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Lufthansa: Noch keine Lösung für Germanwings-Piloten

Die Lufthansa Group verzeichnet derzeit nur rund die Hälfte der Passagiere, die man im ersten Quartal des Jahres 2019 hatte. Dennoch sieht man deutliche Zeichen der Erholung und will auf betriebsbedingte Kündigungen von Piloten verzichten. Über ein so genanntes Freiwilligenprogramm baute Lufthansa Flugzeugführer ab. Der Carrier will auch Copilotinnen und Copiloten die Gelegenheit zum freiwilligen Ausscheiden anbieten. Außerdem können auch kollektive Teilzeitvereinbarungen den bestehenden Personalüberhang lösen. Lufthansa steht dazu mit den Sozialpartnern weiterhin im Austausch. Im Ausblick darauf verzichtet Lufthansa Airlines auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen für das Cockpitpersonal. „Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten hart dafür gearbeitet, betriebs­bedingte Beendigungskündigungen im Cockpit unserer Kernmarke –  trotz der gravierenden Auswirkungen der Pandemie – abwenden zu können. Es ist ein großer Erfolg, dass uns das gelungen ist“, erklärt Personalvorstand Michael Niggemann. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurde der Germanwings-Flugbetrieb geschlossen. Lufthansa erklärt, dass ein Teil der Piloten noch bis zum 31. März 2022 zu Eurowings wechseln kann. Für 80 weitere sollen Jobs bei Lufthansa in München angeboten werden. Für die noch verbliebenen Pilotinnen und Piloten werden aktuell Lösungen gesucht, um auch ihnen eine Perspektive auf Weiterbeschäftigung in einem bestehenden oder neu zu gründenden Flugbetrieb der Lufthansa Group zu bieten. Die sich weltweit erholende Nachfrage im Luftverkehr führt langfristig wieder zu deutlich besseren Perspektiven für Arbeitsplätze im Cockpit – innerhalb und außerhalb der Lufthansa Group. Daher startet die neue Flugschule der Lufthansa Group unter dem Dach der Lufthansa Aviation Training im Sommer 2022 die Ausbildung junger Pilotinnen und Piloten. Die rund 24-monatige

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Wetlease für Eurowings: Sieben A320 ab Stuttgart, drei ab Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings wird im Sommerflugplan insgesamt zehn Maschinen der Airbus A320 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags von Avion Express betreiben lassen. Diese werden in Stuttgart-Echterdingen und Düsseldorf stationiert werden, bestätigte der Carrier. Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic ist bereits mit zwei Airbus A220-300 unter Vertrag. Momentan fliegen die beiden Mittelstreckenjets ab Stuttgart im Auftrag von Eurowings. Mit Wechsel auf den Sommerflugplan 2022 werden diese auf den Flughafen Düsseldorf „umziehen“ und drei weitere A220-300 stoßen dazu. Avion Express wird seitens Eurowings ebenfalls unter Vertrag genommen. Insgesamt zehn Maschinen wird der Carrier seinen maltesischen Ableger im Auftrag der Lufthansa-Tochter betrieben. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte Eurowings, dass sieben Aviation-Express-Flugzeuge in Stuttgart-Echterdingen stationiert werden. Drei weitere werden ab Düsseldorf für den Lufthansa-Billigflieger unterwegs sein. Die Wetlease-Maschinen werden ab dem Sommerflugplan 2022 schrittweise an den beiden deutschen Flughäfen stationiert. In der Hochsaison wird die komplette eingemietete Kapazität – inklusive der A220-300 von Air Baltic – der Fluggesellschaft Eurowings zur Verfügung stehen.

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Eurowings bringt dritte Maschine nach Salzburg

Neben Eurowings-CEO Jens Bischof kam auch Eurowings Europe Geschäftsführer Stefan Beveridge in die Mozartstadt. Neben Netzwerken, Ideen diskutieren und Pläne für die Zukunft ansprechen und einem Fußmallmatch stand auch Geschäftliches an der Tagesordnung. Lufthansa-Tochter Eurowings wird einen dritten Airbus-Jet in Salzburg stationieren und das Flugangebot wieder verdoppeln. Bereits ab Ostern sollen deutlich mehr Flüge angeboten werden. Die Buchungslage sei aktuell derart gut, dass man bereits in diesem Sommer wieder gut 70 Ziele in Deutschland und rund ums Mittelmeer aus Salzburg anfliegen wird können. Der wichtigste Partner des Salzburger Flughafens wird daher einen dritten Airbus in der Mozartstadt stationieren und mehr als 50 Abflüge pro Woche in 15 Destinationen anbieten. „Salzburg ist unsere wichtigste Basis in Österreich und hat sehr viel Potenzial“, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof. Der Flughafen Salzburg profitiert davon nach der Pandemie als Arbeitgeber, sagt der Pilot Stefan Beveridge, CEO von Eurowings Europe: „Wir haben zurzeit etwa 50 Mitarbeiter in Salzburg stationiert und gehen davon aus, dass wir auf 90 aufstocken werden“. Bewerbungen für Cockpit-, Kabinen- und Bodenpersonal sind bereits jetzt möglich. Eurowings, das neben Salzburg und Wien auch die Flughäfen Linz, Innsbruck (nur im Winter), Graz und Klagenfurt anfliegt, hat sich laut Bischof während der Pandemie neu positioniert. Man wolle sich sehr deutlich von den „Very-Low-Cost-Airlines“ abheben. 

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Flughafen Stuttgart möchte synthetisches Kerosin herstellen

Der Flughafen Stuttgart will gemeinsam mit Partnern mit einer Durchführbarkeitsstudie klären, wie klimaschonendes synthetisches Kerosin aus „grünem“ Wasserstoff und prozess-bedingtem Kohlendioxid (CO2) aus der Zementproduktion hergestellt werden kann. Möglich sei ein künftiges Werk mit einer Kapazität von 50.000 Tonnen in Heidenheim-Mergelstetten, teilte das baden-württembergische Verkehrsministerium mit. Das Land fördere mit rund einer Million Euro eine Studie für das Vorhaben. „Auch der Luftverkehr muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagte Ressortchef Winfried Hermann. Das Projektkonsortium, dem der Flughafen Stuttgart, die Firma Schwenk Zement und SkyNRG angehören, engagiert sich ebenfalls mit einer Million Euro an dem Vorhaben. Falls die sogenannte Durchführbarkeitsstudie erfolgreich sei, könnte erstmals aus dem CO2 in der Abluft eines Zementwerks klimaschonendes Kerosin auf industriellem Niveau hergestellt werden. Auch Wasserstoff werde für die Produktion verwendet. Diese könnte im Jahr 2028 aufgenommen werden.

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Ab Köln und Düsseldorf: Corendon legt Kütahya-Zafer auf

Die türkische Corendon Airlines legt ab vier zusätzlichen Airports Nonstop-Flüge nach Kütahya-Zafer auf. Diese sollen während der Hauptsaison des Sommerflugplans 2022 bedient werden. In Deutschland wird das Ziel künftig ab Düsseldorf und Köln/Bonn angeboten. Neben den beiden zuvor genannten Flughäfen will Corendon auch ab Amsterdam und Brüssel nach Kütahya-Zafer fliegen. Dieser Airport befindet sich zwischen den Städten Kütahya, Afyonkarahisar und Uşak. Die saisonalen Routen werden jeweils einmal pro Woche angeboten. Von Köln/Bonn aus ist Kütahya-Zafer von 29. Juni 2022 bis 14. September 2022 im Flugplan. Ab Düsseldorf fliegt man von 28. Juni 2022 bis 13. September 2022. Der türkische Airport wird ab Amsterdam zwischen 27. Juni 2022 und 19. September 2022 angesteuert und ab Brüssel von 24. Juni 2022 bis 16. September 2022.

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Condor streicht Calgary und nimmt Tiflis auf

Die deutsche Fluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2022 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Frankfurt am Main und Tiflis bedienen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden. Das Ziel Eriwan, das im Vorjahr aufgenommen wurde, soll weiterhin bedient werden. Derzeit ist geplant, dass Condor im Sommer 2022 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag von Frankfurt aus die Hauptstadt Armeniens ansteuert. Gestrichen ist hingegen die Langstreckenverbindung ins kanadische Calgary. Diese Route wird der Carrier – zumindest vorläufig – nicht mehr anbieten. Im Gegenzug baut man das USA-Programm auf insgesamt 12 Destinationen aus. In Kanada hat Condor weiterhin vier Ziele im Flugplan.

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Blick in den „Zweckbau“: BER-Terminal 2

Der Flughafen Berlin-Brandenburg beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 das Terminal 2, das bereits zum Zeitpunkt der Eröffnung fertiggestellt war, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht benötigt wurde, in Betrieb nehmen. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeiter der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Im Terminal 2 sollen künftig in erster Linie Billigfluggesellschaften abgefertigt werden. Ein ehemaliger BER-Geschäftsführer bezeichnete dieses Gebäude als „Zweckbau“. Damit umschrieb der Manager galant, dass das Terminal 2 kein Schmuckstück ist, sondern für den Check-in und die Ausgabe von Gepäckstücken dient. Ein paar Shops, Toiletten, Sicherheitskontrolle und punkt. Sonderlich viel mehr hat es nicht zu bieten. Blickt man straßenseitig auf das Terminal 1, dann befindet sich das T2 rechts. Ryanair wird Hauptnutzer des T2 Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird am 27. März 2022 in das Terminal 2 umziehen. Laut einem Ryanair-Manager befindet man sich derzeit mit der Flughafengesellschaft in einem engen Austausch. Hintergrund ist, dass der Carrier die Prozesse, insbesondere beim Boarding- und Deboarding, beschleunigen will. Im Zuge der Planungen für das Terminal 2 wurde damals beschlossen, dass man den Nordpier des T1 künftig für Walk-Boarding nutzen wird. Das ist ganz im Sinn von Billigfliegern. Seitens Ryanair überlässt man offensichtlich nichts dem Zufall, denn werden immer wieder Mitarbeiter des Carriers am BER angetroffen, die angeblich anschließend „Extrawünsche“ an die Flughafengesellschaft tragen sollen. Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt neun Boeing 737-800 am Flughafen Berlin-Brandenburg stationiert haben. Der Mitbewerber Wizz Air unterhält hier keine Basis,

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GP Aviation nimmt Pristina-Charter ab Nürnberg auf

Ab 2. April 2022 werden ab dem Flughafen Nürnberg zwei wöchentliche Charterflüge nach Pristina angeboten. Diese werden von der bulgarischen Fluggesellschaft GP Aviation mit Boeing 737-400 durchgeführt. Flugscheine können nicht direkt über den Operating Carrier gebucht werden, sondern das in der Schweiz ansässige Reisebüro Prishtinaticket vermarktet die Charterverbindung. Dieser Anbieter bietet regelmäßig Charterflüge ab Basel-Mulhouse, Stuttgart, Düsseldorf, Växjö, Münster/Osnabrück, Hannover und Nürnberg, die sich in erster Linie an Personen aus dem Kosovo, die in Deutschland, Schweden und der Schweiz arbeiten, richten an.

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Lufthansa und Fraport recyceln jährlich bis zu 4 Millionen PET-Flaschen

Am Flughafen Frankfurt werden künftig jährlich bis zu vier Millionen PET-Flaschen, die an Bord von Lufthansa Flugzeugen gesammelt werden, komplett wiederverwertet. Frankfurt ist damit der erste Flughafen Europas und Lufthansa die erste Fluggesellschaft, die recycelbare PET-Flaschen direkt aus dem Flugzeug in einen nachhaltigen und geschlossenen Wertstoffkreislauf überführen. Beide Unternehmen haben gemeinsam mit den Hassia Mineralquellen aus Bad Vilbel das Recycling-Projekt „Closed Loop“ Ende vergangenen Jahres intensiv getestet und sofort in den Regelbetrieb überführt. Etwa 60 Prozent des Abfallgewichts aus einem Flugzeug entfällt auf zurückgelassene PET-Flaschen und deren Inhalt. Diese Flaschen werden nach der Landung getrennt gesammelt und an die Hassia Mineralquellen übergeben, die die Flaschen in den eigenen Recycling-Prozess integrieren. Aus dem wiedergewonnenen PET-Granulat entstehen anschließend neue Flaschen-Rohlinge, die wieder mit Getränken befüllt werden. Damit werden die gesammelten PET-Flaschen zu 100 Prozent wiederverwertet. Basierend auf dem aktuellen Flugverkehrsaufkommen von Lufthansa können so voraussichtlich rund vier Millionen PET-Flaschen mit einem Gewicht von 72 Tonnen allein in diesem Jahr eingesammelt werden. Legt man die Flugbewegungen und die Auslastung aus dem Jahr 2019 zugrunde, könnten die Projektpartner so zukünftig bis zu 10 Millionen PET-Flaschen pro Jahr sammeln, wie der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mitteilt.

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Eurowings erwartet Sommersaison mit starken Nachholeffekten

Eurowings stellt sich auf einen Sommer mit enormen Nachholeffekten ein. Nach einem deutlichen Anstieg der touristischen Flugbuchungen – mehrere zehntausend jeden Tag – ziehe auch die Nachfrage auf den Business-Strecken zunehmend an. „Die aktuelle Formel lautet: Je länger die Kontaktbeschränkungen, umso stärker wächst die Sehnsucht zu verreisen. Millionen Menschen wollen nach zwei Jahren Pandemie endlich ihren Urlaub nachholen oder wichtige Geschäftskontakte mal wieder persönlich treffen. Unser Buchungsanstieg folgt aktuell dem ‚Prinzip Ketchupflasche‘: Erst kommt lange nichts, dann alles auf einmal“, so Eurowings-CEO Jens Bischof. Die Lufthansa-Tochter reagiert auf die steigende Nachfrage mit einer Aufstockung ihrer Frequenzen sowohl auf den Urlaubs- als auch Business-Routen. Wiederaufnahme von Business-Strecken bis Ende März Im Rahmen der Pandemie musste Eurowings verschiedene Strecken vorübergehend aussetzen. Mit der steigenden Nachfrage auf den Business-Routen werden bis Ende März zahlreiche innerdeutsche und europäische Verbindungen wieder aufgenommen. So geht es von Hamburg zum Beispiel wieder bis zu elfmal pro Woche nach Amsterdam und bis zu neunmal wöchentlich nach Nürnberg. Von Düsseldorf fliegt Eurowings unter anderem wieder verstärkt nach Italien – Bergamo und Bologna (jeweils bis zu sechsmal pro Woche) – und auch nach Österreich: fünfmal pro Woche geht es per Direktflug nach Linz und dreimal nach Graz. Von Köln/Bonn bringt Eurowings ihre Passagiere beispielsweise wieder bis zu viermal pro Woche nach Bologna und bis zu achtmal nach Dresden. Ab Stuttgart werden mitunter die Strecken Bremen (bis zu fünfmal pro Woche) und Amsterdam (bis zu sechs Flüge wöchentlich) wieder aufgenommen. Auch die innerdeutschen Business-Strecken werden öfter angeflogen. Die Verbindungen nach Berlin von Eurowings größten Standorten werden ebenfalls deutlich ausgeweitet: jeweils bis zu sechsmal täglich geht ein Flug von Köln/Bonn und Stuttgart in die Hauptstadt, bis zu fünfmal am Tag ab Düsseldorf. Auch nach Hamburg werden Verbindungen signifikant erhöht: bis

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