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Danish Air Transport will in Saarbrücken expandieren

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport verzeichnet eigenen Angaben nach eine erhöhte Nachfrage auf den innerdeutschen Strecken von Saarbrücken nach Berlin und Hamburg Daher stockt man die Frequenzen auf und setzt größeres Fluggerät ein. Berlin wird dienstags bis donnerstags und mit Beginn des Winterflugplans auch freitags zwei Mal täglich bedient, sonntags und montags wird einmal geflogen. Nach Hamburg fliegt DAT bisher zwei Mal wöchentlich, mit Beginn des Winterflugplan drei Mal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags). Die Fluggastzahlen sind im gleichen Zeitraum auf der Berlinstrecke von rund 1.100 im Juni auf über 3.000 (erwartete) Passagiere für den Oktober gestiegen. Die Zahlen auf der Hamburg-Verbindung zeigen nach dem Einstieg von DAT im Mai ebenfalls aufsteigende Tendenz: Im September werden mehr als 500 Passagiere erwartet. Ab 20. Oktober 2021 soll der Maschinentyp ATR72 zum Einsatz kommen. Bislang flog man im Regelfall mit der kleineren ATR42. Das hat zur Folge, dass pro Flug künftig 72 statt 48 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Auch kündigt der Carrier an, dass es ab dem Winterflugplan 2021/22 vergünstigte Angebote für Jugendliche geben soll. Im Sommerflugplan 2022 könnten weitere Strecken ab Saarbrücken aufgenommen werden. Voraussichtlich im Oktober 2021 sollen die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden und dann will man die Ziele verkünden. Fix ist laut DAT, dass die Route Saarbrücken-Berlin im kommenden Sommer nach Bornholm verlängert wird. Über die weiteren Ziele will man sich aber noch nicht ausplauern.

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D-ABTL: Lufthansa holte letzte B747-400 aus Twente zurück

Lufthansa hat am Montag mit der D-ABTL die letzte in Enschede-Twente abgestellte Boeing 747-400 ausgeflogen. Damit endet auch ein kurioses Kapitel, denn um die Genehmigungen für die Starts musste der Konzern ringen. Hintergrund ist, dass der Twente Airport als Endstation für viele Flugzeuge gilt. Für das Muster Boeing 747 hat man zwar die Zulassung für Landungen, jedoch nicht für Starts. Das wurde zum Zeitpunkt des Long Time Storage nicht wirklich berücksichtigt. Die Folge daraus war, dass Sondergenehmigungen eingeholt werden mussten und die niederländischen Behörden diese zunächst verweigert haben. Der Kranich-Konzern hatte sechs Boeing 747-400 auf diesem Airport geparkt. Diese wurden nach einer regelrechten Seifenoper zwischen Flughafen und den Behörden dann nach und nach ausgeflogen. Lufthansa setzt diesen Maschinentyp wieder kommerziell ein.

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Nach USA-Ankündigung: Lufthansa verzeichnet viele Neubuchungen

Die Lufthansa Group sieht sich angesichts der bevorstehenden Öffnung der USA für vollständig geimpfte EU-Bürger optimal vorbereitet. In einer Aussendung verweist man unter anderem darauf, dass die Firmengruppe bereits jetzt 17 Destinationen in den Vereinigten Staaten ansteuert. Kurz nach der Ankündigung habe man einen “sprunghaften Anstieg der Buchungen um 40 Prozent” verzeichnet. Die neuen Richtlinien erlauben US-Reisenden, die vollständig mit von der WHO zertifizierten Impfstoffen geimpft sind sowie einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf, ab November 2021 die uneingeschränkte Einreise an. „Die angekündigte Rücknahme von Reiserestriktionen in die USA stellt nicht nur für unsere Airlines einen großen Schritt aus der Krise dar, sondern sie ist auch eine hervorragende Nachricht für die transatlantische Partnerschaft. Ab November können sich Familien und Freunde endlich wiedersehen und Geschäftspartner ihre Beziehungen wieder persönlich weiterentwickeln. Zusammen mit der beschlossenen Kapitalerhöhung zur vorzeitigen Rückzahlung der staatlichen Stabilisierung erfolgten innerhalb von 24 Stunden zwei wesentliche Weichenstellungen für den Weg aus der Krise und den nachhaltigen Erfolg der Lufthansa”, erklärt Konzernchef Carsten Spohr. Das Flugangebot zwischen Europa und den USA wurde in den vergangenen Monaten kontinuierlich auf über 200 wöchentlichen Verbindungen zu 17 US-Zielen ausgebaut. Rechtzeitig zu der Öffnung im November haben Reisende damit ein umfangreiches Flugangebot zur Auswahl, das im Bedarfsfall auch kurzfristig noch erweitert werden kann.

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Winter: Eurowings Discover könnte doch in die USA fliegen

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover hat erst vor wenigen Tagen alle für den Winterflugplan 2021/22 geplanten USA-Flüge abgesagt. Nun hat sich aufgrund der angekündigten Öffnung für Geimpfte die Situation grundlegend verändert.  Eurowings Discover bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass man die Entscheidung nochmals auf den Prüfstand stellt. Das bedeutet konkret, dass der Carrier möglicherweise doch bereits im Winterflugplan 2021/22 von Deutschland aus in die USA fliegen könnte. Genau das war erst vor wenigen Tagen abgesagt und in den Sommerflugplan 2022 verschoben worden. “Wir freuen uns über die angekündigte Rücknahme von Reiserestriktionen in die USA und prüfen, inwiefern wir unser Flugprogramm in die USA an die aktuellen Entwicklungen anpassen. Stand jetzt planen wir nach wie vor im Sommerflugplan 2022 aus Frankfurt Flüge nach Anchorage (ANC), Fort Myers (RSW), Salt Lake City (SLC) und Las Vegas (LAS) anzubieten. Las Vegas werden wir zusätzlich auch aus München bedienen”, so eine Eurowings-Discover-Sprecherin gegenüber Aviation Direct.

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Vorfahrt für Elektro-Taxis am Hamburg Airport

Am Hamburger Flughafen dürfen umweltfreundliche E-Taxis ab heute ganz nach vorn. An den Einstiegszonen direkt vor den Terminals sind die jeweils ersten beiden Plätze künftig für rein elektrisch betriebene Taxis reserviert. Sie erhalten damit eine bessere Startposition für interessierte Fahrgäste. Der Hamburger Airport unterstützt damit das städtische Förderprogramm „Zukunftstaxi“, mit dem Anreize für die umweltfreundliche Elektrifizierung der Hamburger Taxiflotte geschaffen werden. „Vergleicht man das Werben der Taxis um Fahrgäste mit einem Autorennen, so sind die E-Taxis bei uns ab sofort immer in der Pole-Position. Als wichtiges Infrastruktur-Unternehmen in Hamburg leisten wir damit unseren Beitrag, um die Umstellung der Taxiflotte auf umweltfreundlichere Antriebe zu fördern. Die Kombination aus städtischer Förderung bei der Anschaffung, klaren Vorteilen beim Fahrgast-Zustieg und einfach verfügbarer Lade-Infrastruktur macht den Umstieg attraktiv. Auch bei uns am Flughafen forcieren wir mit unserem Mobilitätskonzept den Einsatz alternativer Antriebe: So werden bei uns inzwischen sogar Flugzeuge mit reiner Elektrokraft geschoben und Fluggastreppen mit Solarenergie betrieben“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

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Erster Gin-Automat im Köln Bonn Airport eröffnet

Flughäfen bieten traditionell vielerlei Genuss- und Verzehrmöglichkeiten an. Denn reisen macht bekanntlich hungrig – und auch durstig! Am Kölner Flughafen haben Passagiere nun die Möglichkeiten, ein Stück Rheinland im Handgepäck mitzunehmen. Ab dem 18. September bietet SIEGFRIED sein alkoholisches und nicht-alkoholisches Angebot im Sicherheitsbereich des Terminal 1 an. Im Zentrum der knapp 100 Quadratmeter in Premiumlage steht der womöglich erste Gin-Automat der Welt, an dem Fluggäste die Produkte der Rheinland Distillers zu marktüblichen Preisen und Größen (0,5 Liter) per Kartenzahlung erwerben können. „Wir sind stolz und dankbar, dass wir mit dem Köln Bonn Airport einen Partner gefunden haben, der unseren Wunsch, die Marke in die Welt zu tragen, so tatkräftig unterstützt.“, sagt Raphael Vollmar von SIEGFRIED. „In den sieben Jahren, in denen SIEGFRIED schon auf dem Markt ist, haben wir viele Überraschungen und spannende Kooperationen erleben dürfen. Das Engagement des Köln/Bonner Flughafens gehört definitiv dazu, und wir sind sehr dankbar dafür. Und natürlich freuen wir uns umso mehr, wenn auch die Fluggäste Spaß haben, SIEGFRIEDs Heimat und Geschmack zu entdecken.“, ergänzt Gerald Koenen von SIEGFRIED Gin.

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Airbus schafft es in den DAX

Der europäische Flugzeughersteller ist seit Anfang dieser Woche in der ersten deutschen Börsenliga gelistet. Das hängt mit der neuen Zusammensetzung des DAX zusammen. Denn seit dem 3. September wurde der Deutsche Aktienindex von 30 auf 40 Unternehmen erweitert. „Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in den neu zusammengestellten DAX. Die Aufnahme in Deutschlands wichtigsten Börsenindex ist Motivation und Verantwortung zugleich. Wir werden an unseren Plänen festhalten und unsere strategische Präsenz im Land fortsetzen. Denn wir sind stolz auf unsere europäischen Wurzeln“, so Airbus-Chef Guillaume Faury. 

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Vulkanausbruch auf La Palma: 5.000 Menschen evakuiert

Auf der Kanareninsel La Palma kam es am Sonntag zu einem Vulkanausbruch im Gebiet der Cumbre Vieja – rund 5.000 Einwohner wurden vorsorglich evakuiert. Verletzt wurde bisher niemand – denn die Insel vulkanischen Ursprungs, auf der es zuletzt 1971 einen Ausbruch gab, war vorbereitet. Tausende kleine Erdbeben während der vergangenen Tage waren für die Vulkanologen ein relativ sicherer Hinweis auf das, was kommen würde. Die Menschen wurden aufgefordert, leichtes Fluchtgepäck vorzubereiten und erhielten Informationen, wo sie sich im Falle einer Evakuierung sammeln sollten. Ältere und Behinderte waren schon kurz vor dem Ausbruch in Sicherheit gebracht worden. Derzeit seien keine weiteren Evakuierungen geplant. Vielmehr werde nun das Augenmerk auf den Ausgleich der materiellen Schäden gelegt, da „glücklicherweise“ keine Menschen gesundheitliche Schäden erlitten haben. Experten schätzen die ausgeworfene Lavamenge auf zwischen 17 und 20 Millionen Kubikmeter. Dennoch sei der Flughafen der Insel „offen und sicher“, wie Ángel Víctor Torres, der Präsident der Inselgruppe, betonte. In der Nacht auf Montag wurden Mitglieder der militärischen Notfalleinheit, der Umweltabteilung der Inselräte von Teneriffa und Gran Canaria, der Feuerwehr des Notfallkonsortiums von Gran Canaria und Beamte des Generalkorps der kanarischen Polizei auf die Insel entsandt. Die Feuerwehr von Teneriffa sei bereits zusammen mit lokalen Kräften der Insel La Palma an den Arbeiten vor Ort beteiligt, heißt es in einer offiziellen Aussendung. Wie lange der Ausbruch dauern könne? „Wir wissen es nicht. Es gibt Ausbrüche, die nach neun Tagen enden, und welche, die Jahre dauern“, so Vulkanologe Stavros Meletlidis.

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Luxair kündigt Luxemburg-Sylt an

Die Fluggesellschaft Luxair beabsichtigt ab 21. Mai 2022 einmal pro Woche zwischen Luxemburg und Westerland zu fliegen. Im Regelfall soll der Maschinentyp DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. In Kooperation mit dem Reiseveranstalter LuxairTours will man auch Pauschalreisen anbieten. Die Sylt-Strecke soll jeweils an Samstagen bedient werden. Gleichzeitig teilte der Carrier mit, dass man mit dem Ergebnis der Routen von Luxemburg nach Heringsdorf und Rostock-Laage zufrieden ist. Die Bedienung im Sommer 2022 ist deutlich in Aussicht gestellt worden. Unter der Annahme, dass Heringsdorf und Rostock auch nächstes Jahr wieder im Programm sind und unter Berücksichtigung der angekündigten Westerland-Flüge würde Luxair dann drei Ziele an deutschen Küsten anbieten. Diese richten sich in erster Linie an Urlauber, die Strandferien in Deutschland verbringen wollen.  Bemerkenswerterweise promotet der Carrier diese auch im Zuge der Expo, die in Dubai stattfindet. Dies lässt Grund zur Annahme zu, dass man hofft über Interlining- und Codeshare-Partner zusätzliche Reisende für Urlaube an Deutschlands Küsten begeistern zu können.

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USA lässt Geimpfte bald wieder in das Land

Die USA wagen einen längst überfälligen Schritt: Die wegen der Pandemie verhängten Einreiseverbote für Europäer sowie weitere Herkunftsländer werden gelockert. Vollständig Immunisierte Ausländer dürften demnach ab November wieder auflagenfrei die Grenze passieren. Das bestätigte CoV-Koordinator Jeffrey Zients am Montag. Damit hebt die US-Regierung eine Einreisebeschränkung auf, die der abgewählte Präsident Donald Trump vor 18 Monaten in Folge der Pandemie erlassen hatte. Trump hatte die Regel im Januar kurz aufgehoben, bevor der neue Chef im Weißen Haus, Joe Biden, sie wieder in Kraft setzte. Die noch geltenden Regelungen untersagen die Einreise für Menschen ohne US-Pass oder Green Card sowie deren Familienmitgliedern, wenn sie sich in den 14 Tagen vor Einreise im Schengen-Raum, in Irland oder Großbritannien aufgehalten haben. Einreiseverbote gelten außerdem noch für China, Indien, Brasilien, Südafrika und den Iran. Auch die Europäische Union reagierte erfreut auf die Nachricht: „Dies ist ein lang erwarteter Schritt für getrennte Familien und Freunde und eine gute Nachricht für die Wirtschaft“, teilte die EU-Kommission am Montag mit. EU-Industriekommissar Thierry Breton bezeichnete die Maßnahme als „logische Entscheidung angesichts des Erfolgs unserer EU-Impfkampagne“.

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