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Köln: Eurowings feiert Erstflug nach Eriwan

Die Lufthansa-Tochter Eurowings fliegt erstmals in der Firmengeschichte nonstop in die Hauptstadt Armeniens, Eriwan. Der Carrier führte bereits am Freitag den Erstflug ab Köln/Bonn mit Airbus A320 durch. An Bord befanden sich 150 Passagiere. „Es ist eine große Freude für uns bei Eurowings, zum ersten Mal den armenischen Markt zu bedienen und regelmäßig Eurowings Flüge vom internationalen Flughafen „Zvartnots“ in Eriwan nach Köln/Bonn anzubieten. Zusammen mit Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa und nun auch Eurowings, einer der führenden europäischen Low Cost Carrier, freuen wir uns, die Präsenz der Lufthansa Group in Eriwan auszubauen und damit mehr Möglichkeiten für Reisende aus Armenien zu bieten“, so René Koinzack, General Manager Sales Ukraine, South Caucasus, Belarus und Turkmenistan Lufthansa Group. Eurowings prescht seit einiger Zeit verstärkt in das Geschäftsfeld des so genannten ethnischen Verkehrs. In diesem waren vormals Germania und SunExpress Deutschland stark vertreten. Beide genannten Carrier existieren nicht mehr. Die Lufthansa-Billigtochter versucht sich nun in diesem Bereich zu etablieren. Die Flüge erweitern das Angebot im Bereich der „Familien und Heimatbesuche“, in dem die Lufthansa-Tochter schon zahlreiche Verbindungen beispielsweise nach Griechenland, Kroatien, Algerien, in die Türkei, nach Beirut im Libanon oder Erbil im Nordirak anbietet. Zuletzt wurden im Juli Flüge ins georgische Tiflis sowie nach Jekaterinburg und Krasnodar in Russland im Programm aufgenommen. Marcelo Wende, Direktor des „Armenia“ International Airports“ CJSC, sagte: „Wir freuen uns, dass Eurowings in den armenischen Markt eintritt. Wir gratulieren der Fluggesellschaft und wünschen ihr einen erfolgreichen Betrieb und sichere Flüge. Von nun an werden die Möglichkeiten, direkt nach

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Frankfurt: Lufthansa flog deutsche Olympioniken nach Hause

43 deutsche Olympia-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen sind am Montag unter der Flugnummer LH 741 in Frankfurt am Main gelandet. Lufthansa flog diese von Tokio-Haneda aus zurück in die Heimat. Eingesetzt war die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA. Der Vierstrahler trägt den Taufnamen “Brandenburg”. Die Landung erfolgte laut Lufthansa gegen 13 Uhr 48 auf dem größten Airport der Bundesrepublik Deutschland.  Aufgrund der Corona-Regeln reisten die Sportler jeweils direkt nach ihren Wettkämpfen ab. Insgesamt beförderte Lufthansa 815 Athleten und Betreuer zu den Olympischen Spielen und zurück. Nach der Landung auf dem Flughafen Frankfurt und einem Ankunftsfoto vor dem Flugzeug ging es direkt zum Empfang am Frankfurter Römer. In der nachstehenden Galerie sind einige Impressionen von der Heimreise zu sehen:

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Lufthansa: Compensaid wird von mehr als 99 Prozent ignoriert

Der von Lufthansa unter der Marke Compensaid angebotene “Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel” erweist sich offenbar als regelrechter Rohrkrepierer, der von mehr als 99 Prozent der Fluggäste nicht genutzt wird. Der Kranich-Konzern stieg vor einiger Zeit in das Geschäft mit “Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel” ein, um Passagieren, die im Zuge ihrer Flugreise für Umweltprojekte oder Bio-Kerosin spenden wollen, eine Möglichkeit zur Kompensation geben zu können. In deutschen Medien werden immer wieder Begriffe wie angebliche Flugscham und ähnliches von der Realität abweichendes Kundenverhalten genannt. Gegenüber der “Welt am Sonntag” bestätigte ein Lufthansa-Sprecher, dass weniger als ein Prozent der Kunden über Compensaid für Umweltprojekte spende. Konzernchef Carsten Spohr sagte im Jahr 2019, dass die Nutzung so gering wäre, dass er die Spender alle per Handschlag begrüßen könne. Offensichtlich hat sich das Interesse seither nicht nennenswert geändert. Verschiedene Plattformen, darunter auch die Kranich-Tochter Compensaid, ermöglichen eine Art “Ablasshandel”. Passagieren wird angeboten, dass die die Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die ihr Flug verursacht mittels einer Spende für Umweltprojekte ausgleichen können. Genutzt wird diese Möglichkeit jedoch kaum und das “Greenwashing” eines deutschen Ticketverkäufers dürfte das Vertrauen ernsthafte Projekte nicht gerade gestärkt haben. Lufthansa betont aber, dass man im Bereich der Firmenkunden ein steigendes Interesse nach Kompensation verzeichnet. Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass sich immer mehr Firmen ein grünes Image verpassen wollen. Privatreisende scheinen sich wenig um die Auswirkungen ihrer Flüge auf die Umwelt zu scheren.

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DHL stellt Drohnenprojekte ersatzlos ein

Die Online-Bestellung rasch per Drohne von DHL geliefert bekommen? Das wird es zumindest in absehbarer Zeit nicht geben, denn die Tochtergesellschaft der Deutschen Post teilte mit, dass die Entwicklung des Paketkopters schon vor einiger Zeit eingestellt wurde. Ein Sprecher bestätigte einen entsprechenden Medienbericht der Welt am Sonntag, in dem auch enthalten ist, dass eine Kooperation zur Auslieferung von Medikamenten in Tansania ebenfalls eingestellt wurde. Die Zusammenarbeit mit dem Drohnenhersteller Wingcopter wurde beendet. Deutsche Post-DHL betont auch, dass man wiederholt darauf hingewiesen habe, dass der Regeleinsatz von Drohnen in Deutschland nicht vorgesehen ist und man nun auch keine neuen Pilotprojekte mehr anpacken würde. Offenbar haben die Ergebnisse der ersten Tests die Vorstandsetage des Logistikkonzerns nicht überzeugt.

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Winterflugplan: Ryanair baut in Karlsruhe aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt den Winterflugplan 2021/22 ab Karlsruhe/Baden-Baden auf. Unter anderem bietet man die portugiesische Hauptstadt Lissabon neu zweimal pro Woche an. Der Carrier will weiters ab diesem Airport nach Teneriffa-Süd, Stockholm-Arlanda, Sevilla, Kiew-Borispil, Fes, Valencia, Agadir und Zagreb fliegen. Die Durchführung der Verbindungen erfolgt überwiegend durch die Tochtergesellschaft Malta Air. Die Zagreb-Route wird auch mit Fluggerät von Lauda Europe bedient. Nicht alle Routen, die Ryanair als “neue Strecke” angekündigt hat, sind tatsächlich eine Premiere im FKB-Flugplan. Viele hatte der Lowcoster bereits in der Vergangenheit im Angebot, jedoch aus verschiedenen Gründen aufgegeben. Manche wurden auch von Mitbewerbern bedient.

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München: Polizei stellt „falschen Flugbegleiter“ vor dem Flughafen

In Bayern wollte ein 18-jähriger Sohn mit der Flugbegleiter-Uniform und dem Auto seines Vaters offenbar einen Ausflug unternehmen. Die Reise nahm jedoch ein frühes Ende, denn am Flughafen München beendete die Polizei die Tour. Was den jungen Mann dazu bewogen hat mit einer “ausgeliehen” Flugbegleiter-Uniform und dem “ausgeborgten” Auto seines Vaters zum Airport zu fahren, ist offen. Jedenfalls hatte die Familie sowohl ihren Sohn als auch das Kraftfahrzeug bei der Polizei als vermisst gemeldet. In den Airport kam der “Nachwuchs-Flugbegleiter” gar nicht, denn bereits in der Zufahrt wurde er im Zuge einer Polizeikontrolle erwischt. Es wird zwar vermutet, dass er mit Hilfe der Uniform seines Vaters eine Flugreise unternehmen wollte, jedoch wurde dieses mögliche Vorhaben von der Exekutive vereitelt. Während der echte Flugbegleiter (Vater) keine Konsequenzen zu erwarten hat, ermittelt die Polizei gegen den Sohn wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs. Dieser kann nun nur darauf hoffen, dass der Vater nach einem ernsthaften Gespräch keine Anzeige erstattet und sich die Staatsanwaltschaft dann gnädig zeigt und es bei einer Einstellung oder Ermahnung belässt.

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Deutschland: NRW-Flughäfen leicht im Aufwind

Die Flughäfen in Deutschlands bevölkerungsstärkstem Bundesland, Nordrhein-Westfalen, verzeichnen wieder steigende Fluggastzahlen. Zwar kann man das Niveau des Jahres 2019 noch nicht annähernd erreichen, jedoch verzeichnet man zumindest keine weiteren Abgänge mehr. Laut Mitteilung des Statistischen Landesamts wurden die sechs größten Airports in Nordrhein-Westfalen im Juni 2021 von rund 592.000 Reisenden genutzt. Im Vorjahresmonat waren es um etwa 430.000 Passagiere weniger. Zum Vergleich: In 2019, also vor Corona, waren es im selben Monat 2,1 Millionen Fluggäste.

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El Al: CoV-Tests an Bord

Die Fluggesellschaft EL AL testet laut einem Medienbericht probeweise die Passagiere eines Linienfluges von New York nach Tel Aviv an Bord auf das Coronavirus. Die Fluggäste sollen die bei der Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen verpflichtenden Tests schon vor der Landung absolviert haben, sodass sie sich am Flughafen nicht mehr dafür anstellen müssen. Die langen Warteschlangen im Flughafengebäude gelten als möglicher Verbreitungsort des Coronavirus. Der freiwillige Pilotversuch wird auf einem EL-AL-Flug am Donnerstag vom New Yorker JFK-Flughafen nach Tel Aviv mit etwa 280 Passagieren absolviert. Diese werden wahlweise am Boarding-Gate oder im Flugzeug getestet.  Dafür werden Abstriche aus Mund und Rachen entnommen. Ein Test soll 25 US-Dollar kosten. EL AL betont, das neue Testverfahren ersetze nicht den bis vor 72 Stunden vor dem Flug zu absolvierenden Corona-Test. Die Fluggesellschaft sieht in dem neuen Verfahren dennoch einen möglichen „Durchbruch für die künftige Einreise von Touristen nach Israel“. Erst einmal aber treten ab dem 11. August verschäfte Quarantäneregeln für Einreisende mit israelischem Pass in Kraft: Sie müssen, wenn sie unter anderem aus Deutschland, den USA und Griechenland einreisen, egal ob geimpft oder genesen, nach der Ankunft für mindestens eine Woche in Quarantäne.  

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UK stuft Deutschland und Österreich grün ein

Das Vereinigte Königreich stuft mit Wirksamkeit Sonntag 4 Uhr 00 Lokalzeit unter anderem Deutschland und Österreich grün ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte nicht mehr in Quarantäne müssen. Allerdings gestaltet es sich weiterhin aufwendig, denn das Mitbringen eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend. Spätestens am zweiten Tag nach der Einreise muss ein zweiter Test absolviert werden. Geimpfte können ohne weitere Auflagen einreisen, sofern sie ihren Status nachweisen können. In einer ersten Reaktion zeigten sich Airlines und Tour Operator erfreut, jedoch wurde gleich die Forderung angeschlossen, dass noch mehr Länder auf die grüne Liste gesetzt werden sollen. UK stuft momentan viele Staaten gelb oder gar rot ein. Eine Klage gegen die Reiseampel hatte in erster Instanz keinen Erfolg.

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Mit A318: Air France kündigt Orly ab München und Berlin an

Die Fluggesellschaft Air France beabsichtigt ab 31. Oktober 2021 ab Berlin und München auch den zweiten Pariser Flughafen, Orly, anzusteuern. Die Verbindung soll die Flüge nach Charles de Gaulle nicht ersetzen, sondern ergänzen. Interessant ist dabei das Fluggerät, das Air France einsetzen wird. Laut Mitteilung des Carriers sollen beide neuen Strecken einmal täglich mit Airbus A318 bedient werden. Dieses Muster ist mittlerweile selten anzutreffen und soll auch bei der französischen Airline nach und nach durch Airbus A220-300 ersetzt werden.

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