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Nürnberg: Smartlynx startet Tui-Sommerprogramm

Im Auftrag des Tour Operators Tui Deutschland führte Smartlynx am Samstagvormittag den ersten Charterflug von Nürnberg nach Rhodos durch. Laut Airport soll die Maschine ausgebucht gewesen sein und nun das Tui-Sommerprogramm gestartet sein. Ab sofort und bis in den Herbst hinein werden mehrmals wöchentlich die griechischen Sonnenziele Kreta, Kos und Rhodos angeflogen. Je einmal pro Woche geht es darüber hinaus zu den Kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria. Hurghada in Ägypten soll im weiteren Verlauf des Sommers das Programm ergänzen. Insgesamt werden bis zu elf wöchentliche Flüge für Tui angeboten. Das kurzfristig aufgelegte, saisonale Flugangebot wird von SmartLynx Airlines bis zum Ende der bayerischen Herbstferien durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320 mit 180 Plätzen. Damit wird das bereits bestehende touristische Flugangebot von Corendon Airlines und Eurowings zur Hauptreiszeit ergänzt.

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Hahn-Streit: Lufthansa verliert Verfahren endgültig

Der Europäische Gerichtshof hat unter der Geschäftszahl C-453/19P eine Klage von Lufthansa gegen Beihilfen am Flughafen Frankfurt Hahn sowie Vereinbarungen mit Ryanair über Gebühren endgültig abgewiesen. Das Verfahren zieht sich seit dem Jahr 2014 hin. Damals brachte Lufthansa eine Klage gegen die Bewilligung der EU-Kommission für Beihilfen, die Fraport, Rheinland-Pfalz und Hessen an den Hahn ausbezahlt haben, ein. Im Jahr 2019 entschied das Gericht der Europäischen Union, dass das Rechtsmittel unzulässig ist, da Lufthansa mangels Nutzung des Flughafens Frankfurt-Hahn gar keine Parteienstellung habe. Diese Ansicht bestätigte nun der EuGH, wodurch der Kranich das Verfahren endgültig verloren hat.

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Roland Hüser ist neuer Paderborn-Chef

Mit 1. August 2021 wird der bisherige Prokurist Roland Hüser die Geschäftsleitung des Flughafens Paderborn-Lippstadt übernehmen. Bislang war der Manager kaufmännischer Direktor des Airports. Vertriebsleiter Klaus Marx bleibt an Bord. „Mit der neuen Führung, die sich in der jüngeren Vergangenheit bereits bewährt hat, sind wir optimal für die Zukunft aufgestellt. Alle Beteiligten brennen für ihre neuen Aufgaben und benötigen keine Anlaufzeit, um unseren Flughafen neu zu positionieren und zum Erfolg zu führen“, stellt der Landrat des Kreises Paderborn, Christoph Rüther, als Vorsitzender des Aufsichtsrates heraus. „Wir haben ein starkes Team, das die Herausforderungen und Ziele genau kennt. Ich betrachte meine neue Aufgabe als Herzensangelegenheit und gehe die Dinge mit viel Zuversicht und Optimismus an“, macht Hüser deutlich. Der Sommerflugplan 2021 hat einen kleinen, aber feinen Schönheitsfehler. Die vom Ticketvermarkter Green Airlines großspurig angekündigten Ferienflüge sind nach nur wenigen Legs schon wieder Vergangenheit. Lediglich die Sylt-Strecke verleibt –zumindest Vorläufig. Andere Anbieter, beispielsweise Eurowings und Corendon, fliegen planmäßig. In Zukunft will sich Paderborn verstärkt auch auf Luftfracht konzentrieren. In diesem Jahr werden die Passagierzahlen das Niveau des Jahres 2020 mit weniger als 100.000 Fluggästen voraussichtlich übertreffen. Bis zum Jahr 2025 strebt der Flughafen Paderborn rund 800.000 Passagiere an. Die Anzahl der direkt Beschäftigten soll im gleichen Zeitraum von aktuell 70 auf circa 100 steigen; parallel sollen die indirekt mit dem Airport verbundenen Arbeitsplätze von zurzeit 700 auf etwa 1.000 zulegen. Auch beim Betriebsergebnis hat das neue Management klare Ziele: Nach Verlusten von mehr als 10 Millionen Euro im Jahr 2020 soll bis

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Video: Heiko Maas mit A350-900 in Grand Rapids gelandet

Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) ist Anfang der Woche mit einem Airbus A350-900 der Flugbereitschaft auf dem U.S.-amerikanischen Flughafen Grand Rapids gelandet. Lokale Spotter haben das Ereignis auf Video festgehalten. Das Regierungsmitglied hat sich mit der 10+03 (vormals: D-AGAF) über den großen Teich fliegen lassen. Diese Maschine trägt den Namen Kurt Schumacher und ist 1,4 Jahre alt. Ursprünglich wurde dieser Airbus A350-900 an Lufthansa ausgeliefert, jedoch gleich danach an die Flugbereitschaft weitergereicht. Das nachstehende YouTube-Video, das von Spottern aufgenommen wurde, zeigt die Landung des Regierungsflugzeugs in Grand Rapids.

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Turkish feiert Comeback in Leipzig/Halle

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines verbindet ab sofort wieder Leipzig/Halle mit dem Drehkreuz Istanbul. Vorerst werden vier wöchentliche Umläufe durchgeführt. Die Landeshauptstadt Sachsens soll an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag mit dem Turkish-Hub Istanbul verbunden werden. Der „Comeback-Flug“ wurde am Donnerstag, den 15. Juli 2021 durchgeführt. Die Flüge nach Istanbul starten donnerstags und samstags um 11:20 Uhr mit Ankunft um 15:20 Uhr. Jeweils freitags und sonntags heben die Turkish Airlines Maschinen um 18:05 Uhr in Leipzig/Halle ab und werden um 22:05 Uhr in Istanbul erwartet. Turkish Airlines verbindet seit Mai 2012 den Flughafen Leipzig/Halle mit ihrem Drehkreuz in Istanbul. Pandemiebedingt landete der letzte reguläre Linienflug der Turkish Airlines am 20.März 2020 am Flughafen Leipzig/Halle.

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Deutsche Bahn kappt Schnellzüge zum BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg erfreut sich wieder steigender Fluggastzahlen, doch die Deutsche Bahn macht es nun den Reisenden kompliziert. Ausgerechnet in der Haupturlaubszeit werden Bauarbeiten vorgenommen, die dazu führen, dass der Flughafenexpress FEX, die RE7 und die RB14 vorläufig eingestellt sind. Das bedeutet, dass es derzeit keine Schnellverbindungen zum BER gibt. Lediglich die normale S-Bahn soll nach Fahrplan verkehren. Die Intercity-Züge, die alle zwei Stunden verkehren, sollen von der Maßnahme ausgenommen sein. Allerdings sind diese nicht wirklich flexibel, da diese in der deutschen Bundeshauptstadt nur an drei Bahnhöfen halten. Berlin-Reisende sollten daher für die An- und Abfahrt vom/zum Flughafen Berlin-Brandenburg mehr Zeit einplanen. Die Reisezeit der S-Bahn ist im direkten Vergleich mit dem FEX-Zug deutlich länger. Die Deutsche Bahn wollte übrigens zum Aussetzen der Schnellverbindungen in der Hauptreisezeit keinen Kommentar abgeben.

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Corendon: Paderborn mit neuer Airline für Griechenland-Flüge

Heuer steht das Griechenland-Programm ab Paderborn unter keinem guten Stern, denn mit Green Airlines holte sich der Airport einen nicht gerade zuverlässigen Chartervermarkter. Das soll sich im kommenden Jahr ändern, denn Corendon Europe wird Heraklion und Rhodos bedienen. Die Ziele sollen an den Verkehrstagen Montag und Freitag (Heraklion) sowie Dienstag und Samstag (Rhodos) mit Boeing 737 bedient werden. Die Aufnahme der Routen ist für Mai 2022 angekündigt.  “Wir freuen uns sehr über das erweiterte Engagement der Corendon Airlines, die als solider und zuverlässiger Partner bekannt ist. Die griechischen Inseln gehören zu den beliebtesten Zielen der Menschen in Ostwestfalen-Lippe und den angrenzenden Regionen. Damit haben wir schon heute ein attraktives Angebot für den Sommer 2022”, erläutert Flughafen-Prokurist Roland Hüser.

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Green Airlines drückt sich vor Entschädigungen

Der deutsche Chartervermarkter Green Airlines weigert sich strikt Ausgleichszahlungen nach EU-Verordnung 261/2004 an jene Passagiere, die man sitzen gelassen hat, auszubezahlen. Nicht nur, dass die gesetzlichen Ansprüche auf Betreuungsleistungen und Ersatzbeförderung ignoriert werden, sollen die Betroffenen nun auch auf dem angerichteten Schaden sitzen bleiben. Zur Abwehr berechtigter Ansprüche von Käufern, die mutmaßlich von diesem Unternehmen geprellt worden sein könnten – nach österreichischem Recht gilt die Unschuldsvermutung – drückt sich Green Airlines nun auch noch vor den Ausgleichszahlungen nach EU-VO 261/2004. Dafür leistet man sich gar einen Rechtsanwalt, der die Kundenforderungen „pulverisieren“ soll. Auf viele Reisende wirkt es durchaus abschreckend, wenn das Ansinnen nach der zustehenden Entschädigung gleich von einer Anwaltskanzlei negiert wird. Aviation Direct liegt ein solcher Anwaltsbrief vor. Darin behauptet der Rechtsvertreter von Green Airlines, dass man nicht zur Zahlung der Ausgleichsleistung verpflichtet wäre, da das Unternehmen gar nicht der EU-VO 261/2004 unterliegen würde. Den Kunden gegenüber präsentiert sich der Chartervermarkter als „klimafreundliche Fluggesellschaft“ und prahlt auf der Homepage gar mit einer umweltfreundlichen Flotte. Wenn man aber rechtmäßig zustehende Forderungen von Passagieren erfüllen muss, will man plötzlich keine Airline mehr sein. Green Airlines ist juristisch gesehen gar keine Fluggesellschaft. Konkret argumentiert eine Berliner Anwaltskanzlei, die im Auftrag des Chartervermarkters tätig ist, mit der Entscheidung C-292/18 des Europäischen Gerichtshofs. Zwei Fluggäste hatten Sundair geklagt, die zu diesem Zeitpunkt eine Betriebsgenehmigung beantragt hatte, jedoch noch nicht erteilt bekommen hatte. Mittels so genannter denkunmöglicher Rechtsauslegung, da Green Airlines laut LBA eben keine Betriebsgenehmigung beantragt hat, versucht man auf Grundlage zitierter Entscheidung des

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Ferienbeginn in Hessen. Lufthansa rechnet mit 76.000 Passagieren

Lufthansa rechnet aufgrund des Beginns der Sommerferien im deutschen Bundesland Hessen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Der Carrier empfiehlt Reisenden frühzeitig am Flughafen Frankfurt am Main zu erscheinen und nach Möglichkeit digitale Services in Anspruch zu nehmen. Während dem ersten Ferienwochenende erwartet der Kranich-Konzern etwa 76.000 Passagiere am Hauptdrehkreuz. Angeboten werden heuer 192 Ziele und 1.800 Verbindungen pro Woche. Gegenüber der Zeit “vor Corona” entspricht dies in etwa 56 Prozent des vormaligen Angebots. Wer Sorge hat, nicht die richtigen Zertifikate für die Reise zu haben, kann diese auf ausgewählten Flügen bereits bis zu 72 Stunden vor Abflug durch ein Lufthansa Service Center prüfen lassen. Dies können Nachweise über Tests, eine überstandene Covid-19 Erkrankung und Impfungen sein. Auch die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen können geprüft werden. So ist vorab sichergestellt, dass die erforderlichen Unterlagen vorliegen. Lufthansa empfiehlt ihren Gästen, neben dem digitalen Nachweis auch die ausgedruckten Originalzertifikate auf der Reise weiterhin mitzuführen.

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FRA: Beginnender Aufwärtstrend setzt sich fort

Der beginnende Aufwärtstrend bei den Fluggastzahlen setzte sich im Juni trotz der nach wie vor deutlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weiter fort: Der Flughafen Frankfurt zählte rund 1,78 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Zuwachs von fast 200 Prozent gegenüber Juni 2020. Im Berichtsmonat wirkten sich die sinkenden Inzidenzwerte und aufgehobenen Reisewarnungen erneut positiv auf die Nachfrage aus. Zum ersten Mal seit Beginn der Krise reisten im Juni an zwei Tagen mehr als 80.000 Passagiere über Frankfurt Airport.  Trotzdem: Der Vorjahresmonat weist jedoch einen niedrigen Vergleichswert auf, da der Flugverkehr im vergangenen Jahr infolge der steigenden Infektionszahlen stark eingebrochen war. Im Vergleich mit Juni 2019 verzeichnete der Flughafen Frankfurt im Berichtsmonat beim Passagieraufkommen erneut einen deutlichen Rückgang um 73,0 Prozent. Kumuliert über das erste Halbjahr 2021 lag das Fluggastaufkommen bei rund 6,5 Millionen Passagieren. Das entspricht einem Minus von 46,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 bzw. von 80,7 Prozent gegenüber 2019. Cargo-Volumen stieg trotz fehlender Kapazitäten Das Frachtaufkommen nimmt erneut um 30,6 Prozent auf 190.131 Tonnen und erreichte damit den zweithöchsten Wert in einem Juni. Das entspricht einem Plus von 9,0 Prozent gegenüber Juni 2019. Die Zahl der Flugbewegungen legte gegenüber 2020 um gut 114 Prozent auf 20.010 Starts und Landungen zu. Die Summe der Höchststartgewichte wuchs um 78,9 Prozent auf rund 1,36 Millionen Tonnen

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