
Mangels Slots: Ryanair streicht 19 Strecken ab Lissabon
Die Billigfluggesellschaft Ryanair hatte darauf spekuliert in Lissabon jene Start- und Landerechte, die der Mitbewerber Tap momentan nicht nutzt, zu erhalten. Dieses Vorhaben war nicht von Erfolg gekrönt und nun muss der Lowcoster das für den Sommer 2022 angekündigte Programm deutlich kürzen. Der Carrier teilte mit, dass 19 Strecken ab Lissabon gestrichen werden. Auch werden drei zusätzliche Flugzeuge, die im Zuge der geplanten Expansion gekommen wären, nicht kommen. Ryanair behauptet, dass dadurch 150 Arbeitsplätze verloren gehen würden. Dem Flughafen Lissabon würden rund 5.000 Flüge pro Jahr entgehen. Von den Streckenstreichungen sind auch Verbindungen ab Deutschland betroffen. Die Lissabon-Flüge ab Karlsruhe/Baden-Baden und Memmingen sollen im Sommer 2022 nicht bedient werden. Ebenso wird man von Lissabon aus nicht mehr die spanische Hauptstadt Madrid ansteuern. Eine genaue Übersicht über die 19 gestrichenen Ziele befindet sich am Ende dieses Artikels. Der Billigflieger stellt die Angelegenheit wie folgt dar: Man wirft dem Konkurrenten TAP vor, dass dieser Start- und Landerechte „blockieren“ würde. Diese könne das portugiesische Luftfahrtunternehmen in der bevorstehenden Sommerflugplanperiode 2022 nicht nutzen. Ryanair wirft der Regierung Portugals vor, dass diese TAP protegieren würde und die Freigabe der Slots, die der Lowcoster haben wollte, blockiert habe. Ryanair bestätigte, dass die drei Flugzeuge und die 19 gestrichenen Strecken im Oktober 2022 für den Winterflugplan von Ryanair nach Lissabon zurückkehren werden, da man im Winterflugplan 2022/23 genügend Start- und Landerechte für diese Flüge hat. „Wir bedauern diese unnötigen Unannehmlichkeiten für alle Passagiere auf diesen annullierten Flügen und den Verlust von 19 Strecken aufgrund der Sperrung ungenutzter








