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UFO begrüßt Condor-Übernahme durch Attestor

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) begrüßt die Übernahme von 51 Prozent der Anteile von Condor durch den Finanzinvestor Attestor. Ermöglicht wurde dieser Schritt, nachdem die EU-Kommission der Übernahme zugestimmt und die beihilferechtliche Genehmigung für das Closing des Deals erteilt hatte. „Die gelungene Übernahme ist ein positives Zeichen für alle Beschäftigten bei Condor. Wir haben während der Corona-Krise einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass Condor nun in eine gute Zukunft blicken kann“, so Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende der UFO. Die Flugbegleiter Organisation hatte im Mai dieses Jahres neue Vergütungstarifverträge und Manteltarifverträge abgeschlossen. Grundlage hierfür war ein gewerkschaftliches Eckpunktepapier zu neuen Tarifvertragsbedingungen, das im Januar 2020 vereinbart worden war, als der Investor PGL die Condor übernehmen sollte. „Mit dem Abschluss wettbewerbsfähiger Tarifverträge stellen UFO und Condor unter Beweis, dass eine funktionierende Sozialpartnerschaft entscheidend dazu beiträgt, Krisen zu überwinden, Beschäftigung zu sichern und sich dennoch auf dem hart umkämpften Markt der touristischen Lang- und Mittelstrecke zu behaupten”, so Bronstert abschließend.

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Nürnberg erwartet 300.000 Passagiere

Noch sind die Zahlen weit entfernt von Vor-Corona-Zeiten, doch die Reiselust scheint wieder da: Rund 300.000 Passagiere werden während der Bayerischen Sommerferien am Airport Nürnberg erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr mit 125.000 Fluggästen in diesem Zeitraum ist das ein Plus von 140 Prozent. In den Ferien 2019 nutzten noch 700.000 Passagiere den Nürnberger Flughafen. „Doch der Trend geht klar nach oben“, sagt Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. „Das Bedürfnis nach Reisen in den Urlaub oder zu Freunden und Verwandten ist stark, das spüren wir klar an der wachsenden Nachfrage.“ Während der sechswöchigen Ferien sind 2.600 Starts und Landungen geplant, 73 Prozent mehr als im Corona-Sommer 2020. Stärkste Ziele ab Nürnberg sind Antalya und Mallorca, gefolgt von Istanbul, Heraklion und Izmir.

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Zypern: Condor führt UK-Charterflüge durch

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor konnte Charteraufträge für Verbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Larnaka an Land ziehen. Für den Tour Operator Biblio Travel wird man drei britische Städte mit Zypern verbinden. Mit einer von Condor gecharterten Maschine sollen britische Urlauber von Manchester, Birmingham und London-Gatwick aus nach Larnaka gebracht werden. Der Tour Operator ermöglicht auch Nur-Flug-Buchungen. Man rechnet damit, dass man in den nächsten Wochen rund 95.000 Urlauber nach Zypern bringen kann. Zum Teil sollen die Charterflüge täglich durchgeführt werden. „In diesem Sommer freuen wir uns darauf 95.000 Passagiere zu befördern, die die Gewissheit genießen können, dass Biblio Travel vollständig mit Atol verbunden ist“, so Biblio-Chef Clare Tobin.

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Voyage Air ändert Bremen-Pläne

Eigentlich wollte die bulgarische Fluggesellschaft Voyage Air ab August 2021 eine Boeing 737-500 auf dem Flughafen Bremen stationieren. Den Plan hat man nun fallen gelassen und man versucht nun von Bulgarien aus zu fliegen. Der Carrier hatte ursprünglich angekündigt im Mai 2021 eine Basis in Bremen zu errichten. Aufgrund der Coronapandemie wurde dies zunächst auf Anfang August 2021 verschoben. Nun folgt die endgültige Absage für das Jahr 2021 – zumindest was die Basis anbelangt. Voyage Air wollte saisonal nach Burgas, Varna und Gran Canaria fliegen. Ganzjährig wollte man die Hansestadt mit Sofia verbinden. Laut Mitteilung des Bremer Flughafens sollen die Flüge von Bulgarien aus durchgeführt werden. Das bedeutet konkret, dass die Maschine von Varna, Burgas oder Sofia aus in die Hansestadt fliegt und anschließend die Ziele ansteuern wird. Die beiden Schwarzmeer-Städte sollen ab 6. August 2021 bedient werden und die bulgarische Hauptstadt folgt am 8. August 2021.

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FDH verkauft Grundstücke und mietet zurück

Der Flughafen Friedrichshafen unterfertigte einen Verkaufs- und Mietvertrag über Grundstücke, die derzeit noch dem Airport gehören. Die Gläubigerversammlung hat bereits die notwendige Zustimmung erteilt. Bereits am 23. Juli 2021 unterzeichneten die LZ Horizon GmbH & Co. KG, eine neu zu bildende Beteiligungsgesellschaft der Luftschiffbau Zeppelin GmbH und des Landkreises Bodenseekreis, mit der Flughafen Friedrichshafen GmbH den Verkaufs- und Mietvertrag über die Flughafengrundstücke. Mit dem Vollzug des Grundstückkaufvertrags wird die LZ Horizon Eigentümerin aller Liegenschaften der FFG. Gleichzeitig hat die Flughafen Friedrichshafen GmbH einen langfristigen Mietvertrag über die Flughafengrundstücke abgeschlossen. Die Konditionen beider Vereinbarungen sind marktgerecht und der Mietvertrag ist für den Flughafen auch langfristig tragbar. Die Flughafengesellschaft bleibt voll verantwortlich für alle Instandhaltungen und Instandsetzungen an Grundstücken und Gebäuden. Die notwendigen Genehmigungen für die Beteiligung des Landkreises werden zeitnah erwartet. Mit der Annahme des Insolvenzplans wird der Flughafen vollständig entschuldet. Durch den Verkauf und die Rückmiete der Flughafengrundstücke kann der Flughafen den beihilferechtlich notwendigen Eigenbeitrag zur Finanzierung erbringen. Mit den beschlossenen Zuschüssen der öffentlichen Gesellschafter, den Einlagen der privaten Gesellschafter, der Veräußerung nebst Rückmietung der Grundstücke, der Entschuldung durch das Insolvenzverfahren und der Entlastung von den Flugsicherungskosten blickt der Flughafen mit Zuversicht in die Zukunft. Der Flugbetrieb hat in den letzten Wochen mit der Aufnahme der geplanten Flüge zu Urlaubszielen in Griechenland und in der Türkei deutlich zugenommen. Ab Mitte September plant Lufthansa die Aufnahme von täglichen Flügen in das Drehkreuz nach Frankfurt mit zahlreichen Umsteigemöglichkeiten zu europäischen und interkontinentalen Zielen.

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Malta Air sucht Kabinenpersonal in Deutschland

Die Fluggesellschaft Malta Air ist auf der Suche nach neuem Kabinenpersonal für die deutschen Bases. Der Carrier ist im Auftrag der Konzernmutter Ryanair tätig. Aufgrund des Umstands, dass Crewlink mit der Rekrutierung beauftragt ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um Positionen in Leiharbeit handelt. Die Ryanair Group teilte in diesem Zusammenhang mit, dass man den Vertrag mit Crewlink erneuert habe. Dieses Unternehmen führt Schulungen für die Firmengruppe unter anderem in Frankfurt-Hahn, London-Stansted, Dublin, Bergamo und Wien durch. Der Lowcoster ist der Ansicht, dass man in Deutschland aufgrund der Einflottung der Boeing 737 Max 200 zusätzlichen Personalbedarf für den Sommer 2022 hat. „Wir freuen uns, diese Stellen für das Kabinenpersonal bekannt zu geben. Die Stellen bei Malta Air sind sowohl in Deutschland als auch in anderen Ryanair-Basen in ganz Europa und Großbritannien verfügbar, da wir die Auslieferung der Flugzeuge für den Sommer 2022 vorbereiten und dabei mit Crewlink, unserem Partner für die Einstellung von Kabinenpersonal, zusammenarbeiten. Diese spannenden Möglichkeiten bieten Bewerbern die Chance, sich die besten Cabin Crew Jobs in der Luftfahrt zu sichern und bei Europas größter Airline-Gruppe zu arbeiten, wo harte Arbeit mit schnellen Karrieremöglichkeiten belohnt wird“, so Ryanair HR-Manager Mark Duffy.

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Condor setzt auf Airbus A330-900-Flotte

Der Ferienflieger sagt seinen Boeing 767-300ER-Maschinen Adieu: Bei Condor ist die Bestellung von 16 Airbus A330-900neo der neuesten Generation beschlossene Sache. Der Aufsichtsrat hat seine Zustimmung bereits zum Ausdruck gebracht. Nach dem Einstieg des finanzstarken Mehrheitsgesellschafters Attestor kann sich Condor den Austausch auch leisten – und verliert keine Zeit: Condor wird zwischen Herbst 2022 und Sommer 2024 insgesamt 16 Airbus A330-900 erhalten. Attestor stellt Condor 250 Millionen Euro für die Flotteninvestition zur Verfügung. Die Airline ließ zunächst offen, ob die A330-900 direkt von Airbus gekauft oder über Leasingfirmen finanziert werden. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir gehen mit dem Zwei-Liter-Flieger an den Start und setzen damit neue Maßstäbe: Mit unserer modernen Langstreckenflotte werden wir Nachhaltigkeit und Urlaub mit Condor künftig untrennbar miteinander verbinden. An Bord der leisesten Kabine der Welt bei einem Flugzeug dieser Größe erwartet unsere Gäste außerdem höchster Komfort in einer nagelneuen Business, Premium Economy und Economy Class“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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Deutschland: Reiserückkehrer müssen sich wohl testen lassen

Die deutsche Bundesregierung will künftig wohl Nägel mit Köpfen machen und alle Einreisenden unter die Lupe nehmen. Wer dabei nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, muss einen negativen Test vorzeigen. Der steigende CoV-Trend zwingt auch die deutschen Behörden, über strengere Regeln zu debattieren. Dabei sickerten einige Details bereits durch. So sollten sich Urlauber auf erweiterte Testpflichten bei der Heimkehr gefasst machen. Und das soll schon sehr bald über die Bühne gehen. Der Bund habe zugesichert, er werde bis zum 1. August alles probieren, um eine einheitliche Testpflicht einzuführen, „nicht nur für Flugreisen sondern auch beispielsweise für alles, was an normalem Autoweg oder Bahnweg kommt“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstagabend in den ARD-„Tagesthemen“. Söder sagte: „Die Regel ist ja relativ einfach, jeder braucht einen Test, der sozusagen wieder anreist, ob er mit dem Auto, der Bahn oder mit dem Flugzeug kommt.“ Er glaube, dass das jetzt verständlicher, klarer und sicherer sei. Derzeit gilt die Testpflicht nur für Menschen, die per Flugzeug nach Deutschland einreisen. Der Bundesinnenminister Horst Seehofer beruhigte den Teil der Bevölkerung, der Antikörper gegen das Virus nachweislich machen kann: „Wer nachweislich geimpft oder genesen ist, braucht natürlich keinen Test.“ Auf einen fixen Termin konnten sich die Beteiligten noch nicht einigen, interne Abstimmungen würden noch anlaufen. Das berichtet die Presse. 

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MUC: Airlines haben rund 24.000 Starts und Landungen angemeldet

Der Flughafen München erwartet während der bayerischen Sommerferien deutliche Zuwächse bei Flügen, Reisezielen und Passagieren. Für den Zeitraum vom 30. Juli bis einschließlich 13. September 2021 sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 24.000 Flüge zu weltweit 175 Destinationen geplant. Der Spitzentag wird zum Ferienauftakt am 31. Juli 2021 mit 561 angemeldeten Passagierflügen erwartet. Der Tagesdurchschnitt in den Ferien liegt bei 517 Starts und Landungen – knapp 200 Flüge mehr als im Juni dieses Jahres. In den Sommerferien erreicht das Verkehrsaufkommen damit knapp die Hälfte des Vorkrisenniveaus. „Die Nachfrage nach Flugreisen zieht spürbar an. Die Menschen nutzen wieder verstärkt das Flugzeug für ihre Urlaubsreisen oder für Begegnungen im Freundes- und Familienkreis. Gleichzeitig sehen wir, dass auch der Geschäftsreiseverkehr wieder Fahrt aufnimmt“, so Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Juni: Deutsche Flughäfen können zulegen

Langsam, aber sicher füllen sich die Airports: Im Monat Juni 2021 steigt das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen auf fast ein Viertel des Vorkrisenniveaus (2019). Insgesamt 5.509.161 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen. Dennoch: Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang –76,7 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2020 sind das rund. 4 Millionen Passagierte mehr, wobei der Vorjahresmonat nicht die Tatsache berücksichtigt, dass im März 2020 die Auswirkungen der Corona-Pandemie den Luftverkehr lahmlegten. Das Cargo-Aufkommen performt mit 449.510 Tonnen (gegenüber 2019 +11,3 Prozent) weiterhin auf hohem Niveau. Diese Zahlen wurden vom Flughafenverband ADV veröffentlicht.

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