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Eurowings stockt Basis Hannover auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings kündigte an, ihre erst 2023 eröffnete Basis am Flughafen Hannover zu erweitern. Neben dem seit Oktober 2023 dort beheimateten Airbus A320 wird eine zweite Maschine desselben Typs in Hannover stationiert. Diese Erweiterung des Flugangebots sieht 17 Ziele für den Sommer vor, darunter Stockholm, Rom, Neapel, Catania, Bergamo, Faro, Malaga, Thessaloniki, Pristina und Mallorca. Eurowings-Chef Jens Bischof betonte, dass das Angebot eine bessere Anbindung Niedersachsens an beliebte Sonnenziele in Südeuropa ermöglicht und ein starkes Bekenntnis zum Luftverkehrsstandort Hannover und der Region darstellt. Flughafen-Chef Martin Roll hob hervor, dass der Flugplan ab Hannover durch die Eurowings-Ziele noch attraktiver werde, insbesondere durch die neuen Ziele in Italien, die lange auf der Wunschliste standen.

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Strecke FMO-MUC feiert den 40er

Seit 40 Jahren verbindet die Flugstrecke vom Flughafen Münster/Osnabrück nach München die beiden Städte. Am 02. Mai 1984 hob erstmals ein Flugzeug der DLT (heute Lufthansa CityLine) vom FMO in Richtung der bayerischen Landeshauptstadt ab. Heute fliegt Lufthansa viermal täglich zu ihrem großen Drehkreuz in München. Etwa ein Drittel der Fluggäste nutzt über München Anschlüsse zu rund 150 weltweiten Zielen. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, betonte die hohe Bedeutung dieser Verbindung für die gesamte Region. Mit über 150.000 Fluggästen pro Jahr zählt die München-Strecke zu den TOP-3-Destinationen des Flughafens und ist die von der regionalen Wirtschaft am meisten nachgefragte Verbindung. Zum Jubiläum verteilten FMO-Mitarbeiter heute typisch bayerische Salzbrezeln an die Fluggäste des Fluges LH 2139, und die Crew des Airbus A319 wurde auf dem Vorfeld feierlich mit Blumen empfangen.

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Flughafen Nürnberg mit 3,93 Passagieren im Jahr 2023

Im Jahr 2023 nutzten 3,93 Millionen Fluggäste den Albrecht Dürer Airport Nürnberg für ihre Reisen, was einem Anstieg von 19,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse auf Konzernebene erreichten rund 100 Millionen Euro, eine Steigerung von etwa 23 Prozent. Der Linienverkehr verzeichnete einen Zuwachs von 28,3 Prozent beim Passagieraufkommen, hauptsächlich aufgrund des wachsenden Low-Cost-Verkehrs und eines stabilen Angebots. Der florierende Low-Cost-Verkehr, angeführt von Ryanair, bleibt ein Trend am Standort Nürnberg. Trotz eines Rückgangs bei der Luftfracht verzeichnete der Flughafen eine Zunahme der Flugbewegungen. Der Airport schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem negativen Ergebnis nach Steuern ab, verzeichnete jedoch eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr. Der Cash Flow stieg ebenfalls deutlich an. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 1.079, und der Airport erhielt positive Bewertungen von Reisenden.

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Fußball-EM: Köln/Bonn brandet Vorfeld-Bus

In weniger als sechs Wochen beginnt die UEFA EURO 2024 in Deutschland und der Flughafen Köln/Bonn erwartet während des Turniers eine Vielzahl von Fußballfans. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betont die Vorfreude darauf, Reisende aus ganz Europa sowie Teams und Staff der teilnehmenden Nationen am Airport zu begrüßen. Als Partner der Stadt Köln sei man bereit, einen großartigen Startpunkt für Fußballfans zu bieten, die das Turnier besuchen möchten. Vergangene Woche wurde am Flughafen das offizielle EM-Maskottchen Albärt gesichtet, das den frisch gebrandeten Elektro-Bus im EM-Design in Betrieb nahm. Dieser E-Bus wird Passagiere von den Flugzeugen abholen und ins Terminal bringen und während des Turniers Fußballfans befördern. Der Flughafen erwartet rund 140 zusätzliche Passagierflüge mit mehr als 30.000 Reisenden während des Turnierzeitraums vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024. Der Flughafenchef erklärt, dass viele Fans in Köln/Bonn landen und von hier aus weiterreisen. Der Flughafen möchte ein toller Startpunkt für Fußballfans sein und sie bestmöglich auf ein faszinierendes Turnier vorbereiten. Der Flughafen arbeitet eng mit dem Organisationsteam der Stadt Köln, den Behörden, der Deutschen Flugsicherung und weiteren Partnern zusammen. Es sind verschiedene Aktionen geplant, darunter Welcome Desks, EM-Flaggen in den Terminals und der Einsatz zahlreicher Volunteers. Der Elektro-Bus wird auch nach der EM im Einsatz bleiben, da sein Branding so konzipiert ist, dass die fußballspezifischen Elemente entfernt werden können, während das Airport-Design erhalten bleibt.

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Lufthansa hat Allegris-Kabine erstmals eingesetzt

Auf dem ersten Linienflug LH476 von Lufthansa mit Allegris-Kabine, der am 1. Mai 2024 um 16:14 Uhr von München nach Vancouver startete, erlebten 268 Fluggäste und 18 Crew-Mitglieder das Debüt von zehn neuen Sitzoptionen. Seit 2. Mai 2024 wird auch Toronto als zweites Allegris-Ziel angesteuert, abwechselnd mit Vancouver. In den kommenden Monaten werden mit der Auslieferung weiterer A350 auch Flüge nach Chicago und Montreal von Allegris angeboten. Im Spätsommer sind auch Flüge nach Shanghai und San Francisco geplant, wobei diese zunächst bestehende Ziele ersetzen. Die Buchung für Flüge mit der Allegris-Kabine im Winterflugplan wird im Sommer mit der gesamten Produktbreite möglich sein, einschließlich weiterer Details zu Preisen und Vorteilen für Statuskunden. Bei Buchung der Allegris Business Class können Reisende wie gewohnt bestimmte Sitze reservieren, wobei die Reservierung des Classic Seats kostenfrei ist und alle Vorzüge des neuen Produkts bietet. Optional können auch Sitze mit Zusatzkomfort wie die Business Class Suite, der Extra Space Seat, der Privacy Seat und das Extra Long Bed gegen einen Aufpreis vorab reserviert werden.

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Flugprobleme in Deutschland nehmen zu

Im ersten Quartal 2024 stieg die Zahl der von Flugausfällen und Verspätungen betroffenen Passagiere um 1,2 Prozent, was etwa 222.000 Passagieren entspricht, so eine Untersuchung von AirHelp. Großbritannien führt mit fast 5,8 Millionen verspäteten Passagieren, gefolgt von Deutschland mit rund 4,7 Millionen. Finnland, Portugal und die Niederlande haben die höchsten Verspätungsquoten. Kroatien, Irland und Österreich sind die pünktlichsten Abflugorte. Deutschland verzeichnet einen Anstieg der Flugausfälle, wobei Frankfurt am Main die höchste Verspätungsquote aufweist.  Im ersten Quartal 2024 waren knapp 41 Millionen Passagiere in Europa verspätet, wovon mehr als fünf Millionen entschädigungsberechtigt sind. Länder mit den meisten entschädigungsberechtigten Passagieren sind das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich. Fluggastrechtsexperten erwarten eine Beruhigung der Lage durch Einigungen bei den Verhandlungen, weisen jedoch darauf hin, dass Betroffene bei Streiks ein Recht auf Entschädigung haben könnten. Streikbedingte Flugverspätungen könnten sich laut Expertenbericht etwas beruhigen.

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Deutschland: Scharfe Branchenkritik an verteuerter Luftverkehrssteuer

Zum 1. Mai 2024 wurde die Luftverkehrssteuer in Deutschland um etwa 25 Prozent angehoben, was eine heftige Debatte über die Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie, die Wirtschaft und den Umweltschutz auslöste. Der Verband der in Deutschland operierenden Fluggesellschaften, BARIG, kritisiert diese Maßnahme scharf und warnt vor den Folgen für die bereits hoch belasteten Standortkosten und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Michael Hoppe, Chairman und Executive Director des BARIG, betonte, dass die Erhöhung der Luftverkehrssteuer ein fatales Signal für den Luftverkehr und die Wirtschaft Deutschlands sei. Er sieht darin eine weitere Belastung für die bereits leidende Luftfahrtbranche, deren Erholung nach der Covid-19-Pandemie im Vergleich zu anderen Ländern weiterhin hinterherhinkt. Hoppe kritisiert auch die Politik der Bundesregierung bezüglich der Förderung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF), da nur ein Bruchteil der im Koalitionsvertrag zugesagten Mittel dafür bereitgestellt wurde. Auch die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) äußerte scharfe Kritik an der Steuererhöhung. Sie warnte vor einer Schwächung der deutschen Wirtschaft, insbesondere in wichtigen Bereichen wie Export und Tourismus. Zudem werde die Luftfahrtbranche in ihren Bemühungen zur Dekarbonisierung behindert, da die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer nicht wie ursprünglich vorgesehen in die Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen fließen. Die Erhöhung der Luftverkehrssteuer wird auch Auswirkungen auf die Ticketpreise und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftverkehrsbranche haben. Die IATA warnte vor einer weiteren Beeinträchtigung der Erholung des deutschen Luftverkehrs von der Pandemie, der bereits zu den langsamsten in der EU gehört. Insgesamt wird die Diskussion um die Luftverkehrssteuer in Deutschland von der Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und Umweltschutzmaßnahmen geprägt sein.

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Bremen: Wien wird sechste Hub-Anbindung

Ab kommenden Montag, dem 6. Mai 2024, wird Austrian Airlines vom Flughafen Bremen aus viermal pro Woche eine Direktverbindung nach Wien anbieten. Diese neue Route ermöglicht es Passagieren, bequem in einem Buchungsvorgang Anschlussflüge zu buchen. Mit Wien als sechstem internationalen Drehkreuz, das direkt von Bremen aus angeflogen wird, eröffnen sich Reisenden aus Nordwestdeutschland über 500 internationale Ziele mit nur einem Umstieg. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, betont die touristischen Höhepunkte Wiens und das steigende Interesse österreichischer Reisender an Bremen und der Region. Die neue Strecke bietet zudem eine wichtige Verbindung für Fern- und Geschäftsreisende, die mit Austrian Airlines weltweite Ziele erreichen können. Austrian Airlines, mit etwa 130 Flugzielen und mehr als 11 Millionen Passagieren jährlich, ist Österreichs größte Fluggesellschaft und Mitglied der Star Alliance.

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Corendon mit ausgebautem Sommerangebot

Corendon Airlines startet stark ins Jahr 2024 und bietet ein umfangreiches Angebot für Urlaubsreisen aus der DACH-Region. Die Fluggesellschaft bedient rund 30 verschiedene Feriendestinationen und bietet mehr als 300 Verbindungen pro Woche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders die traditionell beliebten Reiseziele Türkei, Spanien/Kanarische Inseln, Marokko, Griechenland und Ägypten sind gefragt. Im März 2024 erhöhte Corendon Airlines die Sitzplatzanzahl um etwa 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und verzeichnete einen Zuwachs von über 25% bei den Passagieren im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslastungsraten lagen dabei im Durchschnitt bei 66 bis 81 Prozent. Mine Aslan, Chief Commercial Officer von Corendon Airlines, betont die Bedeutung der DACH-Region als wichtigster Markt für das Unternehmen und das maßgeschneiderte Angebot für Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders häufig steuert Corendon Airlines die Türkei und die Kanarischen Inseln an. Die Airline bietet auch zahlreiche Verbindungen nach Griechenland, Ägypten und Marokko an. Kurzfristig sind noch Kapazitäten für Reisen im Mai und Juni verfügbar, bevor die Hauptreisesaison beginnt. Die Schwestergesellschaft Corendon Dutch Airlines hat ebenfalls ihre Flotte erneuert und bietet Langstreckenflüge von Amsterdam nach Curaçao an.

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Lufthansa Technik mit Gewinnrückgang in Q1/2024

Lufthansa Technik verzeichnet trotz einiger Herausforderungen im ersten Quartal 2024 erneut ein dreistelliges Millionenergebnis. Mit einem Adjusted EBIT von 116 Millionen Euro, im Vergleich zu 135 Millionen Euro im Vorjahr, liegt das Ergebnis unter den Erwartungen, hauptsächlich aufgrund von Streiks in Deutschland und Materialversorgungsproblemen. Trotz des schwierigen Starts ins Jahr strebt das Unternehmen für das Gesamtjahr ein Ergebnis auf Vorjahresniveau an. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 15 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, während die Adjusted-EBIT-Marge auf 6,6 Prozent zurückging. Trotzdem bleibt Lufthansa Technik ein gefragter Partner, der im ersten Quartal 174 neue Verträge abschloss, darunter mit Cebu Pacific und Condor. Die Mitarbeiterzahl stieg auf über 23.000, und das Unternehmen plant für das Jahr 2024 einen weiteren Zuwachs. Die gestiegenen Personalkosten sind jedoch eine Herausforderung, die in den kommenden Jahren bewältigt werden muss.

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