Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Lufthansa beendet „Eintrittskarten“ für First-Class-Lounges

In die First-Class-Lounges der Lufthansa kann man sich ab sofort nicht mehr “einkaufen”. Nur wenige Wochen nach dem Launch stellt der Kranich dieses Angebot, das in Frankfurt 149 Euro gekostet hat, wieder ein. Laut Frankfurtflyer.de hatte man den Preis gar auf 200 Euro pro Besuch angehoben, jedoch will Lufthansa nun keine zahlenden Gäste mehr bewirten. Künftig ist die Nutzung dieser Lounges wieder an ein First-Class-Ticket bzw. die HON-Circle-Card geknüpft. In den letzten Wochen ist die Nachfrage stark angestiegen. In Frankfurt am Main und München soll dieser exklusive Wartebereich gut gefüllt gewesen sein. Lufthansa äußerte sich nicht zur Einstellung des “Einkaufs” in die First-Class-Lounges. Allerdings kann angenommen werden, dass man der Kundschaft mit den teuersten Tickets bzw. der höchsten Statuskarte keine überfüllte Lounge zumuten will. Das Angebot hielt sich jedenfalls nur wenige Wochen.

weiterlesen »

EU-Kommission winkt Condor-Staatshilfe erneut durch

Die EU-Kommission gab erneut grünes Licht für die Condor-Staatshilfe. Das Gericht der Europäischen Union hatte die Bewilligung zuvor gekippt, jedoch den Wettbewerbshütern die Möglichkeit zur Nachbesserung der Begründung eingeräumt. Konkret wurde eine Beihilfe in der Höhe von 525 Millionen Euro durchgewunken. Zuvor hatte Condor bereits Kredite von rund 550 Millionen Euro erhalten. Ryanair klagte gegen die Bewilligung der staatlichen Hilfsgelder und obsiegte in erster Instanz. Die EU-Kommission besserte die Begründung nun nach. Laut Mitteilung der Behörde wurde das Urteil berücksichtigt und nun der tatsächliche Schaden, der durch die Corona-Pandemie entstanden ist, als Grundlage verwendet. Was darüberhinaus geht muss Condor samt Zinsen zurückführen. Gänzlich ausgestanden ist die Causa noch nicht, denn gegen den nachgebesserten Beschluss der EU-Kommission könnten Mitbewerber erneut Rechtsmittel ergreifen. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, dass Ryanair diesen Schritt setzen wird.

weiterlesen »

Eurowings fliegt Baden-Württemberg in die Sommerferien

In Baden-Württemberg beginnen in Kürze die Sommerferien. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten gemeinsam mit dem Flughafen Stuttgart intensiv auf den Start in die schönste Zeit des Jahres vorbereitet. „Die Menschen wollen endlich wieder reisen – und wir sind bereit. Nach der langen Zeit des Lockdowns freuen wir uns als Eurowings-Team darauf, immer mehr Gäste sicher, zuverlässig und mit bestmöglichem Service an ihre Urlaubsziele zu fliegen“, so Jens Ritter, Geschäftsführer und Chief Operating Officer von Eurowings. „Wir haben die Zeit genutzt und uns in den vergangenen Monaten umfassend auf den Neustart vorbereitet, um unseren Gästen in Baden-Württemberg einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Größe Vielfalt im Südwesten: Eurowings hebt in Stuttgart zu mehr als 60 Zielen ab Mit einer steigenden Impfquote hat die Nachfrage nach Flügen deutlich zugenommen. Gefragt sind dabei vor allem touristische Ziele – allen voran Mallorca, Griechenland, die Kanaren oder auch Kroatien. Darauf hat die Fluggesellschaft mit einer sukzessiven Ausweitung ihres Flugprogramm reagiert – und das Angebot in Stuttgart – dem größten Eurowings-Standort im Südwesten Deutschlands – in den Ferien nochmal um 40 Prozent aufgestockt.  Über 60 Destinationen in 18 Ländern stehen auf dem Programm. Am ersten Ferienwochenende werden rund 25.000 Passagiere am Flughafen der Landeshauptstadt erwartet. Insgesamt hebt der Lufthansa-Ferienflieger während der Sommerferien in Baden-Württemberg rund 1.800 Mal in Stuttgart ab. Auch wenn im Laufe des Sommers wieder ein Großteil des ursprünglichen Streckenportfolios angeboten wird, umfasse das Programm 2021 insgesamt nur rund zwei Drittel der Vor-Corona-Kapazität. Mit der Ausweitung des

weiterlesen »

Münchner Flughafen setzt auf Klimaschutz in der Luft und am Boden

Der Bayerische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Albert Füracker, empfing heute den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers am Münchner Flughafen.  Gemeinsam mit Flughafenchef Jost Lammers und Stefan Kreuzpaintner, CCO Lufthansa Airlines und Chef des Lufthansa Hubs München, informierte Staatsminister Füracker den Gast aus Hannover über den Drehkreuzbetrieb in München und die Maßnahmen, mit denen FMG und Lufthansa für mehr Klimaschutz im Luftverkehr sorgen. So sind im Hintergrund neben dem hochmodernen Langstreckenflugzeug der Lufthansa, einem Airbus A350, auch Beispiele für Elektromobilität in der Bodenabfertigung zu sehen. Neben einem Schleppfahrzeug für Gepäcktrolleys und einem Cargolifter zählt dazu auch ein ehemals mit Diesel betriebener Passagierbus, der auf einen Generator-elektrischen Antrieb mit flüssigem Biomethan umgestellt wurde. Der Anteil der elektrisch betriebenen Fahrzeuge und Abfertigungsgeräte im FMG-Fuhrpark konnte mittlerweile auf rund 40 Prozent gesteigert werden. „Die Corona-Pandemie hat die gesamte Luftverkehrsbranche unverschuldet vor größte Herausforderungen gestellt. Der Flughafen München stellt sich diesen Aufgaben und will gestärkt aus der Krise hervorgehen. Schon im Jahr 2016 haben wir beschlossen, dass der Flughafen München bis spätestens 2030 CO2-neutral betrieben wird. Mit zahlreichen Maßnahmen arbeitet die Geschäftsführung mit Hochdruck daran, dass der Flughafen dieses ambitionierte Klimaziel erreichen wird“, erklärte der FMG-Aufsichtsratsvorsitzende Albert Füracker.

weiterlesen »

Alltours: Keine kostenlosen Stornos bei Reisewarnungen

Alltours-Gründer Willi Verhuven gilt in Deutschland als einer der Pioniere der Pauschalreise und prescht nun damit vor, dass Kunden, die sich nicht für das Flex-Paket entschieden haben, auch bei Reisewarnungen nicht mehr kostenlos umbuchen oder stornieren können. Damit begibt sich Alltours auf Neuland, denn bislang war es üblich, dass Pauschalreisende im Falle von Reisewarnungen kostenlos vom Vertrag zurücktreten konnten oder aber auf Wunsch ihre Buchung ohne Mehrkosten auf ein anderes Ziel ändern konnten. Der deutsche Tour Operator will das aber nur noch dann ermöglichen, wenn die Kunden zuvor das kostenpflichtige Flex-Paket gebucht haben. Bislang verhält sich kein anderer Reiseveranstalter so, jedoch könnte es durchaus sein, dass Verhuven mal wieder Pionier ist und einen neuen Trend anstößt. Bislang war es üblich, dass Pauschalreisende im Falle von Reisewarnungen kostenlos zurücktreten oder umbuchen konnten. Allerdings haben sich die europäischen Regierung derart inflationär mit Reisewarnungen, die zum Teil schwer nachvollziehbar waren eingedeckt, so dass jegliche abschreckende Wirkung verloren gegangen ist. Dennoch scheint Alltours nicht mehr gewillt zu sein das wirtschaftliche Risiko zu tragen und wälzt dieses auf die Kunden ab. Ob man damit durchkommen wird? Das ist fraglich, denn es ist davon auszugehen, dass zumindest ein Kunde vor Gericht ziehen wird und dann muss die Justiz entscheiden. Gegenüber dem Branchenblatt FVW erklärt Willi Verhuven unter anderem, dass seiner Ansicht nach die Hochstufung von Spanien und der Niederlande für die Kunden keine Überraschung wäre. Dies hätte sich aufgrund steigender Infektionszahlen in den letzten Wochen abgezeichnet. Der Manager und Inhaber ist der Ansicht, dass man mit

weiterlesen »

Frankfurt: Lärmschutz wird neu evaluiert

Das für den Flughafen Frankfurt am Main zuständige Regierungspräsidium Darmstadt will die Lärmsituation neu bewerten. Dazu werden Gemeinden und Bürger aufgerufen ihre Stellungnahmen und Vorschläge einzureichen. Die Deadline ist der 15. Oktober 2021. Die Beamten haben einen 250 DIN A4 Seiten starken Bericht geschrieben. Dieser kommt zum Schluss, dass das Lärmthema neu angepackt werden muss. Hierzu will man sowohl die Anliegergemeinden als auch die Bürger einbinden. Ziel ist es, dass wirksame Schutzmaßnahmen ergriffen werden, aber auch die Emissionen, die im Zuge des Betriebs des größten Airport Deutschlands entstehen, reduziert werden. Zwar ist der Flugbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie derzeit deutlich zurückgefahren, jedoch rechnet das Regierungspräsidium Darmstadt, dass es in einigen Jahren zu einer Erholung kommen wird und dann mit der Inbetriebnahme des Terminals 3 die Slots vollkommen ausgereizt sein werden.

weiterlesen »

Zwist in deutscher Regierung über Ausweitung von Pflicht-Tests

Innerhalb der deutschen Bundesregierung herrscht offensichtlich keine Einigkeit über den Umgang mit Testpflichten für Reiserückkehrer. Bislang sind nur Personen, die mit dem Flugzeug kommend nach Deutschland einreisen, erfasst. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beabsichtigt eine Ausdehnung auf alle Verkehrsmittel. Im Gespräch mit den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe führte das Regierungsmitglied aus, dass künftig alle Personen, die aus dem Ausland kommend in die Bundesrepublik einreisen wollen, einen negativen Coronatest vorlegen müssen. Davon ausgenommen vollständig geimpfte Personen. Doch innerhalb der Regierung gibt es Gegenwind: SPD-Justizministerin Christine Lambrecht wird im Bericht zitiert, dass sie eine so umfassende Testpflicht für unverhältnismäßig hält und daher ablehnt. Somit besteht Diskussionsbedarf innerhalb der Bundesregierung. Indes drängen einige Länderchefs auf Verschärfungen für Reiserückkehrer. Ein Bericht der Tageszeitung Welt zeigt auf, dass das bisher praktizierte System nicht wirklich funktioniert. Die lokalen Gesundheitsämter würden kaum Kontrollen von Quarantäne und Testpflichten durchführen. Man komme der hohen Anzahl an Einreiseanmeldungen schlichtweg nicht mehr nach. Dazu kommt, dass die Möglichkeit besteht das Formular nicht online, sondern per Post einzureichen. Genau dieser Weg soll häufig genutzt werden und die Ämter überlasten. Die Dunkelziffer jener Personen, die trotz Verpflichtung überhaupt keine Einreiseanmeldung abgeben, ist äußerst hoch. An den deutschen Airports werden – aus dem Schengenraum kommend – Kontrollen nur stichprobenartig durchgeführt.

weiterlesen »

Geschäftsreisen: Zürich besonders gefragt

Positive Entwicklung im Business Travel Segment: Die Geschäftsreise-Plattform TravelPerk verzeichnet eine zunehmende Nachfrage nach internationalen Flügen im Bereich der Geschäftsreisen.  Dabei zeigen die Buchungsdaten mit Abreise von den vier größten deutschen Flughäfen, dass Zürich bei Geschäftsreisenden am gefragtesten ist, dicht gefolgt von Barcelona und Wien. Aber auch Paris und London stehen im Fokus der Business-Reisenden.  „Zürich ist dank der zahlreichen ansässigen Großbanken und Versicherungen ein internationaler Finanzplatz mit besonderer wirtschaftlicher Bedeutung“, so Eugen Triebelhorn, Country Manager Germany bei TravelPerk. Es sei daher nicht überraschend, dass die Destination Zürich im Geschäftsreisemarkt ab Deutschland sehr gefragt ist. „Auch Barcelona und Madrid sind internationale Wirtschaftsstandorte mit wichtigen Industrien. Die Auswertung unserer Daten zeigt, dass internationale Beziehungen an bedeutenden Wirtschafts- und Finanzstandorten durch persönlichen Austausch gepflegt und wichtige Geschäftsabschlüsse nicht über virtuelle Meetings getätigt werden.“

weiterlesen »

Bremen bekommt zweiten Geschäftsführer

Der deutsche Flughafen Bremen ist derzeit auf der Suche nach einem zweiten Geschäftsführer. Dieser soll an die Seite von Elmar Kleinert gestellt werden. Künftig setzt man also auf eine Doppelspitze. Laut einem Bericht des “Weser Kurier” ist die Stelle bereits ausgeschrieben. Man sucht einen Manager mit Vorerfahrung im Bereich der Restrukturierung von Unternehmen. Auch Bremen wurde von der Corona-Pandemie hart getroffen. Offenbar streben die Eigentümer einige Maßnahmen an und wollen hierfür einen Experten an die Spitze stellen. Eine Ablöse von Elmar Kleinert soll nicht zur Diskussion stehen.

weiterlesen »

Deutschland: Ministerpräsidenten fordern Verschärfung der Einreiseregeln

In Deutschland haben einige Ministerpräsidenten eine Debatte über eine mögliche Verschärfung der Einreisebestimmungen angestoßen. Geht es nach Markus Söder (CSU) blüht Urlaubsheimkehrern unter Umständen schon ab 1. August 2021 Quarantäne. Die Diskussion gleicht fast einer Blaupause dem Vorjahr, denn damals führte Deutschland kostenlose PCR-Tests an den Grenzübergängen ein. Einige Wochen später entfachte eine Debatte darüber, dass Reiserückkehrer diese selbst zahlen sollen, denn das Gratis-Angebot animiere regelrecht zum Reisen. Die Bundesregierung will diese Woche bei vollständig geimpften Personen auch aus Virusvariantengebieten kommend keine Quarantäne mehr verlangen. Die nächste Änderung der Bestimmungen war eigentlich für den 11. September 2021 geplant, doch das geht Markus Söder, Manuela Schwesig (SPD), Dietmar Woidke (SPD) und Michael Müller (SPD) nicht schnell genug. Diese fordern die kurzfristige Einberufung einer Bund-Länder-Konferenz, um die Reiseregeln zum 1. August 2021 verschärfen zu können. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern schlägt vor, dass künftig zwei Tests notwendig sein sollen. Einer soll im Ausland gemacht werden und der andere in Deutschland. Bis das Ergebnis der zweiten Testung vorliegt soll es Quarantäne geben. Ihr Berliner Kollege Michael Müller verweist gar darauf, dass man sich jetzt die “gute Ausgangslage für den Herbst verspielen” würde. Im Fokus haben die Länderchefs offensichtlich ungeimpfte Personen, die vom Urlaub zurückkehren. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass eine mögliche Verschärfung der Einreisebestimmungen Geimpfte betreffen könnte. Ein wenig kann man dies auch als dezenten Druck zur Impfung zu gehen werten.

weiterlesen »