Deutschland

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D-AASH: Avanti Air hat erste DHC Dash 8-400 eingeflottet

Die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air hat mit der D-AASH die erste von drei de Havilland Dash 8-400 auf dem AOC registriert. Die Maschine trägt die Seriennummer 4187 und war in der Vergangenheit unter anderem bei Flybe im Einsatz. Das rund 14,5 Jahre alte Turbopropflugzeug wurde ursprünglich als N187WQ an Colgan Air ausgeliefert. Im Jahr 2015 wechselte die Maschine zur britischen Flybe und war als G-PRPA unterwegs. Kurz nach der Pleite der britischen Regionalfluggesellschaft wurde diese Dash 8-400 auf dem deutschen Flughafen Saarbrücken abgestellt. Im März soll dies nunmehrige D-ASSH in den Niederlanden umlackiert werden. Auch soll die Kabine dieser Maschine erneuert werden, bestätigte Geschäftsführer Stefan Kissinger gegenüber Aviation.Direct. In der Vergangenheit war Avanti Air mit ATR42/72 in der Luft. Später flottte man auf Fokker 100 um. Den Ausflug in die Welt der Regionaljets beendet man nun, denn im Herbst 2021 wurde bekannt, dass man drei de Havilland Dash 8-400 einflotten wird. Diese werden beispielsweise auch ab Graz, Klagenfurt und Memmingen für Reiseveranstalter fliegen.

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Fraport und Miles & More schließen strategische Partnerschaft

Der Flughafenbetreiber wird erster vollintegrierter Partner des Loyalitätsprogramms am Flughafen Frankfurt. Der Flughafenbetreiber Fraport ist ab sofort strategischer Partner und Mitherausgeber des Prämienprogramms Miles & More der Lufthansa am Flughafen Frankfurt. Der Zusammenschluss zwischen Fraport und dem Loyalitätsprogramm für mobile Menschen ermögliche es Fluggästen künftig, am Airport flächendeckend Meilen zu sammeln und einzulösen – ob im Retail-Einzelhandel oder den Fraport-eigenen Serviceeinrichtungen, teilte Fraport gestern mit. Die Einbindung der Händler und Services erfolge sukzessive in den nächsten Jahren. Lufthansa-Vorstand Christina Foerster hob das vielversprechende Retail-Potenzial hervor, „mit Blick auf eine künftig weitreichendere Partnerschaft zwischen Lufthansa und Fraport“. In der Vergangenheit hatte die Lufthansa die Zusammenarbeit mit Fraport eher kritisch gesehen und stets auf die Vorzüge der Kooperation mit dem Münchener Flughafen verwiesen.

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EU-Kommission bewilligt 1,7 Milliarden Euro für den BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg darf eine staatliche Beihilfe in der Höhe von bis zu 1,7 Milliarden Euro erhalten. Die EU-Kommission gibt für die Maßnahme grünes Licht. Der Airport geriet aufgrund der Coronapandemie in finanzielle Schieflage. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete die Freigabe wie folgt: „Die Flughäfen sind durch den Ausbruch des Coronavirus und die geltenden Reisebeschränkungen besonders hart getroffen worden. Mit dieser Maßnahme trägt Deutschland dazu bei, die Eigenkapitalposition des Flughafens Berlin Brandenburg zu stärken und dem Unternehmen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs zu bewältigen. Gleichzeitig wird die öffentliche Unterstützung an Bedingungen geknüpft, um unzulässige Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um sicherzustellen, dass die nationalen Unterstützungsmaßnahmen im Einklang mit den EU-Vorschriften so schnell und wirksam wie möglich umgesetzt werden können“. Wann der Flughafen Berlin-Brandenburg die nun genehmigte Staatshilfe ausbezahlt bekommen wird, ist noch offen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, denn die Geschäftsleitung warnte wiederholt davor, dass der Betreibergesellschaft langsam, aber sicher das Geld ausgeht.

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MUC: Winterdienst musste im Jänner an 21 Tagen ausrücken

Rund um die Uhr stehen die insgesamt 630 Beschäftigten des Winterdienstes am Flughafen München bereit, um bei Schnee und Eis einen sicheren Flugbetrieb zu ermöglichen. Alleine im Jänner 2022, dem in der laufenden Wintersaison arbeitsreichsten Monat, musste der Winterdienst an 21 Tagen ausrücken. Seit dem 15. Oktober – dem Beginn der laufenden Saison – waren es insgesamt 43 Tage, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Die beiden Start- und Landebahnen wurden insgesamt 46 Mal geräumt sowie 26 Mal enteist – im ersten Monat des neuen Jahres waren es 21 Bahnräumungen und 12 Enteisungen. Insgesamt waren die Beschäftigten der Flughafen München GmbH (FMG) sowie die externen Arbeitskräfte 46.000 Arbeitsstunden mit 181 Fahrzeugen auf den Runways, Rollwegen, Vorfeldern und im öffentlichen Bereich des Flughafens im Einsatz. Bisher hat der Winterdienst der FMG 180 Tonnen Quarzsand, 80 Tonnen Auftau-Granulat und 1.750 Tonnen flüssiges Taumittel eingesetzt. Die EFM, die für Flugzeug-Enteisungen zuständige Tochtergesellschaft derDeutschen Lufthansa AG und der FMG, musste seit Saisonbeginn rund 4.800 Flugzeuge enteisen, alleine im Januar waren es in etwa 2.000.

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Lufthansa fliegt Team Deutschland zu den Olympischen Winterspielen

Um 17:45 Uhr hieß es „all doors in flight“ für die Boeing 747-8 mit der Kennung D-ABYA und dem Taufnamen „Brandenburg“ am Frankfurter Flughafen. Flugkapitän Christian Leyhe und seine Crew begrüßten an Bord die Teams Rodeln Doppelsitzer mit Tobias Arlt, Sascha Benecken, Toni Eggert und Tobias Wendl, Eiskunstlauf, Freeski, Ski Alpin Damen, Biathlon, Snowboard Halfpipe und Skisprung rund um Karl Geiger und Katharina Althaus. Zuvor wurde das Team in der Business Class Lounge der Lufthansa verabschiedet. DOSB-Vize-Präsidentin Miriam Welte und Lufthansa Airlines-CEO Klaus Froese gaben den Sportlern ihre guten Wünsche für die sportlichen Wettkämpfe mit auf die Reise. „Wir freuen uns, dass der Tag des Abflugs für das Team D endlich gekommen ist“, sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert, Delegationsleiter in Peking. „In gerade einmal vier Tagen findet die Eröffnungsfeier statt und die Vorfreude steigt. Wir fliegen mit einem starken Team nach Peking und ich bin mir sicher, dass unsere Athleten sowohl als Vorbilder für die Gesellschaft als auch als Botschafter unseres Landes eine hervorragende Leistung zeigen werden.“ Lufthansa Airlines-CEO Klaus Froese sagte: „Es ist Tradition, dass das Team Deutschland mit Lufthansa zu Olympischen Spielen fliegt. Für uns ist das eine ganz besondere Aufgabe, die wir jedes Mal wieder mit Freude und Stolz übernehmen.“ Lufthansa Cargo hat in den letzten Wochen bereits 100 Tonnen Sportgeräte und Sportgepäck nach Peking geflogen. Seit vielen Jahren ist der „Frachtkranich“ ein verlässlicher Partner für den Transport der Sportgeräte für das Olympiateam. Die Transporte der Sportgeräte seien besonders zeitkritisch und würden große Sorgfalt und Erfahrung erfordern.

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Airbus und Arbeitnehmervertreter können sich einigen

Airbus hat mit seinen Arbeitnehmervertretern eine umfangreiche Einigung zur industriellen Neuaufstellung des Luft- und Raumfahrtkonzerns erzielt. Diese betreffe die Gründung eines neuen Sektionsmontage-Unternehmens sowie die Zukunft der Einzelteil- und Baugruppenfertigung von Premium Aerotec, teilte der Flugzeugbauer mit. Die derzeit über das gesamte Unternehmen und seine Tochtergesellschaften verteilte Montage von Flugzeugrümpfen werde in einem neuen Unternehmen zusammengeführt und als Kernaktivität vollständig zum 1. Juli 2022 in den Konzern integriert. Airbus hatte im April im Zuge einer Neuaufstellung seiner Flugzeugstruktur-Montage in Europa die Gründung zweier Unternehmen angekündigt – eines in Frankreich, was Anfang des Jahres bereits erfolgt ist – und eines Deutschland. „Mit der industriellen Neuaufstellung schaffen wir bei Airbus die richtigen Voraussetzungen für den Flugzeugbau der Zukunft und stärken Deutschlands Rolle innerhalb von Airbus in Europa für die kommenden Jahrzehnte“, sagte Finanzvorstand Dominik Asam. Das Konzept könne mit der Einigung jetzt vollständig umgesetzt werden. Für die Einzelteilfertigung des Zulieferers Premium Aerotec liege ein überzeugendes Angebot der Muhr und Bender KG (Markenname „Mubea“) vor, teilte Airbus weiter mit. Es umfasse die Standorte Augsburg und Varel sowie die Premium-Aerotec-Tochter im rumänischen Brasov. Das mittelständische Familienunternehmen wolle die Arbeitsplätze erhalten und die Standorte sogar ausbauen. Das Angebot von Mubea beinhaltet den Angaben zufolge ein umfangreiches Konzept zur langfristigen Arbeitsplatzsicherung und ermöglicht die Schaffung eines wettbewerbsfähigen deutschen Unternehmens, dessen Kerngeschäft die Produktion von Einzelteilen und Baugruppen sein werde. Damit werde das neue Unternehmen ein wichtiger langfristiger Zulieferer für das industrielle System von Airbus – der Konzern werde als Schlüsselkunde einen wichtigen Anteil seines Auftragsvolumens absichern. 

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Kai Duve ist neuer Eurowings-Finanzchef

Die Fluggesellschaft Eurowings bekommt mit Kai Duve einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Der bisherige Lufthansa-Kabinenchef folgt auf Frank Bauer, der eine neue Aufgabe als Executive Vice President bei der Konzernmutter übernimmt. Duve komplettiert damit die dreiköpfige Eurowings-Geschäftsführung. Dieser gehören weiterhin Jens Bischof als Vorsitzender und Jens Ritter an. Frank Bauer leitete rund drei Jahre die finanziellen Geschicke der Lufthansa-Tochter. „Kai Duve passt hervorragend zu Eurowings – fachlich wie menschlich“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof. „Er wird die Geschäftsführung mit seiner umfangreichen Expertise und seiner internationalen Erfahrung bereichern. Deshalb bin ich überzeugt, dass Kai Duve genau der Richtige ist, mit dem wir unseren eingeschlagenen Weg bei Eurowings fortführen – hin zu einer starken und beliebten Value Airline für Europa.“ Frank Bauer wechselt mit Wirkung zum 1. Februar 2022 in das Finanz-Ressort der Lufthansa Group. Er wird künftig als Executive Vice President das Corporate Controlling der Lufthansa Group leiten und dort – unter anderem – konzernweit für Effizienzsteigerungen und Performance-Management verantwortlich sein. „Frank Bauer hat gemeinsam mit den Teams den finanziellen Turnaround von Eurowings gestaltet und die Umsetzung konsequent vorangetrieben. Damit konnten wir die Wettbewerbsfähigkeit von Eurowings deutlich verbessern“, sagt Jens Bischof.

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Sixt rechnet mit steigenden Preisen für Mietautos

Deutschlands größter Autovermieter, Sixt, geht davon aus, dass die Preise für Mietautos auch dieses Jahr weiter steigen werden. Im Vorjahr profitierte man von der besonders hohen Nachfrage, die letztlich dazu führte, dass man alle Rekorde brechen konnte. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt Vorstandsmitglied Alexander Sixt unter anderem: „Für alle Marktsegmente gehen wir 2022 von einem gleichen oder steigenden Marktvolumen aus, aber mit deutlich weniger Fahrzeugen und mit folglich auch tendenziell steigenden Preisen. Das gilt aber auch für andere Bereiche der Reisebranche“. Eine Hauptursache dafür ist laut Sixt, dass die Verfügbarkeit neuer Kraftfahrzeuge derzeit kompliziert ist. Die Nachfrage soll über dem Angebot liegen. Beispielsweise konnte man im Vorjahr um 27 Prozent weniger Autos zulassen als noch vor einem Jahr. Gegenüber dem Handelsblatt betonte der Manager, dass man dennoch die Flotte um etwa fünf Prozent ausbauen konnte. Aber: Wenn wir mehr Autos hätten, könnten wir deutlich mehr Geschäft machen“.

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Dezember: Passagiernachfrage an deutschen Flughäfen weiter rückläufig

Im Monat Dezember 2021 ist die Nachfrage der Passagiere an den deutschen Flughäfen weiter rückläufig. Gegenüber dem Vorkrisenniveau fehlen mit -53,4 Prozent mehr als die Hälfte der Reisenden aus 2019. Insgesamt 7.926.629 Fluggäste nutzten die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum Dezember 2020 liegen die Aufkommenszahlen auf einem deutlich höheren Niveau (+283,6 Prozent). Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit 108.873 Starts und Landungen bei +113,9 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -32,4 Prozent noch deutlich unter dem Normalniveau. Der innerdeutsche Verkehr fällt auf unter eine Million – mit 995.427 Passagieren (+193,4 Prozent gegenüber 2020) liegt die Nachfrage im Vergleich zum Vorkrisenjahr (2019) bei nur noch 29,8 Prozent. Im Europa-Verkehr kommt es gegenüber 2020 zu einer Vervierfachung des Aufkommens. Die 5,28 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +306,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht dies etwas mehr als der Hälfte der normalen Nachfrage (52,2 Prozent). Die Interkont-Nachfrage wächst um +291 Prozent auf 1,63 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Dezember 2019 ist dies nicht einmal die Hälfte (47,8 Prozent). „Zum Ende des Jahres entwickelt sich die Luftverkehrsnachfrage weiter negativ. Zwar kommt es über Weihnachten und den Jahreswechsel nochmal zu einer kleinen Erholung, aber gegenüber den beiden vorangegangenen Monaten fällt das Passagieraufkommen insgesamt ab. Die Omikronwelle und sich wieder verschärfende Reisebeschränkungen verhindern Reiseanlässe. So kann sich keine Luftverkehrsnachfrage entwickeln und die Flieger bleiben leer. Dennoch bricht das Verkehrsniveau nicht so stark wie im Dezember 2020 ein“, resümiert der Flughafenverband ADV in seiner Monatsstatistik. Die Luftfrachtnachfrage ist

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Eurowings sucht 200 Piloten und 550 Flugbegleiter

Die Lufthansa-Tochter Eurowings rechnet im Sommer 2022 mit einer starken Nachfrage. Man wird rund 140 Ziele anbieten und hat damit eigenen Angaben nach so viele Destinationen im Programm wie noch nie. Jener Airport, an dem die Maschinen von Eurowings und der Konzernschwester Eurowings Europe am Häufigsten anzutreffen sein werden, ist Palma de Mallorca. In der Hauptsaison will man von 20 Flughäfen aus bis zu 380 Mal pro Woche auf die Balearen-Insel fliegen. Der Carrier geht von steigendem Personalbedarf aus und will daher wieder Mitarbeiter einstellen. Gesucht werden rund 200 Piloten und 550 Flugbegleiter. Am Boden sollen die Bereiche Technik in Köln und Düsseldorf, Vertrieb und Kundenservice aufgestockt werden. Die fliegerischen Stellen verteilen sich auf die Flugbetriebe Eurowings (Deutschland) und Eurowings Europe. An den Unternehmensstandorten Köln und Düsseldorf werden in diesem Jahr zehn Interessierte eine Ausbildung oder ein duales Studium bei Eurowings beginnen. In Kooperation mit dem Wartungs- und Instandhaltungs-Unternehmen Nayak-LM Germany GmbH startet bei Eurowings Technik in Düsseldorf erstmalig die Ausbildung von Fluggerätmechaniker:innen mit der Fachrichtung Instandhaltung. Zudem ist die Ausbildung für Industriekaufleute erstmals auch im technischen Betrieb der Airline möglich. Gleichzeitig erweitert Eurowings das Angebot des dualen Studiums: Neben dem etablierten Studiengang der Wirtschaftsinformatik bietet die Airline erstmals auch duale Studienplätze für Aviation Management und Angewandte Informatik an.

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