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Flughafen Lübeck nun vollständig in privater Hand

Der deutsche Regionalflughafen Lübeck hat im letzten Jahrzehnt eine durchaus ereignisreiche Geschichte hinter sich. Nun befindet sich der Airport vollständig in der Hand von Winfried Stöcker, denn dieser hat der Hansestadt Lübeck die letzten verbliebenen Grundstücke abgekauft. Der Airport bestätigte die Transaktion. Der Eigentümer habe damit den Vertrag, der mit der öffentlichen Hand geschlossen wurde, erfüllt. Damit ist der Flughafen Lübeck vollständig in privater Hand. Gegenüber den Lübecker Nachrichten sagte Airport-Chef Jürgen Friedel unter anderem, dass man dadurch weitere Handlungsfreiheit zur Weiterentwicklung des Flughafens hat. Winfried Stöcker übernahm den Flughafen Lübeck im Jahr 2016. Der Kaufvertrag sah vor, dass Flächen, die im Eigentum der Hansestadt standen und vom Airport gepachtet waren, im Jahr 2022 gekauft werden können. Diese Option hat Stöcker nun gezogen. Für die Stadt Lübeck dürfte dies ein Schlussstrich unter eine unrühmliche Vergangenheit sein, denn Stabilität ist erst eingetreten seit Stöcker das Sagen hat. Zuvor gingen zwei Betreiber pleite, wobei eine Firmenbestattung organisierte und sich ins Ausland abgesetzt hatte.

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Eurowings führt wieder mehr als 400 Flüge pro Tag durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird während der Osterferien erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder mehr als 400 Flüge pro Tag durchführen. Das Angebot in Richtung Feriendestinationen wurde stark aufgestockt. Der Carrier erwartet am ersten Wochenende der Schulferien rund 160.000 Passagiere. Eigenen Angaben nach hat man entsprechend vorgesorgt und setzt besonders an den Check-In-Schaltern und an den Boarding-Gates mehr Personal ein. Im Fokus stehen dabei insbesondere die ersten Abflüge eines Tages: Nur wenn der Start der sogenannten „ersten Welle“ pünktlich gelingt, lassen sich Rotationsverspätungen im Tagesverlauf vermeiden. Deshalb wurden besonders zeitkritische Rotationen identifiziert und priorisiert, auch die Taktung der Kommunikation mit den Dienstleistern wurde erhöht. Weiters will Eurowings ausreichend Reserveflugzeuge bereithalten. Man bietet rund 140 Destinationen an, wobei derzeit touristische Ziele dominieren. Die Lufthansa-Tochter erklärt unter anderem, dass es sich um das umfangreichste Angebot aller Zeiten handeln soll. Darunter sind viele neue Verbindungen wie Hamburg-Chania oder Larnaca-Salzburg. Top-Ziel ist weiterhin Palma de Mallorca – von April bis Oktober 2022 wird Eurowings rund 3,4 Millionen Passagiere von 24 Flughäfen nach Mallorca und zurückfliegen und damit mehr Programm anbieten als jemals zuvor. Ab 3. Mai reisen Passagiere erstmalig nonstop auch von Memmingen auf die beliebte Ferieninsel. Weitere Neuaufnahmen: Ab Hamburg fliegt man seit 4. April 2022 nach Bilbao und ab 15. April 2022 nach Verona. Ende des Monats werden Lissabon und Chania aufgenommen. Von Köln/Bonn aus steuert Eurowings ab 8. April 2022 Edinburgh, ab 9. April 2022 Larnaka und ab 10. April 2022 Tirana an. Ab Düsseldorf reisen Fluggäste wieder per Nonstopflug auf

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Hahn: Deutschland legt Boeing 747 von Cargologicair UK an die Kette

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine von Cargologicair UK betriebene Boeing 747 auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn an die Kette legen lassen. Das Frachtflugzeug darf den Regionalflughafen auf unbestimmte Zeit nicht verlassen. Veranlasst wurde die Maßnahme von den Behörden des Bundeslands Rheinland-Pfalz. Dieses teilte unter anderem mit, dass Cargologicair UK und die betroffene Boeing 747 unter die aktuellen EU-Sanktionen fallen würden. Daher habe man über das Frachtflugzeug ein Startverbot auf unbestimmte Zeit verhängt. Man geht davon aus, dass dieses länger andauern wird. Cargologicair UK war zu Wartungszwecken auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Dessen Insolvenzverwalter Jan Markus Pathner erklärte gegenüber Regionalmedien unter anderem, dass pro Tag eine Abstellgebühr in der Höhe von etwa 1.200 Euro zu bezahlen ist. Das deutsche Bundesverkehrsministerium ist der Ansicht, dass die formellen Eigentümer der Cargologicair UK russische Staatsbürger sind. Es spiele keine Rolle, dass diese zusätzlich auch einen Pass der Republik Zypern besitzen. Man hätte dem Unternehmen die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben, jedoch keinerlei Reaktion erhalten.

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Deutsche Bahn bietet temporär verbilligte Bahncard an

Die Deutsche Bahn AG feiert heuer das dreißigjährige Jubiläum der Bahncard in der momentanen Form. Daher bietet man diese temporär zu einem vergünstigten Sonderpreis an. So soll die 25er-Variante in der Zweiten Klasse 30 Euro und in der Ersten Klasse 60 Euro kosten. Im Jahr 1992 wurde die Bahncard an den Start gebracht und löste schrittweise alle bisherigen Vergünstigungskarten bzw. –scheine ab. Die DB erklärte, dass man rund 4,5 Millionen Abonnenten der Kundenbindungskarte habe. Allerdings haben bestehende Inhaber der Bahncard so ganz und gar keinen Grund zum Jubeln, denn die vergünstigte Partner-Lebenscard, die Eheleute bzw. Personen mit gemeinsamen Wohnsitz erwerben konnten, wurde aus dem Angebot entfernt. Somit kommen auf Paare bzw. gemeinsam reisende Personen höhere Kosten zu.

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Finanzen: Stuttgart schrieb im Vorjahr 24,7 Millionen Euro Verlust

Baden-Württembergs größter Flughafen, Stuttgart, hatte im Vorjahr 3.582.096 Passagiere. Gegenüber dem ersten Pandemiejahr konnte man zwar um 11,5 Prozent zulegen, jedoch lag man erheblich unter dem Vorkrisenniveau. Analog schnitt der Airport finanziell ab. „Wir erholen uns nur langsam von dem tiefsten Einbruch in der Geschichte unseres Unternehmens. Die Sicherung der Liquidität und der Arbeitsplätze hat weiterhin höchste Priorität. Passagierzahlen und Umsätze waren im Jahr 2021 immer noch weit unter Vorkrisenniveau, damit fällt das Ergebnis erneut deutlich negativ aus. Dies erschwert dringend erforderliche Investitionen für unser ambitioniertes Klimaziel, unsere Emissionen bis 2040 auf null zu bringen“, so Walter Schoefer, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Umsatz der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 143,8 Mio. Euro, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Geschäftsergebnis nach Steuern muss die FSG erneut einen deutlichen Verlust von minus 24,7 Mio. Euro ausweisen (2020: minus 96,9 Mio. Euro). Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 5,7 Prozent auf insgesamt 62.135 Starts und Landungen. „Dafür müssen wir uns jetzt operativ und organisatorisch aufstellen. Viele Dienstleister haben in der Pandemie Personal verloren, das sich nicht so schnell ersetzen lässt. Wir tun alles dafür, dass die Abläufe im Sommer möglichst reibungslos funktionieren. Langfristige Prognosen sind nach wie vor schwierig, bis zum Jahresende erwarten wir rund sechs Millionen Fluggäste“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Heppe.

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„Uralte“ Lufthansa-Tickets vor dem Verfall

Die Lufthansa Group verlängert für ihre Airlines Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Air Dolomiti und Lufthansa die Möglichkeit Tickets, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 31. Juli 2021 verkauft wurden, kostenfrei umzubuchen. Bis zum 31. Mai 2022 will man bei diesen Flugscheinen auf die Erhebung der Spesen verzichten, jedoch kann die Nachzahlung einer etwaigen Tarifdifferenz anfallen. Die umgebuchte Reise muss bis spätestens 28. Feber 2023 angetreten werden, geht aus einer Vertriebsmitteilung hervor. Passagiere, die Flugscheine haben, die den ursprünglichen Reisezeitraum zwischen 1. und 31. Mai 2020 hatten, sollten nun unbedingt handeln: Eine kostenfreie Umbuchung ist nur noch bis zum 15. April 2022 möglich. Betraf der ursprüngliche Reistermin den Zeitraum zwischen 1. und 30. Juni 2020 so hat man noch bis 18. Mai 2022 Zeit. Danach sollen die Tickets verfallen.

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Kommentar:  Des „Condors“ neue Kleider

Liebe Marketing & PR Abteilung der Condor, was habt ihr euch denn dabei gedacht? Nachdem Ende vergangener Woche offiziell durchsickerte, dass sich etwas Größeres bei der Condor anbahnt, ging plötzlich alles Schlag auf Schlag. Bereits einige Tage vor einem Interview des Condor Chef Teckentrup, hatte ich dem Flur Funk entnommen, dass Condor etwas “neues – Richtung Icelandair wagt” – ergo – verschiedene Farben – bei gleichem Konzept. Diesen Montag um 10:00 sollte es offiziell gemacht werden. Groß war scheinbar die Angst östlich des Rhein-Main Airports in der Zentrale, dass etwas vorab durchsickert. Da meldete sich doch extra ein*e PR-Mitarbeiter*in in den späten Abendstunden des vergangenen Sonntags in einem großen deutschen Luftfahrtforum an, um die eigenen Mitarbeiter, nochmals ausdrücklich zur Verschwiegenheit zu verdonnern. Gut und deutlich lesbar für jedermann und keine Stunde später, auch wieder gelöscht. Welch Schauspiel zum Sonntagabend, bloß gut, dass ich gesalzenes Popcorn neben mir stehen hatte, um dies zu verfolgen. Jetzt muss ich ehrlich sagen, mich verbindet einiges mit Condor, viele schöne Momente. Condor ist Urlaub, in diesem Satz steckt in meinen Augen eine Menge Wahrheit. Condor = Ferienflieger – so oder so ähnlich dürfte die Assoziation der meisten sein und anders als die Kollegen und Konkurrenz bei “TUIFly”, hat man einen großen Fehler sehr schnell wieder glattgebügelt, die kurzzeitige Namensänderung, damals, auf Thomas Cook Airlines. Wieso sollte der Chef eines anderen Reiseveranstalters seine Gäste in einen Flieger setzen, auf dem deutlich der Name eines Konkurrenten steht. Einen riesigen Fehler, welcher seinerzeit beim Wechsel von Hapag Lloyd

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Köln: Dnata übernimmt Wisskirchen Handling Services

Die Emirates-Tochter Dnata beabsichtigt die Übernahme des deutschen Frachtdienstleisters Wisskirchen Handling Services. Die behördliche Genehmigung der Transaktion steht noch aus. Mit diesem Zukauf tritt man im Bereich Cargoservices in den deutschen Markt ein. Wisskirchen ist alleiniger Betreiber des Köln-Bonner Frachtzentrums, einer 12.000 Quadratmeter großen Anlage am Flughafen Köln/Bonn (CGN), die mit einem Team von rund 180 hochqualifizierten Mitarbeitenden eine umfassende Palette von Frachtdienstleistungen anbietet. Das Unternehmen schlägt jährlich mehr als 85.000 Tonnen Fracht um, darunter allgemeine Transportgüter, verderbliche Waren, Pharmazeutika, Gefahrgut, Elektronik und weitere Konsumgüter. Der Flughafen Köln-Bonn ist im Frachtbereich der drittgrößte Flughafen in Deutschland und verfügt über erhebliche weitere Wachstumskapazitäten. Er ist 24 Stunden am Tag in Betrieb und ideal ans Straßenverkehrsnetz angebunden. Im Jahr 2021 stieg der Frachtumschlag am CGN im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent – ein neuer Jahresrekord. Dnata hat mit Oliver Hellwig, dem Eigentümer von Wisskirchen, Vereinbarungen zum Erwerb von 100 Prozent der Unternehmensanteile getroffen. Über die Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz in Deutschland. „Wir freuen uns, unsere erste Investition im Frachtbereich in Deutschland bekannt zu geben. Sie ist Teil unserer kontinuierlichen und umfassenden Engagements in die Frachtinfrastruktur. Seit 2014 haben wir in neun neue Frachtanlagen in Europa investiert. Wir freuen uns darauf, eine entscheidende Rolle in der nächsten Entwicklungsphase des Flughafens Köln/Bonn als wichtiges Frachtdrehkreuz zu spielen und ich möchte Oliver Hellwig für seine Professionalität während dieses Prozesses danken“, so Stewart Angus, Regional CEO Europe bei Dnata.

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Asiana Airlines erhöht die Frequenz nach Frankfurt

Asiana Airlines erhöht ab Juni 2022 ihre Frequenzen auf der Strecke Seoul – Frankfurt: Der Carrier fliegt die beiden Destinationen fünfmal wöchentlich an, jeweils am Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Ab Juli 2022 sei dann auch die Wiederaufnahme von täglichen Verbindungen geplant, wie das Schweizer Reiseblatt About Travel berichtet. Die Flüge werden mit einer Airbus A350-900 durchgeführt. Darüber hinaus nimmt Asiana im April wieder die Flüge nach Tokio/Narita, Osaka, Fukuoka, Nagoya und nach zwei Jahren Auszeit auch nach Honolulu auf. Zudem erhöht die koreanische Airline die Flugfrequenzen nach Hanoi und Saigon. Für die Einreise in Südkorea müssen vollständig gegen Covid-19 geimpfte Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen. Des Weiteren ist die Beantragung eines QR-Codes vor Reiseantritt verpflichtend.

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Lufthansa Aviation Training nimmt Ausbildung junger Flugpiloten wieder auf

Lufthansa Aviation Training nimmt die Pilotenausbildung wieder auf. Die neu organsierte Lufthansa-Flugschule EFA startet mit 75 Plätzen – schon 2023 verdoppelt der Konzern diese Kapazität. Die Pandemie erwischte die Lufthansa-Flugschule mitten im Hochlauf – der Konzern zog im März 2020 die Reißleine und stoppte alle laufenden Schulungen. Nach zwei Jahren Pause steigt Lufthansa mit einem neuen Schulungskonzept wieder in die Ausbildung von jungen Piloten ein. Die wichtigste Änderung: „Die Schulung an der European Flight Academy führt zukünftig ausschließlich zum Erwerb einer EASA-zertifizierten ATP-Lizenz“, teilte Lufthansa Aviation Training am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die frühere MPL-Ausbildung mit Operator-Bindung gibt Lufthansa auf. Die viermonatige Theorieausbildung findet in Bremen oder Zürich statt, der Praxisteil in Goodyear (USA), Grenchen (Schweiz) und Rostock-Laage. Absolventen des neuen Programms werden im Zuge eines „Campus-Modells“ laut Lufthansa Aviation Training zwar „priorisiert“ auf offene Cockpitstellen innerhalb der Lufthansa-Gruppe verteilt – eine Jobgarantie bei Lufthansa gibt die mindestens 105.000 Euro teure Ausbildung aber nicht.

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