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Buchungszahlen machen Mut: Tui glaubt an einen starken Sommer

Tui bleibt optimistisch: Der Reisegigant erwartet im Sommer stolze 75 Prozent des üblichen Geschäfts. Bereits jetzt gebe es rund 2,8 Millionen Buchungen, so Tui-Chef Fritz Joussen. Seine Hoffnungen gründete der Konzernchef unter anderem auf die Impfkampagne in Großbritannien. Diese erlaube den Briten auf baldige touristische Aktivitäten zu hoffen – schon ab Mitte Mai sollen wieder Reisen ins Ausland erlaubt werden. Das berichtet der Stern. Das Königreich gehört zu den wichtigsten Tui-Märkten.  Das Unternehmen verwies darüber hinaus auf die raschen Impfungen in den USA und setzt entsprechende Erwartungen auch in die europäischen Länder. Auch Tui wurde besonders hart von den schweren Folgen der Pandemie getroffen. Der Konzern erhielt Kredite im Umfang von insgesamt 4,3 Milliarden Euro zur Überwindung der Krise.

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Sommerflugplan: Neun neue Ziele ab Hamburg

Die Fluggesellschaften bauen ihr Angebot ab Hamburg schrittweise aus: Aktuell fliegen die Airlines 80 Direktziele ab Hamburg Airport an, bis zu den Sommerferien werden es voraussichtlich rund 105 Ziele sein. Mit Chania, Kalamata, Preveza, Samos, Cluj, Tirana, Chisinau, Belgrad und Larnaca würden sogar neun komplett neue Ziele in Hamburgs Streckennetz hinzukommen – wobei gerade die Auswahl für Griechenland wächst. Das teilt der Airport mit. Wer zurück nach Deutschland fliegen möchte, darf aktuell nur mit einem negativen Corona-Testergebnis an Bord. Aktuell verzeichnet der Hamburger Flughafen rund 36 Starts und 36 Landungen pro Tag. Voraussichtlich ab Mitte Mai werden die Fluggesellschaften ihr Angebot noch einmal deutlich aufstocken.

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Deutschland streicht Vereinigtes Königreich von Risikoliste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet das Vereinigte Königreich – mit Ausnahme von Überseegebieten – nicht mehr als „Risikogebiet“. Das hat zur Folge, dass die Einreise ohne Quarantänepflicht möglich ist. Aufgrund der Testpflicht muss dennoch ein negativer Befund vorgewiesen werden. Noch vor wenigen Wochen belegte Deutschland den Insel-Staat mit Flugverboten, da man meinte, dass durch die Untersagung von Nonstop-Flügen die Einschleppung der britischen Variante des Coronavirus verhindert werden kann. Weder in Österreich, noch in Deutschland war die Vorgehensweise von Erfolg geprägt, denn in beiden Staaten dominiert mittlerweile die UK-Mutation.

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Lufthansa will Condor-Vertrag bis März 2022 verlängern

Lufthansa gab im Zwist um die gekündigten Zubringerflüge für Condor nach und will das Special Prorate Agreement bis März 2022 verlängern. Dies bestätigte ein Kranich-Sprecher gegenüber Reuters. Zuvor zog Condor vor das Bundeskartellamt und das Gericht der Europäischen Union. Die Ferienfluggesellschaft unterhält für ihre Langstreckenverbindungen keine eigenen Feeder-Flüge. Dies ist durchaus historisch bedingt, denn Condor war früher eine Tochter der Lufthansa. Auch nach dem Verkauf arbeitete man zunächst eng zusammen. Gegen Ende 2020 schickte der Kranich allerdings einen „blauen Brief“, der zum 1. Juni 2021 wirksam geworden wäre. Dagegen ergriff Condor juristische Mittel. Das Bundeskartellamt äußerte sich nach der ersten Prüfung dahingehend, dass Lufthansa die marktbeherrschende Stellung zu Ungunsten von Condor missbrauchen würde. Auch die EU-Kommission schaltete sich ein und rügte die deutsche Bundesregierung verbal. Mit Eurowings Discover will der Kranich-Konzern selbst auf der touristischen Langstrecke wachsen und sich offensichtlich gegen Condor positionieren. Die Vorgehensweise wird von Gewerkschaften, EU-Kommission und Bundeskartellamt kritisiert. Lufthansa will dennoch den Vertrag mit Condor kündigen, zeigt sich nun aber dazu bereit den Kontrakt noch bis März 2022 zu verlängern. Dieser Vorschlag dürfte auch eine Botschaft in Richtung Bundeskartellamt sein, denn dieses könnte Lufthansa per Bescheid sogar zur Fortführung zwingen. Die betroffene Ferienfluggesellschaft wollte sich zu den jüngsten Entwicklungen nicht näher äußern. Eine Sprecherin verwies lediglich auf laufende Gespräche mit Lufthansa.

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Impfzentrum Flughafen Tempelhof wird temporär geschlossen

Das auf dem ehemaligen Zentralflughafen Berlin-Tempelhof angesiedelte Impfzentrum des Landes Berlin wird am 20. April 2021 temporär die Pforten schließen. An diesem Standort wurde bislang das Vakzin von AstraZeneca verabreicht. Laut Rundfunk Berlin-Brandenburg soll am „THF“ künftig primär das Vakzin von Biontech/Pfizer, aber auch jenes von Moderna, verimpft werden. Dazu müssen andere Kühlgeräte herangeschafft und Betrieb genommen werden. Die Dauer der „Umbaumaßnahmen“ werden seitens des Landes Berlin mit zwei Wochen angegeben. Personen, die in diesem Impfzentrum die erste Dosis AstraZeneca erhalten haben, sollen ihre zweite mit dem Mittel von Biontech/Pfizer verabreicht bekommen. Die deutsche Impfkommission hält dieses Vorgehen für sicher und sinnvoll. Die WHO, aber auch die EMA üben heftige Kritik am Vorgehen Deutschlands und halten diese gar für riskant. In der Europäischen Union ist Deutschland derzeit das einzige Land, das planmäßig Vakzine verschiedener Hersteller an gleiche Personen verabreicht. Die Vorgehensweise ist umstritten, doch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht gar von „boostern mit mRNA-Vakzinen“. Die WHO hält das Vorgehen für riskant.

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Wegen Schäden: Leipzig saniert die Nordbahn

Der Flughafen Leipzig/Halle muss die nördliche Start- und Landebahn sanieren. Hintergrund ist, dass Beschädigungen in Form von Rissen und Brüchen aufgetreten sind. Bis September 2021 soll der Belag abgefräst und anschließend neu aufgetragen werden, berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk unter Berufung auf einen Sprecher. Im ersten Schritt wird die Elektrik der Befeuerung demontiert. Leipzig/Halle wird während der Sanierung den Verkehr über die Südpiste abwickeln. Die Nordbahn ist rund 3.600 Meter lang und wurde vor rund 20 Jahren errichtet. Die Besonderheit ist, dass die Flugzeuge auf dem Weg zu dieser Runway eine Brücke über eine Autobahn überqueren. Leipzig/Halle konnte zuletzt einen beachtlichen Zuwachs im Frachtbereich erzielen.

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Eurowings soll wieder auf Expansionskurs gehen

Vor der Corona-Pandemie expandierte Eurowings äußerst schnell, möglicherweise sogar zu schnell. Das Ziel war einen paneuropäischen Carrier zu schaffen, doch bislang wurden außerhalb Deutschlands lediglich in Salzburg, Pristina und Palma Bases eröffnet. Jene in Wien-Schwechat wurde defacto geschlossen. Im Zuge des virtuell abgehaltenen Capa-Meetings kündigte Firmenchef Jens Bischof an, dass in den nächsten Jahren die Weichen wieder auf Expansion gestellt werden sollen. Eurowings soll stark außerhalb Deutschlands wachsen. Den Fokus wird man weniger auf Geschäftsreisende legen, sondern verstärkt im Leisure-Segment fischen. „Wir haben weitere Stützpunkte eröffnet, wie in Salzburg und Wien, in Pristina und auch in Palma de Mallorca. Und jetzt werden wir immer europaweiter und fügen diesen mehr Basen hinzu“, so Bischof während dem Capa-Meeting. Die Basis Wien existiert zwar auf dem Papier, jedoch wurde das Flugangebot auf den Deutschland-Österreich-Verkehr reduziert und das bereits vor der Corona-Pandemie. Über die Zukunft des Wetlease-Vertrags zwischen Austrian Airlines und Eurowings Europe ist derzeit nichts bekannt. Bischof sieht den von ihm geleiteten Carrier auf Augenhöhe mit dem Mitbewerber Easyjet. Hinsichtlich Ryanair meinte er, dass man nicht billiger sein kann als die Iren und müsse sich da auch nichts vormachen. Allerdings will man besser sein als Ryanair. Hinsichtlich der optionalen Extras sieht man sich besser aufgestellt als die Konkurrenz. „Wir sind vielleicht ein bisschen teurer, aber unsere Umsatzposition ist auch ein bisschen besser als die eines Ryanair, und das spiegelt sich in unserer Rentabilität wider, wenn wir aus dieser Situation von Corona herauskommen“, so Jens Bischof.

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UFO-Mitglieder haben neuen Vorstand gewählt

Die deutsche Flugbegleitergewerkschaft UFO führte am Mittwoch die Neuwahl des Vorstands durch. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese elektronisch und auf dem Postweg durchgeführt. Gewählt wurden insgesamt sieben Vorstandsmitglieder, wobei Vorsitzende Anja Bronstert im Amt bestätigt wurde. „Mein Vorstandskollege Wolfgang Heriban und ich freuen uns sehr, dass der Vorstand nun wieder vollständig mit sieben hochmotivierten Menschen besetzt ist. Die Konstituierung des neuen Vorstands ist für den 28. April geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird der neue Vorstand, zu dem ich dank der Wahl der Mitglieder auch wieder gehöre, lösungs- und zielorientiert die UFO gemeinsam mit allen Gremien neu aufstellen, so dass die internen Querelen der Vergangenheit angehören“, so Anja Bronstert, UFO-Vorsitzende. Auf der letzten Mitgliederversammlung im Februar dieses Jahres hatten die UFO-Mitglieder zuvor auf Antrag der gewerkschaftsinternen Grundsatzkommission (GruKo) die Satzung und Wahlordnung geändert. An die Stelle der bisher üblichen Teamwahl rückte infolgedessen die Persönlichkeitswahl. Insgesamt traten 10 Kandidatinnen und Kandidaten aus vier Flugbetrieben zur Wahl an. Aus Gründen des  Minderheitenschutzes stehen laut UFO-Satzung mittleren und kleineren Fluggesellschaften insgesamt drei der sieben Vorstandssitze zu. Der neue UFO-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Katharina Berndt, Lufthansa Christian Bötte-Lüdemann, Condor Anja Bronstert, Germanwings Anja Junck, Lufthansa Daniel Kassa Mbuambi, Lufthansa Stefan Schwerthelm, Lufthansa Joachim Vázquez Bürger, Lufthansa CityLine

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Lufthansa baut eigene Impfzentren auf

Lufthansa hat in Frankfurt, München und Hamburg konzerneigene Impfzentren aufgebaut, um die Beschäftigten in Eigenregie regen das Coronavirus impfen zu können. Laut einem Sprecher hält man eine Kapazität für etwa 400 Mitarbeiter pro Tag vor. Derzeit aber nur „virtuell“, denn der Kranich hat noch keine Vakzine. Ein Sprecher der Lufthansa erklärte, dass die Impfstraßen ab Montag einsatzbereit sein sollen. Impfstoff hat man noch nicht zur Verfügung, denn dieser muss noch von der Bundes- bzw. jeweiligen Landesregierung im Rahmen des Impfplans zugeteilt werden. Man will sich nicht „vordrängeln“ und nach Start der konzerneigenen Kampagne zunächst mit jenen Mitarbeitern beginnen, die direkten Kundenkontakt haben.

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Fracht: Zweistelliges Wachstum in Leipzig/Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle fertigte im ersten Quartal des Jahres 2021 rund 359.300 Tonnen Fracht ab. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte ein Plus von 20,9 Prozent verzeichnet werden. Das Jahr 2020 war mit 1,38 Tonnen Luftfracht besonders stark. Im März 2021 steigerte sich Leipzig/Halle im 25,5 Prozent auf 135.000 Tonnen. Laut Flughafen landen derzeit verstärkt Maschinen, die Schnelltests und andere Corona-Schutzgüter an Bord haben. Vermehrt kommen so genannte Frachtcharterflüge zusätzlich zum regulären Cargo-Linienverkehr nach Sachsen. Darunter waren auch rund 690.000 COVID19 Antigen Schnelltests für Schulen in Sachsen. Nahezu alle diese Frachtflüge sind mit Passagierflugzeugen durchgeführt worden. Insgesamt steuern rund 60 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 200 Ziele weltweit umfasst. Am Leipzig/Halle Airport sowie bei ansässigen Unternehmen und Behörden sind aktuell mehr als 10.800 Menschen beschäftigt. Darunter allein rund 8.200 in den Bereichen Frachtumschlag, Fracht-Fluggesellschaften, Logistik und Speditionen.

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