Deutschland

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Düsseldorf: Zoll schnappt Uhren-Schmuggler

Am Flughafen Düsseldorf ging den Beamten des deutschen Zolls ein 42-Reisender, der hochwertige Uhren dabei hatte, ins Netz. Der Deutsche reiste aus Dubai kommend ein und wurde vom Zoll herausgefischt. Einer Erklärung nach wurden die Beamten auf eine besonders teure Uhr, die er am Arm trug, aufmerksam. Diese hatte er in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Preis von 62.000 Euro gekauft. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks wurde eine weitere Luxusuhr im Wert von 42.000 Euro gefunden. Die „Urlaubskäufe“ wurden beim Zoll nicht ordnungsgemäß angemeldet, so dass der Mann nun kräftig nachzahlen musste und ihm auch ein Verwaltungsstrafverfahren blüht.

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Deutschland: Luftfahrt ohne Grenzen e.V. hilft Flutopfern

Der gemeinnützige Verein Luftfahrt ohne Grenzen e.V. organisiert derzeit Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland. Bereits am Dienstag wurden rund 30.000 Liter Mineralwasser sowie dringend benötigte Hygieneartikel mit einem Lastwagen in die Region rund um die Ahr gebracht. Die Schäden sind enorm und besonders sauberes Trinkwasser ist aufgrund beschädigter Wasserleitungen absolute Mangelware. Der Verein organisierte Lastwägen und Kleintransporter und richtete eine „Luftbrücke auf der Straße“ ein, um den betroffenen und teilweise auch unverschuldet obdachlos gewordenen Menschen helfen zu können. An Bord der ersten Transporte befanden sich Nahrungsmittel und Essenspakete für die Opfer und die Helfer. „Unsere Organisation hat viel Zerstörungen und unendliches Leid überall auf dem Globus erlebt und sich mit Einsätzen engagiert – aber die Erfahrungen, die wir hier in Deutschland jetzt gemeinsam machen müssen, übertreffen viele leidvolle Vorstellungen. Wir sind nicht nur international, sondern auch unserer Heimat verpflichtet und werden alles tun, um die von der Flut ausgelöste Not mit Soforthilfen buchstäblich einzudämmen“, so Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen e.V. Der Verein bittet die Luftfahrt-Community um Spenden, die zweckgebunden für die Notversorgung der von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen sind. Diese können per SEPA-Überweisung auf nachstehendes Spendenkonto überwiesen werden. Auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins finden sich auch Informationen wie man per Paypal spenden kann. Spendenkonto: Bank: Frankfurter SparkasseKontoinhaber: Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e. V.IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44BIC: HELADEF1822

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PAD: Sechs Frachtmaschinen bringen Corona-Hilfsgüter nach Namibia

Noch im Juli fliegen sechs Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A340 nach Namibia. Sie werden mehr als 200 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung an Bord haben, die mit Blick auf die steigenden Inzidenzwerte im Rahmen der Corona-Pandemie in dem südafrikanischen Land dringend benötigt werden. Der erste Flieger mit Masken, Handschuhen und Schutzanzügen wird am Freitag, 23. Juli, vom Heimathafen abheben. Weitere Hilfsflüge sind am 24. Juli, am 26. Juli, am 27. Juli, am 29. Juli und am 30. Juli geplant. Die Maschinen starten jeweils in Paderborn/Lippstadt und reisen nach Windhoek. „Mit diesen Hilfsflügen können wir unsere Kompetenz im Bereich Fracht unter Beweis stellen. Unsere Kapazitäten, unsere Flexibilität und die guten Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten haben dazu beigetragen, dass die Hilfsflüge nach Namibia von Paderborn/Lippstadt starten“, freut sich der neue Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. 

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München: Umweltschützer scheitern mit Klage gegen dritte Piste

Umweltschützer sind mit einer Verfassungsbeschwerde in Sachen dritte MUC-Piste abgeblitzt. Das Höchstgericht wies die Klage ab und begründete dies unter anderem damit, dass die klagende Partei nicht alle Unterlagen vorgelegt habe. Das Urteil hat jedoch nur symbolische Bedeutung, da die dritte Piste für München im Vorjahr auf Eis gelegt wurde. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete im September des Vorjahres, dass vor dem Jahr 2028 kein Bau erfolgen wird. Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage grundlegend verändert, so dass die Notwendigkeit derzeit als nicht gegeben erscheint. Ob sich daran nach 2028 etwas ändern wird, ist völlig offen. Söder vertritt die Ansicht, dass man sich dann komplett neu mit diesem Projekt befassen muss. Bislang hatten alle Verfassungsbeschwerden, mit denen sich das Höchstgericht befasste, keinen Erfolg. Gegenständliches Verfahren zog sich seit dem Jahr 2015 hin.

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Nach Rom und Barcelona: Eurowings Discover fliegt für Air Dolomiti

Den „offiziellen Erstflug“ hat Eurowings Discover noch nicht durchgeführt. Doch seit einigen Tagen ist man mit zwei Airbus A330 im Auftrag der Konzernschwester Air Dolomiti unterwegs. Wie Aufzeichnungen von Flightradar24 zeigen kommen die Maschinen auf den Strecken nach Rom und Barcelona zum Einsatz. Normalerweise werden diese Routen mit Regionaljets des brasilianischen Herstellers Embraer bedient. Doch temporär fliegt Eurowings Discover ab Frankfurt am Main mit Langstreckengerät für die italienische Lufthansa-Tochter. Das hat durchaus einen Grund, denn dieser interne Auftrag wird auch zur Optimierung der Prozesse genutzt. Für Air Dolomiti fliegen derzeit die Maschinen mit den Registrierungen D-AXGE und D-AXGF. Beide waren zuvor unter der Marke Eurowings bei SunExpress Deutschland im Einsatz. Die zuletzt genannte Airline wurde im Zuge der Coronakrise geschlossen. Der offizielle Erstflug von Eurowings Discover soll am 24. Juli 2021 in Richtung Mombassa durchgeführt werden.

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Sponsoring: Katar weist den DFB in die Schranken

Die Kranich-Airline möchte das DFB-Team nicht mehr kostenlos chauffieren und erwägt eine vorzeitige Vertragsauflösung: Dieses Gerücht machte schon vor wenigen Tagen die Runde. Daraufhin habe der Deutsche Fußballbund ein Auge auf Qatar Airways geworfen. Bislang hüllten sich die beteiligten Parteien in Schweigen – bis jetzt.  Allerdings meldet sich nicht der Golf-Carrier selbst zu Wort, sondern die Botschaft des Emirats in Berlin. „Entgegen der Presseberichterstattung hat es zu keinem Zeitpunkt Verhandlungen oder Gespräche zwischen Qatar Airways und dem DFB über ein Sponsoring oder sonstige Förderungen gegeben“, wird Botschafter Abdulla Mohammed Al-Thani von der Sportschau zitiert. Das Interesse an einem Deal sei vielmehr einseitig gewesen, so der Botschafter des WM-Gastgebers von 2022: „Qatar Airways wurde zwar von Seiten des DFB mit einem derartigen Begehren kontaktiert, dies blieb aber bis zum heutigen Tag unbeantwortet.“ Qatar Airways ziehe es derzeit nicht in Betracht, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen, so der Botschafter weiter. Damit stellt er den Verband öffentlich an den Pranger. Ohnehin hagelte es von allen Seiten Kritik für das Sponsoring. Ein Deal mit dem Unternehmen eines Staates, in dem etwa Homosexulität unter Strafe stehe, sei nicht mit den Werten eines Verbandes vereinbar, die der DFB proklamiere.

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Coronazahlen: Spanien kassiert viele Stornos

Die Delta-Variante des Coronavirus erweist sich offenbar als besonders hitzeresistent, denn auch in Regionen, in denen es derzeit besonders heiß ist, gehen die Inzidenzen nach oben. Das bereitet der spanischen Touristik große Sorgen, denn man ist mit Stornierungen im größerem Umfang konfrontiert. Deutschland gilt als einer der wichtigsten Quellmärkte des spanischen Tourismus und genau dieser Markt wackelt nun. Hintergrund ist, dass die Bundesrepublik weiterhin die Corona-Einstufen fast ausschließlich an der so genannten Siebentages-Inzidenz ausmacht. Die Zahlen in Spanien sind derzeit hoch und es wird befürchtet, dass bald die Brandmarken Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet ausgesprochen werden könnten. Die Folge daraus wäre, dass Ungeimpfte dann bei der Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne müssten. Bei Virusvariantengebieten kommen Beförderungsverbote dazu und auch Geimpfte müssen – ohne Möglichkeit des Freitestens – für 14 Tage in Quarantäne. Allein der Umstand, dass eine „Hochstufung“ im Raum steht, wirkt sich negativ auf die Buchungszahlen aus. Derzeit kassiert man mehr Stornos als man Neuabschlüsse an Land ziehen kann. Auf Mallorca wurde zwischenzeitlich ein zweites Quarantäne-Hotel in Betrieb genommen. Hintergrund ist, dass das erste mittlerweile hoffnungslos überfüllt ist. Für die Touristik ist problematisch, dass eher jüngere Menschen, die nicht oder unvollständig geimpft sind, auf die Insel wollen. Derzeit sind die Einreisbestimmungen für Deutsche, Schweizer und große Teile Österreichs eher lax. Man benötigt keinen Test.

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Eurowings Discover nimmt an Miles and More teil

Der neue Lufthansa Ferienflieger Eurowings Discover ist nun offizieller Teilnehmer des Vielfliegerprogramms Miles and More. Kunden sollen mindestens vier Prämienmeilen pro Euro Flugpreis gutgeschrieben bekommen. Die Mindestgutschrift auf das Meilenkonto soll 125 Prämienmeilen je Leg betragen. Statuskunden erhalten ab Frequent Traveller einen Bonus von 25 Prozent auf die Prämien- und Statusmeilen. Um Freiflüge erhalten zu können sind bei Eurowings Discover mindestens 15.000 Meilen erforderlich. Die Neugründung ist die künftige „Ferienabteilung“ der Lufthansa und soll in erster Linie ab Frankfurt am Main und München starten. Derzeit wird eine Flotte aufgebaut, die aus den Typen Airbus A330 und A320 besteht. Gewerkschaften kritisieren das Projekt und werfen der Kranich-Konzernleitung Tarifflucht vor.

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NUE: London wieder nonstop erreichbar

Der Low-Coster nimmt die Verbindung nach London-Stansted wieder auf: Am Wochenende startete nach mehrmonatiger Pause der erste Flug ab Nürnberg. Vorerst wird damit die Nonstop-Route jeweils dienstags und samstags angeflogen. Vor der Pandemie im Jahr 2019 nutzten fast 200.000 Passagiere diese Verbindung, die Passagierzahl hatte sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Damit zählt London für die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg zu den wichtigsten Flugzielen und war bis 2019 die nachfragestärkste Metropole für Flugreisende ab NUE. Das gilt ebenso für Gäste aus dem Vereinigten Königreich. Allein 2019 verzeichnete die Stadt Nürnberg 39.000 Gästeankünfte aus dem Vereinigten Königreich.  Ryanair startet diesen Sommer zu insgesamt sechs Zielen ab Nürnberg: Neben London sind das die griechischen Ziele Thessaloniki und Korfu sowie das italienische Palermo. Außerdem geht es nach Alicante und Palma de Mallorca in Spanien.

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Thomas Cook-Pleite kostet dem Staat doch weniger

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet.  Bis Ende Juni 2021 seien nur 130,5 Millionen Euro an die Opfer der Reisepleite überwiesen worden, sagte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums am Sonntag. Damit seien inzwischen mit 95.600 Fällen bereits 91 Prozent der Anmeldungen erledigt. Der Bund sei ursprünglich von mindestens 225 Millionen Euro ausgegangen.  Hintergrund ist die Insolvenz des damals nach Tui zweitgrößten Reisekonzerns Thomas Cook im September 2019. Hunderttausende Kunden waren betroffen. Die Versicherung hatte damals nur einen Bruchteil der Kosten ersetzt, weshalb schließlich der Staat freiwillig einsprang. Viele Kunden haben sich dem Sprecher zufolge aber ihr Geld nicht über das Portal zurückgeholt, das für die Auszahlung der Staatsgelder zuständig ist, sondern über andere Stellen, etwa Kreditkartenanbieter. Das berichtet N-TV.

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