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Verlängerung des Bahntunnels am Münchner Flughafen fertiggestellt

Drei Jahre nach dem offiziellen ersten Spatenstich für die Verlängerung des Bahntunnels am Münchner Flughafen, durch die eine Durchbindung des Schienenverkehrs von Freising über den Airport nach Erding ermöglicht wird, konnte der Rohbau jetzt fristgerecht fertiggestellt werden. Der bereits bestehende Tunnel, der auf Höhe des Terminal 2-Satelliten endete, wurde in östlicher Richtung verlängert, um S-Bahnen und Zügen künftig das Durchfahren des Airports zu ermöglichen. Die Flughafen München GmbH (FMG) wendet für die jetzt abgeschlossene Baumaßnahme insgesamt 115 Millionen Euro auf.  Vom „sprichwörtlichen Licht am Ende des Tunnels“ sprach Flughafenchef Jost Lammers mit Blick auf die Perspektiven, die der Erdinger Ringschluss dem Airport bietet. „Eine verbesserte Anbindung des Münchner Flughafens an das Schienenverkehrsnetz ist für die künftige Entwicklung des Münchner Flughafens von entscheidender Bedeutung. Sie kommt sowohl dem Passagierkomfort als auch dem Klimaschutz zugute. Je mehr Reisende künftig auf der Schiene zu unserem Flughafen gelangen, desto weniger klimawirksame Emissionen werden durch den Zubringerverkehr freigesetzt“, so Jost Lammers weiter.

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Frankfurt: Terminal 3 wird einige Jahre geschlossen bleiben

Gebaut und gleich eingemottet. Genau dieses Schicksal blüht dem Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am Main. Vor der Coronakrise wurde dieser dringend benötigt und nun steht eine Inbetriebnahme nicht vor 2025 oder 2026 an. Es mutet absurd an, dass für einen zweistelligen Millionenbetrag ein neues Terminal errichtet wird, das nach der Fertigstellung gleich in den „Winterschlaf“ gehen wird und das auch noch für mehrere Jahre. Noch im Jahr 2019 ging man in Frankfurt am Main davon aus, dass das Fluggastaufkommen so stark ansteigen wird, dass man ohne zusätzliche Piste und drittes Terminal nicht mehr wachsen kann. Corona wirbelte die Planungen durcheinander, denn die Nutzung ging stark zurück. Dennoch hält die Fraport AG an der Errichtung des Terminals 3 fest. Konzernchef Stefan Schulte geht davon aus, dass der Neubau erst 2025 oder 2026 in Betrieb gehen wird. Möglicherweise könnte aber der Flugsteig G schon im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Hintergrund ist, dass einige Billigflieger Druck machen. Eine finale Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Die Fraport AG will dies von der weiteren Entwicklung der Nachfrage abhängig machen. Eigentlich sollte „G“ schon im nächsten Jahr am Netz sein. Vermutlich wird es dazu aber nicht kommen.

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Lufthansa Crews heben wieder in Trachten ab

Das traditionelle Münchner Oktoberfest wird auch heuer nicht stattfinden. Auf ausgewählten Lufthansa-Flügen werden die Besatzungen dennoch wieder Trachten tragen. Beispielsweise wird am 22. September 2021 ein Airbus A350 von München nach Charlotte mit neun Flugbegleitern, die traditionell gekleidet sind, abheben. Am 3. Oktober 2021 soll die Destination Denver folgen. Vor 20 Jahren fand der erste Flug von Frankfurt nach Denver statt, vor fünf Jahren folgte München-Denver. Die Tradition der Trachtenflüge ist bei Lufthansa ebenso lang wie erfolgreich. Bereits 1957 gab es erste Flüge in Tracht und schon damals begeisterten sie Lufthansa Passagiere weltweit. 2006 wurde die Idee wieder aufgegriffen, damals ging der Erstflug nach New York. Seitdem wurden 25 internationale Destinationen von den Lufthansa Trachtencrews angeflogen, von China über Japan und Indien bis in die USA. Hinzu kamen Ziele in ganz Europa. In diesem Jahr ist die Trachtencrew außerdem häufiger als in den vergangenen Jahren auch in Europa unterwegs: Bereits gestern flog sie von München nach Málaga, am 18. September, dem ursprünglichen Start der Münchner Wiesn, nach Funchal. Die Trachtencrew der Lufthansa CityLine startet zu rund 40 Flügen in Deutschland und Europa. Vom 20. September bis zum 3. Oktober fliegt sie unter anderem nach Kopenhagen, Dublin, Alicante und Sofia, außerdem nach Münster/Osnabrück, Bremen, Paderborn und Dresden. Die Tracht der Lufthansa Crews wurde wie in den Vorjahren vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen ist dunkelblau mit silbergrauer Schürze, die Herren tragen eine kurze Lederhose mit dunkelblauer Weste im Stoff des Dirndls. Für die Lufthansa Mitarbeitenden der Fluggastbetreuung im

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Aus für Lalona Air: Alsie kündigt, Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe

Das Startup Lalona Air scheint am Ende zu sein, denn ehemalige Beschäftigte des Unternehmens erklärten gegenüber CH-Aviation.com und Aviation.Direct, dass diese Strafanzeige gegen den 24-jährigen Firmengründer gestellt haben. Felix Becker, der eigentlich als Chief Operating Officer hätte fungieren sollen, bestätigte gegenüber CH-Aviation, dass gegen den Firmengründer mehrere Strafanzeigen gestellt wurden. Gegenüber Aviation.Direct erhoben mehrere Mitarbeiter Vorwürfe, dass die Gehälter nicht bezahlt worden sein sollen und obendrein auch keine Anmeldung bei der Sozialversicherung erfolgt sein soll. Einzelne sollen „ein bisschen Bargeld“ bekommen haben. Laut einem Mitarbeiter soll Lalona Air zuletzt sechs Beschäftigte gehabt haben. Diese sollen ohne Gehalt und ohne Anmeldung gearbeitet haben. Dies wäre allerdings erst jetzt bewusst geworden, denn man hatte offizielle Arbeitsverträge mit der GmbH, die jedoch nie gegründet wurde. Die Blase soll bei der „Übergabe“ des Bürokomplexes mit einer Monatsmiete von 17.000 Euro geplatzt sein. Der Makler weigerte sich die Schlüssel zu übergeben, denn Kaution und erster Mietzins gelangten nicht ein. In weiterer Folge soll die Stimmung unter der Belegschaft gekippt sein und das wahre Ausmaß ans Licht gekommen sein. Selbst der ehemalige Luftfahrtunternehmer Hans Rudolf Wöhrl wurde als Investor genannt. Dieser wusste bis zuletzt nichts von einem angeblichen Investment und betonte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem: „Ich habe absolut nichts mit Lalona Air zu tun. Ich bin mindestens genauso wütend wie alle anderen darüber und den möglichen Schaden für meinen Ruf“. Mitarbeiter von Lalona Air sagten gegenüber Aviation Direct, dass diese auch weitere angebliche Investoren „durchtelefoniert“ hatten und dann ans Licht kam, dass die vermeintlichen Investoren Lalona

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Auswertung: Deutsche buchen verstärkt Langstreckenziele

Eine aktuelle Auswertung des OTA Skyscanner kommt zum Ergebnis, dass in Deutschland wieder vermehrt Langstreckenziele gebucht werden. Besonders hoch im Kurs stehen Ziele in Mexiko. Die vom genannten Online Travel Agent veröffentlichten Zahlen lassen zumindest die Vermutung zu, dass Reisen an ferne Orte wieder gewünscht sind. Dies kann sowohl mit der realen Nachfrage als auch dem simplen Umstand, dass viele Destinationen derzeit günstig erreichbar sind, zusammenhängen. Doch nicht nur Destinationen am Meer erfreuen sich großer Beliebtheit, auch Metropolregionen stehen auf der Wunschliste vieler Deutscher für Herbst und Winter. Die beliebtesten Länder bei der Suche nach Langstreckenflügen sind die USA, Thailand, Mexiko, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten. Dies spiegelt sich auch bei den meist gesuchten Städten wieder: Platz eins ist Cancun, gefolgt von New York, Bangkok, Dubai und dem Stranddomizil Phuket. Dass viele Reisende sich bereits jetzt ihre Fernreise gesichert haben, zeigen die Buchungen: Mexiko, Ägypten, die USA, Indien und Russland bilden die Top fünf der meist gebuchten Langstreckenziele für Reisen bis Ende des Jahres. Buchende bezahlen für einen Hin- und Rückflug nach Mexiko und in die USA aktuell durchschnittlich 558 bzw. 550 Euro. „Deutsche Reisende haben es schon immer genossen, im Herbst und Winter in sonnige Gefilde zu flüchten, besonders im Winter sind warme Destinationen sehr beliebt. Trotz der sich ständig ändernden Reisesituation sehen wir eine sehr reaktionsfreudige Reise-Community, die von Zielen wie Dubai, Cancun und Bangkok träumt”, erklärt Friederike Burge, Reiseexpertin bei Skyscanner. Top 5 der meistgebuchten Langstreckenziele ab Deutschland für Reisen von September bis Dezember 2021   

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Lufthansa fliegt wieder von Leipzig/Halle nach München

Die Linienflüge werden bis zu zwölf Mal pro Woche angeboten. Die AUA-Mutter plant das Angebot zum Drehkreuz München auf bis zu 14 wöchentliche Flüge auszubauen. Bereits seit Juni dieses Jahres bietet Lufthansa bis zu 14 wöchentliche Flüge zwischen Leipzig/Halle und Frankfurt an. Bereits seit einem Jahr bedient die Fluggesellschaft – nach nur sieben Wochen Unterbrechung in Folge der Pandemie – die Strecke Dresden – Frankfurt. Die Flüge werden täglich angeboten. Das Drehkreuz München bedient Lufthansa täglich.

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PAD: Zusätzliche Griechenland-Flüge

Passend zu den Herbstferien in Nordrhein-Westfalen kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt ein erweitertes Angebot an Warmwasser-Zielen im Oktober 2021 präsentieren. Dabei geht es um jeweils drei zusätzliche Flüge nach Rhodos und nach Heraklion/Kreta. Die Smartwings wird in Kooperation mit einigen Reiseveranstaltern die Sonneninsel Rhodos am 9., 16. und 23. Oktober mit einer Boeing 737-800, die über 189 Sitzplätze verfügt, ansteuern. Darüber hinaus bieten diese Partner das ebenso attraktive Ziel Heraklion/Kreta mit dem gleichen Flugzeugtyp am 10., 17. und 24. Oktober an, so der Airport. „Die Sommerferien 2021 sind mit mehr als 35.000 Fluggästen bereits sehr gut gelaufen. Nun freuen wir uns über dieses zusätzliche Angebot, das Urlauberinnen und Urlaubern aus unserer Heimatregion ausgezeichnete Möglichkeiten für einen entspannten Urlaub in der Sonne gibt“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Lufthansa Technik erweitert Zusammenarbeit mit Rossiya Airlines

Lufthansa Technik hat weitere Triebwerks-Überholungsevents mit der russischen Fluggesellschaft Rossiya Airlines vereinbart. Bis Mitte 2022 werden vier Triebwerke vom Typ CFM56-5B in der Triebwerkswerkstatt von Lufthansa Technik in Hamburg überholt. „Wir freuen uns, dass wir unsere bestehende Partnerschaft mit Rossiya Airlines durch den neuen Vertrag für die Überholung der CFM56-5B-Triebwerke ausbauen. Das Ausschreibungsverfahren von Rossiya Airlines war ein großer Wettbewerb und sehr herausfordernd, und wir sind sehr zufrieden damit, dass wir im Rahmen dieses Prozesses unseren Kunden mit höchsten Standards überzeugen konnten“, sagte Stanislav Mitin, Key Account Manager für Russland und die GUS-Staaten bei Lufthansa Technik. Bereits seit 2019 überholt Lufthansa Technik Triebwerke von Rossiya Airlines, zunächst Triebwerke des Typs CF6-80. Bislang wurden vier Triebwerke überholt.

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Flughafen Stuttgart bringt Rabatt-App an den Start

Kundenkarten, mit denen Punkte gesammelt werden können oder man mit diesen Rabatte erhält, gibt es so viele wie Sand am Meer. Nun führt der Flughafen Stuttgart-Echterdingen ebenfalls eine ein. Das neue Programm nennt sich “STRplus” und ist eine digitale Kundenkarte in Form einer App. Mit dieser sollen Vergünstigungen bei Shops, Restaurants und Dienstleistern am Airport gewährt werden. Es handelt sich aber nicht um eine zusätzliche App, sondern um eine neue Funktion der bestehenden des Airports. Laut Flughafen Stuttgart soll im Zuge der Anmeldung ein Willkommensgutschein, der in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden kann, ausgestellt werden. Als Beispiel für Rabatte werden bis zu 50 Prozent auf einzelne Burger bei Mc Donalds genannt. Offensichtlich will der Airport mit diesem Programm den Mietern unter die Arme greifen und mehr lokale Bewohner zum Einkaufen in den Flughafen locken.

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Frankfurt: ANA bietet wieder Abendflüge nach Tokio an

Die japanische Fluggesellschaft erhöht ab Ende Oktober die Präsenz am Frankfurter Flughafen. Neben der täglichen Flugverbindung in der Mittagszeit wird an drei Tagen pro Woche auch wieder ein Abendflug angeboten. Damit ist FRA im Streckennetz der ANA fast wieder auf Vorkrisen-Niveau. Neben der täglichen Verbindung Frankfurt – Tokio/Haneda unter der Flugnummer NH204 mit Abflug um 13.30 Uhr Ortszeit bietet der Carrier ab dem 31. Oktober 2021 an den Wochentagen Dienstag, Freitag und Samstag auch wieder einen Abendflug an. Die Maschine verlässt den Rhein-Main-Flughafen planmäßig um 20.45 Uhr in Richtung Tokio. Vor der Corona-Krise stand dieser Flug täglich auf dem Programm. Außerdem bietet die Airline am 16. Dezember 2021 einen einzelnen Sonderflug zwischen Frankfurt und Osaka/Kansai an. Darüber hinaus gelangen Passagiere über London (fünfmal pro Woche), Paris (dreimal pro Woche) und Brüssel (zweimal pro Woche) nach Tokio. Die Flugverbindungen ab München, Düsseldorf und Wien können zum jetzigen Zeitpunkt hingegen noch nicht aufgenommen werden, wie das Unternehmen mitteilt.

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