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Deutschland: Kostenloses Storno bei Reisewarnungen bald Geschichte?

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass in Deutschland rund 60 Prozent der Touristiker davon ausgehen, dass Reisewarnungen künftig zu keiner kostenfreien Stornomöglichkeit führen werden. Hintergrund ist, dass Alltours in einem solchen Fall nur noch dann zurücktreten oder umbuchen lässt, wenn zuvor das Flex-Paket gekauft wurde. An der Befragung, die von ReiseVor9 durchgeführt wurde, haben sich 600 Personen, die bei Veranstaltern und Reisebüros arbeiten, beteiligt. Offenbar tritt langsam, aber sicher ein was viele befürchtet haben: Die Regierungen haben das Mittel der Reisewarnung im Zuge der Coronapandemie dermaßen inflationär und wenig nachvollziehbar angewandt, so dass die abschreckende Wirkung verloren gegangen ist. Alltours preschte vergangene Woche mit der Ankündigung, dass im Falle von Reisewarnungen nur noch dann kostenlos storniert oder umgebucht werden kann, wenn zuvor ein kostenpflichtiges Flex-Paket gekauft wurde, vor. Bislang war es übliche Praxis, dass man zurücktreten oder aber auf ein anderes Ziel umbuchen konnte. Die Umfrage von ReiseVor9 zeigt aber auch ein interessantes Ergebnis: Rund die Hälfte der teilnehmenden Mitarbeiter von Tour Operators sind der Ansicht, dass sich das Verhältnis zwischen Reisewarnungen und Stornoregeln ändern wird. Bei jenen, die in Reisebüros arbeiten, glauben das sogar zwei Drittel.

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Stuttgart: Flughafenchefin Freitag tritt vorzeitig ab

Der Aufsichtsrat des Stuttgarter Flughafens muss sich nach einem neuen Geschäftsführer umsehen, denn Firmenchefin Arina Freitag wird das Unternehmen mit Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen. Ihr Vertrag wäre noch bis Ende 2022 gelaufen. Der größte Airport des Landes Baden-Württemberg teilte am Montag mit, dass Geschäftsführerin Ariana Freitag, die seit 2017 im Amt ist, den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung ihres Arbeitsvertrags gebeten hat. Regulär wäre dieser noch bis September 2022 gelaufen. Nicht betroffen ist das Mandat von Co-Geschäftsführer Walter Schoefer, der unverändert im Amt bleibt. „Wir bedauern sehr, dass Dr. Arina Freitag sich nun anderen Aufgaben widmen wird. Der Flughafen verliert damit eine kompetente und sehr innovative Geschäftsführerin. Sie hat dem Unternehmen wertvolle Impulse gegeben und die Entwicklung der letzten vier Jahre entscheidend mitgeprägt. So hat sie dafür gesorgt, dass ein neues, transparentes und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Entgeltsystem entwickelt wurde. Auch dem künftigen Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Flugverkehr hat Frau Dr. Freitag den Boden bereitet. Als Krisenmanagerin hat sie entscheidend dazu beigetragen, das Unternehmen auch in finanziell schwierigen Zeiten verantwortungsvoll zu führen und die Arbeitsplätze zu sichern. Dazu hat sie im Sinne des fairportSTR in ihrem Geschäftsbereich viele Nachhaltigkeitsimpulse gesetzt. Das ist wichtig, damit der Flughafen sein Ziel, klimaneutral zu werden, erreicht“, erklärt BW-Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne), der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats ist.

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Nürnberg: Neues Airport-Parkhaus P4

Der Flughafen konnte den Bau des neuen Parkhauses abschließen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 36 Millionen Euro stellt das vom Generalauftragnehmer Goldbeck errichtete Parkhaus das größte Einzelprojekt in der Flughafengeschichte dar. Baubeginn war im Juni 2019. Das P4 bietet insgesamt 3.600 Stellplätze. Das Parkhaus soll zukünftig auch ein Zeichen für die Nachhaltigkeit des Flughafens setzen. Mit einer geplanten hocheffizienten Photovoltaik-Anlage auf der obersten Ebene des neuen Parkhauses, die deutlich mehr Strom erzeugen soll, als das Parkhaus im Betrieb verbraucht, gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität“, so Albert Füracker, Bayerischer Finanz- und Heimatminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Nürnberg GmbH anlässlich der Eröffnung des neuen Parkhauses.

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Fraport-Besucherzentrum öffnet am 2. August

Ab dem 2. August öffnet eine neue Attraktion am Flughafen Frankfurt: Das multimediale Fraport-Besucherzentrum im Terminal 1, Halle C heißt pünktlich zur Feriensaison Gäste willkommen. Auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche sollen knapp 30 Exponate Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens und des Fliegens geben. Dabei erleben Besucher nicht nur den laufenden Flughafenbetrieb. Auch Rückblicke in die Historie, Einblicke in die Technik rund um den Flugbetrieb und Ausblicke in die Zukunft des Luftverkehrs seien möglich. Nach zwei Jahren Bauzeit und Baukosten in Höhe von rund 5,7 Millionen Euro hat Fraport die Ausstellungsfläche bereits im Herbst 2020 fertiggestellt. „Bedingt durch die Pandemie mussten wir die Eröffnung mehrmals verschieben. Umso mehr freue ich mich, unseren Gästen ein neues Ausflugsziel präsentieren zu können. Hier wird Faszination Flughafen großgeschrieben“, sagt Anke Giesen, Vorstand Retail und Real Estate der Fraport AG. Geöffnet ist das Fraport-Besucherzentrum täglich von 11 Uhr bis 19 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 12 Euro. Ermäßigte Personen zahlen 10 Euro gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises. Kinder unter vier Jahren sind kostenfrei.

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Eurowings führt Ryanair-Handgepäcksystem ein

Mit kleinen Abweichungen kopiert Eurowings das seit einiger Zeit bei Ryanair und Wizz Air praktizierte Handgepäck-Konzept: Passagiere, die den Basic-Tarif buchen, dürfen künftig nicht mehr das IATA-Standardmaß, sondern nur noch eine kleine Tasche mitnehmen. Die Änderung tritt am 31. August 2021 in Kraft. In Branchenkreisen war schon länger bekannt, dass Eurowings die Handgepäck-Regeln der Mitbewerber Wizz Air und Ryanair kopieren wird. Lediglich der genaue Zeitpunkt war noch offen und verschob sich womöglich aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten. Ab 31. August 2021 sollen Reisende im Basic-Tarif nur noch eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x30x25 cm mitnehmen. Wer beispielsweise einen Trolley mit maximal 55x40x23 cm und einem Höchstgewicht von acht Kilogramm mitnehmen möchte, muss mindestens zehn Euro extra bezahlen. Das Pricing ist flexibel und unterschiedet sich Flug für Flug. Welche Kosten direkt am Gate anfallen können teilte Eurowings nicht mit. In der Presseerklärung verwendet die Lufthansa-Tochter eine irreführende Formulierung und erklärt, dass man sich dem „internationalen Branchenstandard“ anpassen würde. Das ist nicht der Fall, denn der internationale Standard ist das so genannte IATA-Standardmaß (55 x 40 x 20 cm). Lediglich einige wenige Airlines wie Condor, Wizz Air, Ryanair, Easyjet und andere haben das System der „kleinen Tasche“ eingeführt und bitten für größere Handgepäckstücke zur Kasse. Da Eurowings in der Vergangenheit häufig von Ryanair, Easyjet und Wizz Air kopiert hat, kommt die Änderung, die wohl primär zur Erhöhung der Einnahmen dient, nicht überraschend. Fast deckungsgleich mit „Priority“ von Ryanair und Wizz Air Das „Abkupfern“ geht sogar soweit, dass Passagiere, die für

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Zahlreiche Mitarbeiter zogen vors Arbeitsgericht

Gegen die Betreibergesellschaft des Flughafens Rostock-Laage wurden insgesamt 23 Klagen vor dem Arbeitsgericht eingereicht. Dies geht aus einer Anfragebeantwortung im Landtag hervor. Demnach sind noch neun Verfahren offen. Die Fraktion der Linkspartei brachte eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung ein und erhielt die Antwort, dass im Nachgang des Personalabbaus, der am Flughafen Rostock-Laage, der sich im Eigentum der öffentlichen Hand befindet, insgesamt 23 Betroffene vor das Arbeitsgericht gezogen sind. Mit Ausnahme von neun Fällen konnten bereits Lösungen, zumeist Vergleiche, erzielt werden. Laut einem Bericht der Schweriner Zeitung soll der Stellenabbau ohne Sozialplan durchgeführt worden sein. Die finanzielle Lage des Airports war stark angespannt. Zumindest kurzzeitig stand auch ein Insolvenzantrag im Raum. Das Medium schreibt weiters, dass sich sowohl die Geschäftsleitung als auch der Betriebsrat zu den Klagen, die vor dem Arbeitsgericht geführt werden, bedeckt halten. Corendon gibt Ziele für kommendes Jahr bekannt Im Sommerflugplan 2021 gibt es nur wenige Flüge ab Rostock-Laage. Der Chartervermarkter Green Airlines, auf den man offenbar große Hoffnungen gesetzt hatte, erwies sich eher als Eintagsfliege, denn das Angebot ist nach nur wenigen Legs wieder zurückgezogen worden. Corendon Airlines kündigt an, dass man im Sommerflugplan 2022 insgesamt vier Destinationen ab Rostock-Laage anbieten will. Dabei handelt es sich um Antalya, Hurghada, Rhodos und Kreta. Laut Flughafen Rostock wurde der Verkauf von Flugscheinen bereits aufgenommen.

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Urlaub: Deutsche nehmen besonders viel Bargeld mit

Viele Deutsche scheinen im Urlaub eher auf Bargeld zu vertrauen. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage, die im Auftrag des deutschen Kreditinstituts Postbank durchgeführt wurde. Bemerkenswert dabei ist, dass jüngere Reisen Münzen und Scheine gegenüber Debit- und Kreditkarten bevorzugen. Die Tochtergesellschaft der Deutsche Bank stellte mit Hilfe einer Umfrage fest, dass 72,7 Prozent der Deutschen im Urlaub die Bezahlung mit Bargeld bevorzugen. Dabei nehmen die meisten die Scheine und Münzen aus Deutschland mit. Dadurch will man die Abhängigkeit von Bankomaten vor Ort verringern. Welt am Sonntag zitiert aus der Erhebung der Postbank, dass der Anteil der Cash-Nutzung während dem Urlaub gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozentpunkte auf 43,4 Prozent gestiegen ist. In der Altersgruppe der unter 40-Jährigen liegt der Anteil sogar bei knapp unter 60 Prozent. Gefragt nach den Gründen gaben viele an, dass sie Bargeld für besonders sicher auf Reisen halten. Bankomatkarten stufen nur 26,6 Prozent der Umfrageteilnehme als sicher ein. Kreditkarten trauen gar nur 25,4 Prozent über den Weg. Hintergrund ist, dass viele Deutsche Bargeld für das sicherste Reisezahlungsmittel halten. 40,7 Prozent sagen das. Die Zahlung per Girokarte gilt dagegen nur bei 26,6 Prozent als sicher, der Einsatz per Kreditkarte bei 25,4 Prozent. Dennoch ist der Anteil der Personen, die am Urlaubsort zumindest eine Zahlung mit ihrer Debitkarte vorgenommen haben, um knapp zehn Prozent auf 57,8 Prozent gestiegen. Bei der Postbank sieht man den Umstand, dass viele Deutsche ihre Urlaubskasse in bar mitnehmen, durchaus kritisch. Man verweist darauf, dass es im Falle von Diebstahl oder Verlust nicht ersetzt

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Lufthansa baut Sleeper’s Row aus

Seit einiger Zeit testet Lufthansa zwischen Deutschland und Brasilien so genannte Schlafbänke in der Economy-Class. Mit 2. August 2021 wird die „Sleeper’s Row“ auf Flügen nach São Paulo, Los Angeles und Singapur zur Verfügung stehen. Die Buchung kann auch kurzfristig während dem Check-in oder direkt am Gate erfolgen. Die Passagiere erhalten während der gesamten Flugdauer eine aus drei oder vier Sitzen bestehende Reihe für sich alleine. Weiters gibt es einen Polster und eine Matratzenauflage. Für die Sicherheit während des Fluges sorgt ein spezieller Sicherheitsgurt, der auch im Liegen geschlossen bleibt, und eine separate Sicherheitsanweisung. Ein weiterer Vorzug ist das Pre-Boarding. Fluggäste, die eine Sleeper’s Row buchen, steigen früher in das Flugzeug ein. Lufthansa bietet die Schlafbänke auf Langstreckenflügen ab etwa elf Stunden Flugdauer an, zum Beispiel auf Routen nach Fernost, an die Westküste der USA, nach Mittel- und Südamerika oder ins südliche Afrika. Der Aufpreis beträgt zwischen 159 und 229 Euro pro Strecke. Pro Flug werden maximal drei Sleeper’s Row Reihen angeboten. Eine Reservierung im Voraus ist nicht möglich.

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Deutschland: Testpflicht auch für Geimpfte aus Variantengebieten

Erst vor wenigen Tagen verkündete die deutsche Bundesregierung, dass vollständig Geimpfte auch aus Virusvariantengebieten kommend nicht mehr in Quarantäne müssen. Nun führt man auch für diese eine Testpflicht ein. Bereits ab 1. August 2021 müssen alle Personen, die nach Deutschland einreisen einen negativen Coronatest vorlegen und zwar unabhängig davon woher sie kommen und welches Verkehrsmittel genutzt wird. Bislang waren nur Flug- und Schiffspassagiere betroffen. Ausgenommen von der generellen Testpflicht sind Genesene und Geimpfte. Doch es gibt auch eine Ausnahme von der Ausnahme, denn kommt man als Geimpfter oder Genesener aus einem so genannten Virusvariantengebiet, so soll man künftig einen negativen Coronatest vorlegen müssen. Dies geht aus einer Vorlage des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Fix beschlossen wurde noch nichts, jedoch kann man davon ausgehen, dass es aufgrund des Drucks einiger Ministerpräsidenten zu einer äußerst kurzfristigen Änderung der Muster-Einreiseverordnung kommen wird. Die genauen Details können die Bundesländer dann selbst festlegen, so dass es regionale Abweichungen geben kann. Unklar ist derzeit noch, ob Deutschland in Zukunft wieder ausschließlich PCR-Befunde akzeptiert oder aber ob man auch weiterhin Antigen-Testergebnisse anerkennt. Aus der Vorlage geht das nicht eindeutig hervor. Jedenfalls sollen alle Personen ab sechs Jahren den neuen Einreisebestimmungen unterliegen.

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Boeing spendet für deutsche Flutopfer

Der US-Flugzeugbauer spendet sich trotz Pandemie mit einer halben Million Euro an das amerikanische Rote Kreuz zur Unterstützung der Hochwasserhilfe in Deutschland. Die Mittel werden vom Deutschen Roten Kreuz für die Bereitstellung von Notstrom, die Verteilung von Hilfsgütern, die Verbesserung der Kommunikationsinfrastruktur und die Mobilisierung von medizinischer Versorgung, Erster Hilfe und Rettungsdiensten in den am stärksten betroffenen Gebieten eingesetzt.

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