Deutschland

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Frankfurt: Sata sagt Azoren-Flüge bis Ende Juni 2021 ab

Die portugiesische Fluggesellschaft Sata reagiert auf den Umstand, dass die deutsche Bundesregierung die Azoren wieder als so genanntes „Risikogebiet“ eingestuft hat. Der Carrier teilte mit, dass sämtliche Flüge ab Frankfurt bis inklusive 30. Juni 2021 gestrichen werden. Der erste Nonstopflug nach Ponta Delgada soll dem aktuellen Planungsstand nach am 1. Juli 2021 durchgeführt werden. Kurz vor Ostern wurden die Azoren gemeinsam mit den spanischen Balearen von der „Risikoliste“ gestrichen. Seit Sonntag betrachtet das staatliche Robert-Koch-Institut die zu Portugal gehörenden Inseln wieder als Risikogebiet. Dies hat eine Quarantänepflicht bei der Rückkunft in die Bundesrepublik zur Folge.

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Ryanair plant 56 wöchentliche Flüge ab Memmingen

Ab Memmingen will Ryanair in der laufenden Sommerflugplanperiode 56 wöchentliche Flüge zu 23 Destinationen anbieten. Darunter befinden sich vier neue Ziele, die im Juli 2021 aufgenommen werden sollen: Lappeenranta, Rhodos, Korfu, und Zagreb (ab September 2021). Der irische Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage mit dem Fortschreiten der Impfungen anziehen wird. Auch ist man der Ansicht, dass die derzeit noch bestehenden Reisebeschränkungen rechtzeitig vor den Sommerferien 2021 aufgehoben werden. „Mit der Fortsetzung der Impfprogramme in den kommenden Monaten, wird das Flugaufkommen stark ansteigen und wir freuen uns, unseren Sommerflugplan 21 ab Memmingen mit 56 wöchentlichen Flügen und 23 Zielen bekannt zu geben, darunter vier neue Routen nach Lappeenranta, Rhodos, Korfu und Zagreb“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Tuifly setzt Wetlease-Auftrag für Eurowings fort

Eigentlich erklärte die Lufthansa Group zu Beginn der Corona-Pandemie, dass man alle Wetlease-Vereinbarungen beendet hat. Eigentlich, denn Helvetic Airways fliegt weiterhin für Swiss und in Kürze wird auch Tuifly wieder im Auftrag von Eurowings unterwegs sein. Ab 28. März 2021 kommen zwei von Tuifly betriebene Boeing 737-800 ab Köln/Bonn im Auftrag der Lufthansa-Billigtochter zum Einsatz. Es handelt sich dabei um die Maschinen mit den Registrierungen D-ABKJ und D-ABMQ. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte ein Tui-Sprecher, dass der bereits lange vor der Pandemie abgeschlossene ACMI-Vertrag nun fortgesetzt wird. Die Maschinen sollen ab Köln unter anderem nach Berlin, Hamburg, Wien, Zürich und Klagenfurt zum Einsatz kommen. Weiters sollen einige Ziele in Nordafrika und Europa für Eurowings bedient werden. Der Tui-Sprecher erklärte gegenüber CH-Aviation.com weiters, dass derzeit nicht geplant ist, dass die Anzahl der für Eurowings fliegenden Boeing 737-800 ausgebaut werden soll. Man habe sich im Vorjahr mit der Lufthansa-Tochter auf eine Reduktion geeinigt. Im Sommer 2020 waren bis zu vier Tui-Maschinen für Eurowings in der Luft.

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Dortmund: Eurowings kündigt Rhodos an

Die Lufthansa-Tochter Eurowings kündigt mit Rhodos ein weiteres neues Ziel ab Dortmund an. Die griechische Insel soll ab 2. Juli 2021 an den Verkehrstagen Montag und Freitag angesteuert werden. Der Carrier stationiert in Dortmund zwei Flugzeuge. Neben München, Split und Mallorca, fliegt die Airline ab Juni auch nach Alicante, Kavala, Malaga, Heraklion, Neapel und Catania. Im Sommer 2021 liegt der Fokus auf touristischen Zielen. Der Mitbewerber Wizz Air kündigte ebenfalls zahlreiche neue Routen ab Dortmund an, so dass mit einem starken Wettbewerb zu rechnen ist.

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Aero Friedrichshafen 2021 ist endgültig abgesagt

Die Luftfahrtmesse Aero Friedrichshafen wird heuer nicht stattfinden. Zunächst wurde die Veranstaltung in den Juli 2021 verschoben, jedoch gaben nun die Initiatoren bekannt, dass die General Aviation Messe nicht durchgeführt wird. Als Begründung gaben die Veranstalter unter anderem an, dass die Corona-Verordnung des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg die Durchführung nicht möglich mache. Man konzentriert sich daher auf die Aero 2022, die von 27. bis 30. April 2022 stattfinden soll. Auch andere Luftfahrtmesse, darunter die Paris Air Show, sind für 2021 abgesagt.

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Auswärtiges Amt: Indien-Urlauber sollten sich auf die Heimreise machen

Die deutsche Regierung ruft Indien-Touristen zurück. Sie sollen zumindest eine temporäre Rückkehr „bis zur Stabilisierung der medizinischen Versorgungslage“ in Erwägung ziehen. Denn das Infektionsgeschehen im Land habe utopische Maße angenommen. Das indische Gesundheitssystem und vor allem der Zugang zu intensivmedizinischer Versorgung seien dadurch massiv eingeschränkt. Grund dafür könnte eine hochinfektiöse Doppelmutante des Coronavirus sein. Erste Einschätzungen von Experten deuten darauf hin, dass es sich hierbei um eine besonders ansteckende Variante handeln könnte. Das Land registriere aktuell rund 260.000 Neuinfektionen an einem Tag, wie reisevor9.de berichtet.

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Geimpfte müssen in Niedersachsen und Baden-Württemberg nicht mehr in Quarantäne

Die Impfkampagnen schreiten voran und damit steigt auch der Druck, den Geimpften wieder mehr Freiheiten zu gewähren. In Niedersachsen und Baden-Württemberg trifft vollständig immunisierten Bürgern, die aus einem Risiko- oder Hochrisikogebiet zurückkehren, nun keine Quarantäne-Pflicht mehr.  Damit treten dahingehend erste Erleichterungen in Kraft. Diesen Entscheidungen würde eine Studie des Robert-Koch-Instituts zugrunde liegen, wie reisevor9.de berichtet. Laut dieser sei das Risiko einer Virusübertragung durch vollständig geimpfte Menschen spätestens ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung stark reduziert. Somit liegen ausreichende sachliche Rechtfertigungen vor. Dementsprechend wird vorausgesetzt, dass die zweite Vakzine mindestens 15 Tage zuvor verabreicht wurde. Darüber hinaus darf es sich bei der zuvor besuchten Region nicht um ein Virusvarianten-Gebiet handeln. Diesen Beispielen folgen mittlerweile immer mehr Bundesländer. In Rheinland-Pfalz ist die Ausnahme für vollständig geimpfte Menschen bereits seit dem 11. April in Geltung. In Nordrhein-Westfalen müssen Reiserückkehrer überhaupt nicht mehr in Quarantäne – und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft sind.

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Bund will BER rund 500 Millionen Euro erlassen

Den Flughafen Berlin-Brandenburg plagen nicht nur die aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufigen Einnahmen, sondern auch die Schulden in Form der Baukosten drücken. Nun wollen die Gesellschafter – Bund sowie Länder Berlin und Brandenburg – auf die Rückzahlung von etwa 500 Millionen Euro verzichten. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ handelt es sich dabei um Notkredite, die aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurden. Die Berichterstattung bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung, die aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Fraktion der Grünen ergangen ist. Bislang handelt es sich aber nur um einen Plan, denn laut Bundesverkehrsministeriums soll die Abklärung des Vorhabens mit der EU-Kommission „zeitnah“ erfolgen. Im März 2021 äußerte sich die Geschäftsleitung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH dahingehend, dass der zusätzliche Finanzbedarf rund 1,9 Milliarden Euro beträgt. Die ersten Hilfen, die ausbezahlt wurden, gewährten die Gesellschafter in Form von Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Der Schuldenerlass bedarf daher der Zustimmung der Wettbewerbshüter in Brüssel.

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München: Air Dolomiti verschiebt Forli erneut

Bereits seit einiger Zeit will Air Dolomiti eine Nonstop-Verbindung zwischen dem italienischen Forli und München aufnehmen. Bislang ist es dazu nicht gekommen, denn die ursprünglich per 1. Dezember 2020 angekündigte Aufnahme wurde wiederholt verschoben. Die Lufthansa-Tochter wird auch den 3. Mai 2021 nicht einhalten, berichten lokale Medien. Air Dolomiti bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass nun der 2. Juni 2021 angestrebt wird. Die Route soll mit in München stationierten Embraer-Regionaljets bedient werden. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 15 Embraer 195. Air Dolomiti war auch zu Zeiten von „Lufthansa Regional“ der einzige Operator, der unter eigener Marke unterwegs war. Daran hat sich bislang nichts geändert, denn im Gegensatz zu Cityline fliegt die italienische Tochter weiterhin unter eigenen Flugnummern und in eigener Livery. Weiters werden unter anderem ab München auch Verbindungen im Auftrag der Konzernmutter Lufthansa bedient.

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Eurowings Discover bekommt zwei Flugzeuge von Edelweiss – ein Verstoß gegen Staatshilfeauflagen?

Lufthansa zieht zwei Airbus A330-300 von der Schweizer Tochtergesellschaft Edelweiss zur neu gegründeten Eurowings Discover ab. Personalvertreter lassen den Vorgang jetzt prüfen. Denn die konzerninterne Verlegung der Flugzeuge könnte gegen Bedingungen der Staatshilfe, welche die Schweizer Regierung Swiss und Edelweiss im vergangenen Jahr zur Bewältigung der Krise gewährte, verstoßen. Im Gegenzug für die Kreditgarantie verlangte man in Bern nämlich, dass die Lufthansa die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München nicht schneller hochfährt als Zürich.  Genau dieses Szenario könnte hier aber verwirklicht werden. Der Pilotenverband Aeropers und zwei Flugbegleitergewerkschaften haben sich deswegen bei der Schweizer Luftfahrtstiftung beschwert, die über die Einhaltung Schweizer Beihilfeauflagen wacht. „Wir haben die Stiftung darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass es zu keiner Verschiebung der Kapazitäten zu Lasten des Standortes Schweiz kommt“, zitiert die Luzerner Zeitung einen Aeropers-Sprecher. 

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