Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Hahn Air: Kirsten Rehmann wird CEO

Hahn Air gab die Ernennung von Kirsten Rehmann zur neuen CEO bekannt. Rehmann ist seit 2012 neben Hans Nolte und Nico Gormsen, den Eigentümern und Gründern von Hahn Air, Teil der Unternehmensführung. Damit gibt es nach mehr als 20 Jahren einen Geschäftsführerwechsel. Kirsten Rehmann trägt nun die alleinige Verantwortung für die Belange des Unternehmens, während Nolte und Gormsen in ihrer Rolle als Eigentümer eng mit Hahn Air verbunden bleiben. Als neue Geschäftsführerin wird Kirsten Rehmann in Zukunft das globale Geschäft von Hahn Air leiten, alle unternehmerischen Belange verantworten und über die operative und strategische Planung entscheiden. Kirsten Rehmann kam bereits wenige Jahre nach der Firmengründung im Jahre 2003 zu Hahn Air, wo sie zunächst als Vertriebsmitarbeiterin einstieg. Im Laufe ihrer Karriere bei Hahn Air hatte sie diverse Führungspositionen inne, darunter zunächst Director of Airlines Business Group und später Chief Commercial Officer, bevor sie 2012 in die Geschäftsführung aufstieg. „Als ich vor fast zwei Jahrzehnten bei Hahn Air anfing, konnte niemand die atemberaubende Entwicklung des Unternehmens von einem ambitionierten Start-up zu einem marktführenden Vertriebsunternehmen vorhersehen. Ich bin stolz, Teil dieses großartigen Teams gewesen zu sein und danke Hans Nolte und Nico Gormsen für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Team die nächsten Kapitel von Hahn Air zu gestalten und zukunftsorientierte Vertriebslösungen und Ticketing-Services für unsere Airline- und Reisebüropartner aufzubauen“, so Kirsten Rehmann. Kirsten Rehmann hat ein Diplom in International Business Administration mit Schwerpunkt auf Tourismus und Controlling. Sie verfügt außerdem über einen Master in Vertrieb

weiterlesen »

Condor-Finanzchef Debus wechselt zu Flixbus

Der momentane Condor-Finanzchef, Christoph Debus, wechselt von der Luft auf den Boden und zwar zu Flixbus. Ab Anfang März 2022 wird der Manager die finanziellen Geschicke des Fernbus- und Bahnbetreibers managen. Gleichzeitig bereitet Flixmobility den Börsengang vor. Momentan ist die Konzernmutter von Flixbus und Flixtrain als Gesellschaft mit beschränkter Haftung organisiert. Das wird sich ändern, denn man wird ab 1. April 2022 eine Societas Europaea (Europäische Aktiengesellschaft) sein. Dies ist der Ersteschritt für den avisierten Gang an die Börse. Bei Flixmobility folgt Christoph Debus auf Christian Rummel, der erst vor zehn Monaten als Finanzchef vorgestellt wurde. Der scheidende Condor-Manager stand über viele Jahre hinweg an der Seite von Ralf Teckentrup an der Spitze der deutschen Fluggesellschaft.

weiterlesen »

Airport Memmingen produziert eigenen Podcast

FMM ON Air. Unter diesem Titel startet der Flughafen Memmingen nun einen Podcast mit zahlreichen Themen und Geschichten rund um den schwäbischen Airport und um die Faszination des Fliegens und des Reisens. Start ist am kommenden Freitag. In der Kommunikation geht der Flughafen Memmingen neue Wege: Am kommenden Freitag startet der neue Airport Podcast, der künftig jeden Monat Geschichten aus der Welt des Flughafens, der international unter dem Kürzel FMM bekannt ist, und der Luftfahrt bieten soll. Den Auftakt macht am kommenden Freitag Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz, der unter anderem berichtet, wie der Airport zu seinen Flugzielen kommt, welche Passagiere wohin fliegen und warum innerdeutsche Verbindungen der Vergangenheit angehören. „Wir wollen unseren Hörern damit einen akustischen Blick hinter die Kulissen von Süddeutschlands größtem Low Cost-Airport ermöglichen“, so Marketingleiterin Marina Siladji. Die Folgen erscheinen immer am letzten Freitag des Monats ab 20 Uhr online über die Flughafen-Website und überall sonst, wo Podcasts angeboten werden.

weiterlesen »

Deutschland: Flugbereitschaft flog innerdeutsch zu 80 Prozent leer

Die Flugzeuge der deutschen Bundesregierung haben seit November 2020 allein auf der Strecke zwischen Köln/Bonn und Berlin 431 Flüge absolviert. Davon handelte es sich in 80 Prozent der Fälle um Positionierungsflüge, also ohne Passagiere an Bord. Aus einer parlamentarischen Anfrage der Linkspartei an das Verteidigungsministerium geht hervor, dass von den 431 Flugbewegungen stolze 336 Stück reine Ferryflüge waren. Weiters ist zu lesen, dass man diese nach Möglichkeit zu Ausbildungszwecken genutzt habe, jedoch vertieft man diese Aussage nicht weiter. In Deutschland stehen Kurzstreckenflüge immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Mitten in der Coronakrise wurde die Luftverkehrssteuer geändert, so dass innerdeutsche und europäische Kurzstreckenflüge stärker besteuert werden. Nicht zuletzt aufgrund politischem Druck stellte Lufthansa die Strecke Nürnberg-München auf eine Busverbindung um. Hintergrund der vielen Bewegungen der Flugbereitschaft der Bundeswehr auf der Strecke Köln/Bonn-Berlin ist, dass Deutschland sowohl in Berlin als auch in Bonn Ministerien unterhält. Für normale Mitarbeiter gibt es den so genannten „Beamtenshuttle“. Früher wurde dieser offiziell ausgeschrieben, jedoch greift man mittlerweile auf das normale Linienangebot zurück. Für die Airlines sind die vielen Reisen von Beamten zwischen den beiden Regierungssitzen eine beachtliche Einnahmequelle.

weiterlesen »

Hamburg: Tui stockt Charterangebot auf

Der deutsche Reiseveranstalter Tui legt ab dem Flughafen Hamburg zusätzliche Flüge, die in der Ferienzeit rund um Pfingsten, Sommer und Herbst durchgeführt werden sollen. Dabei wird in erster Linie das Angebot, das bereits seit einiger Zeit im Verkauf ist, aufgestockt. Konkret betroffen sind unter anderem die von Eurowings durchgeführten Vollcharterflüge nach Fuerteventura, Kos und Heraklion. Diese werden überwiegend an Wochenenden im Zeitraum von 21. Mai 2022 bis 30. Oktober 2022 angeboten. Ebenso will Tui mehr Charterflüge in Richtung Gran Canaria und Rhodos anbieten. Unternehmensangaben nach wird man die Frequenzen, die unter der Woche angeboten werden, aufstocken.

weiterlesen »

Ex-Germania-Chef Balke klagt Insolvenzverwalter

Vor rund drei Jahren ging die traditionsreiche Fluggesellschaft Germania pleite. Nun liefern sich zwei Rechtsanwälte, namentlich Ex-Germania-Chef Karsten Balke und Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg, einen Rechtsstreit. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung wird am Mittwoch vor dem Landgericht Berlin in Sachen einer von Balke eingebrachten Klage verhandelt. Dieser hat eine Einstweilige Verfügung beantragt, die nachträgliche Korrekturen der Germania-Bücher verhindern soll. Dem Medienbericht nach sollen auch zwei weitere ehemalige Germania-Geschäftsführer einen Eilantrag bei Gericht gestellt haben. Die FAZ zitiert Balke dahingehend, dass seiner Ansicht nach der Insolvenzverwalter die Finanzen vor der Insolvenzanmeldung dramatischer verändern will als es wirklich war. Auch kritisiert er, dass er weiterhin als Geschäftsführer eingetragen ist, jedoch ihm die Einsicht verweigert. Der Masseverwalter weist die Vorwürfe zurück.

weiterlesen »

Bremen Airport: Leichtes Passagierplus gegenüber 2020

In 2021 nutzten den Bremen Airport 630.062 Passagiere. Das ist ein Anstieg von 5,9 Prozent gegenüber 2020 (594.680 Passagiere). „Die weltweite Corona-Pandemie bremst den Luftverkehr weiterhin sehr und vor allem bei den kleineren Flughäfen, wie dem Bremen Airport, scheint die Erholung derzeit länger zu dauern als bei großen Drehkreuzen“, sagt Flughafen-Chef Elmar Kleinert zu der Entwicklung im vergangenen Jahr. „Wir konnten einen leichten Anstieg der Passagierzahlen in den Sommermonaten ab Juli verzeichnen, der sich bis zum Ende des Jahres fortsetzte, allerdings sind wir noch weit von unseren Verkehrszahlen aus 2019 entfernt.“ Im Vergleich zu 2019 verzeichnet der Bremen Airport noch einen Rückgang der Passagiere um 72,7 Prozent (2.308.338 Passagiere).  Die Flugbewegungen lagen im Jahr 2021 bei 18.949 Starts und Landungen. Dies ist ein Rückgang um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 20.172 Starts und Landungen. Im Vergleich zu 2019 und damit vor Corona ist das noch ein Rückgang um 47,8 Prozent und 36.307 Flugbewegungen. Deutlich besser sieht es dagegen beim Cargo-Aufkommen aus. Im Vergleich zu 2020 verzeichnet der Bremen Airport ein Plus von 10,2 Prozent. Insgesamt wurden 2021 12.764 Tonnen Fracht umgeschlagen. Im Vergleich zu 2019 ist das ein Rückgang um 11,1 Prozent (14.360 Tonnen). „Wir gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr Corona die Entwicklung im Luftverkehr dominieren wird und dass die Lage weiterhin sehr dynamisch und nicht einschätzbar bleibt“, sagt Elmar Kleinert. „So wie schon in den vergangenen eineinhalb Jahren ist es derzeit unmöglich vorherzusagen, wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Jede neue Virusvariante mit den einhergehenden und

weiterlesen »

Stuttgart hatte 3.582.906 Fluggäste in 2021

Der deutsche Flughafen Stuttgart-Echterdingen fertigte im Vorjahr insgesamt 3.582.906 Passagiere ab. Man lag damit um 11,5 Prozent über der Leistung von 2020, jedoch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Geschäftsführer Walter Schoefer rechnet für das heurige Jahr mit einer „deutlichen Erholung“. Die Zahl der Flugbewegungen lag mit 62.135 Starts und Landungen nur wenig über dem Vorjahr (+ 5,7 Prozent). Positiv entwickelte sich im Pandemie-Jahr die Nachfrage nach Luftfracht am Landesflughafen. Vergangenes Jahr wurden insgesamt 40.523 Tonnen Cargo umgeschlagen, ein Plus von 112,4 Prozent. Viele der weltweiten Lieferketten waren durch die Pandemie beeinträchtigt, der Transport auf dem Luftweg sicherte schnelle Zustellung und die Aufrechterhaltung der Produktion und Versorgung mit wichtigen Gütern. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Luftfahrt waren und sind aktuell gravierend. Unsere Aufgabe ist weiterhin, die FSG gut durch die Krise zu steuern, Liquidität und Beschäftigung zu sichern und gleichzeitig unsere ehrgeizigen Klimaziele weiter umzusetzen. Wir sehen einen großen Nachholbedarf bei Reisen, sei es geschäftlich oder zu privaten Zwecken. Wir rechnen daher in diesem Jahr mit gut 6 Millionen Passagieren“, erklärt Stuttgarts Flughafenchef Walter Schoefer.

weiterlesen »

Condor baut Palma-Angebot ab Frankfurt stark aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ist offensichtlich bestrebt in Frankfurt am Main die Marktführerschaft in Richtung Palma de Mallorca zu gewinnen. Der Carrier stockt das Angebot im Sommerflugplan 2022 stark auf. In der Hauptsaison bietet Condor bis zu 36 Flüge pro Woche zwischen den beiden Airports an. Damit fliegt man deutlich häufiger als noch vor der Corona-Pandemie. Die Aufstockungen werden schrittweise vorgenommen. Zunächst fährt der Carrier per 1. Juni 2022 die Frequenzen um sieben Rotationen auf 35 Umläufe pro Woche hoch. Einen Monat später kommt Umlauf Nummer 36 dazu. Bis vorerst 30. September 2022 will Condor derartig hochfrequent fliegen. Neu ist auch, dass man freitags einen Abendflug, der Frankfurt am Main um 20 Uhr 10 verlassen und Palma um 22 Uhr 20 erreichen wird, einführt. Der dazugehörige Rückflug hebt an Samstagen um 2 Uhr 55 ab und erreicht die deutsche Stadt gegen 5 Uhr 10. Der Hinflug dürfte besonders für Personen, die am Freitag arbeiten müssen, jedoch das Wochenende auf Mallorca verbringen wollen, interessant sein.

weiterlesen »

Deutschland deklariert 60 weitere Staaten als „Hochrisikogebiete“

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet weitere 19 Staaten als so genannte Hochrisikogebiete. Damit rückt man immer näher an die vormalige „weltweite Reisewarnung“ heran, denn nur wenige Länder sind nicht mit diesem Makel belegt. Beachtlich ist abermals, dass die Sieben-Tagesinzidenzen in einigen neuen „Hochrisikogebieten“ deutlich unter jenen der Bundesrepublik liegen. Beispiele hierfür sind unter anderem Indien, Ecuador, Marokko, Tunesien und Japan. Die inflationäre Aussprache von Reisewarnungen führt bei Pauschalreisen mittlerweile zunehmend dazu, dass Tour Operator die vormals üblichen kostenfreien Stornierungen verweigert. Neu auf die deutsche Hochrisikoliste geschafft haben es: Algerien Bhutan Brasilien Chile Ecuador Indien Japan Kasachstan Kosovo Malediven Marokko Moldau, Republik Mongolei Nepal Paraguay Rumänien Saudi-Arabien Tunesien Usbekistan

weiterlesen »