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Gerd Stöwer heuert langfristig in Erfurt-Weimar an

Der Flughafen Erfurt-Weimar wird bis zumindest Ende 2023 weiterhin von Gerd Stöwer geleitet. Der Manager erhielt nach einer Empfehlung des Aufsichtsrat durch die Gesellschafterversammlung eine Vertragsverlängerung. Für den Zeitraum danach wurden bereits Optionen vereinbart. Stöwer kam im Oktober des Vorjahres als Interimsgeschäftsführer zum Flughafen Erfurt-Weimar. Eigentlich war vorgesehen, dass er die Zeit bis zur Findung und Bestellung eines neuen Firmenchefs überbrücken sollte, doch man einigte sich nun, dass der Manager den Job selbst übernehmen wird. „Prof. Stöwer hat gemeinsam mit der Belegschaft und in enger Abstimmung mit den Eigentümern den Flughafen durch die Krise geführt und jetzt wieder erfolgreich am Markt positioniert. Ich freue mich daher, dass wir ihn mit seiner umfangreichen Branchenerfahrung für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gewinnen konnten”, so Benjamin-Immanuel Hoff, Verkehrsminister von Thüringen. Der gebürtige Berliner und Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik hat seine Luftfahrtkarriere nach dem Studium in verschiedenen Führungsfunktionen bei der Deutschen Lufthansa in Hamburg und Frankfurt begonnen. Nach der Wiedervereinigung baute Stöwer als Geschäftsführer die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle auf, bevor er dann für viele Jahre die Funktion des Geschäftsführers am Flughafen Münster/Osnabrück übernahm. Er hat einen Lehrauftrag für Luftverkehrsrecht und Luftverkehrspolitik an der TU Dresden, wo er bereits vor vielen Jahren zum Professor bestellt wurde. 2016 machte sich Stöwer als Unternehmensberater selbstständig, beriet Flughäfen und Airlines, bevor er im Herbst 2020 nach Erfurt geholt wurde. „Es war mir eine große Ehre, dass ich dem Freistaat Thüringen und hier speziell dem Landesflughafen in einer schwierigen Phase helfen konnte. Nun freue ich mich, dass ich

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Trendwende? Tui will wieder cash-positiv sein

Der Tui-Konzern konnte eigenen Angaben nach von der gestiegenen Nachfrage im Bereich Urlaubsreisen profitieren und seit Mai 2021 rund 1,5 Millionen Neubuchungen an Land ziehen. Das wirkt sich auch positiv auf den Cashflow aus. Dieser ist auf etwa 320 Millionen Euro angestiegen. Laut Medienmitteilung ist der größte Reisekonzern Deutschlands erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder cash-positiv. Mehrmals griff die deutsche Bundesregierung diesem Anbieter mit milliardenschweren Hilfspaketen unter die Arme. „Die Kundennachfrage und Buchungsdynamik sind hoch, sobald Reise-Einschränkungen zurückgenommen werden. Die Zahlen für den Beginn des Sommergeschäftes sind erfreulich. Deutschland und kontinentaleuropäische Märkte zeigen hohe Nachfrage. In England wird sich das erst im 4. Quartal widerspiegeln. Das Geschäft kommt zurück und die Transformation der Tui zeigt deutlich Wirkung”, so Konzernchef Fritz Joussen. Insgesamt sind seit den Halbjahreszahlen im Mai rund 1,5 Millionen Buchungen eingegangen, für den Sommer 2021 verzeichnet der Konzern aktuell 4,2 Millionen Buchungen. Wie schon zuvor zeigt sich während der Pandemie ein deutlich verstärkter Trend zu Online-Buchungen. Auch im dritten Geschäftsquartal buchte mehr als die Hälfte der Tui Kunden ihren Urlaub online (52 Prozent). Darüber hinaus findet die Interaktion mit Gästen verstärkt digital statt, fast 70 Prozent aller TUI Pauschalreisegäste nutzen die TUI App (+21 Prozentpunkte).Neben den Balearen mit Mallorca gehören die griechischen Inseln, insbesondere Kreta und Rhodos, zu den beliebtesten Destinationen der TUI Gäste. Darüber hinaus sind auch der Inlandstourismus und Kreuzfahrten der Konzerngesellschaft TUI Cruises sowie die Hotel- und Clubmarken der TUI Group – RIU, TUI Blue und Robinson – gefragt. Im Berichtszeitraum waren 283 TUI

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Paderborn: Lufthansa kündigt München-Comeback an

Per 13. September 2021 soll in Paderborn die Anbindung an den Lufthansa-Hub München reaktiviert werden. Die Durchführung der Flüge soll mit Bombardier CRJ-900 von Lufthansa Cityline erfolgen. Vorbehaltlich negativer Entwicklungen in der Corona-Pandemie soll zunächst an den Verkehrstagen Montag bis Freitag einmal täglich geflogen werden. An Samstagen und Sonntagen sind zwei Umläufe geplant. Mit 1. Oktober 2021 plant Lufthansa den Verkehr zwischen Paderborn und München aufzustocken. “Die Verbindung nach München ist nicht nur eine Point-to-Point-Destination, sondern vor allem zur Anbindung an das internationale Flugnetz sehr wichtig für unseren Flughafen und unsere Region”, erklärt Paderborn-Geschäftsführer Roland Hüser. Für den PAD-Airport dürfte die Reaktivierung der Anbindung an das Kranich-Drehkreuz München auch in anderer Hinsicht wichtig sein, denn das Ferienflugangebot eines Ticketverkäufers stellte sich regelrecht als Flop heraus und wurde nach nur einzelnen Umläufen abgesagt. Hinterblieben sind verärgerte und gestrandete Kunden, die sogar um ihre Entschädigungen nach EU-VO 261/2004 ringen müssen, da der betroffene Anbieter versucht mit juristischen Spitzfindigkeiten dieser Verpflichtung entgehen zu können.

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Wizz Air stockt Balkan-Verkehr ab Deutschland auf

Der ungarische Billigflieger Wizz Air wird ab Dezember 2021 einige Destinationen in Deutschland ab Sarajevo anfliegen. Weiters wird man ab 14. Dezember 2021 zwischen Tuzla und Nürnberg pendeln. Die Hauptstadt Serbiens wird Wizz Air künftig unter anderem mit Frankfurt-Hahn, Köln/Bonn, Hamburg, Memmingen und Dortmund verbinden. Zum Teil waren oder sind die Strecken bereits im Angebot, jedoch ändert man die Flugtage grundlegend. Zusätzlich will der Carrier ab Tirana häufiger nach Hamburg, Berlin-Brandenburg und Memmingen fliegen. Die Aufstockungen sollen kurz vor Weihnachten 2021 vollzogen werden. Sämtliche Ankündigungen von Wizz Air gelten unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Die Basis Tirana soll auf sechs Maschinen aufgestockt werden.

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Frankfurt: 2,85 Millionen Passagiere im Juli 2021

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, zählte im Juli 2021 rund 2,85 Millionen Reisende. Damit erreichte man den höchsten Wert seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Im direkten Vergleich mit der Leistung, die man im Juli 2019 erreichen konnte, lag man zuletzt um 59 Prozent darunter. Im Frachtbereich konnte Frankfurt gegenüber Juli 2020 um 31 Prozent zulegen. Es wurden 192.200 Tonnen Cargo umgeschlagen. Die Fraport-Geschäftsleitung rechnet damit, dass man heuer zwischen 20 und 25 Millionen Passagiere haben wird. Allerdings will man sich auf keine genaue Zahl “festnageln” lassen, da die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie nicht vorhersehbar ist. Im Vorjahr hatte Frankfurt am Main rund 19 Millionen Fluggäste, wobei es in 2019 noch etwa 70 Millionen Passagiere waren. Mit diesem Niveau rechnet Konzernchef Stefan Schulte frühestens ab 2025 oder 2026.

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Leap-Triebwerke: Honeywell und Lufthansa Technik kooperieren

Lufthansa Technik und Honeywell haben einen Vertrag zur Zusammenarbeit im Bereich der Instandhaltung von Triebwerkskomponenten unterschrieben. Dieser gilt für die Leap-Serie von CFM-Antrieben. Unter anderem kommen diese in den Reihen A320neo, B737Max und Comac C919 zum Einsatz. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Lufthansa Technik Wartungs-, Reparatur- und Überholungskapazitäten (MRO) für die genannten Honeywell-Komponenten entwickeln. Dadurch wird das Unternehmen in der Lage sein, verbesserte und vom Hersteller zertifizierte Aftermarket-Services anzubieten, die die Zuverlässigkeit der Komponenten erhöhen und die Lebenszykluskosten der Betreiber senken. „Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit Honeywell weiter auszubauen“, sagte Georg Fanta, Leiter des Bereichs Aircraft Component Services bei Lufthansa Technik. „Unsere Kunden werden in hohem Maße von dieser neuen Vereinbarung profitieren, da wir die Wartungs-, Reparatur-, Überholungs- und Ingenieurskapazitäten der Lufthansa Technik mit dem Design-Know-how von Honeywell kombinieren. Genau wie bei den CFM56 Triebwerken wird Lufthansa Technik in der Lage sein, austauschbare Honeywell LEAP Komponenten in-house zu reparieren und erstklassige, flugstundenbasierte Komponenten-Services anzubieten, einschließlich maßgeschneiderter Asset-Management-Lösungen.“

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Eurowings ersetzt „Schalter-Zwang“ durch Upload-Funktion

Vergleichsweise spät führt Eurowings in ihrer App die Möglichkeit ein, dass Corona-Dokumente digital gespeichert werden können. Die Lösung nennt sich “MyHealth Docs” und wurde zuvor mit rund 1.500 Freiwilligen getestet. Zahlreiche Mitbewerber ermöglichen schon länger das Speichern in ihren mobilen Apps. Damit will man Reisenden ein zusätzliches Service anbieten, so dass bei Kontrollen die notwendigen Unterlagen wie Impf-, Genesungs-, oder Testnachweise sowie Einreiseformulare schneller vorgezeigt werden können. Der wahre Vorteil verbirgt sich jedoch zwischen den Zeilen der Pressemitteilung, denn nach dem Upload sollen die Reisenden ihre Bordkarte beziehen können. Das ist eine deutliche Verbesserung, denn auf fast allen Strecken außerhalb Deutschlands konnte der Web-Check-in zwar verwendet werden, jedoch die Ausgabe der Bordkarte erfolgte erst am Schalter. Mit Hilfe des digitalen Uploads soll sich das nun generell ändern.  Zuvor konnten Fluggäste über „myHealth Docs“ anhand eines detaillierten Fragebogens überprüfen, ob alle für die Einreise benötigten Dokumente vorlagen. Neu ist nun, dass Fluggäste nach Abschluss des Fragebogens die Möglichkeit erhalten, die entsprechenden Dokumente hochzuladen oder als Foto hinterlegen zu können. Anzumerken ist, dass es auf ausgewählten Strecken, beispielsweise zwischen Deutschland und Spanien, schon zuvor die Möglichkeit gab die Bordkarte auch über die App oder das Internet zu beziehen. Dazu musste ein Fragebogen ausgefüllt werden und je nach Antworten entschied das System dann, ob die Bordkarte heruntergeladen werden kann oder zum Gang zum Schalter aufgefordert wurde. Dies war aber nicht auf allen Strecken möglich.

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Dortmund-Schließung: Einige Wizz-Strecken fallen weg

Der Flughafen Dortmund bedauert in einer Medienmitteilung die Schließung der örtlichen Wizz-Air-Basis, betont jedoch, dass der ungarische Carrier auch weiterhin ab diesem Airport aktiv bleiben wird. Demnach will Wizz Air im Winterflugplan 2021/22 insgesamt 31 Ziele ab dem Regionalflughafen anbieten. Laut Airport sollen nur rund 15 Prozent des Passagieraufkommens direkt auf die Basis zurückzuführen sein. Die überwiegende Mehrheit nutze Maschinen, die im Ausland stationiert sind.  “Im Rekordjahr 2019 nutzten insgesamt 1,88 Mio. Passagiere die ungarische Airline ab/nach Dortmund für Ihre Reise – ohne Basis am Dortmund Airport. Dieses Volumen gibt es nach wie vor, da dieser Verkehr von der Schließung unberührt bleibt. Hinzu kommen sechs Strecken, die zwar bisher von den stationierten Fliegern in Dortmund aus bedient wurden, aber auch in Zukunft nicht aus dem Flugplan fallen sollen. Der Flughafen schätzt die potenzielle Anzahl der Wizz Air Gäste bei einem normalen Flugbetrieb deshalb auf ca. 2 Mio. pro Jahr”, so der Airport in einer Aussendung. Gleichzeitig stellt der Flughafen Dortmund in Aussicht, dass Wizz Air im Sommerflugplan 2022 die Griechenland-Ziele aufstocken könnte. Diesbezüglich will der Carrier im November 2021 eine Entscheidung treffen. Einige Base-Ziele die zunächst ab dem Winter nicht mehr von Wizz Air angeflogen werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Destinationen wie Catania, Malaga oder Porto. „Wir bedauern die Entscheidung der Wizz Air, die Base am Dortmund Airport zu schließen. Gleichzeitig freut es uns natürlich, dass die Airline nach wie vor am Standort Dortmund festhält. Unter den gegebenen Bedingungen können wir trotzdem mit unseren Zahlen und auch

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Bahnstreik: Lufthansa setzt innerdeutsch größere Maschinen ein

Lufthansa reagiert auf den von der Gewerkschaft GdL organisierten Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn AG und setzt im innerdeutschen Verkehr größeres Fluggerät ein. Dabei handelt es sich überwiegend um den Maschinentyp Airbus A321. Ein Sprecher bestätigte, dass man zwar nach Möglichkeit größeres Fluggerät einsetzt, jedoch keine weiteren Maschinen reaktiviert habe. Der Streik bei der Deutschen Bahn AG soll noch bis vorerst 13. August 2021 2 Uhr 00 andauern. Bislang gibt es seitens der Gewerkschaft keine Anzeichen für eine mögliche Verlängerung. Da viele Bahnverbindungen ausfallen ist auch zu beobachten, dass im innerdeutschen Flugverkehr die Preise kurzfristig sprunghaft angestiegen sind. Private Eisenbahngesellschaften sowie Fernbusanbieter nehmen ebenfalls höhere Fahrscheinpreise. DIe Nachfrage soll, so die Unternehmen auf Anfrage, sprunghaft angestiegen sein.

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Tierschützer: Glasfassade von BER-Terminal 1 für Vögel tödlich

Das Terminal 1 des Flughafens Berlin-Brandenburg soll sich laut Naturschutzbund Deutschland als besonders problematisch für Vögel erweisen. So sollen täglich viele Tiere gegen die Glas-Fassade knallen und sich dabei schwer verletzten oder gar daran verenden. Laut Nabu soll die Problematik seit einigen Monaten bekannt sein, jedoch kam die erst jetzt durch eine Medienmitteilung in eine breitere Öffentlichkeit. Die Tierschützer kritisieren, dass Vögel besonders häufig gegen die Glasscheiben fliegen und fordern daher dringende Nachbesserungen seitens der Betreibergesellschaft. Große Glasflächen sind für Vögel generell problematisch, da die Tiere diese oftmals nicht als Hindernis erkennen, sondern ungebremst gegen die Scheibe fliegen. Manche Vögel sterben sofort und andere überleben mit Verletzungen und einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, dem sie jedoch in vielen Fällen einige Tage später qualvoll erliegen oder zur leichten Beute für Fressfeinde werden. „Es liegen ein Dutzend mit Fotos dokumentierte Fälle vor, in welchen ganze Vogelschwärme, teilweise bis zu 50 Individuen, durch Anflug an die Glasfassade getötet wurden“, so Nabu-Referentin Manuela Brecht.Der BER verweist darauf, dass das Terminal 1 auch hinsichtlich der umweltrechtlichen Aspekte geprüft wurde und alle Auflagen der Behörden eingehalten wurden. Man verweist auch darauf, dass Vogel-Crashs mit Glasscheiben ein generelles Problem sind und nicht spezifisch für den BER sind. Der Nabu kontert, dass die Vogel-Problematik bereits vor der Eröffnung des Terminals 1 bekannt war, jedoch unzureichende bis gar keine Maßnahmen ergriffen wurden. Die Kritik richtet sich auch an die zuständigen Behörden. Nun fordert man dringende Nachbesserungen und bittet Passagiere, dass diese verletzte oder gar tote Vögel am BER mit Foto, Datum

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