf engstem Raum leisten, muss Rechnung getragen werden“, ergänzt Kassa Mbuambi. Die Empfehlung der Europäischen Luftsicherheitsagentur EASA und der EU-Gesundheitsbehörde ECDC besagt, dass ab dem 16. Mai 2022 auf die Maskenpflicht in Flugzeugen und an den Flughäfen verzichtet werden kann. Zur Umsetzung dieser Empfehlung müssen nun die einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten entsprechende rechtliche Grundlagen schaffen. In Deutschland

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Nach nur wenigen Flügen: Insolvenzverfahren über Tel Aviv Air eröffnet

Über die virtuelle Fluggesellschaft Tel Aviv Air GmbH wurde seitens des Amtsgerichts Hamburg unter dem Aktenzeichen 67h IN 96/22 ein Insolvenzverfahren eröffnet. Laut Zwangsbekanntmachung des Gerichts wurde das Verfahren am 12. Mai 2022 um 12 Uhr 13 eröffnet. Bereits im Vorfeld gab es Anzeichen dafür, dass es bei Tel Aviv Air unrund läuft. Der Zahlungsdienstleister hatte dem Unternehmen die Zusammenarbeit aufgekündigt. Daher konnte man Tickets nur gegen Überweisung verkaufen. Auf der Homepage des Unternehmens findet sich kein Hinweis darauf, dass man insolvent ist. Lediglich ist die Rede davon, dass man bis zum 21. Mai 2022 aus „technischen Gründen“ keine Flüge durchführen könne. Tel Aviv Air war keine Fluggesellschaft, sondern man hatte kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Man charterte Flugzeuge bei Enter Air und Tus Airways und vermarktete die Sitzplätze auf eigene Rechnung. Das Geschäft scheint nicht gut gelaufen zu sein, denn der Insolvenzantrag musste schon nach wenigen Flügen eingebracht werden. Das Amtsgericht Hamburg bestimmte den Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Weiters ordnete das Gericht an: „Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. InsO). Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO). Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen

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Weeze: Ryanair verlegt Palermo-Flüge nach Trapani

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Weeze (Niederrhein) und Trapani (Sizilien) an. Diese soll ab 1. Juli 2022 zweimal wöchentlich bedient werden, so das Unternehmen. So ganz neu ist die Sizilien-Verbindung ab Weeze allerdings nicht. Derzeit steuert man ab dem Regionalflughafen den Palermo-Airport an. Diese Route wird per 30. Juni 2022 zu Gunsten der Aufnahme von Trapani engestellt. „Wir freuen uns, diese neue Strecke ab Trapani in den Sommerflugplan 2022 von Düsseldorf Weeze aufnehmen zu können, der nun insgesamt 28 Verbindungen in 9 Ländern umfasst. Damit wird der internationale Tourismus in Trapani und der Region Sizilien angekurbelt, während unsere Kunden von Düsseldorf Weeze bei der Planung ihres lang ersehnten Sommerurlaubs aus mehr Reiseoptionen wählen können“, so Andreas Gruber, Ryanair-Sprecher für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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ZRH: Bettina Kunz wird Kommunikationschefin

Per 1. Juni 2022 übernimmt Bettina Kunz, bisherige Senior Mediensprecherin der Flughafen Zürich AG, die Leitung von Corporate Communications. Sie folgt auf Manuela Staub, die zu diesem Zeitpunkt als Chief People & Communications Officer Mitglied der Geschäftsleitung wird. Bettina Kunz arbeitet seit sieben Jahren in der Kommunikationsbranche, die letzten zwei Jahre als Senior Mediensprecherin bei der Flughafen Zürich AG und davor in der politischen Kommunikation der kantonalen Verwaltung Thurgau. Sie war außerdem von 2010 bis 2015 als Redaktorin und Reporterin bei der SRF Tagessschau tätig. In ihrer neuen Funktion verantwortet Bettina Kunz mit Jahrgang 1986 die Leitung von Corporate Communications, zu der auch die Abteilung Customer Relations der Flughafen Zürich AG gehört.  Weiterhin zum Mediensprecherinnenteam gehört nebst der langjährigen Senior Mediensprecherin Jasmin Bodmer-Breu (seit 2008) auch Elena Stern, die per 1. Februar 2022 von der Unternehmenskommunikation der Swiss zum Unternehmen stieß.  Wie bereits im März kommuniziert, wird die bisherige Leiterin Corporate Communications, Manuela Staub, neu als Geschäftsleitungsmitglied den Bereich „People und Communications“ führen. Nebst Corporate Communications gehören Public Affairs, Human Ressources, Visitor Services und Events sowie People & Organizational Development dazu. 

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Südrussische Flughäfen bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Krieges in der Ukraine haben die russischen Behörden die Flugverbote im Süden des eigenen Landes bis 19. Mai verlängert. Insgesamt elf Flughäfen bleiben weiterhin gesperrt, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar, teilte die Luftfahrtbehörde Rosawiazija heute mit. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. Die Verbote gelten den Angaben zufolge vorerst bis 19. Mai, 2.45 Uhr MESZ. Russland hatte nach der Invasion in die Ukraine am 24. Februar mehrere südrussische Airports geschlossen und die Flugverbote immer wieder verlängert.

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Air France baut Schiebetüren in Business Class ein

Air France setzt auf der Langstrecke eine neue Business Class vor. Die Sitze werden eine Schiebetüre erhalten, ein Privacy-Feature, das bisher in einigen Airlines den First-Class-Passagieren vorbehalten war. Ab Herbst werden die neuen Sitze in den 12 Boeing 777-300 eingebaut. Das Design dieses Sitzes basiere auf den 3 ‘F’, schreibt die Airline: Full Flat, was bedeutet, dass sich der Sitz in ein echtes Bett von fast zwei Metern Länge verwandelt, Full Access, was allen Passagieren einen direkten Zugang zum Gang bietet, und Full Privacy, was eine optimale Privatsphäre gewährleistet. Die neue Schiebetür soll es den Passagieren ermöglichen, einen völlig privaten Raum zu schaffen, der von den anderen Passagieren in der Kabine nicht einsehbar ist. Um das Gefühl der Privatsphäre für gemeinsam reisende Passagiere zu verstärken, sind die Sitze in der Mitte der Kabine jetzt mit einem zentralen Paneel ausgestattet, das durch Herunterdrücken abgesenkt werden kann, um einen gemeinsamen Raum zu schaffen. Der Sitz verfügt ausserdem über einen breiten, blendfreien 17,3-Zoll-4K-High-Definition-Bildschirm mit einem geräuschdämpfenden Headset, eine neue Bluetooth-Verbindung, die es den Passagieren ermöglicht, ihre eigenen Kopfhörer zu benutzen, und mehrere Steckdosen. Die Polsterung des Sitzes sorge für Weichheit und ein Gefühl der Behaglichkeit. Wolle, gebürstetes Aluminium und vollnarbiges französisches Leder sind für die Herstellung ihrer Sitze ausgewählt worden.

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