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Nürnberg öffnet Lounge für Turkish-Airlines-Passagiere

Die Lounge des Flughafens Nürnberg können nun auch Passagiere von Turkish Airlines mit Vielfliegerstatus Elit, Elit Plus bzw. Elit Card nutzen. Weiters öffnet man sich auch für Inhaber von Star-Alliance-Gold-Karten. Laut Flughafen Nürnberg sollen auch Business-Class-Passagiere von Turkish Airlines den exklusiven Warteraum nutzen können. Speziell für türkische Gäste wurde die Speiseauswahl ergänzt, zum Beispiel mit Salaten, Couscous- und Glasnudelgerichten. Zur Lounge-Ausstattung gehören auch Arbeitsplätze mit Rückzugsmöglichkeit. Turkish Airlines verbindet Nürnberg seit bald 50 Jahren mit der türkischen Metropole und Drehkreuz der globalen Luftfahrt Istanbul, im Sommer kommt Adana hinzu. Aktuell haben neben Business Class-Kunden von Turkish Airlines auch Reisende mit KLM, Air France sowie Mitglieder von Priority Pass Zutritt zur Dürer Lounge. Andere Fluggäste können einen Zutritts-Voucher zum Preis von 24,99 Euro käuflich erwerben. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Flugplan.

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Tui möchte erste Staatshilfe zurückbezahlen

Der Reisekonzern Tui rechnet trotz der Virusvariante Omikron mit einem starken Sommergeschäft und will den ersten Teil der Staatshilfen zurückzahlen. Geplant sei die Rückgabe von Hilfsgeldern aus der Corona-Krise in Höhe von rund 700 Millionen Euro zum 1. April, teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Zahlen für das erste Winterquartal am Dienstag in Hannover mit. Nach dem existenziellen Dämpfer in der Anfangszeit der Corona-Krise sieht der Konzern eine deutliche Stabilisierung. „Die Nachfrage nach Reisen ist über alle Märkte hoch. Der Weg aus der Pandemie zeichnet sich immer klarer ab“, so Vorstandschef Fritz Joussen. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte Tui einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und damit rund fünfmal so viel wie im ersten Corona-Winter ein Jahr zuvor. Unter dem Strich konnte der Konzern seinen saisontypischen Verlust von 780 Millionen auf 384 Millionen Euro in etwa halbieren.

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Bundeskartellamt: Lufthansa behindert Condor-Langstrecke

Das deutsche Bundeskartellamt hat Lufthansa in Sachen der Zubringerflüge offiziell abgemahnt. Die Behörde vertritt nach vorläufigem Prüfungsergebnis die Ansicht, dass Condor „kartellrechtlicher Anspruch gegen Lufthansa auf Zugang zu Zubringerflügen für ihre Langstreckenpassagiere zusteht“. „Nach unserem vorläufigen Prüfungsergebnis ist die Lufthansa-Gruppe auf dem Zubringermarkt, der überwiegend deutsche Flughäfen mit dem Langstreckennetz von Condor verbindet, marktbeherrschend. Keine andere Fluggesellschaft kann über Einzelflüge hinaus eine Zubringung zu den bedeutenden deutschen Drehkreuzen Frankfurt, München und Düsseldorf anbieten. Damit unterfällt Lufthansa der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht und unterliegt besonderen Pflichten. Wir haben Bedenken gegen die Zulässigkeit einer Kündigung der Condor-Kooperation, soweit Lufthansa dadurch ihre Wettbewerberin auf den nachgelagerten Märkten für Langstreckenflüge unbillig behindert“, so Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Condor und Lufthansa arbeiten seit vielen Jahren im Bereich Zubringerflüge zusammen. Die ursprüngliche Kündigung dieser Geschäftsbeziehung zum 1. Juni 2021 hat Lufthansa nach Intervention des Bundeskartellamtes zeitlich befristet bis zum 10. Mai 2022 ausgesetzt. Das Bundeskartellamt kommt nach den bisherigen Ermittlungen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass Condor ein kartellrechtlicher Anspruch gegen Lufthansa auf Zugang zu den Zubringerflügen auch über diesen Zeitpunkt hinaus zusteht. Ferner hat das Bundeskartellamt in den bisherigen Vereinbarungen zwischen der Lufthansa und Condor verschiedene weitere Wettbewerbsbeschränkungen festgestellt, deren kartellrechtliche Zulässigkeit es derzeit ebenfalls kritisch sieht. Condor selbst unterhält kein Zubringernetz; es wären nach den bisherigen Ermittlungen auch keine geeigneten Slots an den zentralen Drehkreuzen wie Frankfurt zum Aufbau eines entsprechenden Netzes verfügbar. Die Passagiere, die einen Zubringerflug buchen, wohnen im Schnitt mindestens 300 km vom Abflughafen für die Langstrecke entfernt. Für sie sind nach den

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Vor 25 Jahren: Eurowings taufte D-AKNE auf „Albrecht Dürer“

Am Samstag blickte der Flughafen Nürnberg auf den 5. Feber 1997 zurück. An diesem Tag wurde der Airbus A319 mit der Registrierung D-AKNE auf den Namen „Albrecht Dürer“ getauft. Ursprünglich wurde die Maschine von der damaligen Regionalfluggesellschaft Eurowings für Charterdienste eingesetzt. Mit der Gründung von Germanwings, die aus der EW-Tochter Eurowings Flug GmbH hervorgegangen ist, wechselte der Mittelstreckenjet zu dieser. Stationiert war dieser A319 unter anderem in Salzburg, Stuttgart, Nürnberg und später Köln/Bonn. Im elften Jahr kam die Maschine zur Lufthansa und wurde für drei Jahre an die neue Italienische Tochter Lufthansa Italia vermietet, bevor sie mit 15 Jahren wieder bei der Germanwings unterkam. Mit 22 wurde die frühere „Albrecht Dürer“ im spanischen Teruel abgestellt und anschließend mit 24 Jahren abgewrackt.

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Lufthansa und Swiss sammeln Klima-Spenden an Bord

Der “Ablasshandel” mit so genannten Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen läuft bei den meisten Fluggesellschaften nicht gerade gut. Extrem wenige Passagiere spenden im Zuge der Buchung oder im Nachgang über eine unabhängige Plattform. Lufthansa versucht nun einen neuen Weg zu gehen. Der Kranich bietet neuerdings den Fluggästen an, dass diese an Bord über das Inflight-Entertainment-System ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Spende kompensieren können. Bei Lufthansa steht das Angebot ab München auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die über eine WLAN-Internetverbindung verfügungen, zur Verfügung. Auf der Langstrecke testet man sowohl bei der Mainline als auch bei Swiss auf ausgewählten Verbindungen. Das Feature wird Gästen im Onboard-Entertainmentsystem angezeigt. Dort können sie mittels Schiebregler selbst entscheiden, wie sie die CO2-Emissionen ihrer Flugreise ausgleichen möchten: Entweder über nachhaltigen Flugkraftstoff aus biogenen Reststoffen, über hochwertige Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate, oder über eine Kombination beider Optionen. Die Fluggäste können das Angebot kostenfrei über das Internet an Bord auf ihren mobilen Endgeräten nutzen. In der neuen Anwendung können die Passagiere direkt sehen, wie viele Fluggäste bereits die CO2-Emissionen ihrer individuellen Flugreise an diesem Tag ausgeglichen haben und so Teil einer wachsenden Community werden. Ob sich der “digitale Klima-Klingelbeutel” an Bord bewährt, wird sich zeigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte dies dann auch das entscheidende Kriterium sein, ob das Feature konzernweit ausgerollt wird oder nicht.

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Sören Stark wird neuer Lufthansa-Technik-Chef

Bei Lufthansa Technik AG kommt es zu einem Führungswechsel, denn Johannes Bußmann wird das Unternehmen zum 1. Juli 2022 auf eigenen Wunsch verlassen. Im Chefsessel folgt Sören Stark nach. Der Manager sitzt bereits als COO im Vorstand von Lufthansa Technik. Bußmann war rund sieben Jahre an der Spitze der Kranich-Wartungstochter. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2022 wird er das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen und Sören Stark rückt in die Position des CEO auf. „Ich sehe sehr dankbar auf die vergangenen Jahre als Vorstandsvorsitzender und meine insgesamt 23 Jahre bei Lufthansa Technik zurück. Wir haben in dieser Zeit Großartiges erreicht, und es erfüllt mich auch mit Stolz, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein und dieses Unternehmen über die vergangenen sieben Jahre habe führen zu dürfen. Jetzt ist es an der Zeit, mich anderen Aufgaben außerhalb der Luftfahrt zu stellen, worauf ich mich schon sehr freue“, erklärt der scheidende Firmenchef.

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BER verhalten ins neue Jahr gestartet

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im Jänner 2022 rund 768.000 Passagiere. Damit hatte man um rund 300.000 Reisende weniger als noch im Dezember 2021. Im Vorkrisenmonat Jänner 2020 reisten 2,25 Millionen Fluggäste über die damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel. Insgesamt wurden im Januar 9.100 Flugbewegungen registriert, 3.100 weniger als im Dezember 2021. Im Januar des vergangenen Jahres starteten und landeten rund 4.000 Maschinen am BER. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Monat 2.325 Tonnen umgeschlagen, 775 Tonnen weniger als im Vormonat. Im Januar 2021 waren es 1.708 Tonnen, im Vor-Corona-Monat Januar 2020 rund 2.620 Tonnen. „Unser Flugbetrieb ist durch Corona weiterhin massiv eingeschränkt. Allerdings lässt sich gegenüber Januar 2021 feststellen, dass das Jahr deutlich besser anläuft als im ersten Corona-Winter. Immer mehr Passagiere wissen: Flugreisen sind unter Corona-Bedingungen aufwändiger, aber selbstverständlich möglich. Dazu trägt auch bei, dass wir gemeinsam mit den Partnern am Flughafen Wege gefunden haben, immer besser mit den Herausforderungen der sich ständig ändernden Reisebedingungen umzugehen“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach.

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Ukraine International kehr nach Wien, Düsseldorf und Zürich zurück

Nach langer Abwesenheit will die Fluggesellschaft Ukraine International im Sommerflugplan ihr Comeback auf dem Flughafen Wien Schwechat sowie in Brüssel, Düsseldorf, Budapest, Helsinki, Kopenhagen, Stockholm, Nizza, Tel Aviv, Warschau, Zürich, Venedig und Vilnius feiern. Derzeit plant das Unternehmen die Wiederaufnahmen schrittweise ab Anfang Juni 2022 vorzunehmen. Manche der genannten Destinationen pausieren bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Andere wurden immer wieder reaktiviert und dann wieder eingestellt. Neuaufnahmen hat man ebenfalls im europäischen Streckennetz geplant: Oslo und Alicante. Auch das Langstreckennetz soll sukzessive hochgefahren werden. Beispielsweise fasst man Flüge in Richtung Nordamerika und Indien ins Auge. Dabei sollen unter anderem die Ziele Toronto und New York City reaktiviert werden und zum Beispiel in Richtung Delhi sollen die Frequenzen angehoben werden.

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Köln: Ryanair ändert Flugplan nach Malaga und Valencia

Der Billigflieger Ryanair wird im Sommerflugplan 2022 ab Köln/Bonn zwei spanische Destinationen häufiger anfliegen. Die Aufstockung auf den Strecken nach Valencia und Malaga soll Anfang Mai 2022 vollzogen werden. Derzeit führt die Tochtergesellschaft Malta Air drei wöchentliche Umläufe von Köln/Bonn nach Malaga durch. Mit Wirksamkeit zum 4. Mai 2022 soll an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag geflogen werden. Auf der Valencia-Route reduziert man zunächst im April 2022 auf zwei Rotationen pro Woche. Ab Mai 2022 sollen wieder vier wöchentliche Umläufe angeboten werden. Allerdings ändert man die Verkehrstage auf Montag, Dienstag, Freitag um Samstag. Im Regelfall kommen Boeing 737-800, die von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben werden, zum Einsatz.

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Berlin: Möglicherweise sicherheitsrelevante Airline-Unterlagen in YouTube

Die Bordverpflegung ist neben dem Preis für viele Passagiere ein wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, bei welcher Airline der nächste Flug gebucht wird. Um Speisen und Getränke an Airlines liefern zu können, müssen die Cateringbetriebe strengen Sicherheitsaudits der Airlines, aber auch den Vorschriften der einzelnen Luftfahrtbehörden entsprechen. Umso befremdlicher erscheint es, wenn ein börsennotiertes Airline Catering-Unternehmen offenbar nicht daran interessiert ist, dass seit gut zwei Jahren auf den einschlägigen Streaming Kanälen im Internet ein Video abrufbar ist, in dem eine Gruppe Erwachsener die sicherheitsrelevanten Unterlagen von Airline Kunden durchblättert. Vorweg: Die Urheber des Videos sind offensichtlich der „Lost Place Explorer”-Szene zuzuordnen. Hierbei wird zumeist ohne Einwilligung der Eigentümer in vermeintlich leerstehende Gebäude eingedrungen und per Video dokumentiert. Da diese auf Youtube veröffentlichten Videos sich einer immer größer werdenden Fangemeinde erfreuen, erhalten die Urheber teilweise sogar Tantiemen für ihre zweifelhaften Reportagen. In einem dieser Videos ist klar erkennbar, dass Explorer weder mit der Zustimmung des Eigentümers, noch mit einer Einwilligung des Flugzeugcaterers Do&Co, in den Firmenkomplex an der Spreeschanze in Berlin eingedrungen sind. Anstelle sich Gedanken über zivil- und/oder strafrechtliche Folgen des illegalen Eindringens zu machen, wird das Video zusätzlich noch auf Youtube gehostet. Eigentlich sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt der Eigentümer des Anwesens oder die im Video involvierten Airlines ein berechtigtes Interesse haben, gegen die Urheber vorzugehen – oder zumindest das Video zu löschen. Weit gefehlt! Nachdem Aviation.Direct und weitere namhafte Medienagenturen von der Existenz des Videos Kenntnis erhielten, wurde mehrfach versucht, eine Stellungnahme von Do&Co Berlin – bzw.

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