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Deutsche Aircraft: Aireg begrüßt neues Mitglied

Der deutsche Flugzeughersteller ist nun Mitglied beim Aireg e.V. (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany). Das Unternehmen, das die Dornier 328 in Lizenz baut, will auf deren Basis die umweltfreundlichere und effizientere Variante D328eco entwickeln.  „Wir freuen uns sehr, die Deutsche Aircraft GmbH an Board von Aireg willkommen zu heißen. Die Deutsche Aircraft beschreitet mit ihrer Technologie-Roadmap den Weg von der derzeitig umweltbelastenden Luftfahrt hin zu geringeren CO2-Emissionen unter Verwendung von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) und untersucht dabei auch alternativen Antriebstechnologien, beispielsweise auf Basis von Wasserstoff“, so Melanie Form, Mitglied des Vorstands und Leiterin der Geschäftsstelle.

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RKI stuft Baltikum als Risikogebiet ein

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat unter anderem Estland und Lettland zu neuen Hochrisikogebieten erklärt. Litauen steht schon seit vergangenem Sonntag auf der Hochrisikoliste des RKI, jetzt kommt auch Estland und Lettland dazu. In Lettland liegt die Sieben-Tage-Inzidenz über 440 und nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung ist vollständig geimpft. In Estland sei die Situation ähnlich, wie reisevor9.de berichtet. Neben den baltischen Ländern hat das RKI Brunei Darussalam, Jemen und die Ukraine als Hochrisikogebiete ausgewiesen. Dieser Status geht einher mit einer Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Ungeimpfte Rückkehrer aus diesen Ländern müssen daher in Quarantäne. Gleichzeitig wurden einige Gebiete von der Hochrisikoliste ausgenommen. So gibt es etwa Entwarnung für Tahiti und seine Inseln sowie die französische Karibik, wozu Guadeloupe, Martinique, St. Barthélemy und St. Martin zählen. Ebenfalls von der Liste fielen Aserbaidschan, Indonesien, Kasachstan, Kolumbien und die norwegischen Provinzen Oslo und Viken.

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Übernahmeangebot: Zeitfracht will Rostock-Laage kaufen

Der Logistikkonzern Zeitfracht hat ein Übernahmeangebot für den Flughafen Rostock-Laage gelegt und beabsichtigt diesen bis Jahresende zu kaufen. Laut Norddeutschem Rundfunk sind die Aussichten, dass die öffentliche Hand das Angebot annimmt, sehr gut. Der Flughafen Rostock-Laage schrieb in den letzten Jahren horrende Verluste, so dass die Politik immer wieder die Privatisierung ins Auge gefasst hat. Gegenüber dem NDR erklärte Geschäftsführerin Dörthe Hausmann, dass im Sommer 2021 Verhandlungen aufgenommen wurden und Zeitfracht ein Kaufangebot gelegt habe. Dieses ermögliche dem Airport eine neue strategische Ausrichtung, so die Managerin. Der Zeitfracht-Konzern sorgte kürzlich mit der Übernahme der insolventen Adler-Modekette für Aufsehen. In der Luftfahrt ist man unter anderem mit German Airways (vormals WDL) aktiv. Ehemals war man Blue Air beteiligt. Die einstige Zeitfracht-Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter musste zu Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden.

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Nach Kapitalerhöhung: Lufthansa zahlt Stille Einlage I an WSF zurück

Mit Finanzmitteln, die über eine Kapitalerhöhung eingenommen wurden, zahlt Lufthansa die Stille Einlage I des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds zurück. Die Transaktion hat ein Volumen in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Der Kranich-Konzern teilte weiters mit, dass man bis Ende des laufenden Jahres sämtliche stillen Einlagen des WSF zurückführen will. Damit will man die Bundesrepublik Deutschland, die aufgrund der milliardenschweren Staatshilfe direkt und über stille Einlagen beteiligt ist, weitgehend auslösen. Die Kapitalerhöhung spülte Lufthansa rund 2,162 Milliarden Euro in die Kasse. Seit Montag werden die neuen Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Maßnahme ist damit abgeschlossen. „Wir sind sehr dankbar, dass die Deutsche Lufthansa AG in schwierigsten Zeiten mit Steuermitteln stabilisiert worden ist. Dadurch konnten mehr als 100.000 Arbeitsplätze erhalten und für die Zukunft gesichert werden. Früher als erwartet, zahlen wir heute einen Großteil der Stabilisierungsmittel zurück und halten damit unser Versprechen. Wir schauen zunehmend optimistisch in die Zukunft. Immer mehr Länder öffnen ihre Grenzen, die Nachfrage nach Flugreisen insbesondere durch Geschäftsreisende wächst täglich. Trotzdem bleibt das Umfeld für Airlines weiterhin herausfordernd, so, dass wir unsere Transformation konsequent fortsetzen. Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Die Lufthansa Group verteidigt auch in Zukunft ihre Position unter den Top 5 Airline Gruppen der Welt“, so Firmenchef Carsten Spohr. Der Konzern beabsichtigt, nach der Rückzahlung der Stillen Einlage I auch die Stille Einlage II in Höhe von einer Milliarde Euro bis Ende 2021 vollständig zurückzuzahlen und den nicht in Anspruch genommenen Teil der Stillen Einlage I bis Ende 2021 zu kündigen. Ein KfW Kredit

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Rail&Fly: Reiseveranstalter haften für Bahn-Verspätungen

Mit der Frage, ob Reiseveranstalter dafür haften, wenn Passagiere, die inkludierte Rail&Fly-Services in Anspruch nehmen, jedoch wegen einer Bahnverspätung den Flug verpassen, hatte sich der deutsche Bundesgerichtshof zu befassen. Dieser entschied zu Gunsten der Reisenden. Allerdings kommt es stark darauf an in welcher Form das Service angeboten bzw. verkauft wird. Der BGH vertritt die Ansicht, dass wenn dieses inkludiert ist und als eine Art „Vorteil“ beworben wird, dass es dann Bestandteil des Pauschalreisevertrags ist. Die Folge daraus: Der Tour Operator haftet für Bahn-Verspätungen. Laut Mitteilung der Verbraucherzentrale Bundesverband ging es um einen Fall aus dem Jahr 2017. Zwei Reisende hatten eine Pauschalreise inklusive Rail&Fly gebucht. Der Prospekt enthielt unter anderem folgenden Werbespruch: „Vorteil: Zug zum Flug 2. Klasse incl. ICE-Nutzung“. Nach einer von den Klägern bei der Bahn eingeholten Auskunft sollten sie bei einer Abfahrt vom Heimatbahnhof um 5:29 Uhr um 9:27 Uhr am Flughafen Düsseldorf eintreffen. Tatsächlich erreichten die Kläger den Flughafen erst um 11:35 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Einsteigevorgang bereits abgeschlossen. Die Kläger wurden abgewiesen und konnten das Flugzeug, das pünktlich startete, nicht mehr erreichen. In einem kurz nach dem Start des Flugzeugs geführten Telefonat bot die Beklagte den Klägern die Buchung eines Ersatzflugs für einen Aufpreis von 2.400 Euro an. Die Kläger lehnten dies ab und traten die Heimreise an. Sie begehren mit der Klage die Erstattung des Reisepreises und eine Entschädigung für entgangene Urlaubsfreude in Höhe von 50 Prozent des Reisepreises Der BGH hat nun entschieden, dass, wenn im Reiseprospekt bei der Beschreibung einer

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Erneut Chaos und lange Warteschlangen am BER

Im Vergleich zur Zeit „vor Corona“ ist die Anzahl der Passagiere am Flughafen Berlin-Brandenburg noch immer überschaubar, doch scheint man dennoch damit überfordert zu sein. Am Samstagvormittag kam es zu langen Warteschlangen, die jedoch hausgemacht sind. Im Bereich Ground Services wurde zu wenig Personal eingesetzt und gleichzeitig meinen viele Airlines, dass sie ihre Passagiere unter dem Deckmanten „Dokumentenkontrolle“ zum Check-in-Schalter zwingen müssen. Eine Tätigkeit, die man – sofern es keine abweichenden behördlichen Vorschriften des Ziellandes gibt – durchaus auch im Zuge des Boarding durchführen könnte. Ein Sprecher des BER betonte, dass für die Geschwindigkeit an den Check-in-Schaltern die Fluggesellschaften selbst verantwortlich sind. Einige Passagiere berichteten davon, dass Wartezeiten von über zwei Stunden keine Seltenheit gewesen sein sollen. Auch an den Gepäckbändern mussten sich viele Reisende in Geduld üben. Derzeit ist am Flughafen Berlin-Brandenburg nur das Terminal 1 in Betrieb. Die Abfertigungskomplexe 2 und 5 werden unter Hinweis auf das geringe Fluggastaufkommen nicht genutzt. Weiters befinden sich sowohl bei der Betreibergesellschaft als auch bei zahlreichen Dienstleistern viele Mitarbeiter in Kurzarbeit.

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Condor rollt digitalen „Docs-Check“ aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor rollt den Online-Check-in wieder aus. Bislang mussten die Passagiere auf vielen Strecken ihre Bordkarten am Schalter abholen und sich in ohne Notwendigkeit produzierte Warteschlangen anstellen. Gleichzeitig führt Condor eine so genannte „digitale Dokumentenkontrolle“ ein. Während dem Online-Check-in können Testnachweise und EU-Impfzertifikate hochgeladen werde. Die Bordkarten sollen dann digital zum Ausdrucken bzw. zum Vorzeigen auf dem Smartphone zugestellt werden. Der Online Check-in mit Dokumentencheck ist zunächst für alle Flüge nach Spanien, Italien, Kroatien, Griechenland, Portugal und Ägypten sowie für alle Rückflüge zurück nach Deutschland und in die Schweiz möglich. Weitere Destinationen werden kontinuierlich freigeschaltet.

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Eurowings Discover legt zwei weitere Ferienziele auf

Der Lufthansa-Ferienflieger Eurowings Discover legt für den Sommerflugplan 2022 zwei weitere Strecken, die mit Airbus A320 bedient werden sollen, auf. Diese werden ab Frankfurt am Mian bzw. München angeboten. Nach Zakynthos soll es ab 2. Mai 2022 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag gehen. Diese Destination wird Eurowings Discover ab Frankfurt am Main bedienen. Nach Skiathos wird man ab 2. Juni 2022 einmal wöchentlich ab München fliegen. Diese Route wird zunächst am Verkehrstag Samstag angeboten. Per 2. August 2022 soll ein Umlauf an Dienstagen hinzukommen. In der unmittelbar bevorstehenden Winterflugplanperiode plant Eurowings Discover ab Frankfurt am Main unter anderem diese Destinationen mit Airbus A320 anzufliegen: Marrakesch, Teneriffa Süd, Fuerteventura, Las Palmas, Lanzarote, Hurghada und Marsa Alam.

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Berlin: Sccot startet VTL-Flüge nach Singapur

Mit Wirksamkeit zum 19. Oktober 2021 bietet der Billigflieger Scoot zwischen Berlin und Singapur so genannte VTL-Flüge an. Diese werden dreimal wöchentlich angeboten und sollen Reisenden bei der Ankunft im asiatischen Land die Quarantäne ersparen. Laut Scoot bietet man die VTL-Flüge zusätzlich zum bestehenden Angebot, das über Athen geführt wird, an. Die Vorschriften von Singapur sehen vor, dass Passagiere, die im Rahmen des „Travel Bubble“-Programms reisen nicht mit „normalen“ Reisenden vermischt werden dürfen. Flugplan auf einen Blick: bis 29 Oktober 2021: Sector Flight No. Departure Arrival Frequency Singapore-Berlin TR734 1.40am 8.45am Monday, Wednesday, Friday Berlin-Singapore (VTL-designated flight) TR735 11.20am 5.40am (+1) Monday, Wednesday, Friday ab 1. November 2021: Sector Flight No. Departure Arrival Frequency Singapore-Berlin TR734 1.40am 7.50am Monday, Wednesday, Friday Berlin-Singapore (VTL-designated flight) TR735 10.45am 5.45am (+1) Monday, Wednesday, Friday

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VC und UFO wollen Betriebsrat bei Eurowings Discover gründen

Derzeit gibt es bei Eurowings Discover weder Betriebsrat noch Tarifvertrag. Das wollen die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit ändern. Mit Hilfe von Betriebsversammlungen will man das fliegende Personal zur Gründung eines Arbeitnehmergremiums bewegen. „In einem ersten Schritt werden VC und UFO gemeinsam die Kabinen- und Cockpit-Kolleginnen und -Kollegen zu einer Betriebsversammlung einladen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir setzen uns aktiv für die Gründung eines Betriebsrats ein und sind davon überzeugt, dass die Beschäftigten ein Interesse an betrieblicher Mitbestimmung bei ihrer Airline haben.“ „Nur durch eine funktionierende Sozialpartnerschaft kann ein Betrieb gesund wachsen. Dabei ist es möglich, zukunftsfähige Lösungen zu finden, welche die betriebswirtschaftliche Sicht der Arbeitgeber und den Wunsch der Arbeitnehmer nach guten Arbeitsbedingungen und fairer Vergütung  gleichermaßen berücksichtigen“, ergänzt Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende der UFO. Das primäre Ziel der gewerkschaftlichen Aktivität ist, dass ein Betriebsrat gegründet wird. Anschließend will man einen Tarifvertrag für Eurowings Discover erreichen. Im Gegensatz zu anderen Konzernmitgliedern gibt es beides bislang nicht.

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