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Innsbruck: Easyjet pausiert Berlin-Strecke über den Sommer 2022

Entgegen ursprünglicher Planungen wird die Billigfluggesellschaft Easyjet den österreichischen Flughafen Innsbruck im Sommer 2022 nicht von Berlin aus ansteuern. Die Strecke ist weiterhin als saisonale Winterroute geplant. Dies hat zur Folge, dass der orangefarbene Billigflieger am 25. März 2022 den vorerst letzten Flug zwischen den beiden Städten durchführen wird. Anschließend geht man in eine „Sommerpause“ und beabsichtigt dem aktuellen Planungsstand nach am 30. Oktober 2022 wiederaufzunehmen. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von der jüngsten Easyjet-Entscheidung nicht betroffen.

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D328eco: Deutsche Aircraft setzt auf nachhaltige Kabine

Der Flugzeugbauer Deutsche Aircraft hat mit Factorydesign eine Zusammenarbeit für die Kabinenausstattung der sich in Entwicklung befindlichen Neuauflage der Dornier 328 vereinbart. im Fokus steht dabei laut Medienerklärung das Thema Nachhaltigkeit. Die Dornier 328 galt einst als „Mercedes der Lüfte“ und soll auch als D328eco diesem Anspruch gerecht werden. Das Flugdeck soll den neuesten Stand der Technik ausweisen. In der Kabine kommen neue Verkleidungen und Ausstattungen zum Einsatz. Der Fokus auf Nachhaltigkeit gilt auch für die Ausstattung der Kabine. Factorydesign wurde damit beauftragt, eine komplett neue Inneneinrichtung zu entwerfen, einschließlich Wänden, Decken, Gepäckfächern, einer neuen und ansprechenden Optik im Einstiegsbereich sowie einer Bordküche, Toilette und maßgeschneiderten Sitzen. Ziel ist es, die Kabine durch Designmerkmale neu zu definieren, wobei man auf nachhaltige Materialien und Prozesse achtet und gleichzeitig die Bedürfnisse der Passagiere, der Besatzung und des Betreibers zu berücksichtigen. „Es liegt auf der Hand, dass der künftige Erfolg der Luftfahrt davon abhängt, ob die Flugzeughersteller auf Nachhaltigkeit und das Passagiererlebnis achten und den Fluggesellschaften Optionen zum Ausbau ihrer Flexibilität bieten.  Daher freuen wir uns sehr, für die Deutsche Aircraft an der neuen Kabinenausstattung ihrer D328eco-Flugzeuge zu arbeiten“, sagt Peter Tennent, Commercial Director, Factorydesign. Die Neugestaltung von Sitzen, Staufächern, Verkleidungen und der Beleuchtung kann Gewicht einsparen und damit den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs senken. Zertifizierte Materialien für Komponenten, die entweder recycelt wurden oder recycelbar sind, reduzieren den Rohstoffverbrauch. Durch alternativen Fertigungstechniken können Ressourcen effizienter genutzt werden. Nachhaltigkeit hört nicht bei Gewichtseinsparungen und alternativen Materialien auf. Auch der Komfort für die Passagiere spielt eine

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Sommer 2022: Jersey sieht sich „gut angebunden“

Die Kanalinsel Jersey sieht sich im Sommerflugplan 2022 international gut angebunden. Neu im Programm ist beispielsweise eine Nonstop-Verbindung ab Lübeck. Ab Deutschland gibt es weiters ab Düsseldorf (Eurowings) und München (Lufthansa) saisonale Flüge auf die Insel. Einige Reiseveranstalter haben ab Deutschland und der Schweiz Vollcharterflüge nach Jersey aufgelegt. Über die britischen Flughäfen London-Heathrow und London-City stehen Umsteigeverbindungen zur Verfügung. Visit Jersey, das lokale Fremdenverkehrsamt, ist der Ansicht, dass die Kanalinsel in der Sommersaison 2022 gut international angebunden ist. Man hofft gleichzeitig auf das Comeback des Tourismus, denn in den Sommern 2020 und 2021 war das Aufkommen aufgrund der Corona-Pandemie auf niedrigem Niveau. Einige Reiseveranstalter haben ihre Charterflüge abgesagt oder erst gar nicht aufgelegt gehabt.

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NUE: Corendon fliegt nach Kayseri in Kappadokien

Der Airport Nürnberg baut sein Angebot weiter aus und kommt jetzt auf neun Nonstop-Ziele in die Türkei: Ab 15. Juli fliegt Corendon Airlines Kayseri in Kappadokien wöchentlich an. Die Flugverbindung soll bis zum 9. September angeboten werden. Corendon Airlines hat 2019 eine Basis in Nürnberg eröffnet und ist inzwischen die größte touristische Airline am Albrecht Dürer Airport. Kayseri ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Zentraltürkei. Die Stadt liegt am Fuße des erloschenen Vulkanes Erciyes, hat mehr als eine halbe Million Einwohner und gilt als eines der wichtigsten Industrie- und Handelszentren des Landes. Weitere Nonstop-Ziele in der Türkei: Adana, Ankara, Antalya, Bodrum, Dalaman, Istanbul (Istanbul Airport und Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen) und Izmir.

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German Airways fliegt im Wetlease für Luxair

Die nationale Fluggesellschaft Luxemburgs wird eine Embraer 190 von German Airways auf ihrem europäischen Streckennetz einsetzen. Aufgrund der zuletzt positiven Aussichten und der weltweiten Reiseerleichterungen bereite sich die Airline auf die Wiederaufnahme des Freizeitreiseverkehrs vor. Dafür benötige sie auch zusätzliche Kapazitäten auf längeren Strecken, um die erwartete hohe Nachfrage decken zu können. Das bringt den deutschen Carrier auf den Plan: Ab Mitte Mai wird eine Embraer 190 von German Airways die derzeitige Flotte von Luxair, bestehend aus acht Boeing 737 und elf De Havilland DHC-8-400, ergänzen. Damit geht German Airways innerhalb kürzester Zeit schon die zweite Wetlease-Partnerschaft ein. Vor wenigen Tage wurde bekannt, dass die italienische Fluggesellschaft ITA fortan zwei Flugzeuge von der deutschen Charterfluggesellschaft least. „Wir müssen dringend unsere Kapazitäten auf längeren Strecken ausbauen, um die Wiederbelebung des Freizeitreiseverkehrs zu unterstützen. Die Embraer 190 von German Airways wird unsere Boeing 737-Flotte im Sommer entlasten, um Kapazitäten für die besonders beliebten Urlaubsziele zu schaffen, und das alles unter Beibehaltung unserer Qualität auf höchstem Niveau. Die E190 wird vermehrt Flüge auf Geschäftsreise-Strecken übernehmen. Die Zeichen stehen auf Wachstum, und diese Partnerschaft wird uns helfen, die Wartezeit zu überbrücken, bis Luxair ihre eigene Kapazität erhöhen kann“, so Luxair-Chef Gilles Feith.

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Riesenfrachter Antonov landete in Nürnberg

Während der Flugplan des Airport Nürnberg im Sommer wieder auf über 60 Nonstop-Ziele anwächst, nimmt auch das Frachtgeschäft Fahrt auf. Eines der größten Flugzeuge weltweit, eine Antonov An-124, landete am gestrigen Dienstag gegen 7:50 Uhr in Nürnberg. Eine kleine Fotoserie:

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Zeitfracht: Adler Modemärkte steigen ins Pauschalreise-Geschäft ein

Der Zeitfracht-Konzern steigt über die Tochtergesellschaft Adler Modemärkte verstärkt ins Reisesegment ein. Bislang hatte der Bekleidungshändler in erster Linie Einkaufs-Busreisen im Portfolio. Nun will man davon unabhängig auch Flug-, und Schiffsreisen vermitteln. Busfahrten, die zu Adler-Märkten führen, hat das Unternehmen schon lange im Angebot. Dabei will man es aber nicht belassen, sondern unter der Marke „Adler Reisen“ auch Pauschalreisen vermitteln. Dabei will man die so genannte „Best Agers“-Zielgruppe ansprechen. Zunächst sollen sich die Angebote, die in Kooperation mit Tendtours verkauft werden, auf Destinationen in Europa beschränken. In einer Medienerklärung schreibt man, dass man den Einstieg in dieses Segment für passend hält. Der Zeitpunkt wäre ideal gewählt und man will „Pauschalreisen zu attraktiven Preisen“ vermitteln. Auch den Bereich Events will man weiter ausbauen.

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Nürnberg: Corendon legt Kayseri-Nachtflüge auf

Die türkische Fluggesellschaft Corendon stockt ihr Angebot ab dem Flughafen Nürnberg weiter auf: Während der Sommer-Hochsaison wird man einmal wöchentlich die Destination Kayseri bedienen. Im Zeitraum von 15. Juli 2022 bis vorerst 10. September 2022 wird der türkische Carrier Nachtflüge zwischen den beiden Städten anbieten. Diese werden von Kayseri aus angeboten und jeweils in Nächten von Freitagen auf Samstagen angeboten. Momentan ist vorgesehen, dass diese Route nur während der Hochsaison des bevorstehenden Sommers 2022 bedient werden soll. Bei entsprechender Nachfrage ist es seitens Corendon vorstellbar, dass eine Fortführung erfolgen könnte.

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Frankfurt: Condor nimmt Johannesburg auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor plant im Winterflugplan 2022/23 insgesamt 21 Langstreckenziele anzubieten. Mit Johannesburg bietet man ab Frankfurt am Main eine neue Destination, die jeweils montags und freitags bedient werden soll, an.  Zudem werden die Verbindungen nach New York, Toronto, Los Angeles und Seattle auch im Winter mit insgesamt zwölf wöchentlichen Flügen ab Frankfurt fortgesetzt. Neben Afrika und Nordamerika ist auch die Karibik wieder stark vertreten: Mexiko, Kuba und Jamaika sind ebenso im Programm, wie die Dominikanische Republik, Grenada und Tobago. Weiters hat man Ziele im Indischen Ozean wie Seychellen, Malediven und Mauritius im Programm. Weitere Ziele und Abflughäfen für zusätzliche Strecken im Winter 22/23 werden laut Condor derzeit geprüft. Übersicht der Condor-Langstreckenflüge ab Frankfurt, ab dem 1. November 2022: Kapstadt, Südafrika: Dienstag, Donnerstag, Samstag Cancún, Mexiko: Täglich Grenada: Sonntag Havanna, Kuba: Montag, Donnerstag Holguin, Kuba: Mittwoch, Sonntag New York (JFK), USA: Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag Johannesburg, Südafrika: Montag, Freitag Los Angeles, USA: Dienstag, Donnerstag, Sonntag Mombasa, Kenia: Freitag, Sonntag Montego Bay, Jamaika: Mittwoch, Sonntag Male, Malediven: Montag, Mittwoch, Samstag Mauritius: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag Puerto Plata, Dom. Republik: Mittwoch, Sonntag Punta Cana, Dom. Republik: Täglich Santo Domingo, Dom. Republik: Mittwoch, Sonntag Seattle, USA: Montag, Donnerstag, Samstag Seychellen: Freitag Tobago: Sonntag Varadero, Kuba: Dienstag, Freitag, Samstag Toronto, Kanada: Mittwoch, Sonntag Sansibar, Tansania: Freitag, Sonntag

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UFO kritisiert AOC-Verlegung der Lufthansa Tochter Eurowings Europe

Die Kabinengewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) kritisiert die Entscheidung des Lufthansa-Konzerns, die Eurowings Europe nach Malta zu verlegen. „Wir vermuten, dass der Konzern versucht, die Steuervermeidungsstrategien der Ryanair zu kopieren. Eigentlich sollte man meinen, dass nach der Rettung durch das staatliche Krisenpaket der Lufthansa-Konzern zeigen sollte, dass er für fairen Wettbewerb und Arbeitsbedingungen steht“, so Anja Bronstert, stellvertretende UFO-Vorsitzende. Der Arbeitgeber Eurowings Europe teilte den Mitarbeitenden in einem internen Schreiben mit, dass dieser Schritt zur Verlegung des Betriebs ins Ausland lediglich der Vermeidung von Doppelbesteuerung diene und keine Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen habe. „Für die in Deutschland beschäftigten Mitarbeitenden der Eurowings Europe, die seit mehr als zwei Jahren mit Schließungsplänen konfrontiert werden, sind solche Nachrichten ein Schlag ins Gesicht“, so Bronstert weiter. In der letzten Woche hieß es in einem firmeninternen Rundschreiben, dass die Mitarbeitenden bis zum Ende des Sommerflugplans am aktuellen Stationierungsort München weiterarbeiten dürften. Die weitere Perspektive wurde aber offengelassen. „Vieles deutet auf eine Betriebsschließung hin. Die Mitarbeitenden befürchten, im hochproduktiven Sommer noch einmal alles geben und danach gehen zu müssen“ erläutert UFO-Tarifreferent Maximilian Kampka. Die Eurowings Europe ist eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Lufthansa AG und profitierte anfangs vor allem von fehlender Tarifierung.

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