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Deutschland: 300.000 Passagiere im Juni von Flugstörungen betroffen

Im Juni 2021 waren allein in Deutschland rund 300.000 Passagiere von Flugstörungen betroffen. Eine Auswertung des Portals Airhelp zeigt dabei, dass besonders Flüge in die Türkei und auf die kanarischen Inseln von Verspätungen und Streichungen betroffen waren. Laut Airhelp sollen beispielsweise rund 90 Prozent der Passagiere, die von Düsseldorf nach Teneriffa geflogen sind, längere Wartezeiten gehabt haben. Nach Fuerteventura waren es immerhin 67 Prozent. Auffällig ist in der Statistik, dass Düsseldorf und Frankfurt am Main besonders stark mit Verspätungen und Ausfällen herausstechen. Generell zeigt sich aber, dass fast die Hälfte aller Flüge zwischen Deutschland und der Türkei von Flugstörungen betroffen war. Erst vor einigen Wochen sorgte ein Tumult am Flughafen Düsseldorf für Aufsehen. Pegasus hatte zu wenig Bodenpersonal bereitgestellt, so dass viele Passagiere nicht mal ihr Gepäck abgeben konnten. In den Folgetagen wurden die Verbindungen ab anderen Airports durchgeführt.

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Aeroground-Berlin-Chef droht kranken Mitarbeitern mit Rauswurf

Dem Geschäftsführer von Aeroground Berlin, Simon Batt-Nauerz, scheint aufgrund erhöhter Krankenstände der Kragen geplatzt zu sein. “Ich habe die Faxen dicke”, sagt er in einem Selfie-Video, das er an die Mitarbeiter übersandt hat. Das Portal Business Insider berichtet unter Berufung auf das Video, dass der Manager vorwirft, dass rund 30 Prozent der krank gemeldeten Mitarbeiter gar nicht krank wären. Aeroground Berlin würde derzeit regelrecht “baden gehen” und das obwohl das Aufkommen deutlich niedriger ist als vor der Coronapandemie. “Das haben wir einer ganz ausgewählten Gruppe von Mitarbeitern zu verdanken: Nämlich die, die denken, dass sie krank machen können”, zitiert Business Insider. „Ich habe die Faxen dicke. Wir werden uns das ganz genau anschauen und wir werden alle juristischen Möglichkeiten nutzen, um uns von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die das System ausnutzen, zu trennen.“ Weiters erklärt er, dass es Tage gegeben habe, an denen mit etwa 60 Mitarbeitern am Vorfeld geplant wurde. Kurzfristig hätten sich etwa 25 krank gemeldet. Weiters sagte Simon Batt-Nauerz: “Wir werden Sie zur Rechenschaft ziehen. Entweder Sie reißen sich jetzt am Riemen und übernehmen die Schichten, die Ihnen zugeteilt werden, oder Sie werden die Konsequenzen spüren!“ Das Unternehmen wäre bei derart hohen Ausfallquoten nicht mehr zu retten.

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BER konnte 50.000-Passagiere-Marke knacken

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte am Freitag erstmals rund 51.000 Reisende an einem Tag. Das Passagieraufkommen liegt damit zwar deutlich unter den Zahlen im Sommerreiseverkehr 2019 mit bis zu 120.000 Fluggästen an den Spitzentagen. Im vergangenen Jahr wurden an den Hauptreisetagen aber nur rund 30.000 Passagiere gezählt. Aktuell steuern mehr als 60 Airlines Ziele in rund 50 Ländern an. Aktuell beliebt sind insbesondere Ziele in der Mittelmeerregion wie Spanien, die Türkei, Griechenland und Italien. Erstmals werden in diesem Sommer von Berlin aus Thira auf Santorin, Tivat in Montenegro und Zakinthos Island angeflogen. Als neue Airlines konnten der BER Play (Reykjavik) und Sky Alps (Bozen) begrüßen. Ab August fliegt Scoot, die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines, drei Mal wöchentlich vom Flughafen BER über Athen nach Singapur. Zudem stockt Norwegian Airlines ihre Flüge nach Skandinavien auf. „Der positive Trend der letzten Wochen setzt sich in den Ferien deutlich fort. An unserem Flughafen herrscht Urlaubsstimmung, wir spüren die Vorfreude unserer Passagiere auf Strände, Kultur und Begegnungen insbesondere in Gebieten der Mittelmeerregion. Wir freuen uns, dass unser neues Terminal 1 sich auch bei steigendem Verkehr gut bewährt und wir unsere Gäste optimal betreuen können. Jetzt kommt es darauf an, die Corona-Entwicklung im Griff zu behalten, damit die Reiselust auch über den Sommer hinaus anhalten wird”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Frankfurt: Eurowings Discover zum Erstflug abgehoben

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover führte am Samstagabend ab Frankfurt am Main den offiziellen Erstflug durch. Kurz vor 20 Uhr 00 startete die D-AXGE als 4Y134 mit dem Ziel Sansibar via Mombasa. Geschäftsführer Wolfgang Raebiger, der auch Pilot ist, ist auch Kommandant des Premierenfluges der Neugründung, die erst am 16. Juni 2021 AOC und Betriebsgenehmigung seitens des Luftfahrtbundesamts erteilt bekommen hat. Das Flugzeug verfügt über insgesamt 270 Sitzplätze, davon 22 in der Business Class (Lie-Flat Seats). In den nächsten Monaten werden zudem alle Flugzeuge der Flotte sukzessive mit bis zu 31 Premium Economy Class Plätzen ausgestattet.  Im Gegensatz zum vormaligen Langstreckenprodukt von Eurowings sind in allen Beförderungsklassen Mahlzeiten und alkoholfreie Getränke im Flugpreis inkludiert. In der Business Class werden alle Getränke frei angeboten, in der Premium Economy Class wird es zusätzlich eine kostenlose Auswahl an Bier und Wein geben. Darüber hinaus gibt es ein Buy-on-Board Angebot, aus dem Reisende in der Economy Class und Premium Economy Class weitere Snacks und alkoholische Getränke auswählen können. Neben den Sonnenzielen Mombasa und Sansibar steuert Eurowings Discover ab 9. August 2021 Punta Cana und ab 10. August Windhoek an. Ab 30. September geht es dann von Frankfurt aus nach Las Vegas und ab 1. Oktober auf die Trauminsel Mauritius. Mit dem Winterflugplan kommen ab November dann noch Bridgetown (1.11.), Cancún (1.11.), Varadero (2.11.) und Montego Bay (3.11.) hinzu. Auf der Mittelstrecke sind ebenfalls einige Ziele angekündigt: So geht es von Frankfurt aus auf die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa sowie nach Hurghada

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PAD: Viel Aufkommen dank Ferien

Insgesamt sind rund 15.000 Passagiere in der ersten Hälfte der Sommerferien vom Flughafen Paderborn/Lippstadt in sonnige Ferien gestartet oder gelandet. Gleich am ersten Ferien-Wochenende hoben mehr als 2.000 Passagiere am Heimathafen ab. Im weiteren Verlauf verzeichnete der Flughafen jeweils rund 5.000 Fluggäste pro Woche. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr konnten aufgrund der Corona Pandemie in den ersten drei Wochen lediglich rund 4.000 Passagiere pro Woche von Paderborn/Lippstadt aus in den Urlaub fliegen oder zurückkehren, was weniger als einem Drittel der aktuellen Flugkapazität entspricht. „Wir spüren einen deutlichen Aufwind, das Sommer-Gefühl ist zurück. Die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter sowie insbesondere die Fluggäste in der Region halten uns die Treue. Mit der Sommerferien-Saison sind wir bislang sehr zufrieden“, betont der neue Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Palma de Mallorca, Antalya/Türkei und Heraklion/Kreta würden sich großer Beliebtheit bei den Urlaubern in Ostwestfalen-Lippe und den angrenzenden Regionen erfreuen, heißt es in der Aussendung. Nahezu den gesamten Sommerflugplan – mit Ausnahme von Sylt – stornierte hingegen das in negativen Schlagzeilen geratene Unternehmen Green Airlines ab Paderborn/Lippstadt und zwei weiteren Flughäfen. Und das bereits wenige Tage nach der Ankündigung. Mangels „Flugpartner“ hat der Chartervermarkter den Verkauf auf den Ferienstrecken ab Groningen, Paderborn und Rostock-Laage endgültig einstellen müssen – Aviation.Direct berichtete.

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Nach Panne: Deutsche Apotheken können keine Impfzertifikate ausstellen

In Deutschland können Apotheken derzeit keine EU-Impfzertikate ausstellen. Hintergrund ist ein Softwareproblem beim Portal des Deutschen Apothekerverbands. Es wurde eine Schwachstelle gefunden, die es laut DAV zu untersuchen gilt. Im Gegensatz zu Österreich werden in Deutschland die Covid-Impfungen nicht automatisch in einem zentralen Register erfasst. Geimpfte können sich in Arztpraxen, Impfzentren und Apotheken gegen Vorlage ihres klassischen Impfpasses oder einer sonstigen Bescheinigung das EU-Zertifikat ausstellen lassen. Zahlreiche EU-Länder kritisieren die Vorgehensweise, da es zumindest in der Theorie möglich erscheint, dass gefälschte Impfpässe in digitale EU-Impfnachweise “legalisiert” werden könnten. Das Handelsblatt deckte auf, dass es sogar möglich war über einen Gastzugang, der zu Testzwecken auf eine fiktive Apotheke ausgestellt war, die begehrten EU-Zertifikate auszustellen. Nun reagiert die Standesvertretung und unterbricht temporär die Ausstellung der Nachweise in allen Apotheken. Wie lange dieser Zustand andauern wird? Das ist noch völlig offen. Auch das deutsche Bundesgesundheitsministerium bestätigte auf Anfrage, dass temporär die EU-Impfzertifikate nur in den Impfzentren sowie in Arztpraxen erhältlich sind. Der Zugang über das Portal, das die Apotheken bislang genutzt haben, wäre übergangsweise deaktiviert worden.

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Broker legt Marke Augsburg Airways neu auf

Einst stand der Name Augsburg Airways in der Regionalluftfahrt für Präzision und Zuverlässigkeit, doch die Geschichte des Traditionsunternehmens endete im Jahr 2013. Man verlor den Wetlease-Auftrag von Lufthansa und entschied sich dann den Carrier freiwillig zu liquidieren. Den Mitarbeitern wurden Abfindungen ausbezahlt, so dass diesen das Schicksal ihrer Kollegen von Contact Air erspart blieb. Dieser Lufthansa-Subunternehmer wurde ebenfalls gekündigt, jedoch gingen Geschäftsbetrieb, Flotte und Mitarbeiter an OLT Express Deutschland. Nur wenige Wochen später musste man Konkurs anmelden. Nun bekommt die Marke “Augsburg Airways” ein Comeback, denn die Freitag GmbH erwarb die entsprechenden Rechte. Unter dem traditionsreichen Brand, das noch immer einen guten Ruf genießt, will man die Aktivitäten als Charter-Broker vermarkten. Der Einstieg ins Fluggeschäft unter eigenem AOC ist derzeit nicht geplant.

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Frankfurt: Condor kündigt Kanada-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor reagiert auf die für den 7. September 2021 angekündigte Grenzöffnung seitens Kanadas. Ab diesem Termin sollen vollständig Geimpfte wieder ohne Quarantäne einreisen dürfen. Daher will Condor ab Frankfurt am Main wieder nach Toronto und Halifax fliegen. Von Deutschlands größtem Flughafen fliegt die AIrline montags, donnerstags und samstags nach Toronto sowie montags und donnerstags nach Halifax. Mit Hilfe von Codeshare-Partnern sollen Anschlüsse zu zehn weiteren Zielen in Kanada angeboten werden. „Unsere Gäste haben lange darauf warten müssen, wieder über den großen Teich nach Nordamerika reisen zu können. Jetzt hat Kanada alle Nordamerika-Fans, die vollständig geimpft sind, wieder zu sich eingeladen. Innerhalb weniger Stunden erhielten wir so viele Anfragen für Condor-Flüge, dass wir kurzfristig entschieden haben, ab September fünf Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Kanada anzubieten“, erklärt Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Kanada öffnet zum 7. September 2021 die Landesgrenzen für Reisende aus Europa, die mindestens 14 Tage vor ihrer Ankunft eine vollständige Immunisierung erhalten haben.

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HAJ: Martin Roll wird neuer Geschäftsführer

Martin Roll wird neuer Geschäftsführer am Flughafen Hannover. Das hat der Aufsichtsrat der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH in seiner 276. Sitzung ein-stimmig beschlossen. Der 50-Jährige soll die Arbeit als kaufmännischer Geschäftsführer in den nächsten Monaten aufnehmen, der genaue Zeitpunkt werde noch festgelegt, teilte der Flughafen am Donnerstag mit. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren. „Ich freue mich sehr, die Zukunft des Flughafens Hannover aktiv mitzugestalten. Der Luftverkehr ist für mich Herausforderung und Herzensangelegenheit zugleich,“ so Roll. Künftig soll eine Doppelspitze aus zwei Geschäftsführern den Flughafen leiten. Die Position eines technisch-betrieblichen Geschäftsführers soll kommendes Jahr besetzt werden. Der bisherige alleinige Geschäftsführer Raoul Hille werde sich wie langfristig geplant Ende 2022 nach dann 18 Jahren in den Ruhestand verabschieden.

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Virusvariantengebiete: Deutschland schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Die deutsche Bundesregierung wird die Corona-Einreiseverordnung bis vorläufig 10. September 2021 verlängern. Es handelt sich um die so genannte Musterverordnung, denn die Bundesländer erlassen die Vorschriften selbst. Daher gibt es bereits heute minimale Abweichungen. Deutschland reagiert offenbar auf den Umstand, dass sich die Delta-Variante in immer mehr Staaten ausbreitet und dort bereits dominiert. Würde man der bisherigen Logik folgen, so müsste schon bald zumindest ganz Europa als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft werden. Genau auf diesem Umstand geht man ein und will die Quarantänebestimmungen für Geimpfte lockern. Derzeit müssen alle – egal ob geimpft, genesen oder getestet – aus Virusvariantengebieten kommend für 14 Tage in Quarantäne. Die Möglichkeit des Freitestens ist – im Gegensatz zu Österreich – nicht vorgesehen. In Zukunft sollen Geimpfte nicht mehr in Absonderung müssen und zwar dann, wenn “die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist“, ist in der Unterlage zu lesen. Zuletzt landete auch ein Fall vor Gericht, in dem eine Frau nur vier Tage vor der Herabstufung auf Hochinzidenzgebiet aus Portugal eingereist ist. Darauf reagiert die Regierung und legt nun fest, dass wenn ein Gebiet vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenz-Gebiet heruntergestuft wird und man sich in Quarantäne befindet, dass dann die milderen Regeln der Hochinzidenz-Gebiete zur Anwendung kommen sollen.

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