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Flughafen Stuttgart: Probebetrieb für verkürztes Abflugverfahren beendet

Nach einem einjährigen Probebetrieb für ein verkürztes Abflugverfahren auf der Flugroute TEDGO in östlicher Betriebsrichtung für Abflüge Richtung Süden hat die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) die Ergebnisse des Versuchs bekannt gegeben. Der Probebetrieb wurde ab Februar 2023 durchgeführt und stieß bereits im Vorfeld auf intensive Diskussionen, insbesondere in den überflogenen Gemeinden. Die FSG begleitete den Probebetrieb mit Lärmmessungen, um zuverlässige Daten für eine fundierte Beurteilung zu erhalten. Die Empfehlung der Fluglärmkommission bezüglich einer Fortführung oder Beendigung der neuen Variante steht bevor. Die FSG wird sich bei der Abstimmung neutral verhalten. Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, betonte die Bedeutung von Transparenz und guter Nachbarschaft. Der Probebetrieb wurde mit den betroffenen Gemeinden frühzeitig kommuniziert, und die ermittelten Messergebnisse wurden besprochen. Der Flughafenbetrieb selbst sei von der Route nicht betroffen. Die FSG, als Betreiberin der Flughafeninfrastruktur am Boden, bleibe neutral und werde sich in dieser Frage der Stimme enthalten. Die Fluglärmkommission spricht Empfehlungen zur Änderung von Flugrouten aus. Die endgültige Entscheidung über eine reguläre Aufnahme oder den Weiterbetrieb neuer Strecken liegt jedoch bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) und dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF).

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Stuttgart: Wizz Air nimmt Budapest-Flüge früher auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird die vor einigen Wochen angekündigten Nonstopflüge zwischen Budapest und Stuttgart-Echterdingen früher aufnehmen. Zunächst waren Sonderflüge anlässlich der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft angekündigt worden. Wenige Tage später kommunizierte Wizz Air, dass man ab Mitte Juni 2024 fünfmal wöchentlich zwischen Budapest und Stuttgart fliegen wird. Nun hat man entschieden, dass diese Route bereits ab 1. Juni 2024 bedient werden soll. Es handelt sich um die erste Strecke, die Wizz Air ab Stuttgart-Echterdingen anbieten wird. Eine zweite soll im Herbst 2024 folgen.

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Köln/Bonn: Ryanair will im Winter 2024/25 wieder nach Akaba fliegen

Im Winterflugplan 2024/25 plant Ryanair wieder Nonstopflüge ab Köln/Bonn nach Akaba anzubieten. Seit einiger Zeit pausiert diese Jordanien-Destination streckennetzweit. Im Nachgang des Überfalls der Hamas gegen Israel ist die Nachfrage im Bereich von Akaba-Flügen eingebrochen. Dies hatte zur Folge, dass unter anderem Ryanair die Bedienung dieses Ziels komplett ausgesetzt hat. Derzeit plant Ryanair im Winterflugplan 2024/25 ab Köln/Bonn zweimal wöchentlich Kurs auf Akaba zu nehmen. Diese Strecke soll am 29. Oktober 2024 aufgenommen werden und an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag bedient werden.

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Hahn: Ryanair kündigt Gran-Canaria-Flüge an

Im Winterflugplan 2024/25 beabsichtigt die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Frankfurt-Hahn auch Kurs auf Gran Canaria zu nehmen. Die Flüge zwischen Hahn und Las Palmas de Gran Canaria sollen am 27. Oktober 2024 ausgenommen werden. Zunächst ist geplant, dass zweimal wöchentlich geflogen wird. Die operative Durchführung erfolgt laut Reservierungssystem von Ryanair jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Maschinen von Malta Air.

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Charter: Condor nimmt Düsseldorf-Genua auf

Ab 4. Mai 2025 bedient die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor im Auftrag einer Reederei Charterflüge zwischen Düsseldorf und Genua. Diese sollen jeweils am Verkehrstag Donnerstag durchgeführt werden. Auftraggeber ist die Reederei Costa Crociere. Zielgruppe dieser Charterflüge sind Kreuzfahrer aus Deutschland, die zu ihrem Abfahrtsort ins italienische Genua gebracht werden sollen.

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Massenübelkeit an Bord von Condor-Flug

Am Flughafen Frankfurt löste ein Vorfall an Bord eines Condor-Flugs von Mauritius nach Frankfurt einen Großeinsatz von Rettungskräften aus. Die Crew des Fluges DE2315 informierte am Donnerstag die Leitstelle am Zielflughafen über Passagiere, die über starkes Unwohlsein klagten. Als Reaktion darauf wurden rund 15 Rettungsfahrzeuge, auch von außerhalb des Airports, mobilisiert. Die Rettungskräfte trafen nach der Landung um 17:33 Uhr auf mehrere Passagiere, die während des Fluges erbrochen oder sich unwohl gefühlt hatten. Die genaue Anzahl der Betroffenen wurde von der Fluggesellschaft nicht offiziell bestätigt. Die Crew blieb jedoch unbeeinträchtigt. Eine Sprecherin betonte, dass das Personal für solche Situationen geschult sei und nach einer sorgfältigen Bewertung beschlossen habe, den Flug fortzusetzen. Medienberichten zufolge waren möglicherweise bis zu 70 Passagiere betroffen, während laut Condor insgesamt 290 Passagiere an Bord des Airbus A330neo mit 310 Plätzen waren. Es stellte sich heraus, dass nicht alle Rettungsfahrzeuge benötigt wurden, und viele Helfer kehrten ohne Einsatz zurück. Condor gab bekannt, dass eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet wurde, um die Ursache für die Erkrankungen zu klären. Spekulationen, wie einzelne Menüs an Bord, wurden von der Fluggesellschaft nicht kommentiert.

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Paderborn: Tui sagt Tunesien-Charterflüge ab

Eigentlich sollte Freebird Europe ab 26. Juni 2024 im Auftrag des Reiseveranstalters Tui Charterflüge ins tunesische Hammamet ab Paderborn durchführen. Dazu kommt es aber nicht. Geplant war, dass einmal wöchentlich ab dem deutschen Airport über Enfidha nach Hammamet geflogen wird. Durchführende Fluggesellschaft sollte die maltesische Freebird Europe sein. Allerdings hat Tui diese Charterroute mangels Nachfrage abgesagt. Über die Nichtaufnahme berichtete zunächst die Zeitung Westfalenpost.

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Frankfurt: Lufthansa stellt London-Gatwick ein

Mit Wirksamkeit zum 30. Juni 2024 wird Lufthansa die Nonstopflüge zwischen Frankfurt am Main und London-Gatwick aufgeben. Bereits zuvor bedient der Carrier diese Route im Juni 2024 nur noch sporadisch. Lufthansa konzentriert die London-Präsenz auf Heathrow. Allerdings hat die Tochtergesellschaft Swiss erst kürzlich eine Verbindung zwischen Zürich und London-Gatwick aufgenommen, so dass der zweitgrößte Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs weiterhin mit einem Lufthansa-Group-Hub verbunden ist.

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Condor wird neuer Mobilitätspartner des DATEV Challenge Roth Triathlons

Condor, der deutsche Ferienflieger mit Sitz in Frankfurt, hat eine Partnerschaft mit dem DATEV Challenge Roth Triathlon, dem größten Langdistanztriathlon der Welt, angekündigt. Diese Zusammenarbeit wird nicht nur den Athletinnen und Athleten zugutekommen, sondern auch den freiwilligen Helferinnen und Helfern in Roth. „Wir werden künftig alle Sportbegeisterten unterstützen, gemeinsam sicher ans Ziel zu kommen“, sagte Magdalena Hauser, Director Communications & Marketing von Condor. „Es freut uns sehr, im Juli erstmals dabei zu sein und die Athletinnen und Athleten anzufeuern. Diese wichtige Zielgruppe möchten wir im Rahmen des Events aber auch darüber hinaus in ihrer Leidenschaft für den Sport bestärken und bieten dafür entsprechenden Support auf ihren Reisen.“ Die Partnerschaft mit Condor ist auch für Renndirektor Felix Walchshöfer eine persönliche Freude. „Ich verfolge die Industrie seit meiner Kindheit und bin schon immer sehr gerne mit der Condor geflogen“, sagte Walchshöfer. „Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der Condor einen Branchenprimus als Partner in Roth gewinnen konnten.“ Condor ermöglicht Athletinnen und Athleten aus über 90 Nationen, dank neu ausgebauter Strecken, eine erleichterte Anreise zum DATEV Challenge Roth Triathlon. Zusätzlich bietet Condor eine „Fahrradtransport-Flatrate“ auf ihren Flügen und verlost Startplätze für das Rennen. Die engagierten Volunteers in Roth werden ebenfalls von der Partnerschaft profitieren, da Condor Fluggutscheine zur Verfügung stellt.

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Berlin: Norse hat JFK-Flüge reaktiviert

Nach einer Winterpause hat Norse Atlantic Airways die Nonstopverbindung zwischen Berlin und New York wieder aufgenommen. Die Fluggesellschaft plant, zwischen dem 1. Mai bis Mitte November 2024 viermal wöchentlich zwischen der deutschen Hauptstadt und dem Flughafen New York JFK zu fliegen. Norse Atlantic Airways hat ab der deutschen Bundeshauptstadt in der Vergangenheit wiederholt Strecken aufgenommen, die nach wenigen Wochen wieder aufgegeben wurden. Die konzernweite Auslastung war laut jüngster Bilanz eher schwach.

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